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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.09.2024

So schnell kann dein Leben den Bach runtergehen...

Stalker – Er will dein Leben.
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Zum Buch: Der Theater-Schauspieler Eric Sanders wittert seinen großen Karrieresprung, als ihm die Rolle eines Tatort-Kommissars angeboten wird. Und tatsächlich explodiert sein Facebook-Account nach Ausstrahlung ...

Zum Buch: Der Theater-Schauspieler Eric Sanders wittert seinen großen Karrieresprung, als ihm die Rolle eines Tatort-Kommissars angeboten wird. Und tatsächlich explodiert sein Facebook-Account nach Ausstrahlung des Tatorts. Bis sich plötzlich jemand als „Eric Sanders“ ausgibt und keine netten Sachen postet. Was anfänglich harmlos scheint, lässt sich nicht mehr ignorieren, als dieser „Doppelgänger“ Eric zwingt, sich selber als Kindermörder zu beschreiben. Er soll herausfinden, was in seiner Kindheit geschah, sonst passiert seiner Familie etwas…

Meine Meinung: Unglaublich spannend, dieser Plot! Man ist sofort drin in der Geschichte und fiebert mit Eric mit! Wie schnell der Ruf im Internet kaputtgehen kann, wird hier sehr gut dargestellt! Deine Fans können dich in einer Sekunde noch lieben und in der nächsten bricht ein wahrer Shitstorm los!

Arno Strobel hat mich hier von der ersten Sekunde mitgenommen und der Spannungsbogen nimmt nicht ab! Denn was Eric über sich selber herausfindet, ist unfassbar! Hilfe bekommt er dabei von mehreren Personen. Aber als Leser weiß man immer nicht so ganz, ob man diesen auch trauen kann… Das hat der Autor wirklich gut hinbekommen. Aber das Ende – Leute! Ich kann ja nicht spoilern, nur so viel: ich war sprachlos!

Kurze Kapitel, bildhafter Erzählstil und eine toll verwobene Geschichte, in der Eric sich selber findet, machen dieses Buch aus. Ich habe es leider in zwei Tagen schon durchgelesen, ich hätte lieber länger davon gehabt!

Mein Fazit: Ein wahrer Albtraum, der hier für den Schauspieler wahr wird und ein tolles Buch für alle Fans von Psychothrillern! Dieses Mal ist Arno Strobel wieder mal ein Glanzstück gelungen! Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung und die volle Punktzahl!

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Veröffentlicht am 23.09.2024

Spannender Krimi aus der Nachkriegszeit!

Hotel Silber – neue Zeit, alte Schuld
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Zum Buch: Kriegsende, Deutschland liegt in Trümmern und es gibt von allem zu wenig. Im Stuttgarter Hotel Silber, das ehemalige Gestapo-Gefängnis, soll eine neue Kriminalpolizei aufgebaut werden. Da die ...

Zum Buch: Kriegsende, Deutschland liegt in Trümmern und es gibt von allem zu wenig. Im Stuttgarter Hotel Silber, das ehemalige Gestapo-Gefängnis, soll eine neue Kriminalpolizei aufgebaut werden. Da die Alliierten den Deutschen nicht trauen, werden fast alle Mitarbeiter entlassen. Paul Kramer ist einer der wenigen, die sich beworben und die Arbeit bekommen haben. Nun muss er also dort arbeiten, wo er in den letzten Kriegstagen noch von der Gestapo gefoltert wurde. Doch es kommt noch schlimmer, denn natürlich sind nicht plötzlich alle Nationalsozialisten von der Bildfläche verschwunden. Eine schwierige Zeit beginnt und keiner kann dem anderen trauen…

Meine Meinung: Uff, das war wirklich keine ganz leichte Lektüre. Das ist natürlich der Geschichte geschuldet, die auf wahren Begebenheiten beruht. Also das Hotel Silber gibt es wirklich und dort war auch wirklich die Gestapo stationiert. Die Charaktere und deren Lebensweg sind natürlich fiktiv. Aber der geschichtliche Hintergrund lässt den Leser hier natürlich immer wieder schlucken und man kann die Gräueltaten der Nazis einfach nicht verstehen. Darum finde ich solche Bücher wie dieses hier sehr wichtig.

Ich wusste zwar schon viel über den Nationalsozialismus, aber hier wird die Zeit direkt nach Kriegsende beschrieben und das war sehr interessant und viele Dinge wusste ich einfach nicht. Man merkt, dass der Autor hier gut recherchiert hat, was auch im Nachwort klar wird. Es ist nicht einfach so: der Krieg ist aus und alles ist wieder friedlich. Nein, so war es leider nicht. Denn die Nazis konnten sich mit gut ausgedachten Lügen auch schnell entnazifizieren lassen und so wieder in die Ämter kommen. Und der Schwarzmarkt blühte, weil es nichts gab und wenn, dann zu wenig. Die Displaced persons kannte ich so auch noch nicht. Das waren Menschen aus anderen Ländern, denen es aus verschiedenen Gründen einfach nicht möglich war, nach Hause zurückzukehren. Bei so viel Chaos entsteht natürlich auch Kriminalität. Darum war es ja auch so wichtig, eine neue Kriminalpolizei aufzubauen!

Der Hauptcharakter Paul Kramer und seine Verlobte Hilde sind beide selber von den Nazis verfolgt worden und haben auf jeden Fall Gutes im Sinn und wollen Deutschland zu neuer Demokratie verhelfen. Doch gerade das gestaltet sich schwierig angesichts der vielen Kollegen, die eine ganz andere Ideologie fahren…

Mein Fazit: Das war kein Krimi im klassischen Sinn, obwohl hier auch Morde aufgeklärt werden. Aber für mich war das ein Zeugnis der damaligen Zeit und das war alleine schon Krimi genug. Ich finde solche Lektüre wichtig, denn sie stehen dafür, dass wir niemals vergessen dürfen! Insgesamt hat mich das Buch sehr berührt und es gab viele interessante geschichtliche Hintergründe.

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Veröffentlicht am 18.09.2024

Der trostlose Ort mit einem dunklen Geheimnis...

Unter der Erde
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Zum Buch: Der Schriftsteller Elias Haack bekommt von seinem Großvater, den er seit über dreißig Jahren nicht mehr gesehen hat, eine Einladung zum 90. Geburtstag. Also setzt er sich ins Auto und fährt nach ...

Zum Buch: Der Schriftsteller Elias Haack bekommt von seinem Großvater, den er seit über dreißig Jahren nicht mehr gesehen hat, eine Einladung zum 90. Geburtstag. Also setzt er sich ins Auto und fährt nach Volkow, einem kleinen, wirklich sehr kleinen Dorf in der Lausitz. Doch als er ankommt, geht alles schief: Elias hat einen Autounfall und eine kleine Gehirnerschütterung, er sprengt die Geburtstagsfeier und am nächsten Tag ist sein Großvater tot. Während Elias wartet, dass sein Auto repariert wird, forscht er in seiner Vergangenheit. Und dann überschlagen sich die Ereignisse, das kann man sich so nicht ausdenken…

Meine Meinung: Zuerst kommt der Leser in dem kleinen Dorf Volkow an. Das Dorf besteht nur aus 10 Häusern. Die Stimmung ist trostlos und das spürt man auch. Denn der Tagebau rückt näher. In einem Jahr ist nur noch ein großes Loch, wo heute noch das Dorf ist. Warum bleiben die Bewohner bis zum Schluss? Die Dorfbewohner sind eine eingeschworene Gemeinschaft, hier kümmert sich jeder um den anderen. Leider etwas zu viel, wie Elias nach einiger Zeit feststellen muss. Die Nachbarn haben irgendetwas zu verbergen, dessen ist sich Elias sicher. Aber als er dem Geheimnis näher rückt, muss er feststellen, dass er seine komplette Meinung über die Bewohner revidieren muss. Er ist einem dunklen Geheimnis auf der Spur, welches schon lange schwärt in Volkow, doch es wird sehr gefährlich für ihn…

Ich fand das Buch wirklich sehr spannend, zumal der Autor es hier wirklich schafft, die trostlose, öde Stimmung, die das Dorf beherrscht, gut rüberzubringen! Die Anwohner sind einfach zu freundlich, das wäre mir auch komisch aufgestoßen…
Die Geschichte endet wirklich jäh und ziemlich brutal, trotzdem musste ich am Ende schmunzeln, denn es ist eindeutig die Handschrift von Stephan Ludwig!

Mein Fazit: Dieser Ausflug ins Nirwana hat mir große Freude bereitet! Nichts ist so, wie es scheint und die Story ist wirklich auch eine krasse Geschichte. Ich kann diesen Thriller wirklich empfehlen!

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Veröffentlicht am 18.09.2024

Millie überrascht uns aufs Neue!

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Zum Buch: Millie hat eine neue Stelle als Haushälterin in einem schönen Penthouse in New York. Schnell wird klar, dass Wendy, die Ehefrau des reichen Douglas Garrick, von ihm nicht gut behandelt wird. ...

Zum Buch: Millie hat eine neue Stelle als Haushälterin in einem schönen Penthouse in New York. Schnell wird klar, dass Wendy, die Ehefrau des reichen Douglas Garrick, von ihm nicht gut behandelt wird. Als Wendy Millie um Hilfe bittet, kann sie natürlich nicht ablehnen. Kurze Zeit später wird Garrick ermordet aufgefunden. Und spätestens als die Polizei bei Millie vor der Tür steht, wird klar, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint…

Meine Meinung: Auch der zweite Teil der „Housemaid-Serie“ mit der Haushälterin Millie, die sich einen gewissen Ruf erarbeitet hat, konnte mich wieder komplett überzeugen! Man rechnet ja bei Freida McFadden mit vielen Twists, aber diesen hier habe ich auch so nicht kommen sehen!

Das Buch wird in mehrere Teile untergliedert und aus verschiedenen Sichten erzählt. Unheimlich spannend wird die Geschichte, wobei sich der Spannungsbogen schon recht schnell aufbaut, da Millie sich beobachtet fühlt. Auch da gibt es eine Überraschung für die Leser! Dann rast man als Leser auf das Ende der Geschichte hin und es wird noch einmal komplett gedreht! Also, ich finde ja, dass die Autorin das unheimlich gut drauf hat mit den Twists, die sie immer wieder einbaut! Obwohl man damit rechnet, wird man doch immer wieder überrascht, das hat mir wieder unheimlich gut gefallen. Und so war ich leider dann auch schon nach knapp zwei Tagen mit dem Buch durch, was ich dann wieder schade fand… Aber – und jetzt kommt die gute Nachricht – es gibt im November schon Nachschub! Der dritte und wohl letzte Teil dieser Reihe kommt dann heraus, ich habe ihn natürlich schon vorbestellt!

Mein Fazit: Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut und es hat meine Erwartungen auch voll erfüllt! Fans von Psychothrillern, die auf plötzliche Twists stehen, kommen hier wieder auf ihre Kosten! Von mir gibt es die volle Punktzahl!

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Veröffentlicht am 18.09.2024

Einfach nicht meine Story...

Bis in alle Endlichkeit
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Zum Buch: Der Detektiv Lee Crowe ist gerade auf dem Weg in sein Büro, als er eine junge Frau tot auf dem Dach eines Rolls Royce entdeckt. Wie sich später herausstellt, handelt es sich bei der Toten um ...

Zum Buch: Der Detektiv Lee Crowe ist gerade auf dem Weg in sein Büro, als er eine junge Frau tot auf dem Dach eines Rolls Royce entdeckt. Wie sich später herausstellt, handelt es sich bei der Toten um Claire Gravesend, die Tochter der steinreichen Olivia Gravesend. Diese heuert Crowe an, um die Hintergründe zu Claires Tod zu recherchieren. Denn sie glaubt nicht an einen Selbstmord. Bei seinen Ermittlungen kommt Crowe einer Sache auf die Spur, mit der er niemals gerechnet hätte…

Meine Meinung: Der Schreibstil ist flüssig und durch die kurzen Kapitel kommt man beim Lesen auch zügig voran. Die Story ist meiner Meinung nach ein wenig hanebüchen. Denn Crowe überschreitet definitiv auch die Grenze dessen, was erlaubt ist. Er wird bei seinen Ermittlungen von einigen Leuten unterstützt, die sehr mächtig sind. Und Geld haben. Dennoch ist es für Crowe eine ziemlich gefährliche Ermittlung, oft ist er kurz vor dem Tod, kann ihm aber immer wieder entfliehen.

Die Geschichte erinnert mich an alte Detektivgeschichten. Da, wo die Guten dann immer gewinnen. Worum es eigentlich geht, wird anfangs gar nicht klar und hinterher überschlagen sich die Ereignisse. Meiner Meinung nach ein wenig zu fantastisch. Aber das ist sicher Geschmackssache.

Mein Fazit: Ich möchte das Buch auf keinen Fall schlecht reden, ich wurde gut unterhalten. Aber mein Lieblingsbuch wird es nicht werden. Detektivgeschichten und so viel Action sind wohl nicht so mein Ding. Aber es gibt sicherlich viele Liebhaber hierfür! Ich vergebe drei Sterne, weil es einfach nicht meine Story war.

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