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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2020

Ein verstörendes Szenario!

Draussen
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Stephan lebt mit den Jugendlichen Cayenne und Joshua im Verborgenen. Sie wechseln ständig ihren Aufenthaltsort und meiden andere Menschen. Außerdem bildet Stephan die Beiden Heranwachsenden in Kampfsport ...

Stephan lebt mit den Jugendlichen Cayenne und Joshua im Verborgenen. Sie wechseln ständig ihren Aufenthaltsort und meiden andere Menschen. Außerdem bildet Stephan die Beiden Heranwachsenden in Kampfsport und Überlebenstaktiken aus. Was bezweckt er damit? Wer ist hinter den Dreien her?
Gleichzeitig wird in der Politik über einen eventuell bevorstehenden großflächigen Stromausfall debattiert. Wird es den Supergau geben und was haben Stephan, Cayenne und Joshua damit zu tun?
Am Anfang dieses Buches ging ich davon aus, dass Stephan seiner Ex Frau die Kinder entzogen hat und nun mit Ihnen auf der Flucht ist. Aber im Laufe der Geschichte wird schnell klar, dass es um ganz andere Dinge geht. Da immer wieder Tagebucheinträge der Fremdenlegion eingeschoben werden, muss es irgendetwas damit zu tun haben.
Der Thriller ist sehr spannend geschrieben. Es gibt drei verschiedene Handlungsstränge. Der Erste handelt von Stephan, der seine Begleiter auf mögliche Angreifer vorbereitet und sich nach jahrelanger Flucht, mit ihnen, durch verschiedene Länder nun im Brandenburgischen Wald aufhält.
Zweitens wird die Geschichte von Jürgen Wagner einem politischen Strippenzieher beschrieben, der Andere seine Drecksarbeit machen lässt.
Der dritte Strang handelt von den Tagebucheintragungen eines Fremdenlegionärs, der frisch rekrutiert wurde und nun zum Kämpfer gedrillt wird. Dort lernt er was Ehre und Kameradschaft bedeuten.
Im Laufe der Handlung wird auch ein gutes Bild von „Preppern“ =Endzeitvorbereitern und den sogenannten Reichsbürgern gemacht. Es ist schon beängstigend, wenn man darüber nachdenkt, was wäre wenn es plötzlich keinen Strom mehr gäbe. Ich war sofort gefesselt von der Story. Die Protagonisten, sowie auch ich, als Leser, wittern ständig Gefahr, ohne genau zu wissen, was geschieht. Bis es dann zum großen Showdown kommt! Vom Ende war ich dann doch etwas enttäuscht. Es muss nicht für Alles ein Ende geben. Was ich hier nicht weiter erläutere, da ich sonst spoilern müsste.
Fazit: Eine spannendes Buch, was aber nicht 100% meinen Geschmack trifft. Wer Survival- und Endzeit Geschichten mag ist hiermit aber sehr gut bedient.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2020

Ein sehr spannender Thriller!

Diabolic – Fatales Vergehen
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Das Buch beginnt damit, dass die Jugendlichen Shiloh, Ruth und Kat sich von Zuhause weg schleichen um in einem See schwimmen zu gehen. Die Drei werden überfallen, Ruth vergewaltigt und nur knapp endkommen ...

Das Buch beginnt damit, dass die Jugendlichen Shiloh, Ruth und Kat sich von Zuhause weg schleichen um in einem See schwimmen zu gehen. Die Drei werden überfallen, Ruth vergewaltigt und nur knapp endkommen sie dem Täter. Was wahrscheinlich ihr Glück war, denn in derselben Gegend sind vorher schon mehrere junge Frauen verschwunden.
Dann geht die Geschichte 15 Jahre später weiter, als wieder ein Mädchen entführt wird. Ist es derselbe Mann, der damals über Ruth hergefallen ist?

Der Spannungsbogen dieses Thrillers wurde von Anfang an sehr hoch gehalten. Ich konnte mich sofort tief in die Story hineinversetzen. Immer wieder wird berichtet wie grausam und pervers der Täter handelt, ohne aber irgendeinen Hinweis zu liefern, wer dieser sein könnte. Somit konnte ich, als Leser, zu keiner Zeit Vermutungen aufstellen, wer dieser Mann ist.
Desweitern enthält dieses Buch eine gewisse Erotik, was mir, gepaart mit der Spannung der Untaten, sehr gut gefallen hat.
Die einzelnen Charaktere dieses Werkes wurden sehr gut herausgehoben. Zum Beispiel der Reverend und seine Frau, die immer darauf bedacht sind, was die Leute, in der Kleinstadt über sie denken könnten. Oder auch die Männer, überwiegend Cowboys und alle mehr oder weniger derb im Umgang mit Frauen.

Fazit: Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen. Diese Mischung aus Drama und Romanze kann ich 100 % weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.12.2019

Fesselnde Ehedramen!

Blood Orange - Was sie nicht wissen
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Die Karriere von Anwältin Alison bekommt, als ihr ein Mordfall zugeteilt wird, einen Schub nach vorne. Doch privat stürzt sie eher ab. Sie trinkt und betrügt ihren Ehemann, dadurch setzt sie aufs Spiel ...

Die Karriere von Anwältin Alison bekommt, als ihr ein Mordfall zugeteilt wird, einen Schub nach vorne. Doch privat stürzt sie eher ab. Sie trinkt und betrügt ihren Ehemann, dadurch setzt sie aufs Spiel ihre kleine Familie zu verlieren.
Madeleine wird blutüberströmt neben der Leiche ihres Mannes gefunden. Als Alison ihren Fall übernimmt bildet sich langsam aber sicher ein Band zwischen den Frauen, da Beide in unglücklichen Beziehungen stecken bzw. steckten.
Dieser Debüt Thriller hat mir gut gefallen. Ich konnte mich schnell in die Geschichte hineinfinden. Am Anfang war ich etwas irritiert, weil ich davon ausgegangen war, dass sich die Story um den Mordfall, den Alison bearbeitet dreht, aber so ist es nicht. Das Buch handelt eigentlich überwiegend von Alison, was aber durchaus Thriller Qualität hat. Ca. in der Mitte nimmt die Geschichte dann rasant an Fahrt auf und es kommen Dinge zu Tage, womit ich nicht gerechnet habe. Nur Offenbarungen im Mordfall waren für mich leider vorhersehbar, was aber auch an jahrelangem Krimikonsum liegen kann.
Die einzelnen Charaktere werden realistisch dargestellt. Alisons Labilität, genauso wie die emotionale Abhängigkeit zu Patrick, welche dieser schonungslos ausnutzt. Auch Carl, der sich liebevoll um Tilly kümmert und sich nur schwer mit dem halbtags Job abfinden kann, kommt nachvollziehbar herüber. Auch die Rollen von Madeleine und ihrer Schwester, sind sehr schwer durchschaubar und haben mir gut gefallen.
Fazit: Für mich ein sehr gelungenes Werk mit Hochspannung, dass ich gerne Weiterempfehle. Ich könnte mir sogar eine Fortsetzung des Thrillers vorstellen.

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2019

Sehr langatmiger, aber guter Krimi

Der Fledermausmann
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Der norwegische Polizist Harry Hole fliegt nach Australien um dort den Mord an der Norwegerin Inger Holter aufzuklären. Diese wurde vergewaltigt und erwürgt. Harry wird der einheimische Kollege Andrew ...

Der norwegische Polizist Harry Hole fliegt nach Australien um dort den Mord an der Norwegerin Inger Holter aufzuklären. Diese wurde vergewaltigt und erwürgt. Harry wird der einheimische Kollege Andrew Kensington zur Seite gestellt. Dieser kennt sich sehr gut im Nachtleben von Sidney aus und kann somit für Hole einige Türen öffnen.

Dieses ist der erste Band von nun schon einigen Harry Hole Büchern. Da ich die Verfilmung des 7. Bands im Kino gesehen habe, hatte ich schon eine gewisse Vorstellung vom Protagonisten Harry Hole. Die Darstellung des trockenen Alkoholikers in diesem Thriller hat mir durchaus gefallen. Einmal nicht diese Superhelden, wie es sie in vielen Werken gibt.
Auch die Vorurteile und Problematik im Umgang mit den Aborigines und der Transsexualität wird gut, in den verschiedenen Charakteren, wiedergegeben.
Die Story rund um den Mord und ihre Aufklärung, ist sehr abwechslungsreich gestaltet. Immer wieder denkt man der Täter wäre ermittelt. Ich hatte sogar schon eine eigene Vermutung, aber diese Person war es nicht. Letztendlich war die Aufklärung dann auch eine Überraschung für mich. Leider ist mir die ganze Geschichte viel zu langatmig geschrieben. Immer wieder wird vom eigentlichen Fall abgeschweift und Nebensächlichkeiten sehr lang verfasst. Dadurch konnte ich nicht wirklich in das Buch hinein finden, da mich die Ausführungen extrem langweilten.
Fazit: Eine gute Story, die aber leider unnötig in die Länge gezogen wird.

Veröffentlicht am 16.10.2019

Eine Leidens- und Lebensgeschichte!

Der Fund
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Die kleine Verkäuferin Rita Dalek findet, in einem Karton Bananen, Heroin. Was soll sie tun? Es behalten, oder es melden?
So beginnt die Geschichte um Rita, die einmal Glück in ihrem Leben haben wollte. ...

Die kleine Verkäuferin Rita Dalek findet, in einem Karton Bananen, Heroin. Was soll sie tun? Es behalten, oder es melden?
So beginnt die Geschichte um Rita, die einmal Glück in ihrem Leben haben wollte. Von Anfang an weiß der Leser, dass Rita tot ist. Die Story wechselt immer wieder zwischen den Verhören des ermittelnden Kommissars und der Geschichte, die zu Ritas Ermordung führt. Dieser Schreibstil hat mich am Anfang etwas irritiert, aber im Verlauf des Buches fand ich diese Schreibvariante sehr interessant. So wurde unterschieden, zwischen dem was die einzelnen Personen aussagten und was tatsächlich geschehen ist. Die Handlung liegt für mich irgendwo zwischen Schicksalsroman und Krimi.
Leider konnte ich schon früh einiges vom Handlungsverlauf erahnen. Aber trotzdem fand ich es recht spannend. Obwohl meine Vermutungen bestätigt wurden, hat mich das Ende dann doch überrascht.
Fazit: Ein guter Krimi, aber keineswegs ein Thriller. Außerdem leicht Vorhersehbar in einigen Teilen. Für Krimifans OK. 3,5 Sterne.