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Veröffentlicht am 17.11.2025

Zurück ins London des 19. Jahrhunderts!

Manche Schuld vergeht nie
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Zum Buch: Die Kriminalbeamtin Alison Dawson arbeitet in einer streng geheimen Abteilung der Regierung, die Zeitreisen ermöglicht. Nicht einmal ihr Sohn weiß Bescheid. Nun fordert der Justizminister Issac ...

Zum Buch: Die Kriminalbeamtin Alison Dawson arbeitet in einer streng geheimen Abteilung der Regierung, die Zeitreisen ermöglicht. Nicht einmal ihr Sohn weiß Bescheid. Nun fordert der Justizminister Issac Templeton, dass Ali ins Jahr 1850 zurückreist, um die Unschuld seines Urururgroßvaters zu beweisen, der einige Frauen ermordet haben soll. Ali ist ganz aufgeregt, weil sie noch nie so weit in der Zeit zurückgereist ist. Doch dann hängt sie dort fest, weil es in der Gegenwart Probleme gibt…

Meine Meinung: Zeitreisen sind eine spannende Idee! Wer möchte nicht einmal kurz im Mittelalter vorbeischauen? Oder wie hier ins viktorianische London? Nur, wer traut sich so etwas? Alison, von allen nur Ali genannt, traut sich. Und nicht nur das: sie bereitet sich akribisch auf ihre Reise vor. Was trugen die Frauen damals (endlos viele Schichten, kann ich euch nur sagen!), mit welchem Geld wurde bezahlt, wie sprach man damals? All das muss man berücksichtigen. Und doch fiel Ali in der Vergangenheit auf, weil sie so komisch sprach! Aber es gab wohl damals auch schon genügend verrückte Menschen, so dass Ali trotzdem ganz gut durchkommt. Isaacs Vorfahre, Cain Templeton, ist wider Erwarten ein sehr charmanter Mann, der Ali durchaus gefällt.
Zur gleichen Zeit in der Gegenwart bekommt ihr Sohn Finn große Probleme und wird verhaftet. Doch das weiß Ali ja nicht. Gut, dass Finn viele gute Leute kennt!

Es gibt also zwei Erzählstränge, das hat mir ganz gut gefallen! Was mir nicht so gut gefiel, ist das Ende. Das hat mich erstens teilweise etwas ratlos zurückgelassen und zweitens war es ziemlich schnell herunter erzählt. Das war mir persönlich zu schnöde. Das Buch ist wohl ein Reihenauftakt und natürlich bleiben am Ende dann noch offene Fragen, dennoch war mir der Schluss zu schnell abgearbeitet.

Mein Fazit: Wenn man vom Ende absieht, war das aber wirklich ein spannendes Lesevergnügen! Gedanklich in das viktorianische London zurückzureisen, hat mir sehr viel Spaß gemacht! Es gibt viele Dinge, die ich noch nicht wusste und das war wirklich spannend zu lesen! Ich denke, ich würde auch den zweiten Band lesen!

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Julias persönlichster Fall!

Verstummte Narben: Thriller
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Zum Buch: Auf einem Kölner Friedhof wird eine Frauenleiche gefunden. Unter ihrem Körper befindet sich ein Foto einer anderen Frau und ein Datum in drei Tagen. Was die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz aber ...

Zum Buch: Auf einem Kölner Friedhof wird eine Frauenleiche gefunden. Unter ihrem Körper befindet sich ein Foto einer anderen Frau und ein Datum in drei Tagen. Was die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz aber besonders schockt, ist ein Zeichen auf der Leiche, das der Täter hinterlassen hat. So ein Zeichen gab es bereits, doch dieser Serienmörder sitzt seit Jahren in Sicherheitsverwahrung. Gibt es einen Nachahmer? Und ist Julia Schwarz hier persönlich betroffen?

Meine Meinung: Auch der mittlerweile 10. Teil der Serie mit den Kommissaren Florian Kessler, Martin Saathoff, der Rechtsmedizinerin Julia Schwarz und ihrer Assistentin Lenja Nielsen lässt das Thrillerherz höherschlagen! Ich bin immer wieder erstaunt, wie die Autorin auf solche Geschichten kommt! Und wie sie es schafft, den Täter eigentlich auf dem Silbertablett zu präsentieren und den Leser doch hinters Licht zu führen! Denn man kommt einfach nicht darauf! Und gerade das macht die Bücher von Catherine Shepherd aus. Man kann als Leser bis zum Schluss miträtseln und schlägt sich dann vor die Stirn, wenn der wahre Täter enthüllt wird!

Dieser Fall hier ist für die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz sehr persönlich. Denn das Zeichen, das der Täter hinterlässt, war auch auf der Leiche ihres Bruders, der vor vielen Jahren ermordet wurde. Hat der Täter es direkt auf Julia abgesehen? Wenn ja, spielt er mit ihr. Denn der Mörder von ihrem Bruder sitzt schon lange im Gefängnis.

Der Schreibstil ist spannend, weil man in einzelnen Kapiteln auch aus der Sicht der weiblichen Opfer lesen kann. Die Kapitel sind kurz und laden ein zum Weiterlesen. Aber man kann das Buch aufgrund der fesselnden Spannung sowieso nicht aus der Hand legen!
Jeder Fall von Catherines Reihen ist in sich abgeschlossen, aber natürlich wachsen die Ermittler zusammen und haben ein Eigenleben! Außerdem sind alle Bücher der Autorin so toll, dass ich sie nur empfehlen kann!

Mein Fazit: Ich bin wieder einmal völlig begeistert vom neuen Buch von Catherine Shepherd! Der Erzählstil ist sehr spannend und immer, wenn man denkt, man hat den Täter, wird man wieder eines Besseren belehrt! Bis zum Schluss bleibt es hier spannend, weil man natürlich hofft, dass die tollen Ermittler den Täter rechtzeitig finden werden! Klare Leseempfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 11.11.2025

Rosas Tagebuch sorgt für mächtig Verwirrung!

Finde mich - bevor sie es tun
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Zum Buch: Die junge Studentin Rosa ist leicht depressiv, seit ihr geliebter Vater bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Darum hinterfragt auch niemand ihren Selbstmord, sie hat sich von einer Brücke ...

Zum Buch: Die junge Studentin Rosa ist leicht depressiv, seit ihr geliebter Vater bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Darum hinterfragt auch niemand ihren Selbstmord, sie hat sich von einer Brücke ins Wasser gestürzt, auch wenn ihre Leiche nie gefunden wurde. Einzig ihr Freund Jar kann nicht glauben, dass Rosa sich ihm nicht anvertraut hätte. Schwierig, dass er Rosa auch immer zu sehen glaubt. Als er an eine Kopie von Rosas Tagebuch kommt, glaubt er noch mehr, dass sie immer noch lebt. Er begibt sich auf eine gefährliche Suche…

Meine Meinung: Das Tagebuch von Rosa offenbart wirre Dinge. Sie sei nach einem Meditations-Retreat vom amerikanischen Geheimdienst angeheuert worden. Seither hat sie eine andere Identität. Doch diese These hält sich nicht, als Jar und seine Freunde Max und Carl weiter forschen. Dafür kommen im Darknet unglaubliche Sachen zutage…

Die Spannung wird langsam aufgebaut und steigert sich im Laufe des Buches. Das heißt allerdings auch, dass man dranbleiben muss. Die Story hat mir an sich ganz gut gefallen, auch, wenn sie nachher in Sphären abdriftet, die sehr unwahrscheinlich sind. Aber nun gut, das Böse gibt es nun einmal. Was mir gut gefallen hat, ist, dass der Autor sich selber nicht in seiner doch sehr wirren Geschichte verloren hat. Es gibt immer den sogenannten roten Faden.

Das Ende gleicht einem Showdown in einem amerikanischen Film! Ich konnte mir das Setting in dem alten Bunker ganz gut vorstellen!

Mein Fazit: Etwas langatmig, aber man wird für das Weiterlesen auf jeden Fall belohnt. Denn hier ist nichts so, wie es anfangs scheint! Nur ich würde eine Triggerwarnung herausgeben, da die Folterszenen doch sehr ausführlich beschrieben werden.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Rote Fäden bedeuten den Tod...

Where He Can't Find You
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Zum Buch: In der Kleinstadt Doubtful gehen seit vielen Jahren merkwürdige Dinge vor sich. Wenn die Technik ausfällt, holt sich der Stitcher mal wieder einen Menschen. Er bringt sie um, zerstückelt und ...

Zum Buch: In der Kleinstadt Doubtful gehen seit vielen Jahren merkwürdige Dinge vor sich. Wenn die Technik ausfällt, holt sich der Stitcher mal wieder einen Menschen. Er bringt sie um, zerstückelt und näht sie willkürlich wieder zusammen. Noch nie hat ihn jemand zu Gesicht bekommen. Man hält sich an einfache Regeln: nie alleine und im Dunkeln unterwegs sein und auf rote Fäden achten. Abby Ward und ihre Clique leben nach diesen Regeln und es scheint ziemlich normal. Doch kurze Zeit später verschwindet Abbys Schwester…

Meine Meinung: Der neueste Streich von Darcy Coates liest sich wie ein spannender Jugend-Thriller. Das liegt wohl am Alter der Protagonisten. Wobei das ja nichts Schlimmes ist, denn spannend ist es ja trotzdem!

Was beängstigend ist: niemand hat den Stitcher bisher je gesehen. Alle kennen die roten Fäden, doch niemals ist jemand dem Stitcher begegnet und zurückgekommen. Man vermutet ihn in den unterirdischen alten Stollen, die schon lange stillgelegt und scheinbar alle Eingänge verschüttet sind. Als Hope verschwindet, muss Abby einfach in die Stollen. Und sie hat auch schon eine Idee, wie sie hineinkommt…
Mit dem alten Polizisten Nicholas finden sie einen Verbündeten, der ihnen einiges aus der damaligen Zeit erzählen kann. Wie alles begann…

Ich fand das Buch ziemlich spannend, hätte es mir aber gerne noch ein wenig gruseliger gewünscht. Selbst die Szenen in den Stollen fand ich nicht annähernd so atmosphärisch wie in Darcy Coates Buch „Die Toten warten“. Aber das ist der einzige Punkt, den ich an diesem Buch auszusetzen habe, sonst ist es sehr spannend und eine coole Geschichte!

Mein Fazit: Da der Thriller nicht so gruselig ist, würde ich ihn durchaus auch einem Jugendlichen zu lesen geben! Die Protagonisten wachsen einem schnell ans Herz und man fiebert mit ihnen. Eine tolle, spannende aber nicht ganz so unheimliche Geschichte von Darcy Coates. Ich vergebe hier gute 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Wer ist der Nachbar wirklich?

Der Nachbar
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Zum Buch: Sarah hat seit einem einschneidenden Erlebnis in ihrer Kindheit Angst, allein zu sein. Als sie ihren derzeitigen Freund hinausschmeißt und ihre Tochter in eine Jugendfreizeit fährt, ist sie es ...

Zum Buch: Sarah hat seit einem einschneidenden Erlebnis in ihrer Kindheit Angst, allein zu sein. Als sie ihren derzeitigen Freund hinausschmeißt und ihre Tochter in eine Jugendfreizeit fährt, ist sie es aber. Glaubt sie zumindest… Doch dann fallen ihr Dinge auf. Mal fehlt etwas, mal wurde etwas für sie getan. Ist sie doch nicht alleine? Doch wer hat Zutritt zu ihrem Haus? Die Polizei glaubt ihr nicht und dann erhält sie drohende Anrufe, sie solle die Polizei nicht mit hineinziehen. Und irgendjemand kennt Sarahs dunkelsten Geheimnisse…

Meine Meinung: Das Buch ist spannend geschrieben, man ist sofort in der Geschichte. Viele Wendungen bringen den Leser oft auf eine falsche Fährte. Hat man gerade jemand in sein Herz gelassen, erfährt man, oder glaubt es zumindest, dass derjenige etwas mit den mysteriösen Geschehnissen zu tun hat… Also, doch wieder anders denken.
Das hat der Autor hier richtig gut gemacht, den Leser auf die falschen Fährten zu locken. Ich hatte auch das ein oder andere Mal gedacht, ich wäre auf der richtigen Spur, um dann doch festzustellen: nein, doch nicht!

Die Hauptprotagonistin Sarah kann einem wirklich leidtun, denn sie hat eine schwere Kindheit hinter sich und als sie sich in ihrer Ehe sicher glaubte, stellte sich heraus, dass ihr Mann ein eiskalter Killer ist, der nun im Gefängnis sitzt. Ihre Handlungsweise habe ich ihr auf jeder Seite abgenommen.

Das Ende hat zwar überrascht, aber dennoch fehlte mir hier so der absolute Wendepunkt, den ich sonst an dem Autor so liebe! Auch finde ich, dass die Story zum Ende hin ein wenig hinkt.

Mein Fazit: Trotzdem war es für mich wieder ein absolutes Lesevergnügen und ich vergebe hierfür gerne gute 4 Sterne! Der absolute Knaller war es dieses Mal aber für mich leider nicht. Empfehlen kann ich den Thriller dennoch!

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