Zurück ins London des 19. Jahrhunderts!
Manche Schuld vergeht nieZum Buch: Die Kriminalbeamtin Alison Dawson arbeitet in einer streng geheimen Abteilung der Regierung, die Zeitreisen ermöglicht. Nicht einmal ihr Sohn weiß Bescheid. Nun fordert der Justizminister Issac ...
Zum Buch: Die Kriminalbeamtin Alison Dawson arbeitet in einer streng geheimen Abteilung der Regierung, die Zeitreisen ermöglicht. Nicht einmal ihr Sohn weiß Bescheid. Nun fordert der Justizminister Issac Templeton, dass Ali ins Jahr 1850 zurückreist, um die Unschuld seines Urururgroßvaters zu beweisen, der einige Frauen ermordet haben soll. Ali ist ganz aufgeregt, weil sie noch nie so weit in der Zeit zurückgereist ist. Doch dann hängt sie dort fest, weil es in der Gegenwart Probleme gibt…
Meine Meinung: Zeitreisen sind eine spannende Idee! Wer möchte nicht einmal kurz im Mittelalter vorbeischauen? Oder wie hier ins viktorianische London? Nur, wer traut sich so etwas? Alison, von allen nur Ali genannt, traut sich. Und nicht nur das: sie bereitet sich akribisch auf ihre Reise vor. Was trugen die Frauen damals (endlos viele Schichten, kann ich euch nur sagen!), mit welchem Geld wurde bezahlt, wie sprach man damals? All das muss man berücksichtigen. Und doch fiel Ali in der Vergangenheit auf, weil sie so komisch sprach! Aber es gab wohl damals auch schon genügend verrückte Menschen, so dass Ali trotzdem ganz gut durchkommt. Isaacs Vorfahre, Cain Templeton, ist wider Erwarten ein sehr charmanter Mann, der Ali durchaus gefällt.
Zur gleichen Zeit in der Gegenwart bekommt ihr Sohn Finn große Probleme und wird verhaftet. Doch das weiß Ali ja nicht. Gut, dass Finn viele gute Leute kennt!
Es gibt also zwei Erzählstränge, das hat mir ganz gut gefallen! Was mir nicht so gut gefiel, ist das Ende. Das hat mich erstens teilweise etwas ratlos zurückgelassen und zweitens war es ziemlich schnell herunter erzählt. Das war mir persönlich zu schnöde. Das Buch ist wohl ein Reihenauftakt und natürlich bleiben am Ende dann noch offene Fragen, dennoch war mir der Schluss zu schnell abgearbeitet.
Mein Fazit: Wenn man vom Ende absieht, war das aber wirklich ein spannendes Lesevergnügen! Gedanklich in das viktorianische London zurückzureisen, hat mir sehr viel Spaß gemacht! Es gibt viele Dinge, die ich noch nicht wusste und das war wirklich spannend zu lesen! Ich denke, ich würde auch den zweiten Band lesen!