Mehr als Fake Dating, aber anders als gedacht
Mornings in Boston - The Truth We HideIch hatte anfangs Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte reinzukommen, die gewohnte Sogwirkung aus Band 1 fehlte mir irgendwie bis zum letzten Viertel.
Trotzdem konnte diese Fortsetzung für mich nicht ...
Ich hatte anfangs Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte reinzukommen, die gewohnte Sogwirkung aus Band 1 fehlte mir irgendwie bis zum letzten Viertel.
Trotzdem konnte diese Fortsetzung für mich nicht ganz mit dem Auftakt der Reihe mithalten. Besonders das Fake Dating Trope kam für meinen Geschmack deutlich zu kurz und hat mich leider etwas enttäuscht.
Mit Jasper bin ich mich auch nicht von Anfang warm geworden, wusste zwischenzeitlich nicht mehr sicher wer der männliche Prota ist, aber insgeheim hab ich doch sehr auf Gray gehofft. Mit der Zeit konnte ich mich jedoch auch mit Jasper anfreunden. Seine Vergangenheit ist deutlich spürbar, gleichzeitig passt sie sehr gut zu seiner Entwicklung. Besonders sein Engagement für Jugendliche in ähnlichen Situautionen wie seiner eigenen fand ich sehr berührend und gut in die Geschichte eingebunden. Scarlett ist eine starke Protagonistin, deren Entwicklung sich authentisch und nachvollziehbar anfühlt. Es war schön zu sehen, wie sie im Laude der Geschichte wächst und ihren eigenen Weg findet. Die Rückblenden in die Vergangenheit von beiden waren sehr interessant, und haben einige emotionale Momente geschaffen.
Das Setting der Morgenshow, das ich eigentlich sehr spannend fand, rückt leider etwas in den Hintergrund.
Insgesamt eine Fortsetzung mit starken Momenten und wichtigen Themen, die mich besonders gegen Ende noch einmal sehr mitnehmen konnte, auch wenn sie für mich nicht ganz an die Stärke des erstes Bandes heranreicht.