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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2026

Hier ist nicht so wie es scheint...

Party of Liars
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Zum Buch: In dem luxuriösen Anwesen von Ethan Matthew steigt eine Riesenparty zu Ehren von seiner Tochter Sophie, die 16 Jahre alt wird. Neben ihren Freunden hat Ethan auch seine Geschäftspartner und Freunde ...

Zum Buch: In dem luxuriösen Anwesen von Ethan Matthew steigt eine Riesenparty zu Ehren von seiner Tochter Sophie, die 16 Jahre alt wird. Neben ihren Freunden hat Ethan auch seine Geschäftspartner und Freunde eingeladen. Hier treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander. Ethans junge Ehefrau Dani, die nach der Geburt der kleinen Charlotte eine Belastungsstörung hat. Die etwas kauzige Nanny Órlaith, Ethans Ex-Frau Kim, die ein Alkoholproblem hat und Sophies Freundin Mikayla, bei der nicht alles so ist wie es scheint. Alles läuft gut – bis jemand die Brüstung vom Balkon hinunterstürzt…

Meine Meinung: Mich hat das Buch direkt von der ersten Seite an mitgenommen! Ich finde hier den Erzählstil unheimlich spannend. Der Leser befindet sich in verschiedenen Zeiten und bekommt die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt. Eigentlich ist die Story unaufgeregt erzählt, aber dadurch, dass man die Charaktere richtig gut kennenlernt, baut sie eine Eigendynamik auf.

Man kann die Spannung unter der Oberfläche brodeln spüren und doch nicht sagen, wie der weitere Verlauf der Story wohl sein wird! Das hat mir unheimlich gut gefallen, mich nur so durch die Seiten fliegen lassen, bis ich die Auflösung auf dem Präsentierteller hatte! Und das war schon ein starkes Stück!

Die Sympathien für einzelne Charaktere verschieben sich, je mehr man erfährt! Und das Ende hat mich sehr befriedigt zurückgelassen!

Mein Fazit: Ich empfehle dieses Buch Lesern, die nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen wollen, sondern sich so lange wie möglich auf die Folter spannen lassen möchten! Aber ich finde, dass die Spannung von vorne bis hinten gegeben ist! Ein richtig tolles Buch!

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  • Spannung
Veröffentlicht am 11.05.2026

Eine wirklich düstere Geistergeschichte...

The Warm Hands of Ghosts
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Zum Buch: Der junge kanadische Soldat Freddie Iven kämpft im ersten Weltkrieg in Belgien und wird zusammen mit dem deutschen Soldaten Winter verschüttet. Beide halten aneinander fest und können dem Tod ...

Zum Buch: Der junge kanadische Soldat Freddie Iven kämpft im ersten Weltkrieg in Belgien und wird zusammen mit dem deutschen Soldaten Winter verschüttet. Beide halten aneinander fest und können dem Tod nur gerade so entkommen. Seit dem Ereignis haben die beiden eine besondere Verbindung. Freddies Schwester erhält seine Erkennungsmarken und seine Jacke und geht davon aus, dass Freddie gefallen ist. Da sie selbst als Krankenschwester bereits in Belgien war, kehrt sie an den Ort zurück und hofft, näheres zu Freddie herauszufinden. Doch sie findet so viel mehr heraus…

Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass ich eine Weile brauchte, um in diese Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Aber wenn man sich „eingelesen“ hat, lässt einen die Story nicht mehr los.

Die düstere Stimmung springt dem Leser aus jeder Seite entgegen und ich musste mehrfach pausieren, bevor ich weiterlesen konnte. Denn die Atmosphäre ist wirklich so dicht, dass sie dem Leser unter die Haut geht… Und man begreift, dass der Begriff „Geister“ so vieles umfassen kann…

Die Geschichte von Laura und Freddie ist mir letztendlich sehr nahe gegangen und ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Dennoch ist es eines der düstersten Geschichten, die mir in der letzten Zeit untergekommen ist, das muss man wissen. Aber es gibt auch wirkliche, echte Zuneigung und am Ende kann man behaupten, dass es sich die Waage hält. Insgesamt sehr emotional.

Mein Fazit: Ein starkes Buch, was mit einer wirklichen Zerstörungskraft daherkommt! Und ich kann behaupten, dass ich froh war, nicht wirklich 1917 im Schützengraben in Flandern gelegen zu haben! Aber die Reise dorthin war sehr fesselnd!

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Irre Twists machen die Geschichte sehr spannend!

SORRY. Ich habe es nur für dich getan
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Zum Buch: Die junge Journalistin Robyn ist schon seit drei Monaten nicht mehr mit ihrem Freund Julian zusammen, als plötzlich die Polizei in ihrer Redaktion steht und ihr mitteilt, dass er verschwunden ...

Zum Buch: Die junge Journalistin Robyn ist schon seit drei Monaten nicht mehr mit ihrem Freund Julian zusammen, als plötzlich die Polizei in ihrer Redaktion steht und ihr mitteilt, dass er verschwunden ist. Alles, was Robyn versucht hat, zu verdrängen, kommt wieder hoch. Denn eigentlich passt es ihr ganz gut, dass Julian nicht mehr da ist… Doch als ihr bester Freund verdächtigt wird, etwas mit Julians Verschwinden zu tun zu haben, muss Robyn tätig werden…

Meine Meinung: Mein mittlerweile zweites Buch der Autorin, welches mir sehr gut gefallen hat! Der Plot, eine toxische Beziehung und eine Freundschaft, in der es knistert, das ist genau mein Ding!
Robyn muss man einfach mögen, sie ist witzig, ehrgeizig und hat gedacht, mit Julian den Jackpot gezogen zu haben! Doch sie hat sich blenden lassen von seinem guten Aussehen, seinem Geld und seiner charmanten Art. Interessanterweise mochte Cooper, ihr bester Freund seit dem ersten Tag an der Uni, Julian vom ersten Tag an nicht.

In Rückblenden erfahren wir als Leser, wie die ach so tolle Beziehung von Robyn und Julian wirklich gewesen ist. Und in der Gegenwart nehmen wir an der Suche und den Verdächtigungen teil. Der ganze Aufbau des Buches hat mir richtig gut gefallen! Und mit der Auflösung habe ich so wirklich gar nicht gerechnet! Wenn man nämlich meint, alles durchschaut zu haben, haut die Autorin noch mal eine ganz andere Idee raus!

Mein Fazit: Manchmal muss man stark sein, wie immer, wenn es um toxische Beziehungen geht. Aber ich bin froh, dieses Buch entdeckt zu haben! Mir gefallen der Stil und die Schreibweise sehr gut! Die Twists geben die richtige Würze, ich empfehle das Buch sehr gerne weiter!

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Diese Geschichte hat mich wirklich emotional weggefegt!

Boys of Tommen 1: Binding 13
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Zum Buch: Shannon Lynch ist froh, als sie endlich die Schule wechseln und so ihren Mobbern entkommen kann! Auf dem Tommen College fühlt sie sich von Anfang an wohl und dort hat sie auch ihre alten Freundinnen ...

Zum Buch: Shannon Lynch ist froh, als sie endlich die Schule wechseln und so ihren Mobbern entkommen kann! Auf dem Tommen College fühlt sie sich von Anfang an wohl und dort hat sie auch ihre alten Freundinnen Claire und Lizzy wieder um sich. Doch gleich an ihrem ersten Tag wird sie versehentlich vom Rugby-Star Johnny Kavanagh verletzt. So wird er auf Shannon aufmerksam und entdeckt gleich seine Faszination für dieses zarte Geschöpf. Er müsste sich eigentlich auf seine Karriere besinnen, denn er geht im Sommer wieder an die Academy und ist für die Nationalmannschaft vorgesehen. Also darf es eigentlich keine Ablenkung geben, aber Shannon geht ihm nicht mehr aus dem Kopf…

Meine Meinung: Oh mein Gott. Wenn ich das Buch so beschreibe, klingt es fast langweilig. Und das ist es so gar nicht! Ich wurde direkt hineinkatapultiert in diese Geschichte, die mich auch nach Beendigung des Buches nicht mehr losgelassen hat. Gut, das mag auch an dem ganz fiesen Cliffhanger am Ende liegen, was mich gleich zum zweiten Teil hat greifen lassen!

Da es sich hier um Slow Burn handelt, lernt man als Leser die Charaktere sehr gut kennen. Während das Umfeld von Johnny ein gutes ist, bekommt man bei der Erwähnung von Shannons Elternhaus direkt Schnappatmung! Was da abgeht, muss jedem einfach das Herz brechen! Man will ins Buch springen und die Menschen beschützen!

Die Geschichte von Shannon und Johnny beginnt zaghaft und entwickelt sich wirklich sehr langsam. Und wenn ich langsam sage, meine ich das auch. Der erste Kuss kommt erst nach über 500 Seiten und wird noch nicht einmal erwidert! Was mich vielleicht bei anderen Büchern gestört hätte, fand ich hier nicht schlimm. Man muss halt nur ständig weiterlesen!

Mein Fazit: Nach diesem Buch kann ich den Spruch „Das Buch hat mich emotional zerstört“ wirklich und ganz verstehen. Denn genau das ist mit mir passiert! Diese Geschichte hat mich so bewegt, gefesselt und nicht mehr losgelassen! Die Gefühle gehen mit einem durch und am Ende ist man wirklich fast hilflos… Eine unglaubliche Geschichte!

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Alte Geheimnisse kommen ans Licht...

Verschworen
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Zum Buch: Porgeir wird erstochen im Bett des Sommerhauses in Skorradalur aufgefunden. Man findet heraus, dass er sich in letzter Zeit mit einer gewissen Andrea getroffen hat. Doch sie ist nicht auffindbar ...

Zum Buch: Porgeir wird erstochen im Bett des Sommerhauses in Skorradalur aufgefunden. Man findet heraus, dass er sich in letzter Zeit mit einer gewissen Andrea getroffen hat. Doch sie ist nicht auffindbar und niemand scheint Näheres über sie zu wissen. Bei ihren Ermittlungen stoßen Elma und ihr Team auf alte Ermittlungen in einem christlichen Sommercamp. Ein Junge ist dort ertrunken, aber einiges deutet darauf hin, dass er vorher misshandelt wurde. Elma und auch ihr Mann Saevar sehen da eine Verbindung…

Meine Meinung: Die Geschichte spielt in drei Zeitebenen, einmal in der Gegenwart, einmal in der Zeit kurz vor Porgeirs Tod und einmal in der Vergangenheit. Hier muss man als Leser wirklich dranbleiben, um mitzukommen! Aber gerade mit dieser komplexen Erzählweise kennt sich die Autorin gut aus und verliert trotzdem nicht den Überblick!

Die Charaktere lernt man gut kennen, als Hilfsmittel dient ein Namensverzeichnis am Ende des Buchs. Das ist gerade bei den isländischen, uns nicht so geläufigen Namen eine gute Hilfe! Elma und Saevar begleitet der Leser ja schon seit vier Bänden, aber man kann diesen Teil auch unabhängig lesen, da die eigentliche Geschichte in sich abgeschlossen ist.

Der Schreibstil ist anspruchsvoll, weil man, wie schon erwähnt, gut aufpassen muss, wo man sich gerade befindet, damit man die Verbindungen auch sieht! Ich mag die Erzählweise, die ist irgendwie herrlich unaufgeregt und trotzdem immer geheimnisvoll! Irgendwann hat man als Leser zwar eine Vermutung, wohin die Reise führt, aber das hat für mich der Spannung keinen Abbruch getan!

Mein Fazit: Auch der mittlerweile fünfte Teil dieser Reihe hat mir gut gefallen, auch wenn „Verlassen“ bis jetzt mein absoluter Lieblingsband ist! Aber ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil! Ich empfehle diese Reihe allen, die gerne nordische Krimis lesen!

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