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Veröffentlicht am 20.07.2026

Mitten ins Herz trotz Startschwierigkeiten

Halbwach
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Nachdem ich bereits drei Suspense Bücher von Sophia Como gelesen hatte und der Hype um Halbwach mich irgendwann Wochen vor dem Erscheinungsdatum auch ansteckte war ich sehr gespannt auf das Buch, auch ...

Nachdem ich bereits drei Suspense Bücher von Sophia Como gelesen hatte und der Hype um Halbwach mich irgendwann Wochen vor dem Erscheinungsdatum auch ansteckte war ich sehr gespannt auf das Buch, auch durch das Cover, welches meiner Meinung nach total gut passte. Auch sehr gut passen tut das Genre zur Autorin und macht Lust auf mehr.

Der Einstieg fiel mir zunächst nicht ganz leicht und ich brauche etwas, um in die Geschichte hineinzufinden. Nach einem Wechsel aufs Hörbuch konnte sie mich aber gut fesseln, alle zwei Minuten hatte ich das Bedürfnis parallel im Buch zu markieren.

Ich merke immer wieder, wie sehr ich Bücher mit deutschem Setting oder Orten, die ich zumindest ein wenig kenne, anders erlebe. Wenn die Schauplätze nicht nur Namen auf einer Seite sind, sondern Bilder im Kopf entstehen, macht das für mich nochmal einen großen Unterschied und konnte auch hier für Begeisterung sorgen.

Was mich persönlich irgendwann etwas gestört hat, war der viele Alkohol. Zwar wurde das durchaus ein Stück weit reflektiert, etwa mit dem Gedanken, dass man gar nicht genau weiß, warum man eigentlich trinkt, dass es ja alle machen oder das auch die Zigarette eigentlich gar nicht schmeckt, trotzdem kam das Thema für meinen Geschmack sehr häufig zur Sprache. Vielleicht liegt das aber auch einfach daran, dass ich noch nicht ganz zur eigentlichen Alterszielgruppe gehöre und deshalb einen anderen Blick drauf habe.

Zoes Entwicklung mit ihren Ängsten, Zweifeln und all den anderen Gefühlen wirkten auf mich sehr authentisch und nahvollziehbar. Obwohl die Autorin betonte, dass Halbwach kein Liebesroman ist, hatte ich insgeheim trotzdem mit einem anderen Ende gerechnet. Rückblickend finde ich das gewählte Ende aber genau richtig und passend zur Geschichte. Außerdem sehr interessant finde ich in Büchern jedesmal wenn es um Bücher, der Verlagswelt, Booktok und co. geht. Das verlehiht den Geschichten nochmal einen ganz besonderen Touch und war auch hier sehr passend eingebunden.

Am meisten bewegt hat mich tatsächlich die Thematik mit Zoes Familie, insbesondere zu ihrem Vater. In vielen Momenten habe ich mich in den beschriebenen Szenen sehr wiedergefunden, was das Buch für mich noch emotionaler gemacht hat. Mit dem Beziehungsthema an sich konnte ich dagegen allerdings weniger anfangen.

Auch wenn ich vielleicht noch nicht ganz in die Alterszielgruppe falle, konnte mich Halbwach trotz kleiner Startschwierigkeiten spätestens als Hörbuch überzeugen und zwischendurch sogar zu ein paar Tränen rühren.

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Veröffentlicht am 19.07.2026

Ein Buch, das bleibt

Building Trust
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Nachdem mir Selling Dreams, der erste Band der Reihe, bereits gut gefallen hatte, war ich bei Building Trust zunächst dennoch etwas skeptisch, wie so oft bei zweiten Bänden, auch wenn ich in der letzten ...

Nachdem mir Selling Dreams, der erste Band der Reihe, bereits gut gefallen hatte, war ich bei Building Trust zunächst dennoch etwas skeptisch, wie so oft bei zweiten Bänden, auch wenn ich in der letzten Zeit durchaus einige hatte die mich sogar noch mehr überzeugen konnten, als der erste. Im Nachhinein war meine Skepsis auch hier völlig unbegründet, denn auch dieser zweite Band konnte mich sogar noch etwas mehr als sein Vorgänger abholen.

Der Schreibstil der Autorin war wieder angenehm leicht, humorvoll und sehr flüssig, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Besonders das Fake Dating Trope hat mir hier unglaublich gut gefallen. Die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten war einfach toll und ich hoffe sehr, dass April dieses Trope in Zukunft noch viele Male schreiben wird.

Sowohl Phyn als auch Adric haben es mir schnell sehr leicht gemacht, sie zu mögen. Beide wirkten sehr empathisch, authentisch und waren unglaublich liebenswert. Es hat großen Spaß gemacht, ihre Geschichte zu verfolgen. Besonders Phyn ist mir von der ersten Seite ans Herz gewachsen, weil ich mich an einigen Stellen sehr in ihr wiedergefunden habe. Adrics Einsatz für Phyn war beeindruckend, wenn auch meiner Meinung nach an manchen Stellen etwas übergriffig, aber ich fand es gut eingebunden. Insgesamt hatte die Geschichte für mich einen unerwarteten Tiefgang, wegen dem ich mich ganz besonders mit Phyn verbunden fühle.

Es war auch total schön, bereits bekannte Charaktere aus Selling Dreams zu treffen und eben ein bisschen von der Buchbubble zu lesen, gab dem ganzen ein besonderes Gefühl von nach Hause kommen.

Abgerundet wird das Buch wieder durch eine wunderschöne Außengestaltung, aber vor allem die Charakterkarte mit Phyns absolut beneidenswerten Rainbowshelfie.

Für mich ist Building Trust bisher mein Lieblingsband der Reihe und ich bin schon sehr gespannt auf den dritten Band, in der Wartezeit wird dieser Band definitiv noch weiter in mir nachhallen.

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Veröffentlicht am 02.07.2026

Zwischen Lächeln, Tränen und einem einmaligen Gefühl von Zuhause

Dunbridge Academy - Whoever
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Nachdem mich schon der erste Band des Spin-offs sehr begeistert hatte, waren meine Erwartungen an Whoever entsprechend hoch und wurden trotzdem noch einmal übertroffen.

Mit jedem Mal, das wir an die Dunbridge ...

Nachdem mich schon der erste Band des Spin-offs sehr begeistert hatte, waren meine Erwartungen an Whoever entsprechend hoch und wurden trotzdem noch einmal übertroffen.

Mit jedem Mal, das wir an die Dunbridge Academy zurückkehren dürften, fühlt es sich noch mehr wie Nachhausekommen an. Es klingt einfach immer so sehr nach Wohlfühlort das ich alle Schüler der Dunbridge offiziell beneide und am liebsten noch unzählige weitere Male zurückkehren will.

Cleo und Alex haben mich von der ersten Seite an mitgerissen. Ich habe die ganze Zeit zwischen einem Lächeln und dem Mitfühlen mit ihrem Schmerz geschwankt. Mit den Ereignissen aus ihrer Vergangenheit habe ich überhaupt nicht gerechnet, gerade deshalb haben sie mich umso mehr getroffen. Sie waren unglaublich gut in die Geschichte eingebunden und ich brauchte definitiv das ein oder andere Taschentuch.

Besonders Alex hat mein Herz erobert. Seine Fürsorge, vor allem als es Cleo wegen ihrer Regel so schlecht geht, war einfach wunderschön zu lesen. Diese Selbstverständlichkeit, mit der er sich um sie kümmert, hat in mir direkt den Wunsch geweckt, auch so einen fürsorglichen Alex an meiner Seiten zu haben.

Eigentlich bin ich gar nicht der größte Fan von Second Chance, aber hier habe ich es sehr geliebt. Die Geschichte hat mir wieder gezeigt, dass es manchmal einfach auf die richtige Umsetzung ankommt.

Es gab einige Momente und Ereignisse die mich wirklich sprachlos zurückgelassen haben. Besonders das Ende das ziemlich plötzlich kam und irgendwie auch nicht, weil warum sollte die Wartezeit auf den nächsten Band nicht voller Spannung sein, war in etwa so intensiv wie ein bestimmter Notfall, der übrigens den Zusammenhalt und Beistand an der Dunbridge nochmal sehr berührend aufgezeigt hat. Auch der Einsatz für die Schulpferde hat noch einmal gezeigt wie an dieser wundervollen Schule alle zusammenhalten.

Insgesamt habe ich mich wieder sehr über jedes Wiedersehen mit bereits bekannten Gesichtern sowohl aus dem ersten Band, als auch der ersten Generation gefreut. Colin als großer Bruder war einfach großartig, gleichzeitig hätte ich Cleo und ihm von Herzen gewünscht, Eltern zu haben, die ihnen mindestens so viel Liebe und Geborgenheit schenken wie Alex´ Mütter.

Sarah Sprinz schafft wieder die perfekte Mischung aus Wohlfühlmomenten, Nervenkitzel, Trauer, Hoffnung und ganz viel Liebe. Ich habe gelacht, geweint, mitgelitten und mitgefiebert und kann es jetzt kaum warten, Oscar und Elsa noch näher kennenzulernen.

Ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.06.2026

Ein cozy Roadtrip voller Wortmagie

The Road Between Us
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Schon Caspars Playlist hat mich sofort abgeholt, einige der Songs laufen oder liefen bei mir selbst in Dauerschleife, wodurch sich die Geschichte direkt persönlicher angefühlt hat. Auch das Cover hat mir ...

Schon Caspars Playlist hat mich sofort abgeholt, einige der Songs laufen oder liefen bei mir selbst in Dauerschleife, wodurch sich die Geschichte direkt persönlicher angefühlt hat. Auch das Cover hat mir unglaublich gut gefallen. Ich merke immer mehr, das ich oft großer Fan von den eher schlichteren Covern bin und hier sind die kleinen Details zum wunderschönen Farbverlauf einfach perfekt. Außerdem wollte ich nach den Beschreibungen des Vans am liebsten sofort mitfahren, klingt einfach perfekt, zum Beispiel um ganz cozy zu Lesen.

Ich gehöre nicht unbedingt zu den größten Fans von Best Friends to Lovers, trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt ganz gut gefallen. Da sommerliche Setting hat gut zur Handlung gepasst und für eine richtig entspannte Atmosphäre gesorgt.

Besonders überzeugt hat mich wieder der Schreibstil von Yvy Kazi. Schon ihre Goldcrest Manor Reihe mochte ich sehr, und auch hier schreibt sie leicht, angenehm und gleichzeitig mit einer gewissen Sogwirkung. Vor allem Cleas Beschreibungen für Caspar über das was sie sieht hatten eine wunderschöne Wortmagie.

Für meinen Geschmack war die Geschichte stellenweise fast ein bisschen zu cozy, als Hörbuch hätte es mir vermutlich noch etwas besser gefallen. Außerdem hat es mich irgendwann etwas frustriert, dass Clea und Caspar so wenig miteinander über das was sie fühlen gesprochen haben. Dadurch hat sich die Handlung zwischendurch etwas gezogen.

Insgesamt ist The Road Between Us aber ein gemütlicher Roman mit sommerlichem Roadtrip Setting und einer kleinen Portion Spannung. Wer auf der Suche nach einem entspannten Beach Read ist könnte hier gut auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 30.06.2026

Zwischen Fake Dating und dem Gefühl von Zuhause

Mont Lacroix (Band 2) - Falling for Adelaide
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Nachdem mich die Liebesgeschichte rund um Lelibeth und Noah im ersten Band noch nicht ganz abholen konnte, war ich sehr gespannt Adelaide kennenzulernen. Meine hohen Erwartungen wurden definitiv übertroffen. ...

Nachdem mich die Liebesgeschichte rund um Lelibeth und Noah im ersten Band noch nicht ganz abholen konnte, war ich sehr gespannt Adelaide kennenzulernen. Meine hohen Erwartungen wurden definitiv übertroffen. Die Chemie zwischen Addie und Jules und das Fake Dating haben mich absolut in ihren Bann gezogen, es hat einfach richtig Spaß gemacht, die Geschichte der beiden zu lesen.

Beide Protagonisten wirken durch ihre Sorgen, Erfahrungen und inneren Konflikte sehr authentisch. Sowohl Addie als auch Jules waren verletzliche und gleichzeitig starke Figuren, die ich am liebsten mehrfach in den Arm nehmen wollte. Jules ist übrigens ein absoluter Greenflag Bookboyfriend. Sein Verhalten in Kapitel 31, seine Nähe, sein Beistand, ahhhh.

Das Wiedersehen mit bereits bekannten Figuren aus dem ersten Band und generell das Gefühl ins Mont Lacroix zurückzukehren hat durchgängig ein wohlig warmes Gefühl hinterlassen. Gleichzeitig hat mich Jules´ Schwester und ihre Geschichte von Anfang an neugierig gemacht. Auch hier beweist Jules was für eine Greenflag er ist, sein Einsatz für sie hat much sehr berührt, und auch sie hätte ich wirklich gerne in den Arm genommen.

Die Spannung rund um die Zwangsverlobung und eben auch das Fake Dating haben für eine mitreißende Geschichte mit genug Drama unf Emotionen gesorgt, ohne das es irgendwie überladen wirkte.

Am Ende hatte ich tatsächlich Tränen in den Augen. Das Buch, welches ich übrigens auch farblich wunderschön finde, hat mich auf allen Ebenen wieder sehr abgeholt und wieder einmal gezeigt, warum Alexandra Flint zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen gehört. Für mich ein klares Highlight und eine ganz große Leseempfehlung. Meine Vorfreude auf den dritten Band ist riesig und gleichzeitig bin ich noch nicht bereit das es schon das letzte Mal sein wird, ins Mont Lacroix zurückzukehren.

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