Adventskalender voller Abgründe
Meine Meinung
Ich habe bisher alle Fitzek Bücher gelesen und er schaffte es auch mit "Kalendermädchen" mich absolut zu fesseln.
Es ist für mich ein herausragender Psychothriller, der mitt viel Spannung ...
Meine Meinung
Ich habe bisher alle Fitzek Bücher gelesen und er schaffte es auch mit "Kalendermädchen" mich absolut zu fesseln.
Es ist für mich ein herausragender Psychothriller, der mitt viel Spannung glänzt. Besonders beeindruckt hat mich die Verbindung aus einer hochdramatischen Ausgangssituation – ein lebensbedrohlich erkranktes Kind und eine Mutter, die alles riskiert – und der düsteren Legende rund um das titelgebende Kalendermädchen.
Schon der Einstieg ist nervenaufreibend und packend, und der Spannungsbogen verliert sich zu keinem Zeitpunkt, denn mit jeder Wendung wird das Lesen intensiver und mitreißender.
Die Protagonistin Olivia wirkt authentisch, verletzlich und gleichzeitig unglaublich mutig und stark. Ihre verzweifelte Suche nach den leiblichen Eltern ihrer Tochter Alma entwickelt sich zu einem packenden Wettlauf gegen die Zeit, der mich kaum losgelassen hat.
Auch die düstere Adventskalender‑Thematik ist ein echtes Highlight: unheimlich, kreativ und perfekt für die dunkle Jahreszeit. Für mich war es ein echter Pageturner, der sowohl durch starke Charaktere als auch durch eine clever konstruierte Handlung überzeugt.
Fitzek gelingt es mit seinem tollen Schreibstil, dem Verwirrspiel, viel Spannung, Emotion und psychologische Tiefe so zu verweben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Klappentext
Vor elf Jahren wurde Alma als Baby unter mysteriösen Umständen zur Adoption freigegeben. In ihrer streng unter Verschluss gehaltenen Adoptionsakte steht der Vermerk: »Identität der Eltern darf unter keinen Umständen ans Licht kommen! Mutter droht Todesgefahr!!!« Doch nun ist Alma lebensgefährlich erkrankt und braucht dringend einen Knochenmarkspender.
Um das Leben ihrer Adoptivtochter zu retten, startet Olivia Rauch eine verzweifelte Suche nach den biologischen Eltern. Dabei stößt die auf Gewaltverbrechen spezialisierte Psychologin auf die Legende vom »Kalendermädchen«: einer jungen Frau, die sich einst zur Weihnachtszeit in ein abgeschiedenes Häuschen im Frankenwald zurückgezogen hatte. Und die dort von einem Psychopathen heimgesucht wurde, der sie zwang, einen Adventskalender des Grauens zu öffnen …
Über den Autor
Sebastian Fitzek, geboren 1971 in Berlin, ist einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Er studierte Jura, promovierte im Urheberrecht und arbeitete als Programmdirektor für verschiedene Radiostationen in Deutschland. Seit 2006 schreibt Fitzek Psychothriller, die allesamt zu Bestsellern wurden. Sein erster Roman „Die Therapie“ eroberte innerhalb kürzester Zeit die Bestsellerliste und wurde als bestes Krimidebüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.
Fitzeks Bücher wurden bisher in 36 Sprachen übersetzt und weltweit über 21 Millionen Mal verkauft. Viele davon sind inzwischen erfolgreich verfilmt – so wurde „Die Therapie“ als sechsteilige Miniserie für Prime Video produziert und stieg sofort auf Platz 1 der meistgesehenen deutschsprachigen Sendungen ein. Zudem ist Sebastian Fitzek für seine spektakulären Buchvorstellungen bekannt, die er als Shows inszeniert - im Herbst 2024 brach er mit der "Größten Thriller Tour der Welt" alle Zuschauerrekorde.
Sebastian Fitzek wurde als erster deutscher Autor mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er ist Preisstifter des Viktor Crime Awards und engagiert sich als Schirmherr für den Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V.
Er lebt mit seiner Familie in Berlin.
Q: Droemer Knaur