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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2026

Superspannender Thriller mit Cold Case Touch!

Ungelöst – Die erste Zeugin
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Nun bin ich ein großer Arno Strobel Fan - seine Mörderfinder Serie ist echt genial - nun steht mit "Ungelöst" die nächste Serie in den Startlöchern. Diesmal geht es um Cold Cases. Wobei der vorliegende ...

Nun bin ich ein großer Arno Strobel Fan - seine Mörderfinder Serie ist echt genial - nun steht mit "Ungelöst" die nächste Serie in den Startlöchern. Diesmal geht es um Cold Cases. Wobei der vorliegende Fall eine Mischung aus aktuellen Begebenheiten mit Rückblenden aus einem noch ungelösten Fall etliche Jahre zuvor ist und hier beide Erzählstränge - auch die Rückblenden - ideal ineinander übergehen. Strobel versteht es hervorragend die Vergangenheit in der Handlung des Thrillers "Ungelöst" - "Die erste Zeugin" so ineinander zu verweben, das man gar nicht merkt, das es eigentlich zwei Handlungen in einer sind. Herausragender Spannungsbogen, welcher zum Ende hin den sprichwörtlichen Pageturner hervorruft. Man ist eigentlich nur noch am Zeilen herunterrasseln, ob der Wettlauf mit dem Psychopathen gewonnen wird. Auch die Finten zwischendurch sind exzellent gesetzt. So hat man immer das Gefühl, es gibt mehrere Verdächtigte. Ein gelungener Thrillereinstand zu einer hoffentlich genauso spannend fortgeführten Serie.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Für ein Thriller war es mir zu wenig Thrill!

Noch fünf Tage
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Lis Castrop arbeitet als Köchin bei den stinkreichen Harmans, welche eigentlich in Chicago ihren Hauptsitz haben und Besitzer einer großen Fastfoodkette sind, aber in Davos ihren palastähnlichen ...

Lis Castrop arbeitet als Köchin bei den stinkreichen Harmans, welche eigentlich in Chicago ihren Hauptsitz haben und Besitzer einer großen Fastfoodkette sind, aber in Davos ihren palastähnlichen Familiensitz. Das Silvestermahl endet für die Familie tödlich, Lis kommt schwer vergiftet ins Krankenhaus, und da beginnt der Thriller "Noch fünf Tage" eigentlich. In Rückblenden lässt Lis auf der Suche nach dem Mörder das Leben bei den Harmans Revue passieren. Und so kommt einem der Thriller auch daher. Eher als ein Kriminalroman, welcher in Rückblenden verschiedenen Verdächtigten nahe kommt, bis es sich auf den oder die einzig mögliche Person in der Handlung zuspitzt. Das war mir ehrlich gesagt für einen Thriller einfach zu wenig. Mir fehlte mitunter der Spannungsbogen, wenngleich ich diese Art der Handlung nicht uninteressant fand. Die Angabe der Zeit, welche Lis noch bleibt, fand ich dabei eher fast als störend, als denn als Aufbau eines Spannungsbogens.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Sehr guter, aber beängstigender Thriller!

Die Praktikantin
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Carla, eine ehemalige Klimaaktivistin heuert als Praktikantin bei der Düsseldorfer "Mottenpost" an, welche gerade sich in einem strukturellen Superwandel befindet. Alleine das was dadurch im Thriller "Die ...

Carla, eine ehemalige Klimaaktivistin heuert als Praktikantin bei der Düsseldorfer "Mottenpost" an, welche gerade sich in einem strukturellen Superwandel befindet. Alleine das was dadurch im Thriller "Die Praktikantin" mit verwoben wird, ist ja schon beängstigend. Die Redakteure und Journalisten werden durch KI einfach wegrationalisiert. Die Berichte werden zwar noch redigiert, aber eigentlich sind es künstliche Produkte. Aber das ist in diesem Thriller von Horst Eckert eh nur die Randnotiz. Es geht um Morde, Verrat, Geheimdienste und und und. Was offensichtlich als Morde von russischen Geheimdiensten sich offenbart, hat eigentlich einen weitaus schlimmeren Hintergrund. Den fand ich persönlich noch viel beängstigender, als das die in den Zeitungen befindlichen Artikel von einer künstlichen Intelligenz geschrieben wurden. Sehr gut recherchiert, knallharter Plot, gute Cliffhanger zwischen den Abschnitten. So sieht ein sehr gelungener Thriller aus. Eigentlich lässt das Ende ja Spielraum für eine Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Ein sehr gelungener Start in eine Reihe von "Was wäre, wenn?"

Die Iden von Rom
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Wie es in den Iden den März mit Cäsar ausging, weiß so ziemlich jedes Kind: Er wurde ermordet, sein eigener Adoptivsohn Brutus war unter den Senatoren, welche den angehenden Alleinherrscher des Römischen ...

Wie es in den Iden den März mit Cäsar ausging, weiß so ziemlich jedes Kind: Er wurde ermordet, sein eigener Adoptivsohn Brutus war unter den Senatoren, welche den angehenden Alleinherrscher des Römischen Imperium um die Ecke brachten. Aber was wäre genau, wenn das alles so nicht passiert wäre? Was wäre dann aus dem Römischen Imperium geworden, aus Cäsars Neffen Augustus, welcher dann der erste der Römischen Kaiser werden sollte? Was wäre aus Kleopatra und weiteren berühmten Köpfen aus der Geschichte geworden? Genau auf diese Reise nimmt Michael Peinkofer den Leser mit. Allerdings nicht auf völlig ausufernden Hirngespinsten, sondern einfach nur aus der Idee heraus, was wäre passiert, wenn Brutus sich nicht auf die Seite der mordlüsternen Senatoren geschlagen hätte, sondern zu Cäsar, seinen Vater gehalten hätte....? Wer jetzt glaubt, es ist ein träger Abklatsch einer völlig langweiligen Geschichtsposse eines völlig uninspirierten Geschichtslehrers - gut als Roman verpackt - aber dennoch eben langweilig, der irrt hier völlig. Eigentlich waren die vorgegebenen Leseabschnitte eine echte Qual, so spannend schafft es Michael Peinkofer, einen Geschichtsroman so spannend zu erzählen, als hätte ein gewisser Sebastian Fitzek die Thrilleraspekte gesetzt. So hätte früher der Geschichtsunterricht in der Schule auch viel mehr Spaß gemacht. Weil es Michael Peinkofer schafft, nah an der realen Geschichte - zumindest das was die Geschichtsschreiber uns aus der damaligen Zeit weis machen wollten - dennoch die Aspekte rauszukitzeln, welche so, zumindest nach den Historienschreibern nie stattfanden, aber genau so hätten passieren können. Er es außerdem schafft, die Charaktere so echt zu zeichnen, das man meint, man hätte gestern Cäsar, Marcus Antonius oder Brutus beim Bäcker getroffen...
Für mich glatte 5 Sterne und der Hunger nach mehr aus der Geschichte und der Frage "was wäre, wenn?"

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Guter und solider Thriller, bin gespannt auf den dritten und letzten Teil

Das Camp
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Schon der erste Teil "Der Trailer" war supergut gemacht, so das ich mich echt gefragt habe, wie kann ich eigentlich aus dem ersten Teil, welcher wie auch "Das Camp" wieder teilweise in Köln und Hamburg ...

Schon der erste Teil "Der Trailer" war supergut gemacht, so das ich mich echt gefragt habe, wie kann ich eigentlich aus dem ersten Teil, welcher wie auch "Das Camp" wieder teilweise in Köln und Hamburg aber vor allen Dingen in Camp Donkerbloem in Belgien spielt, eigentlich noch eine völlig neue Geschichte entstehen mit einer eigenständigen Handlung. Es geht! Man hat zwar immer ein paar Flashbacks in der Handlung drin, aber eigentlich kann man "Das Camp" auch ohne den ersten Teil lesen. Die Protagonisten sind auch noch dieselben: Frieda die Polizistin aus Hamburg, Wout Meertens, der Barbesitzer aus Köln, sein Freund Tayfun, der Boxer und Kathinka, welche in Miete in Wouts Bungalow in Köln wohnt. Wout hat nun eine Freundin, welche neu in der Handlung hinzukommt, aber ansonsten sind die Protagonisten gleich geblieben. Die gleiche abgehalfterte Bar, Wout mit seinen Launen, der ewig positive Tayfun und Kathinka. Nun zieht ein Serienkiller seine Spur, welcher anscheinend Personen aus dem sorbischen Raum völlig ohne Zusammenhang ermordet. So langsam in der Handlung kristallisieren sich dann die heraus, das sicherlich mehr dahintersteckt. Ich fand persönlich "Der Trailer" noch intensiver und spannender gemacht, als "Das Camp", wobei ich mich da auch täuschen kann. Für mich ist "Das Camp" ein solider Thriller, welcher durchaus spannend geschrieben ist, aber irgendwie wartet man noch auf mehr. Ich denke es ist die "Ruhe vor dem Sturm", schließlich kommt im Juli dann der Dritte und letzte Teil raus.

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