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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2019

Ist ganz nett....mehr auch nicht.

Magus. , Die Bruderschaft
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Der Thriller "Magus, die BRuderschaft" beginnt mit einem Paukenschlag, der frisch "gewählte" Papst wird geradewegs erschossen. Wer steckt dahinter, und was wollte der SChütze erreichen?
Das Buch beginnt ...

Der Thriller "Magus, die BRuderschaft" beginnt mit einem Paukenschlag, der frisch "gewählte" Papst wird geradewegs erschossen. Wer steckt dahinter, und was wollte der SChütze erreichen?
Das Buch beginnt eigentlich mit dem Ende der Handlung und lebt dann von den Rückblenden, bis zum Attentat. Ist sehr gut aufgebaut und geschrieben. Wie man es halt von Arno Strobel gewohnt ist. Aber irgendwie klingt es an manchen STellen echt hölzern und auch ein wenig in den Dialogen in die Länge gezogen. DAs nimmt ein wenig die Spannung. Charaktäre, ob es der Magus der Bruderschaft selbst ist, Friedrich von Keipen, der alles dem Erfolg der Brugerschaft unterstellt, oder Corsetti, welcher am Ende die Tat aufklärt, sind gut gezeichnet und man kann mit diesen mitfiebern. Aber der Spannungsbogen in dem Thriller ist echt ausbaufähig. Völlig flacher als z.B. bei "Das Dorf" oder andere Thriller von Arno STrobel.

Veröffentlicht am 03.10.2019

Nummer 3 mit der Krähe! Diesmal wird es sehr privat!

Brennende Narben
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Endlich hatte ich den dritten Thriller mit Mara Billinsky, der "Krähe" im Frankfurter Polizeipräsidium in den Händen. Es sollte mehr zu der Ermordung von ihrer Mutte in diesem Band "Brennende Narben" herauskommen. ...

Endlich hatte ich den dritten Thriller mit Mara Billinsky, der "Krähe" im Frankfurter Polizeipräsidium in den Händen. Es sollte mehr zu der Ermordung von ihrer Mutte in diesem Band "Brennende Narben" herauskommen. Ein ungeklärtes Rätsel, an dem Mara seit dem ersten Band knabbert, eigentlich seitdem sie als 10Jährige ihre Mutter leblos in der Küche gefunden hatte.
Allerhand Tiere spielen eine Rolle in diesem Thriller, der wieder mal den Leser total in seinen Bann zieht und eigentlich dazu verleitet mit rotgeränderten Augen morgens erschlagen in der Dusche zu stehen - also Achtung "Suchtgefahr" des Pageturnings! Wobei erschlagen in der Dusche stehen ist ja auch ein Hobby der Protagonistin in den Thrillern von Leo Born... Warum spielen Tiere eine Rolle - Ein Wolf in Menschengestalt und eine Ratte, welche dem Ermittlerteam Rätsel aufgibt, als die erste Leiche gefunden wird. Mara bekommt Anrufe eines Unbekannten, welcher ihr nachstellt, wird verfolgt und verfolgt nach ihrer eigenen und sehr hartnäckigen Art Andere. Der ehemalige Staatsanwalt Grigoleit mag da sicherlich ein Lied davon singen können. Auch Jan Rosen wächst in diesem Thriller über sich hinaus, nur Klimmt bleibt knautisch, wie er nun mal ist....
Für mich ein echter Lesespaß, da man immer wieder im Gedanken die Ecken von Frankfurt vor seinem eigenen Auge Revue passieren lassen kann. Wunderbar gezeichnete kautzige und knautschige Charaktäre, aber immer ein spannender und teilweise knallharter Plot im Hintergrund. So muss ein Thriller sein!

Veröffentlicht am 13.09.2019

Laaaaangweilig!

Obsidian - Kammer des Bösen
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Zugegeben, das ich nur 1 Stern vergebe, kommt sehr selten vor, aber von Obsidian war ich einfach nur enttäuscht. Wo sind die dunklen Geheimnisse des Hauses Pendergast abgeblieben, die unvorhergesehenen ...

Zugegeben, das ich nur 1 Stern vergebe, kommt sehr selten vor, aber von Obsidian war ich einfach nur enttäuscht. Wo sind die dunklen Geheimnisse des Hauses Pendergast abgeblieben, die unvorhergesehenen Wandlungen in der Handlung, welche "Relikt" und andere einfach zu einem richtigen Nervenkitzel und Lesegenuss machten - wo das unerklärliche, welches den Leser in seinen Bann zog. All das verkörpert Obsidian einfach überhaupt nicht - teilweise ziemlich abgedroschene ERklärungen und langwierige Texte. Echt einfach laaaangweilig!

Veröffentlicht am 13.09.2019

Tür auf und du bist mitten drin im Mittelalter!

Teufelskrone
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Die lange erwartete Fortsetzung der Waringham-Saga, aber Fortsetzung kann man ja eigentlich nicht sagen, während "Der Palast der Meere" in der Tat eine Fortsetzung der Familiensaga war und in den Jahren ...

Die lange erwartete Fortsetzung der Waringham-Saga, aber Fortsetzung kann man ja eigentlich nicht sagen, während "Der Palast der Meere" in der Tat eine Fortsetzung der Familiensaga war und in den Jahren der Tudor-Regentschaft spielte, ist "Teufelskrone" zeitlich noch deutlich vor dem ersten Roman "Das Lächeln der Fortuna". Es ist die Zeit der Plantagenets - Richard II und sein Bruder, John "Ohneland" in denen die Hauptprotagonisten Yvain und Guillaume Waringham sich mit den Franzosen und auf Kreuzzügen "rumschlagen", nebenher sich noch um einen Feenbaum bemühen, welcher durch einen Blitzeinschlag ziemlich aussichtslos ramponiert wurde. Die Handlung beginnt in der letzten Dekade des 12. Jahrhunderts. England hat in der Normandie noch ausgedehnte Besitzungen, es ist die Zeit der Kreuzzüge, in denen Guillaume, der ältere Bruder von Yvain Dienst bei Richard Löwenherz tut. Dieser ist mehr an seinem Ruhm als an seinem Land interessiert. Durch diverse Umstände kommt Yvain als Knappe von John Plantagenet unter.
Vor diesem Hintergrund spannt Rebecca Gable eine wunderbare Geschichte, in welcher historische Begebenheiten erzählt werden, als wären sie gerade gestern in der "Tagesschau" präsent gewesen. Die Waringhams kommen darin vor, als wären sie auch schon immer dabei gewesen - wie könnte man daran zweifeln. Das Lesevergnügen "Teufelskrone" nimmt einen gleich auf den ersten Seiten mit ins Mittelalter und lässt einen wirklich nicht mehr los - wie als würde man eine Kellertreppe in ein völlig anderes Zeitalter treten und ist mitten dabei. Wunderbar erzählt, die Charaktere werden richtig toll und nachvollziehbar herausgearbeitet - ob es der jähzornige und unbeherrschte König John ist, unter dem Yvain und nicht nur er zu leiden haben, oder Guillaume oder die Damen an deren Seiten. Man kann vor seinem inneren Auge diese Charaktere wunderbar vorbeiziehen lassen. - wie als würde man über eine Kellertreppe in ein völlig anderes Zeitalter treten!

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 08.08.2019

Ein ganz anderer Roman über Bismarck!

Der Jahrhundertsturm
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Ich glaube, über keine historische Figur ist soviel geschreiben worden, wie über Otto von Bismarck, den Schöpfer des - sogenannten 2. Deutschen Reiches. Welcher es schaffte die Kleinstaaterei im Deutschland ...

Ich glaube, über keine historische Figur ist soviel geschreiben worden, wie über Otto von Bismarck, den Schöpfer des - sogenannten 2. Deutschen Reiches. Welcher es schaffte die Kleinstaaterei im Deutschland des 19. Jahrhunderts zugunsten eines Nationalstaates abzuschaffen, wenngleich auch unter Preussischer Führung. Und trotzdem ist Bismarck, wenngleich er wie ein roter Faden durch den Roman hüpft, irgendwie nur eine Nebenrolle. Interessant wie Dübell es schafft, historische Fakten mit den für einen erfolgreichen Roman notwendigen Gaben zu würzen. So merkt man gar nicht, das man Zeuge von historischen Begebenheiten einfach zum mitlesen wird. Wenngleich das Buch 1000 Seiten umfasst, vergingen diese wie im Fluge. Gebannt wird man mitgenommen auf die Reise beginnend irgendwo ca. 1840 bis schließlich zur Reichsgründung 1871. Wieder mal ein spannender und sehr gelungener Beweis das Dübell einer der führenden Historische Roman Schriftsteller Deutschlands ist. Für alle, welche etwas über die Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert und über den Werdegang des Deutschen Reiches erfahren wollen, ohne langatmige Fakten, sind bei diesem Roman sehr gut aufgehoben. Geschichte zum Mitlesen, ohne das es langatmig wird.