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Veröffentlicht am 10.03.2026

Eine Wanderung voller Gefühle

Zwei in einem Leben
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Zwei Seelen, die von Grund auf verschiedene Leben führen und auf ihre Weise mit der Einsamkeit in ihren Leben umgehen, treffen sich zum Wandern und kommen sich langsam näher.

"Zwei in einem Leben" von ...

Zwei Seelen, die von Grund auf verschiedene Leben führen und auf ihre Weise mit der Einsamkeit in ihren Leben umgehen, treffen sich zum Wandern und kommen sich langsam näher.

"Zwei in einem Leben" von David Nicholls zeigt die Geschichte von zwei gestandenen Erwachsenen, die schon ein paar Erfahrungen im Leben machen durften. Damit sticht der Roman grundsätzlich aus Geschichten anderer Romantik Bücher raus, die meist die Liebesgeschichten junger Erwachsener verfolgen. Die Probleme und Gefühle der zwei Hauptcharaktere wirken größer, bedachter. Es ist etwas anderes, kein Trope, der in jedem Buch gleich abläuft.

Schon von Anfang an werden einem die Charaktere bis ins Mark vorgestellt, wodurch man sich relativ schnell in die Emotionen und Gedanken der beiden hineinversetzen kann. Die Vergangenheiten von beiden werden im Laufe des Buches detailierter und bildhafter, was ein wenig für Spannung sorgt.

Man verfolgt wie die beiden sich näher kennenlernen, Entscheidungen treffen und sich eingestehen müssen einander doch mehr zu mögen, als sie sich hätten vorstellen können.
Der Weg zu dieser Erkenntnis ist sehr menschlich und authentisch, nichts idealisiertes, keine falschen Vorstellungen, ganz einfach menschliche Gefühle denen keiner der beiden ausweichen kann. Zwei Pole, die sich eigentlich nicht anziehen sollten aber den Grenzen der Physik trotzen.

Die Wege, die sie gemeinsam gehen. Die Erfahrungen, die sie gemeinsam gewollt und ungewollt erleben.
Die Story war erfrischend. Keine Bad Boys, keine jungen Erwachsenen, die ihren Schwarm idealisieren, kein Football oder sonstiges. Es war anders und das gefiel mir sehr.

Ich bin begeistert von der Geschichte, den Charakteren und den Wanderwegen. Alles formt ein sehr ausgeglichenes großes Ganzes. Eine Geschichte geprägt von Einsamkeit, Zweisamkeit und der wunderschönen Natur.
"Zwei in einem Leben" war ein wundervolles Buch, bei dem ich durchgehend Spaß am Lesen hatte und bei dem ich durchgehend auf weitere Gefühle und Annäherungen gegeiert habe. Man musste förmlich weiterlesen, weil jeden Moment was neues spannendes zwischen Marnie und Michael hätte passieren können.

Das einzige was ich zu bemängeln habe ist das Ende. Es stellt gut dar, dass manches nunmal seine Zeit braucht, doch fühlte es sich für mich ein wenig drängend an. Man verfolgt die Charaktere so lange auf ihren Reisen durch die Natur und durch ihre Gefühle, damit das Ende doch irgendwie zügig von statten geht. Es mag an den kurzen bündig Kapiteln gelegen haben, die einem am Ende begegnen.
Trotzdessen passt die Art des Endes irgendwie wunderbar zu den Charakteren, nicht zu viel und nicht zu wenig mit einem gewissen Spielraum für die Fantasie.

Für Leute, die mal aus der Welt der Young Adult Romance fliehen wollen oder die, die erwachsenere Liebe und Gefühle mögen ist dieses Buch definitiv ein must-read!
Es ist frisch, anders und aufjedenfall authentisch. Man wird sich aufjedenfall in einigen Charakterzügen von Michael und/oder Marnie widerspiegeln können.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Liebevolle Zeichnungen und ganz viel Wissen

Astrologica
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Wie so oft wurde ich vom Cover angezogen. Die wunderschönen Zeichnungen auf dem Cover hatten es mir angetan noch bevor ich mehr über das Buch wusste. Dazu finde ich, dass Astrologie und Astronomie wundervolle ...

Wie so oft wurde ich vom Cover angezogen. Die wunderschönen Zeichnungen auf dem Cover hatten es mir angetan noch bevor ich mehr über das Buch wusste. Dazu finde ich, dass Astrologie und Astronomie wundervolle Themen sind, die man perfekt mit Zeichnungen dieser Art unterstützen und verbildlichen kann. Auf jeder Seite erwarten einen neue Bilder, die einen verzaubern und bei kleinen Lesefreunden definitiv für große funkelnde Augen sorgen.

Aber nicht nur die Zeichnungen sind wunderschön. Auch das Geschriebene. Im Verlauf des Buches lernt der Leser eine Menge spannende und überwältigende Dinge über das All, den Kosmos, die Sterne und vieles mehr. Man kommt kaum aus dem Staunen heraus. Die einzelnen Themen werden einfach und verständlich erklärt, damit klein und groß gleich viel Vergnügen beim Lesen haben und aufjedenfall etwas Neues lernen. Ich war erstaunt darüber, wie viel ich noch nicht wusste (vorallem die Geschichten zu den Sternzeichen fand ich wunderbar) und freue mich schon darauf, dass Buch mit den Kleinsten meiner Familie anzuschauen und ihnen ganz viel tolles zu erzählen und gemeinsam mit ihnen neue Dinge zu lernen.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Seichter Thriller-Einstieg ins neue Jahr

This Story Might Save Your Life
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Mit "This Story MIght Save Your Life" hat meine 2026 Buch-Journey angefangen und ich bin begeistert.

Bereits in der Leseprobe lernt man die Hauptcharaktere Benny und Joy kennen und erfährt von ihrem gemeinsamen ...

Mit "This Story MIght Save Your Life" hat meine 2026 Buch-Journey angefangen und ich bin begeistert.

Bereits in der Leseprobe lernt man die Hauptcharaktere Benny und Joy kennen und erfährt von ihrem gemeinsamen Podcast. Die Geschichte beginnt, als Joy und ihr Mann Xander plötzlich verschwinden und Benny verdächtigt wird.

Der Perspektivenwechsel zwischen Bennys Suche nach Joy und Ausschnitten aus Joys Manuskript tragen maßgebend zu der Spannung bei, die sich gefühlt dauerhaft hält. Cliffhanger am Ende der Kapitel haben es mir schwer gemacht, dass Buch wirklich zur Seite zu legen und mal eine Pause einzulegen. Auch wenn der Spannungsbogen für einen Thriller hätte um einiges intensiver sein können, habe ich das Buch verschlungen und mich der etwas seichteren Spannung gerne hingegeben.

Während man mehr über das tatsächliche Geschehen erfährt, lernt man auch Benny und Joy immer weiter kennen. Man kann sich, meiner Meinung nach, sehr gut mit ihnen identifizieren - sie sind menschlich, emotional und nahbar. Ich mag beide Charaktere auf ihre Art und Weisen sehr und habe mit ihnen mitgefiebert.

Auch der Schreibstil hat mich überzeugt. Ich konnte dem Plot gut folgen und hatte kaum Schwierigkeiten mich in den Stil einzulesen.

Zusammengefasst ist das Buch ein seichterer Thriller, den man gut zwischendurch lesen kann, wenn man nicht unbedingt nach hartem Gore sucht. Ein gelungenes Debut der Autorin. Ich bin auf weitere Bücher gespannt.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Fiktion trifft auf Geschichte

Wer die Toten stört
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Rundum ein sehr gelungener Roman, der wahre Begebrnheiten und Personen mit spannender Fiktion untermalt.
Ich habe das Buch schon fast verschlungen.
Die grotesken Beschreibungen, die Spannung, aber auch ...

Rundum ein sehr gelungener Roman, der wahre Begebrnheiten und Personen mit spannender Fiktion untermalt.
Ich habe das Buch schon fast verschlungen.
Die grotesken Beschreibungen, die Spannung, aber auch die sehr überraschende Dynamik der Hauptcharaktere hat sehr viel Spaß gemacht.
Der Leser begleitet James durch seine Abenteuer in Edinburgh und man wird Teil seiner Höhen und Tiefen, seiner Gedanken, aber auch seiner Ängste und Zweifel. Als wäre man selbst Teil der Geschichte lernt man ihn kennen und schaut dabei zu, wie sich James verändert und zu dem Mann wird, der am Ende des Buches vor einem steht.
Das gepaart mit den auf wahren Ereignissen beruhenden Personen und Vorfällen bildet eine wundervolle, spannende Geschichte bei der man das Buch fast gar nicht aus den Händen legen möchte.

Zum Ende hin fehlte mir der schulisch-medizinische Teil doch ein wenig. Ich war davon ausgegangen, dass dieser viel aktiver Teil der Geschichte sein würde, doch rutschte das irgendwann etwas zu weit in den Hintergrund - aber mehr habe ich per se gar nicht auszusetzen.
Ich bin sehr gespannt, ob wir in geraumer Zeit mit einer Fortsetzung rechnen können.

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