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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2018

Interessante Biographie

Alles Geld der Welt
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Als ich das Cover sah und den Klappentext gelesen habe, bin ich davon ausgegangen, dass das Buch hauptsächlich von der Entführung von Paul Getty handelt und somit ein Thriller ist. Aber es ist die Biographie ...

Als ich das Cover sah und den Klappentext gelesen habe, bin ich davon ausgegangen, dass das Buch hauptsächlich von der Entführung von Paul Getty handelt und somit ein Thriller ist. Aber es ist die Biographie der Familie Getty.

Klappentext:
Die Entführung des 16-jährigen Millionen-Erben Paul Getty schockiert Menschen auf der ganzen Welt. Als die Entführer 17 Millionen Dollar Lösegeld fordern, wendet sich Pauls Mutter Gail Harris an ihren Schwiegervater. Doch der milliardenschwere Unternehmer Jean Paul Getty weigert sich, für die Freilassung seines Enkels zu zahlen. Während Paul in der Gefangenschaft seiner Kidnapper immer grausameren Folterungen ausgesetzt wird, wartet die ganze Welt auf eine Reaktion der Familie Getty. Und Gail Harris ist nicht bereit, den Kampf um das Leben ihres Sohnes aufzugeben.

John Pearson begibt sich in dieser Biografie auf die Spuren einer Familie, deren Reichtum Fluch und Segen für viele Generationen bedeutete. Bittere Fehden, unerwartete Wendungen und facettenreiche Figuren – dieses Buch nimmt Sie mit in die fesselnde Welt der Superreichen.

Der Schreibstil ist flüssig und locker, die handelnden Personen und die Handlungsorte sind sehr gut beschrieben und ich hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Ich konnte mich gut in die Personen und die Handlungen der jeweiligen Zeit hineinversetzen. Die Spannung ist von Beginn an gegeben und ich wollte an jeder Stelle des Buches unbedingt wissen, wie es weitergeht. Zwar bin ich von einem anderen Inhalt des Buches ausgegangen, aber dennoch fand ich es toll, die Geschichte der Familie Getty zu lesen, auch wenn die Entführung nur eine untergeordnete Rolle gespielt hat.
Für mich ein unterhaltsames Buch und spannende Lesestunden.

Veröffentlicht am 25.02.2018

Kurzkrimi

Flammender Schnee
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Das erste, das bei diesem Buch auffällt, ist der „fehlende“ Klappentext auf dem Cover. Das fand ich zunächst ungewöhnlich, da es ungewohnt ist. Das Cover ist individuell und ansprechend gestaltet.
Klappentext ...

Das erste, das bei diesem Buch auffällt, ist der „fehlende“ Klappentext auf dem Cover. Das fand ich zunächst ungewöhnlich, da es ungewohnt ist. Das Cover ist individuell und ansprechend gestaltet.
Klappentext (Internet):
Jahr 1960: Tobias Gruber, Reporter aus Köln erwacht schwer verletzt in einem Krankenhaus im Deutsch-Schweizer Grenzgebiet. Zunächst weiß er nicht, wie er dorthin gelangt ist, aber dann kommen seine Erinnerungen schnell wieder. Er berichtet seine Erlebnisse in mehrtätigen Verhören der Polizei.
Tobias ist auf dem Weg in den Winterurlaub. Nach einem Unfall im dichten Schneetreiben gelangt er auf der Suche nach Hilfe in das abgelegene Dorf Klamm. Das seltsame Verhalten der Einwohner dort weckt Tobias Reporterinstinkt und versucht den Geheimnissen des Dorfs auf den Grund zu gehen. Dabei gerät er Stück für Stück immer tiefer in eine lebensgefährliche Lage.
Während seiner Berichte im Krankenhaus versucht Tobias, Erinnerungslücken und Zweifel an seiner Geschichte auf eigene Faust aufzuklären. Aber dann wendet sich die Polizei gegen ihn.

Die Inhaltsangabe hat mich neugierig gemacht auf diesen Kurzkrimi, der nur 148 Seiten hat. Der Schreibstil ist flüssig und locker und ich bin gut in die Geschichte rein gekommen. Der Krimi wird aus der „Ich-Perspektive“ von Tobias erzählt. Die Beschreibung der Handlungsorte ist für mich im Verlauf des Buches nicht so gut gelungen, so dass ich mir die Handlungsorte nur zum Teil vorstellen konnte. Ähnlich erging es mir bei den handelnden Personen. Die Geschichte ist schon spannend, aber nicht so fesselnd, wie ich es mir gewünscht habe. Hier hätte ich mir etwas mehr Erklärungen gewünscht, um mich besser in die jeweilige Situation versetzen zu können.
Insgesamt ein Buch mit Luft nach oben, aber dennoch ein unterhaltsamer Kurzkrimi.

Veröffentlicht am 18.02.2018

Thriller mit Gänsehaut-Garantie

Kalte Erinnerung
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Das Cover ist sehr interessant gestaltet, verrät aber noch nicht viel vom Inhalt des Buches.
Klappentext:
Nur wenn sie sich erinnert, wird sie überleben. Ein eisiger Wintermorgen: Zoe schreckt aus einem ...

Das Cover ist sehr interessant gestaltet, verrät aber noch nicht viel vom Inhalt des Buches.
Klappentext:
Nur wenn sie sich erinnert, wird sie überleben. Ein eisiger Wintermorgen: Zoe schreckt aus einem Albtraum auf, am ganzen Körper mit Verletzungen übersät und ohne Erinnerung an die vergangenen beiden Tage. Ihr Mann David ist spurlos verschwunden. Kurz darauf wird sie von einer verzerrten Stimme am Telefon bedroht, die die Wahrheit über gestern Nacht wissen will. Geschockt legt Zoe auf - doch der unheimlichen Forderung des Anrufers kann sie nicht entkommen. Und die Wirklichkeit ist grausamer, als sie sich jemals hätte vorstellen können...

Schon beim Lesen des Klappentextes habe ich Lust bekommen, das Buch und die Geschichte, die sich dahinter verbirgt kennenzulernen. Ich habe von Patricia Walter schon einige Bücher gelesen und die haben mir auch immer sehr gut gefallen. Sie schafft es mit ihrem Schreibstil, mich direkt von Beginn an in ihren Bann zu ziehen. Das ist auch bei diesem Buch der Fall gewesen. Die Spannung baut sich nach und nach auf und zu Beginn weiß man noch nicht so wirklich, wie alles zusammenhängt und welchen Hintergrund die Amnesie von Zoe hat. Sie schafft es mit diesem Buch die Spannung bis zum Ende hoch zu halten und das Ende konnte mich dann auch wirklich überraschen.
Die handelnden Personen sind gut beschrieben und ich konnte mir alle sehr gut vorstellen. Auch die Handlungsorte hatte ich beim Lesen als klares Bild vor Augen. Der detaillierte und flüssige Schreibstil macht das lesen angenehm und ich wollte unbedingt wissen, wie das Buch endet und was alles dahinter steckt.
Patricia Walter hat es auch mit diesem Buch geschafft, mir spannende und unterhaltsame Lesestunden zu bescheren und ich freue mich schon jetzt auf weitere Bücher von ihr. Von mir eine klare Leseempfehlung mit verdienten 5 Sternen.

Veröffentlicht am 17.02.2018

Bragolin-Serie Band 1

Das Vermächtnis des Künstlers
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Teil 1 der mitreißenden Mystery-Serie: Eine Reihe mysteriöser Mordfälle führt George Mallory nach Venedig. Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie.
Dr. George Mallory, Dozent für Psychologie an der Universität ...

Teil 1 der mitreißenden Mystery-Serie: Eine Reihe mysteriöser Mordfälle führt George Mallory nach Venedig. Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie.
Dr. George Mallory, Dozent für Psychologie an der Universität von Virginia, glaubt nicht an paranormale Phänomene. Als er von einer Serie von seltsamen Todesfällen in Venedig erfährt, in der alle Opfer ein Gemälde des Künstlers Bragolin besaßen, ist seine Neugier geweckt. George macht sich auf den Weg, dem Geheimnis um die Todesfälle auf den Grund zu gehen. Denn er ist nicht davon überzeugt, dass auf den Gemälden ein Fluch lastet und es deshalb so viele Todesfälle gab. Er ahnt nicht, in welch große Gefahr er sich begibt.

Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht, denn eigentlich sind Mystery-Thriller nicht mein bevorzugtes Genre, aber ich wollte das Buch trotzdem lesen und die Geschichte kennenlernen. So ganz überzeugen konnte mich das Buch aber nicht, denn mir fehlte über weite Teile die Spannung. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und auch die Handlungsorte, allem voran Venedig, konnte ich mir beim Lesen sehr gut vorstellen. Aber durch die teilweise sehr detaillierte Beschreibung, hat die Spannung sich nicht so richtig aufbauen können. Es war zwar interessant den Ermittlungen und der Handlung zu folgen und die Personen auch besser kennenzulernen, aber so richtig packen konnte mich das Buch leider bis zum Ende nicht.

Es handelt sich hier um den Auftakt einer Trilogie und das Buch endet somit mitten in der Handlung. Ich weiß noch nicht, ob ich die nächsten beiden Teile lesen werde. So richtig wurde die Lust darauf nicht geweckt, auch weil die Spannung für meinen Geschmack zu kurz gekommen ist und mich das Buch nicht durchgehend fesseln konnte. Aber mit dem offenen Ende, ist natürlich auch eine gewisse Neugier da, wie es dann doch weitergeht und endet. Mal schauen, ob ich mich doch noch dazu entschließe, die beiden anderen Teile der Trilogie zu lesen.

Veröffentlicht am 17.02.2018

Gutes Buch, aber ohne Thriller-Faktor

Aus nächster Nähe
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Das Cover wirkt sehr geheimnisvoll und ist passend für einen Thriller. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und das Buch lässt sich flüssig und locker lesen. Aber leider hat der für einen Thriller typische ...

Das Cover wirkt sehr geheimnisvoll und ist passend für einen Thriller. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und das Buch lässt sich flüssig und locker lesen. Aber leider hat der für einen Thriller typische Spannungsbogen nicht eingesetzt. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und ich konnte mir alle und auch die Handlungsorte, sehr gut vorstellen. Ich wollte zwar beim Lesen schon wissen, wie es weitergeht und was hinter allem steckt, aber so richtig spannend wurde das Buch leider erst ziemlich zum Ende hin. Vorher plätschert die Handlung eher so dahin. Die Auflösung ist spannend und packend und ich hätte damit wirklich nicht gerechnet, aber insgesamt ein eher durchschnittlicher Thriller und kein besonderes Highlight.