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Veröffentlicht am 23.02.2020

Deutlich spannender als Hologrammatica

Qube
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Ich hatte zuerst "Drohnenland" von Tom Hillenbrand gelesen, auch schon ein bereits in die Zukunft ausgerichteter Thriller des Autors und war von diesem Thriller echt begeistert gewesen, also habe ich mir ...

Ich hatte zuerst "Drohnenland" von Tom Hillenbrand gelesen, auch schon ein bereits in die Zukunft ausgerichteter Thriller des Autors und war von diesem Thriller echt begeistert gewesen, also habe ich mir Hologrammatica gekauft - weil Zukunft, Thriller und gleicher Autor ja eigentlich auch den gleichen Lesegenuß verheißen sollten - doch irgendwie weit gefehlt, das Buch war ziemlich technisch und das schadete, meiner Meinung nach, der Spannung ziemlich. Also hatte ich erst kleine Bedenken, ob "Qube" nicht auch genauso technisch ist und somit in Stellen langweilig werden könnte - doch.....weit gefehlt. Die Technik ist immer noch da, ist halt alles nur noch automatisch, so wie im SChlaraffenland, wenn Dir dein Körper nicht gefällt, dann gehst du - wenn du es dir leisten kannst, einfach in einen Anderen. Der Weltraum wird ausgebeutet und auf der Erde ist nur noch - in heute noch kalten Regionen - überhaupt ein Aushalten auf der Erde. Es ist das Jahr 2091, also ungefähr 3 Jahre nach Hologrammatica zeitlich angesiedelt. Der Journalist Calvary Doyle wird auf offener Straße lebensgefährlich verletzt, die UNANPAI ermittelt, Fran Bittner dürfte noch aus Hologrammatica bekannt sein, übernimmt den Fall und entdeckt das wieder - ungeheuerliches versteht sich - was nach dem Attentat Calvary Doyle vergessen hatte. Es entspinnt sich ein sehr spannender Plot, welcher einen mitnimmt auf die Reise auf der Erde und in den Weltraum in 70 Jahren....

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2020

Superspannender Thriller - eben abgefackelt gut!

Abgefackelt
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Jan Petersen, der Pathologe einer Klinik in Itzehoe, kommt bei einem Brand im Archiv ums Leben. Das komplette Archiv der Klinik ist ein Raub der Flammen. Paul Herzfeld steckt noch das dramatische Finale ...

Jan Petersen, der Pathologe einer Klinik in Itzehoe, kommt bei einem Brand im Archiv ums Leben. Das komplette Archiv der Klinik ist ein Raub der Flammen. Paul Herzfeld steckt noch das dramatische Finale um Volker SChneider, seinen Ex-Chef in den Knochen, die Beziehung zu seiner Verlobten Petra leidet darunter, ihre gemeinsame Tochter ist bei den Großeltern untergebracht, um Abstand zu den Vorkomnissen zu gewinnen. Dr. SChwan schickt Herzfeld nach Itzehoe, da man da einen neuen Pathologen braucht, doch hat sich Jan Petersen wirklich im Feuer selbst gerichtet, oder war es Mord und schon sieht sich Paul Herzfeld in einem neuen spannenden Fall verwickelt, in dem Drohnen und Patientenakten eine sehr wichtige Rolle spielen.
Einmal mehr hat Michael Tsokos mit dem neuen Thriller "Abgefackelt" um den Rechtsmediziner Paul Herzfeld, welcher in den Thrillern "Zerschunden" oder "Zerbrochen" in der Zukunft der Chef von Jan Fabel ist, bewiesen, das Leichenobduktion und Rechtsmedizin doch extrem spannende Berufsfelder sein können. Die Handlung ist hervorragend vorgetragen und die Spannungsspitzen sind wohldosiert, bis zum Finale gesetzt. Die Charaktäre sind toll gezeichnet (den stiernackigen Polizeichef - bei dem fast alles Mord zu sein scheint ist genauso toll gezeichnet, wie der arme Bauer Lüders, welchem ein Sendemast neben das Grundstück gesetzt wurde) und man kann sich wunderbar in der Handlung wiederfinden, am Ende wird der Thriller zu einem wahren Pageturner - so muß ein Thriller sein!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2020

Toller 2ter Teil der Barbarossa Saga

Schwert und Krone - Der junge Falke
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...und da habe ich doch glatt mittendrin angefangen zu lesen - anstelle mit "Meister der Täuschung", aber naja - es ist die Zeit der Kreuzzüge und Kriege, das 'Deutschland, welches wir kennen ist ein "Haufen" ...

...und da habe ich doch glatt mittendrin angefangen zu lesen - anstelle mit "Meister der Täuschung", aber naja - es ist die Zeit der Kreuzzüge und Kriege, das 'Deutschland, welches wir kennen ist ein "Haufen" an Fürstentümer, welche sich unter der Klammer des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation vereinen - oder auch nicht. Der 2te Teil der Saga um Barbarossa handelt von seinem Aufstieg zum König. Der alte König, sein Onkel, ist auf dem Weg in einen Kreuzzug, welcher nichts gutes verheißt. Bei historischen Romanen, welche sich ganz eng an den tatsächlichen Begebenheiten entlanghangeln (das ist bei diesem Roman eindeutig der Fall) kann man eben schlecht spoilern. Der Kreuzzug wird zu einem Fiasko und Friedrich sucht sich seinen Weg bis auf den Thron in Aachen. Der Roman ist sehr gut recherchiert und die Charaktere sind wunderbar gezeichnet - es gibt ja schon viele historische Romane, aber bei diesem hat man wirklich das Gefühl mit Friedrich Barbarossa in Kontakt zu treten!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2020

Die Krähe legt den bösen Buben wieder die Handschellen an...

Blutige Gnade
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...und dies, wie immer in ihrer unnachahmlichen und eigenen Art. Meistens aus dem Bauch heraus, aber auch mit einer Menge Köpfchen.
Und wieder geht es um das ewige Böse und Verbrechen in Frankfurt, der ...

...und dies, wie immer in ihrer unnachahmlichen und eigenen Art. Meistens aus dem Bauch heraus, aber auch mit einer Menge Köpfchen.
Und wieder geht es um das ewige Böse und Verbrechen in Frankfurt, der Stadt zwischen Moderne der Banken und neuerdings auch Wohnhochhäuser und der Tradition rund um Äppler, Bembel und den Grünanlagen. Ein brutaler Mord an einem Journalisten bringt die Polizei erst auf die Fährte der Russenmafia, welche man noch aus den 2 vorhergehenden Thrillern rund um Mara Billinsky, den ewig griesgrämigen ketterauchenden Chef, Klimmt und den Jan Rosen, mit seinen stechenden Farbpullovern, kennt. Eine Fährte, welche sich schnell als die falsche erweißt, denn in Wahrheit geht es um ein sehr blutiges und eckeliges Geschäft. Wie immer macht es unheimlich Spaß, Mara und ihren uneigenwilligen Gedankengängen zu folgen, denn mögen diese anfangs auch so abwegig sein, so sind es doch meistens die richtigen. So auch diesmal, wunderbar geschriebener Thriller, der einen ein ums andere Mal an interessante Ecken von Frankfurt führt. Deshalb auch, wie bei den 3 vorherigen Thrillern, auch hier wieder volle 5 Sterne!

  • Spannung
  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.01.2020

Super Krimi in einem ganz anderen Schreibstil

Totenrausch
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Ich hatte bisher von Bernhard Aichner noch nichts gelesen, man hatte mir zu den Thrillern mit der "Totenfrau" Brünhilde Blum geraten. Ehrlich gesagt, bin ich halt den "harten" Schreibstil von Fitzek oder ...

Ich hatte bisher von Bernhard Aichner noch nichts gelesen, man hatte mir zu den Thrillern mit der "Totenfrau" Brünhilde Blum geraten. Ehrlich gesagt, bin ich halt den "harten" Schreibstil von Fitzek oder Etzold gewöhnt. Deshalb habe ich mir mit dem Stil der Thriller von Aichner erstmal schwer getan. Nichts desto trotz verdient das Buch das "Thriller" Prädikat, denn Brünhilde Blum ist schon sehr erfinderisch in der Art und Weise, wie sie versucht, sich durch das Leben zu lavieren und dabei eine ganze Menge Leichen hinterlässt. "Totenrausch" ist der letzte Teil einer Trilogie mit Brünhilde Blum, welche wirklich eine Totenfrau ist, denn sie wäscht und kleidet die Verstorbenen. Bei ihr ist der Begriff allerdings mehr als doppeldeutig....Im letzten Teil landet Brünhilde auf der Flucht vor der österreichischen Polizei erst auf den Lofoten, um dann in Hamburg an einen Zuhälter zu geraten und der hat es mit ihr nicht wirklich leicht...
An den Schreibstil gewöhnt man sich schnell und die Handlung ist hervorragend gezeichnet, deshalb von mir 4 Sterne.

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere