Cover-Bild Verschworen
Band 5 der Reihe "Mörderisches Island"
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 04.09.2025
  • ISBN: 9783462008296
Eva Björg Ægisdóttir

Verschworen

Ein Island-Krimi
Freyja Melsted (Übersetzer)

Ein brutaler Mord in den stillen Fjorden Islands wird zum Echo einer uralten Sünde. Für Kommissarin Elma beginnt ein Wettlauf gegen einen Mörder, der fünfundzwanzig Jahre auf seine Rache gewartet hat.

Für Kommissarin Elma soll es nach ihrer Babypause ein ruhiger Wiedereinstieg werden. Die winterliche Gemütlichkeit in dem kleinen isländischen Städtchen Akranes wird jedoch brutal zerstört, als eine Leiche in einem abgelegenen Sommerhaus entdeckt wird. Der vierzigjährige Þorgeir wurde mit sieben Messerstichen ermordet . An der Holzwand über seinem Bett hat der Täter eine rätselhafte Nachricht hinterlassen – eine Zeile aus einem alten Kirchenlied, geschrieben mit dem Blut des Opfers.

Elmas Ermittlungen führen sie tief in die Vergangenheit von Þorgeir und seinen Jugendfreunden. Die Spur endet im Sommer 1995 in einem christlichen Ferienlager in Vatnaskógur. Ein dunkles Geheimnis verbindet die damalige Clique, denn der angebliche Unfalltod eines Jungen wirft fünfundzwanzig Jahre später tödliche Schatten auf die Gegenwart. Elma stößt auf eine Mauer des Schweigens und erkennt, dass sie einen Mörder jagt, der für seine Rache über Leichen geht.

Eva Björg Ægisdóttir verbindet in diesem fesselnden Island-Krimi die trügerische Ruhe der Kleinstadt mit einem unbarmherzigen Rachefeldzug. Ein Pageturner, der zeigt, dass die schlimmsten Verbrechen oft aus den tiefsten Wunden der Jugend erwachsen.

Alle Fälle der Krimi-Reihe »Mörderisches Island«:

  1. Verschwiegen
  2. Verlogen
  3. Verborgen
  4. Verlassen
  5. Verschworen


Die Bücher erzählen eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2026

Wenn die Schatten der Vergangenheit die Zukunft einholen

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Inhaltsangabe Verlag:
Für Kommissarin Elma soll es nach ihrer Babypause ein ruhiger Wiedereinstieg werden. Die winterliche Gemütlichkeit in dem kleinen isländischen Städtchen Akranes wird jedoch brutal ...

Inhaltsangabe Verlag:
Für Kommissarin Elma soll es nach ihrer Babypause ein ruhiger Wiedereinstieg werden. Die winterliche Gemütlichkeit in dem kleinen isländischen Städtchen Akranes wird jedoch brutal zerstört, als eine Leiche in einem abgelegenen Sommerhaus entdeckt wird. Der vierzigjährige Þorgeir wurde mit sieben Messerstichen ermordet. An der Holzwand über seinem Bett hat der Täter eine rätselhafte Nachricht hinterlassen – eine Zeile aus einem alten Kirchenlied, geschrieben mit dem Blut des Opfers.
Elmas Ermittlungen führen sie tief in die Vergangenheit von Þorgeir und seinen Jugendfreunden. Die Spur endet im Sommer 1995 in einem christlichen Ferienlager in Vatnaskógur. Ein dunkles Geheimnis verbindet die damalige Clique, denn der angebliche Unfalltod eines Jungen wirft fünfundzwanzig Jahre später tödliche Schatten auf die Gegenwart. Elma stößt auf eine Mauer des Schweigens und erkennt, dass sie einen Mörder jagt, der für seine Rache über Leichen geht.

Meine Inhaltsangabe:
Elmas erster Fall direkt nach der Babypause führt sie im verschneiten Dezember in ein abgelegenes Sommerhaus. Dort liegt die Leiche von Þorgeir, brutal erstochen, an der Wand eine Zeile aus einem christlichen Lied. Þorgeir hatte nach Aussagen des befragten Umfelds keine Feinde und so ist absolut unklar, wer die Tat begangen haben könnte. Doch Elma lässt nicht locker und fragt immer weiter nach und auch ihr Partner Sævar, der sich gerade in Elternzeit befindet, kann das Ermitteln nicht sein lassen. Sie stoßen auf einen 25 Jahre zurückliegenden Todesfall in einem Jugendcamp, der damals als Unfall behandelt wurde. Besteht ein Zusammenhang? Nach und nach kommen die dunklen Geheimnisse aus der Vergangenheit ans Licht.

Erster Satz: »Sie sitzen im Wohnzimmer auf dem schwarzen Ledersofa, das langsam zerfällt.«

Mein Eindruck:
Nachdem der letzte Band ein Prequel war, sind wir jetzt wieder im Jahr 2025 angekommen. Dieser Fall ist klasse aufgebaut, ich mag es ja ohnehin sehr, wenn es zwei Zeitschienen gibt (hier: einmal der aktuelle Fall 2025 und dann die Sache im Jugendcamp 1995). Unblutig würde ich die Story nicht beschreiben und was da so nach und nach an Ungeheuerlichkeiten ans Licht kommt, geht schon teils unter die Haut. Doch Eva Björg Ægisdóttir hat einen so ruhigen, leisen Schreibstil, dass trotz aller Brutalität der Spannungsaufbau an erster Stelle steht, was mir auch schon in den Vorbänden unglaublich gut gefallen hat. Ich mag es, wie nach und nach immer ein bisschen mehr ans Licht kommt und dennoch irgendwie nicht alles aufgedeckt wird (beim Fall selbst, aber auch z.B. das Geheimnis Sævars Eltern betreffend, bei dem ich noch immer im Dunklen gelassen werde). Das Setting ist mal wieder so bildhaft beschrieben, dass ich fast schon den Schnee eiskalt meinen Kragen hinunterlaufen gespürt habe, brrrrrr. Ich mag die Atmosphäre dieser Krimi-Reihe ausgesprochen gern und freue mich jetzt schon auf eine hoffentlich bald erscheinende Fortsetzung. Sämtliche Bände sind sehr gut auch eigenständig zu lesen, als absoluter Reihen-Fan plädiere ich aber dennoch immer dazu, der Reihe nach zu lesen. Von mir 5/5 Sterne und eine Empfehlung für Freunde atmosphärischer, leiser aber einprägsamer nordischer Krimis.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Elma in Höchstform

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In einem Ferienhaus wird ein Mann brutal erstochen, die Täterperson hinterlässt auf einer Wand über dem Toten einen biblischen Vers. Kommissarin Elma nimmt zusammen mit ihrem Team die Ermittlungen auf, ...

In einem Ferienhaus wird ein Mann brutal erstochen, die Täterperson hinterlässt auf einer Wand über dem Toten einen biblischen Vers. Kommissarin Elma nimmt zusammen mit ihrem Team die Ermittlungen auf, die zu einem tragischen Unfall von vor über fünfundzwanzig Jahren führen. Keine der damals beteiligten Personen ist jedoch bereit, mit der Wahrheit herauszurücken.

»Die Welt ist nicht wie ein Film, wo am Ende das Gute siegt. Es gibt keine verdiente Strafe. Sogar die Vorstellung von Gerechtigkeit ist relativ.« (Seite 295)

Beim vorliegenden Buch handelt es sich um den fünften Teil der großartigen Island-Reihe der Autorin und den vierten Band mit der Kommissarin Elma, nachdem der vorherige Teil in der Zeit vor ihrer Rückkehr nach Akranes spielte, weswegen ich persönlich diesen etwas schwächer fand. Wie für diese Reihe typisch, springt auch die aktuelle Geschichte zwischen zwei Zeitebenen hin und her, wechselt permanent die Perspektive und verrät erst kurz vor Schluss das Motiv für die Tat. Die persönlichen Umstände der ermittelnden und sonstigen Personen vervollständigen das Bild, nehmen aber nicht überhand.

Auch wenn das Verbrechen selbst ziemlich brutal ist, geht es ansonsten überwiegend unblutig zu, sodass auch sensible Leserinnen und Leser bei dieser Buchreihe auf ihre Kosten kommen. Die zwischenmenschlichen Beziehungen stehen hier meistens im Vordergrund, offenbaren Schwächen und Verfehlungen, woraus dann etwas entsteht, das die Fratze des Bösen offenlegt. Der Fall selbst wird abgeschlossen, aber bereits jetzt der Fokus auf ein neues Geheimnis gerichtet. Es bleibt spannend und ich freue mich auf das nächste Abenteuer in Akranes, und zwar sehr!

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Späte Rache!

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Kommissarin Elma erwartet nach dem Ende ihrer Elternzeit gleich viel Arbeit. Denn in einem Ferienhaus in der Nähe von Akranes wurde ein Mann brutal ermordet aufgefunden. Er wurde mit sieben Messerstichen ...

Kommissarin Elma erwartet nach dem Ende ihrer Elternzeit gleich viel Arbeit. Denn in einem Ferienhaus in der Nähe von Akranes wurde ein Mann brutal ermordet aufgefunden. Er wurde mit sieben Messerstichen getötet, von seiner Freundin fehlt jede Spur. An der Wand über der Leiche steht ein Bibelvers. Deutet der auf eine Verbindung zu einem angeblichen Unfall eines Jugendlichen in einem Ferienlager vor 25 Jahren hin?

Ich habe alle Bände dieser Reihe gelesen und auch dieser konnte mich wieder begeistern! Es war von Anfang an spannend und bis zum Ende ziemlich undurchsichtig, was den Täter betrifft. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, einmal vor dem Mord und einmal im Jetzt. Was mir auch gut gefallen hat, ist, dass das Privatleben der Ermittler auch eine große Rolle spielt. Elma und ihre Familie sind mir sehr sympathisch.

Wenn es eine Fortsetzung gäbe, würde ich mich sehr freuen!

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Veröffentlicht am 18.01.2026

wow, der war super kurzweilig

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Ich mag diese Reihe ja generell und habe bisher jeden Band und Fall gemocht, aber dieser Band ging runter wie Öl. Der Thriller ist jetzt kein schurkisches Manifest, sondern ein solider Racheplot, den ich ...

Ich mag diese Reihe ja generell und habe bisher jeden Band und Fall gemocht, aber dieser Band ging runter wie Öl. Der Thriller ist jetzt kein schurkisches Manifest, sondern ein solider Racheplot, den ich aber unfassbar packend und unterhaltsam fand. Die Handlungsebene ist nahbar, die Motive nachvollziehbar (insofern Rache-Thriller nachvollziehbar sein können). Es passiert eigentlich konstant was, sodass nie Längen aufkommen und die Ermittlungen schreiten so kontinuierlich voran, dass sich das Puzzle nach und nach an seinen Platz legt.

Es gibt hier relativ viele Perspektiven, sowohl aus der Gegenwart als auch jüngeren Vergangenheit und ein paar Erinnerungs-Rückblenden in die Zeit vor 25 Jahren. Die Kapitel fand ich jeweils gut eingeordnet, sodass es trotz allem übersichtlich blieb. Durch die vielen Perspektiven habe ich mich ein bisschen aufs Glatteis führen lassen, wer hier vielleicht nicht ganz so ehrenwerte Motive verfolgt. Ich fand es gab diverse Verdachtsmomente und die Auflösung fand ich ehrlich gesagt überraschend, aber sehr stimmig aufgebaut.

Die Geschichte ist atmosphärisch erzählt, ohne unnötig brutal zu sein, was sie angenehm zu lesen macht. Gewalt wird hier nicht verherrlicht und es wird eher unterschwellig für Spannung gesorgt, durch all die Geheimnisse, Intrigen und Streitigkeiten, die die Gruppe rund um Porgeir zusammen halten. Das fand ich gut gemacht.

Hier passiert auch viel Zwischenmenschliches zwischen den Leuten, die im Ort Geheimnisse teilen, sodass es auch fernab des Falls wieder einiges an Wirbel gab. Vor allem das Ende legt da auch nochmal ordentlich für den kommenden Band vor. Fands super, kann den nächsten Band gar nicht erwarten.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Beschauliche Kleinstadt

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Kommissarin Elma hat ihre Babypause beendet und ihr Lebensgefährte Sævar kümmert sich um ihre gemeinsame Tochter und findet bei Einräumen ihres neuen Wohnsitzes das alte Tagebuch eines Jungen auf dem Dachboden. ...

Kommissarin Elma hat ihre Babypause beendet und ihr Lebensgefährte Sævar kümmert sich um ihre gemeinsame Tochter und findet bei Einräumen ihres neuen Wohnsitzes das alte Tagebuch eines Jungen auf dem Dachboden. Als Porgeir, der Sohn ihrer sonderbaren Nachbarin, erstochen im Bett seines Ferienhauses aufgefunden wird, findet Sævar auch diesen Namen in dem Tagebuch des Jungen aus dem Jahr 1995. Während Elma bei ihren Ermittlungen den Freundeskreis des Ermordeten durchleuchtet, kommen immer mehr verstörende Details aus der Vergangenheit ans Licht, die es in der beschaulichen Kleinstadt Akrane nicht geben dürfte.
Das Cover und der Titel passen zu den anderen Büchern dieser Krimi-Reihe und passen sehr gut. Die Protagonisten sind teilweise bekannt und haben sich weiter entwickelt. Ansonsten gibt es am Ende ein Personenregister um sich zu orientieren. Die Handlung wird in verschiedenen Zeitsträngen erzählt. Einmal ab 1995 und dann "Kurz vorher" und in der Gegenwart im Dezember fortlaufend. Diesen 5. Fall des Island-Krimis sollte man nicht zu Nahe an sich heranlassen.

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