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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2019

Ein etwas anderer Thriller

Kaltes Weiß
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Das Cover ist recht schlicht und der Titel sticht eindeutig hervor. Der Klappentext verrät schon recht viel über den Inhalt des Thrillers von Simone Dark, aber gerade das hat mich dann doch neugierig gemacht, ...

Das Cover ist recht schlicht und der Titel sticht eindeutig hervor. Der Klappentext verrät schon recht viel über den Inhalt des Thrillers von Simone Dark, aber gerade das hat mich dann doch neugierig gemacht, was noch alles passiert und wie es dazu kam.

Klappentext:
Kennen Sie eigentlich Ferdinand Gufler? Den Jungen aus dem Martelltal mit dem steifen Bein, der ewig die Deutsche liebte, die er selbst ins Verderben geschickt hat? Aufgewachsen ist er im hinteren Martelltalin Südtirol, bei den Schildbauern, dem sturen Franz und seiner traurigen Frau Else, der der versprochene Ehemann durch die Lappen gegangen ist. Gute Eltern hatte er, der Ferdinand, doch die Lawine hat ihm viel zu früh die Mutter genommen. Genau, die Marie, eine liebe Frau, die Geister sehen konnte und deren Mutter in den Wald gegangen ist, um endlich zu sterben. Armer Bub, nun liegt sein Vater im Krankenhaus, diesen hat die Lawine ja auch erwischt. Schuld daran war nur dieser Weggli …


Zunächst musste ich beim Lesen recht lange auf die Spannung warten. Die ersten 100 Seiten ist es nicht sonderlich spannend und ich habe mich schon gefragt, warum das Buch dem Genre Thriller zugeordnet ist, denn von Thriller war am Anfang noch nichts zu lesen, eher eine Familiengeschichte. Dann zog die Spannung an und ich wollte dann schon wissen, wie alles endet mit Ferdinand. Die Charaktere des Buches und vor allem die Orte der Handlung konnte ich mir, dank der detaillierten Beschreibung sehr gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Über die Sympathien für Ferdinand war ich mir bis zum Schluss nicht ganz im Klaren, zum Einen hat er mir leid getan, wie sich sein Leben entwickelt hat, aber zum Anderen konnte ich sein Handeln auch nicht in allen Handlungen nachvollziehen.

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und das sich nach anfänglicher seichter Familiengeschichte doch noch zu einem spannenden Thriller entwickelt hat, aber dennoch anders, als man denkt.
Von mir 4 Sterne, weil es mich dann doch gut unterhalten hat.

Veröffentlicht am 10.05.2019

Starker Beginn, aber dann recht unglaubwürdig

Helltal
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Das Cover gefällt mir gut und auch der Klappentext hat meine Neugier geweckt für diesen Krimi von Mathias Aicher.

Klappentext:
Eine Jugendfreundschaft, eine zerstörte Ehe und ein grausiger Mordfall in ...

Das Cover gefällt mir gut und auch der Klappentext hat meine Neugier geweckt für diesen Krimi von Mathias Aicher.

Klappentext:
Eine Jugendfreundschaft, eine zerstörte Ehe und ein grausiger Mordfall in der deutschen Provinz. Ein spannender Kriminalroman, der Privatermittler Mike Madsen tief in die Abgründe seiner eigenen Vergangenheit führt.
Der Ex-Cop und Privatdetektiv Mike Madsen bekommt überraschend Besuch von seinem alten Freund Stefan Sindelar, mit dem er zusammen in einem 2000-Seelen-Dorf namens Helltal am westlichen Rand des Pfälzerwaldes aufgewachsen ist. Obwohl die beiden sich seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen haben, bittet Sindelar Madsen um Hilfe: Er wird per Haftbefehl wegen des Mordes an Egon Trautmann, dem neuen Lebenspartner seiner Ex-Frau Claudia – Madsens damaliger großer Liebe –, gesucht. Sindelar bestreitet den Mord und will, dass sein alter Freund den richtigen Mörder findet.
Zurück in der Ex-Heimat führt Madsen die Spur des Mörders immer tiefer in seine eigene Vergangenheit. Langsam kommt er einem dunklen Geheimnis auf die Spur, das er, Sindelar und Claudia seit mehr als dreißig Jahren verdrängt haben. Dieses Geheimnis zerstörte damals die Freundschaft der Dreierbande und Sindelars Ehe. Ist es außerdem der Grund für den Mord an Trautmann? Und welche Rolle spielen Madsens Mutter Bettina und deren beste Freundin Maria, Claudias Mutter? Je näher Madsen dem Mörder kommt, desto mehr beschleicht ihn ein furchtbarer Verdacht.


Der Anfang ist sehr spannend und unterhaltsam. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Der Spannungsbogen steigert sich immer mehr und immer mehr Geheimnisse von Helltal kommen ans Licht. Aber dann wurde mir die Geschichte leider zu unglaubwürdig und auch der Schluss konnte mich nicht überzeugen. Zwar war die Spannung bis zum Ende gut, aber dann eben zu abwegig für meinen Geschmack.

Insgesamt ist es ein guter Krimi, der sich flüssig lesen lässt, aber das Ende konnte mich leider nicht überzeugen. Aus diesem Grund vergebe ich 3 Sterne für „Helltal“ von Mathias Aicher.

Veröffentlicht am 10.05.2019

Klara-Frost Band 3

Der Seelenhirte
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Schon beim ersten Blick auf das Cover hatte ich Lust dieses Buch zu lesen. Ich finde das Cover sehr gut gestaltet und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf Band 3 um Klara Frost. Natürlich ...

Schon beim ersten Blick auf das Cover hatte ich Lust dieses Buch zu lesen. Ich finde das Cover sehr gut gestaltet und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf Band 3 um Klara Frost. Natürlich auch, weil ich die beiden bisherigen Bücher mit ihr kenne und mich diese sehr gut unterhalten haben.

Klappentext:
Er sieht sich als der gute Hirte und findet jedes böse Schaf.
Auf dem Hof eines Schafzüchters bietet sich ein grausames Bild: Die komplette Familie wurde ausgelöscht, ein Teil der Opfer mit einem Schwert enthauptet. Von der Brutalität am Tatort ist nicht nur die sonst so abgeklärte Kriminalhauptkommissarin Klara Frost erschüttert, sondern die gesamte Mordkommission.
Bei ihren Ermittlungen erkennt Frost Parallelen zwischen der Handschrift des Mörders und dem fiktiven Werk eines Krimiautors. Während sie fieberhaft in dem Buch nachforscht, um dem Täter näher zu kommen, zieht sich eine blutige Spur durch Leipzig. Denn der Serienkiller arbeitet seine Liste gnadenlos ab. Schaf für Schaf ...


Auch dank der Vorkenntnisse aus den ersten beiden Büchern, war ich direkt in der Geschichte drin und hatte von den Hauptakteuren direkt wieder ein klares Bild vor Augen. Man kann das Buch aber auch ohne die Vorkenntnisse lesen, da der Fall in sich abgeschlossen ist. Die detaillierten Beschreibungen der Handlungsorte machen es möglich, dass ich mir auch diese sehr gut vorstellen konnte und es gibt schon einige blutige Bilder im Kopf, beim Lesen dieses Thrillers. Klara Frost ist eine sehr sympathische Ermittlerin, der ich sehr gerne bei ihren Ermittlungen folge. Schon mit dem Prolog ist die Spannung hoch und dieser Spannungsbogen hält sich auch über das ganze Buch. Ich konnte es recht schnell nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht. Das Ende konnte mich überraschen und ich freue mich schon jetzt auf weitere Bücher mit Klara Frost.

Von mir eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne für Band 3 mit Klara Frost.

Veröffentlicht am 10.05.2019

Die Vergangenheit

Was geschah mit Michelle?
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Das Cover wirkt düster und hat zusammen mit dem Klappentext mein Interesse an dem Buch von Gerd Raguß geweckt.

Klappentext:
Claus, ein junger Leutnant begegnet bei einem Besuch der Patengemeinde seiner ...

Das Cover wirkt düster und hat zusammen mit dem Klappentext mein Interesse an dem Buch von Gerd Raguß geweckt.

Klappentext:
Claus, ein junger Leutnant begegnet bei einem Besuch der Patengemeinde seiner Kompanie im Festzelt der Tochter eines Bremer Unternehmers, Michelle, die ihre Großmutter, die Konsulin Jansen besucht. Die attraktive Michelle studiert Jura und
verbringt ihre Freizeit mit Segeln, Tennis und Tanzen. Der sonst so forsche Claus steht seiner Traumfrau gegenüber und hat keinen Plan, wie er ihr näher kommen kann. Die Konsulin, deren Mann als Jagdflieger gefallen ist, hilft dem scheinbar schüchternen Leutnant. Während Claus in der Kaserne von Michelle träumt, kommt ihm ein Freund von Michelle mit einem Heiratsantrag zuvor. Sie lehnt ab und beginnt eine Beziehung mit Claus. Als Claus kurz nach Bekanntgabe der Verlobung mit Michelle ins Manöver zieht, verschwindet Michelle. Die Ermittlungsbehörden beginnen ihre schwierige Arbeit, denn es gibt keine Erpresserbriefe, aber einige Verdächtige. Die Zeit vergeht und mit ihr der Glaube und die Hoffnung, Michelle lebend wieder zu sehen. Claus und Michelles Vater werden aus Liebe zu Michelle niemals aufgeben. Werden sie Michelle finden und wenn ja, lebt sie noch?


Am Anfang des Buches musste ich mir immer wieder vor Augen halten in welcher Zeit das Buch spielt, um die Handlungen vollständig nachvollziehen zu können. Aber ich war schnell in der Geschichte drin und der flüssige Schreibstil hat mich von der ersten Seite an begeistert. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir, dank der detaillierten Beschreibungen sehr gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Die Spannung baut sich nach und nach auf und dieser Spannungsbogen hält sich dann auch über das ganze Buch.

Mich hat dieses Buch von Gerd Raguß gut unterhalten und ich vergebe 4 Sterne dafür.

Veröffentlicht am 08.05.2019

Ostsee-Krimi

Tod im Hafenbecken
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Das Cover ist schön gestaltet und hat mich direkt angesprochen. Der Klappentext klingt interessant und ich war gespannt auf diesen Ostsee-Krimi von Ariane Grundies.

Klappentext:
Als Helga Heidenbluth ...

Das Cover ist schön gestaltet und hat mich direkt angesprochen. Der Klappentext klingt interessant und ich war gespannt auf diesen Ostsee-Krimi von Ariane Grundies.

Klappentext:
Als Helga Heidenbluth vom tragischen Unfall des Fischhändlers Uwe Redepenning erfährt, ist sie sofort skeptisch. Warum sollte ausgerechnet der besoffen ins Hafenbecken fallen und ertrinken? Er war doch trockener Alkoholiker und seit seiner Jugend als Rettungsschwimmer aktiv! Ihre erste Spur führt Helga ins Verkaufskuttermilieu. Könnte der Fischhändler Opfer des herrschenden Fischbrötchen-Kriegs geworden sein, bei dem es um Verkaufslizenzen im Hafenbereich geht? Vor lauter möglichen Motiven und falschen Fährten merkt Helga erst spät, welche Person sich besonders verdächtig macht.


Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Spannung ist leider nicht sonderlich hoch und für einen Krimi hätte ich mir einen höheren Spannungsbogen gewünscht. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Helga Heidenbluth, als Hauptcharakter, konnte ich mir sehr gut vorstellen, aber ich fand einige ihrer Handlungen zu konstruiert und deshalb etwas realitätsfern. Es gibt oft was zum Schmunzeln, beim Lesen des Buches, da Helga definitiv ein Unikat ist, aber ich habe mich schon öfter gefragt: Wer handelt so? Im Ganzen konnte mich das Buch zwar gut unterhalten, aber an Spannung hat es einfach gefehlt. Die Geschichte ist interessant und unterhaltsam, aber eben zu wenig für einen Krimi, zumindest für meinen Geschmack.

Von mir erhält das Buch von Ariane Grundies 3 Sterne, weil es mich zwar gut unterhalten hat, mir aber über das gesamte Buch die Spannung gefehlt hat, deshalb der Abzug von zwei Sternen.