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Alesia

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Veröffentlicht am 12.08.2024

Biblische Bathseba

Die Löwin von Jerusalem
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Während Bathseba, als achte Frau Davids und Mutter des Königs Salomos in der Bibel eine Nebenfigur bleibt, befasst sich das Buch: " Die Löwin von Jerusalem Bathseba - die Freiheit war ihr Traum, König ...

Während Bathseba, als achte Frau Davids und Mutter des Königs Salomos in der Bibel eine Nebenfigur bleibt, befasst sich das Buch: " Die Löwin von Jerusalem Bathseba - die Freiheit war ihr Traum, König David ihr Schicksal"
von Ruben Laurin ausführlich mit ihrem (fiktiven) Schicksal. Bereits als junge Frau lernt sie den Hirten David kennen und lieben. Eine Liebe die zunächst chancenlos ist, da David nach Ruhm strebt und Bathseba einem anderen versprochen ist. Jahre später versucht Bathseba durch einen raffinierten Plan ihrer höllischen Ehe zu entgehen und David, der zwischenzeitlich König ist, für sich zu gewinnen.

Das Cover ist in weiß gehalten und zeigt eine schwarzhaarige junge Frau, wohl Bathseba, vor einem altertümlichen Stadttor und passt somit sehr gut zum Beginn des Buches.

Der Schreibstil, in dem der Leser zum Teil auch selbst angesprochen wird, ist auf jeden Fall ungewöhnlich, aber sehr passend für einen biblisch, historischen Roman. Die Geschichte selbst spielt auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen. Eine übersichtlichere Trennung dieser Zeiteben wäre gut gewesen.
Durch den Schreibstil erfährt man sehr viel über Bathsebas Gedanken und Gefühle. Trotzdem hat der Autor leider nicht erreicht, dass sie mich wirklich anspricht und ich mit ihr mitfiebern kann. David ist weniger heldenhaft, als erwartet. Seine politischen Ambitionen, sind oft größer als seine Gefühle für Bathseba. Eine Liebesgeschichte sehe ich in dem Buch nur bedingt. Das Buch konnte mich, vielleicht auch wegen den vielen Vorwegnahmen, nicht mitreißen. Wirklich spannend fand ich es leider nicht. Ein kleiner Kritikpunkt für mich, ist auch die Abänderung der biblischen Geschichte zum Ende des Buches.

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  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 08.08.2024

Weil Schurken einfach mehr Spaß haben

Long Live Evil
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Rae ist totkrank, erhält aber eine Chance auf Genesung. Wenn sie in ihrer Lieblingsbuchfantasyreihe eine bestimmte Aufgabe erfüllt, wird sie im echten Leben wieder gesund. Rae findet sich daraufhin in ...

Rae ist totkrank, erhält aber eine Chance auf Genesung. Wenn sie in ihrer Lieblingsbuchfantasyreihe eine bestimmte Aufgabe erfüllt, wird sie im echten Leben wieder gesund. Rae findet sich daraufhin in der Rolle einer gutaussehenden Schurkin wieder. Bald schon entwickelt die Geschichte des Buches ein Eigenleben, mit dem Rae nicht gerechnet hat.

Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches. Es ist düster gehalten und zeigt Rae, als Schurkin, die es sich auf einem Thron bequem gemacht hat.

Long Live Evil von Sarah Rees Brennan ist mit Sicherheit kein klassischer Fantasyroman. Einen Roman aus Sicht einer Schurkin zu lesen, die aufgrund ihres Wissens und ihrer Herkunft glaubt über allem zu stehen, ist mal etwas herrlich anderes. Die Story ist spannend geschrieben und konnte mich fesseln. Man kann nachvollziehen, dass die Autorin Aspekte ihrer eigenen Erkrankung in die Handlung miteingebracht hat. Raes Verhalten als Schurkin fand ich allerdings oft etwas übertrieben bishin zu skurril, ohne aber wirklich richtig böse zu sein. Auch in die düstere, mittelalterliche Fantasy-Welt musste ich mich erstmal einarbeiten. Irritiert hat mich hierbei, dass Rae den genauen Inhalt des Buches selbst nicht wirklich kennt. So enthält die Geschichte einige interessante Twists und ein recht offenes Ende, dass für mich einer Fortsetzung bedarf.

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Veröffentlicht am 02.08.2024

Geschichten von Mutter Gans

Der Salon der kühnen Frauen
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Im Salon von Marie d’Aulnoy erzählt sich eine kleine ausgewählte Gesellschaft bei Kakao, Champagner und Eclairs, selbst erfundene oder abgeänderte Märchen. Diese eigentlich harmlose Beschäftigung birgt ...

Im Salon von Marie d’Aulnoy erzählt sich eine kleine ausgewählte Gesellschaft bei Kakao, Champagner und Eclairs, selbst erfundene oder abgeänderte Märchen. Diese eigentlich harmlose Beschäftigung birgt allerdings in Paris zur Zeiten Ludwig des XIV. einige Risiken. Insbesondere für Frauen, deren Lebenvorstellungen nicht unbedingt mit den damaligen Konventionen übereinstimmt.

Der Salon der kühnen Frauen von Clare Pollard ist ein ungewöhnlicher Roman, der an den Rande des pompösen Hofes des französischen Sonnenkönigs führt. Die Autorin schafft es ein eindringliches, genaues Bild dieser Zeit zu zeichnen. Immer wieder wird das Leben der Salonteilnehmer/innen mit Märchen, welche diese erzählen, verflochten. Die Sprache, die hier genutzt wird, ist mal elegant, aber auch manchmal erstaunlich vulgär. Außergewöhnlich finde ich auch, dass der Leser direkt durch die allwissende Erzählerin angesprochen wird und so näher am Geschehen ist. Die Protagonisten sind tatsächlich historische Personen, welche die im Salon vorgetragen Märchen später auch veröffentlicht haben. Hierbei sind mir dann zum Teil kleine Unstimmigkeiten aufgefallen. Da ich das Buch trotzdem sehr fesselnd und ungewöhnlich finde, vergebe ich 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.07.2024

Tödlicher Mond

Blood Moon Rising. Kampf um die Krone (Blood Moon Rising 1)
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Die Islá Lûna ist ein gefährlicher Ort. Nacht für Nacht fordert der tödliche, zornige Mond Opfer. Die junge Kämpferin Melinoé besitzt Magie ( die eigentlich der königlichen Familie vorbehalten ist) und ...

Die Islá Lûna ist ein gefährlicher Ort. Nacht für Nacht fordert der tödliche, zornige Mond Opfer. Die junge Kämpferin Melinoé besitzt Magie ( die eigentlich der königlichen Familie vorbehalten ist) und ist als Mondkämpferin und Beschützerin des Sichelviertel die größte Feindin der Königin Celeste. Alle zwanzig Jahre entscheidet sich die Herrschaft im Königinnenreich durch die Teilnahme am Blutmondritual. Normalerweise nehmen nur Prinzessinnen daran teil. Doch diesesmal greift auch ein junger Prinz nach der Macht. Seine Mutter, die Königin, sendet Melinoé (gebunden durch einen Pakt) aus, ihn während des Rituals zu töten. Allerdings ist Prinz Astello nicht so einfach zu töten, wie Melinoé es sich vorgestellt hat.

Blood Moon Rising. Kampf um die Krone von Liz Skadi ist ein starker Auftaktband einer mitreißenden Fantasy-Storie mit leichter Enemys-to-Lovers Liebesgeschichte. Die Insel auf der Melinoé lebt ist tötliche. Der Kampf der Göttin Lillitú (Unterwelt) und Lûna (Mond) fordert nächtlich Todesopfer, insbesondere durch die wütende Mondgöttin Lûna. Während Frauen sich noch durch Sternbilder schützen können, sind Männer hilflos und somit das " schwache Geschlecht ". Mir hat das Worldbilding, das wirklich sehr düster und blutig gehalten ist, sowie die gesamte Geschichte sehr gut gefallen. Der Erzählstil war sehr Tempo- und Actionreich, mit einigen Kampfszenen. Fast ständig schwebt die wirklich sehr taffe Protagonistin, die sich trotz lebenslanger Verfolgung ihr Gewissen bewahrt hat, in Gefahr. Der Prinz dagegen ist zunächst sehr geheimnisvoll. Aufgrund des Klappentextes kann man natürlich bereits die Lovestory erahnen. Diese dürfte für mich auch gerne noch mehr Platz einnehmen. Das Ende des Buches ist dann recht offen gehalten, weshalb es noch Steigerungspotenzial für einen Folgeband gibt

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Veröffentlicht am 17.07.2024

Murmelmut für den ersten Schultag

Mutmurmeln für den ersten Schultag
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Der erste Schultag ist im Leben jedes Kindes ganz wichtig. Und nicht nur Lolle und Linus ist wohl davor etwas murmelig im Bauch.
"Mutmurmeln für den ersten Schultag"
von Sarah Welk und Caroline Opheys ...

Der erste Schultag ist im Leben jedes Kindes ganz wichtig. Und nicht nur Lolle und Linus ist wohl davor etwas murmelig im Bauch.
"Mutmurmeln für den ersten Schultag"
von Sarah Welk und Caroline Opheys ist ein sehr gelungens Mutmachbuch für Vorschulkinder vor dem ersten Schultag.
Die Nachbarskinder Lolle und Linus sind aufgeregt, der erste Schultag steht bevor. Hoffentlich klappt alles und Lolle hat eine Idee: Murmeln für Mutproben sollen Mut machen. Eine Murmel für Klettern, eine Murmel für sich in den zu Keller wagen, eine für dem Nachbarn einen kleinen Streich zu spielen. Ideen haben die zwei viele. Besonders niedlich ist die Szene, als sie sich entschließen statt eines Wurms ein Radieschen zu essen ( das ist schließlich genau so eklig). Dann ist der große Tag da. Aber wo sind die speziellen Murmeln hin? Und dann passiert auch noch etwas, dass die ganze Klasse mit dem Murmelfieber ansteckt.
Das Cover zeigt Linus und Lolle mit Ranzen, Schultüten und natürlich Murmeln. Auch die Innenseiten des Covers, die ganz viele Murmeln zeigen, finde ich sehr schön gemacht. Die Bilder sind freundlich und bunt (mit Ausnahme des dunklen Kellers) und passen gut zur Geschichte. Der Text ist altersgerecht, verständlich und nicht allzu lang gehalten. Für Vorschulkinder, bei denen ein baldiger Schulbeginn ansteht, kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.

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