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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2024

Spannung, Drama, Emotionen - sehr lesenswert!

Der Tod, den niemand sehen kann
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Zum Buch: Libby und Owen erwarten sehnsüchtig ihr erstes Kind. Doch sie kommen einfach nicht zur Ruhe. Libby und Julie müssen Vergewaltiger zur Strecke bringen, die sich mit einer ganz üblen Masche den ...

Zum Buch: Libby und Owen erwarten sehnsüchtig ihr erstes Kind. Doch sie kommen einfach nicht zur Ruhe. Libby und Julie müssen Vergewaltiger zur Strecke bringen, die sich mit einer ganz üblen Masche den Frauen annähern. Julie ist bereit, den Lockvogel zu spielen… Währenddessen ist Owen mit seinen Kollegen an einem Doppelmord, der keinen Sinn ergibt. Bis sie herausfinden, dass das eine Opfer gezwungen wurde, hochradioaktives Material zu besorgen…

Meine Meinung: Auch der mittlerweile 16. Teil um die Ermittler Libby, Owen und Julie ist super-spannend! Und auch wieder hochdramatisch und sehr emotional! Wenn man die Reihe verfolgt, sind einem die Charaktere einfach so ans Herz gewachsen, dass man quasi mit ihnen die Geschichten erlebt! Darum leidet man dann als Leser auch so mit, wenn es einem mal gerade nicht gut geht oder er in Gefahr schwebt! Das mag ich am allerliebsten an dieser Reihe, die gut ausgearbeiteten Charaktere.

Aber auch hier hat Dania Dicken wieder richtig gut recherchiert! Das zeichnet ihre Bücher auch aus. Ich habe wieder einmal viel gelernt über radioaktive Stoffe und was man dagegen tun kann. Wusste ich vorher alles noch nicht. Und die Profiler-Arbeit, über die wir mittlerweile richtig viel wissen, ist auch mega interessant! Ich kann verstehen, dass das Libbys Passion ist, obwohl der Job richtig gefährlich ist. Denn das sind die richtig bösen Jungs! Aber Libby ist halt tough. Auch, was ihre Geburt angeht. Aufgrund ihrer Vorgeschichte ist dieses nicht ganz unproblematisch… Hier in diesem Band spielt auch Libbys Schwager Byron eine große Rolle. Er wächst hier wirklich über sich hinaus! Grandios! Das Buch hat mich emotional wirklich voll mitgenommen und ich musste an einigen Stellen schlucken und mit ein paar Tränchen kämpfen!

Mein Fazit: Leute, wenn ihr die Reihe noch nicht kennt, solltet ihr unbedingt damit anfangen! Ich liebe die Reihe und freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung! Denn es gibt ja noch viel zu erzählen, die Welt hat sicherlich noch einige Geschichten auf Lager!

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Veröffentlicht am 29.04.2024

Sagt Jolina die Wahrheit?

Der Blutbote
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Zum Buch: Nach einem Abendessen mit ihrem Verlobten und seiner Mutter kommt die junge Jolina Gereke von der Fahrbahn ab. Was sie abgelenkt hat, war ein morbides Werbeplakat eines Modelabels. Den Mann darauf ...

Zum Buch: Nach einem Abendessen mit ihrem Verlobten und seiner Mutter kommt die junge Jolina Gereke von der Fahrbahn ab. Was sie abgelenkt hat, war ein morbides Werbeplakat eines Modelabels. Den Mann darauf scheint sie zu erkennen und sie führt die Polizei zur Leiche des Mannes. Kurz darauf ist sie verschwunden. Hauptkommissar Falk Bachmann zweifelt an ihrer Glaubwürdigkeit. Doch schon wird eine zweite Leiche aufgefunden und die Fälle scheinen zusammenzuhängen…

Meine Meinung: Dieses Buch konnte mich nicht ganz so begeistern wie die beiden Vorgänger. Und ich erkläre auch, warum. Dieses Mal sind es nicht nur unterschiedliche Erzählstränge, sondern auch unheimlich viele Charaktere, die man erst einmal zusammenbringen muss. Das hat mich im Lesefluss so ein wenig ausgebremst.

Zur Story kann ich aber sagen, dass es sich hier um einen echt spannenden Fall handelt! Auf die Zusammenhänge muss man als Autor auch erst einmal kommen! Die Todesarten sind, wie in den beiden Büchern davor, auch wieder sehr interessant. Natürlich ist die Erzählung auch ein wenig blutig, es handelt sich hier ja schließlich um den „Blutboten“! Der Schreibstil hat mir wieder unheimlich gut gefallen! Die Auflösung ist sehr kreativ und hier laufen dann auch alle Fäden zusammen.

Mein Fazit: Auch, wenn ich die beiden Vorgänger besser fand, ist dies auch eine Geschichte, die gelesen werden sollte! Spannend führt der Autor uns hier an eine dramatische Familiengeschichte heran! Aber zum besseren Verständnis sollte man Band 1 und 2 auch gelesen haben! Ich vergebe hier gute 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 22.04.2024

Ein sehr gefährlicher Trip in den Nationalpark Sarek...

Der Ausflug - Nur einer kehrt zurück
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Zum Buch: Henrik, seine Verlobte Anna und die gemeinsame Freundin Milena fahren jedes Jahr für eine Woche zum Wandern in den Norden von Schweden. In diesem Jahr möchte Milena ihren neuen Freund Jakob mitnehmen. ...

Zum Buch: Henrik, seine Verlobte Anna und die gemeinsame Freundin Milena fahren jedes Jahr für eine Woche zum Wandern in den Norden von Schweden. In diesem Jahr möchte Milena ihren neuen Freund Jakob mitnehmen. Henrik und Anna sind nicht so begeistert, stimmen aber letztlich zu. Das war keine gute Idee… Nicht nur, dass Jakob die Gruppe von einer viel schwierigeren Wanderroute überzeugt, stellt sich schnell heraus, dass er sehr jähzornig ist. Und dann, inmitten von ganz viel Nichts eskaliert die Situation dann. Jetzt geht es um Leben oder Tod…

Meine Meinung: Zu Beginn des Buches lernt der Leser erst einmal die Charaktere kennen, wer sich wann wie kennengelernt hat und dergleichen. Man merkt aber auch sofort, dass es in der Beziehung von Anna und Henrik irgendwie kriselt. Und man fragt sich (zurecht übrigens), wie Milena da hineinpasst. Als die vier dann am Bahnhof das erste Mal in der Konstellation aufeinandertreffen, merkt man gleich, dass sich der Ton untereinander verändert. Anna hat das Gefühl, Jakob von früher zu kennen und steigert sich bis ins Unermessliche da hinein. Henrik wird immer stiller und Milena scheint sich Jakob zu unterwerfen. Das sind definitiv keine guten Voraussetzungen, um einen Trip in den kargen Sarek zu unternehmen, wo eigentlich jeder auf den anderen angewiesen ist! Das Wetter verschlechtert sich auch und bald geht es ums blanke Überleben!

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Man liest zwischendurch immer Auszüge aus der polizeilichen Befragung im Anschluss und es gibt auch einige Rückblenden. Diese fand ich nicht so spannend, sind aber wohl für das Gesamtverständnis am Ende sinnvoll. Die Beschreibung der kargen Landschaft dort oben im nördlichen Schweden wurde toll beschrieben und man konnte sich alles sehr gut vorstellen!

Ja, und dann kam das Ende, von dem ich völlig enttäuscht war. Bis dahin fand ich das Buch richtig spannend, aber dann fällt es einfach ab. Ich habe erst gedacht, in meinem Buch würden ein paar Seiten fehlen. Mehr kann ich nicht dazu sagen, sonst würde ich zu viel verraten.

Mein Fazit: Das Buch, die Geschichte und auch die Charaktere sind wirklich toll geschrieben, nur mit dem Ende war ich leider nicht zufrieden, von daher ziehe ich einen Stern ab. Vielleicht sieht es aber der ein oder andere Leser ja anders!

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Veröffentlicht am 18.04.2024

Eine außergewöhnliche Geschichte...

Sundial - Das Haus in der Wüste
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Zum Buch: Callie ist ein außergewöhnliches Mädchen, sie sammelt Tierknochen und redet mit ihnen. Das wissen ihre Eltern Rob und Irving zwar, sie sind aber ziemlich mit ihrer verkorksten Ehe beschäftigt. ...

Zum Buch: Callie ist ein außergewöhnliches Mädchen, sie sammelt Tierknochen und redet mit ihnen. Das wissen ihre Eltern Rob und Irving zwar, sie sind aber ziemlich mit ihrer verkorksten Ehe beschäftigt. Als aber Callie ihrer kleinen Schwester Annie Tabletten gibt, an der sie hätte sterben können, reicht es Rob. Sie nimmt ihre Tochter Callie und fährt mit ihr an einen besonderen Ort: Sundial. Dort in der heißen Mojave-Wüste wuchs Rob einst mit ihrer Zwillingsschwester Jack auf, unter ungewöhnlichen Umständen. Aber dieses ist auch eine ungewöhnliche Situation…

Meine Meinung: Hierbei handelt es sich wirklich um eine außergewöhnliche Geschichte. In der der Leser erst einmal ankommen muss. Ich habe wirklich ein wenig gebraucht, wurde dann aber doch recht schnell von der einnehmenden Schreibweise der Autorin mitgenommen in die Wüste, in die Wirren der Köpfe der Charaktere. Und das ist nicht wirklich normal!

Die Autorin erzählt zunächst, wie es dazu kam, dass sie sich Callie schnappt und mit ihr wegfährt. Wozu das Ganze dienen soll, erfährt der geneigte Leser aber erst später. Das hat mich anfangs verwirrt, aber natürlich auch neugierig gemacht. Dann wird aus Sicht der Rob von damals ihre Kindheit näher erklärt. Wow, da möchte ich nicht wirklich mit beigewesen sein… Ihr Verhältnis zur Zwillingsschwester ist sehr gespalten. Aber auch aus Callies Sicht erfahren wir unheimlich viel zur Geschichte. Denn Callie ist wirklich ein außergewöhnliches Mädchen und man weiß nicht so recht, ob man Angst vor ihr haben oder Mitleid empfinden soll… Und so kommt es, dass Rob Angst vor Callie hat und ihre Tochter Angst vor ihrer Mutter. Klingt verrückt? Ist es auch! Aber mich konnte die Autorin dann letztlich voll abholen und mit der Auflösung am Ende völlig überraschen!

Mein Fazit: Das Buch habe ich anfangs sehr langsam gelesen, wurde aber immer schneller. Denn wenn man die Charaktere kennengelernt hat, muss man unbedingt wissen, was es damit auf sich hat! Das Werk kommt für mich nicht ganz an „Das letzte Haus in der Needless Street“ heran, aber es geht für mich in die richtige Richtung. Also vergebe ich hier gerne 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 18.04.2024

Die Dorf-Idylle trügt...

Das Flüstern des Totenwaldes (Thriller)
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Zum Buch: Die Kommissare Henning und Lena haben den Fall einer vermissten Frau auf dem Tisch. Kurze Zeit später wird sie ermordet aufgefunden. Schlimm für die beiden ist, dass die Frau Mitglied einer Wandertruppe ...

Zum Buch: Die Kommissare Henning und Lena haben den Fall einer vermissten Frau auf dem Tisch. Kurze Zeit später wird sie ermordet aufgefunden. Schlimm für die beiden ist, dass die Frau Mitglied einer Wandertruppe war, mit der gerade ihr gemeinsamer Kollege Boris im Grundländer Forst unterwegs ist! Und leider bleibt sie nicht die einzige Tote… Henning und Lena fahren dorthin und beginnen zusammen mit der dortigen Ermittlerin Schnabel ihre Nachforschungen, doch die Zeit ist eindeutig gegen sie…

Meine Meinung: Und wieder hat er es geschafft! Der Autor Gunnar Schwarz kann mich einfach mit jedem seiner Bücher total begeistern! Auch hier, im mittlerweile dritten Fall für Henning und Lena, packt er mich gleich mit dem Prolog, dann kommt man langsam in die Geschichte hinein und zack – mittendrin, Nägel kauend, rauscht man als Leser so durch das Buch! Denn die Story ist total spannend. Der sympathische Polizei-IT-ler Boris ist nämlich in der Wandergruppe mitten im Wald, als um ihn herum die ganzen Frauen verschwinden! Die Nerven innerhalb der Gruppe liegen blank. Was sollen sie tun? Warten, ob die Frauen wiederkommen, oder im Dunkeln stundenlang zurückstolpern und Hilfe holen? Sie entscheiden sich dann für Letzteres und rennen damit direkt in ihr Verderben…

Der Schreibstil ist so flüssig, dass man durch ist, ohne es bewusst gemerkt zu haben. Also, ich bin wirklich tief in die Geschichte eingetaucht und habe mit den Ermittlern gerätselt, wer von den manchmal kauzigen Dorfbewohnern ein Motiv für solch grausame Verbrechen hätte! Und mit den Charakteren habe ich mitgelitten. Rundherum wieder ein sehr gelungener, spannender Thriller des Autors! Die Stimmung in den abgelegenen Dörfern und im Wald konnte er für mich perfekt einfangen!

Mein Fazit: Ganz klare Leseempfehlung von mir! Der Autor schafft hier eine gruselige Stimmung, hat einen irren Täter und zwei sympathische Kommissare, denen der Täter leider immer einen Schritt voraus ist… Volle Punktzahl vergebe ich hierfür!

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