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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2020

Spannender Psychothriller in düsterer Atmosphäre...

Die Rabentochter
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Zum Buch: Die 26-jährige Rachel sitzt freiwillig in der Psychiatrie, weil sie davon ausgeht, als 11-jährige ihre Eltern in ihrem Landhaus erschossen zu haben. Durch einen Zufall erfährt sie durch den damaligen ...

Zum Buch: Die 26-jährige Rachel sitzt freiwillig in der Psychiatrie, weil sie davon ausgeht, als 11-jährige ihre Eltern in ihrem Landhaus erschossen zu haben. Durch einen Zufall erfährt sie durch den damaligen Polizeibericht, dass sie gar nicht als Täterin in Frage kommt, da sie das Gewehr gar nicht hätte halten können. Sie selber erinnert sich überhaupt nicht an die Ereignisse von damals, ein grauer Schleier liegt über diesem Tag und den folgenden zwei Wochen, die sie in dem angrenzenden Wald verbracht hat. Rachel weiß, dass sie zurück muss auf das Familienanwesen, um den Schleier des Vergessens zu lüften. Und löst damit eine Kettenreaktion aus, mit der sie nie gerechnet hätte…

Meine Meinung: Die Autorin schreibt hier aus zwei Perspektiven, einmal aus der Sicht von Rachel in der Gegenwart und einmal aus der Sicht von Rachels Mutter Jenny, die die Jahre vor ihrem Tod schildert. Der Leser wird mitgenommen auf eine Reise in Rachels Vergangenheit. Das Zusammenleben mit ihren Eltern, ihrer Schwester Charlotte und deren Verlobten Max auf einem Landwesen, das hektarweit nur von Natur umgeben ist. Rachels Mutter Jenny glaubt, nur hier können ihre Töchter frei und behütet aufwachsen. Doch die Einsamkeit ist für alle Familienmitglieder nicht immer leicht und das einfache Leben mitten in der Natur auch nicht. In Rachels Kindheit kommt es immer wieder zu unerklärlichen kleineren, aber auch größeren Unfällen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da man als Leser das unterschwellige Böse spüren kann. Es macht sich in jedem Kapitel bemerkbar und man fragt sich immer, wo das noch hinführen soll! Die Autorin schafft hier wirklich eine schöne, aber unheimlich beklemmende Atmosphäre, die sich immer weiter verdichtet… bis es am Ende zu einem regelrechten Showdown kommt. Für mich alles stimmig und ich hatte tolle Lesestunden mit dem Buch!

Mein Fazit: Ein toller Psychothriller, der alleine durch seine Atmosphäre heraussticht! Ich kann das Buch nur empfehlen und freue mich auf weitere Bücher der Autorin!

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Veröffentlicht am 11.11.2020

Wahr oder Vision?

Harlekin
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Zum Buch: Natalie arbeitet in einem Burgerladen und ist zufrieden mit ihrem jetzigen Lebensstil, den ihr Vater und seine neue Frau aber überhaupt nicht gutheißen. Sie freundet sich mit dem Obdachlosen ...

Zum Buch: Natalie arbeitet in einem Burgerladen und ist zufrieden mit ihrem jetzigen Lebensstil, den ihr Vater und seine neue Frau aber überhaupt nicht gutheißen. Sie freundet sich mit dem Obdachlosen Hans an. Eines nachts werden die beiden von drei Jugendlichen überfallen und Natalie erwacht im Krankenhaus. Plötzlich überfallen sie Visionen von einem Jungen im Rollstuhl, dessen Vater unvorstellbare Dinge tut… Sie lässt sich zurückführen von einem Therapeuten. Doch was ist davon wahr und was nur eine Vision?

Meine Meinung: Die Autorin nimmt uns hier mit auf eine Reise durch Natalies Leben. Wie der Leser erfährt, spielt der Tod immer wieder eine große Rolle in ihrem Leben. Aber wir lernen auch Mark kennen, den Jungen im Rollstuhl, mit dem wohl niemand tauschen möchte. Dessen Vater Ben ist Sadist durch und durch. Die Perspektiven wechseln schnell hin und her und man rast quasi durch das Buch. Die Autorin lässt den Leser schließlich staunend zurück, denn mit dem Ende hat wohl niemand gerechnet!

Mein Fazit: Eine kurze Geschichte, aber vollgepackt mit Spannung, Ekel, Abscheu, Wahnvorstellungen und Träumen. Von mir gibt es volle Punktzahl!

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Veröffentlicht am 06.11.2020

Trotz toller Idee konnte mich das Buch nicht überzeugen...

(m)achtlos
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Zum Buch: Kommissar Marcel Lohen und seine Kollegin Nicole Falke werden zu einem grausamen Mord in einen Pharmakonzern gerufen. Schnell wird klar, dass den Toten niemand mochte, da er sich absolut unkollegial ...

Zum Buch: Kommissar Marcel Lohen und seine Kollegin Nicole Falke werden zu einem grausamen Mord in einen Pharmakonzern gerufen. Schnell wird klar, dass den Toten niemand mochte, da er sich absolut unkollegial verhalten hat. Als die Ermittler noch an dem Mord rätseln, passiert schon der nächste. Und dann stellt sich die Frage, wie es überhaupt mit der Kollegialität in dem Konzern aussieht…

Meine Meinung: Leider konnte mich dieses Buch nicht so packen, wie andere Thriller der Autorin. Und das lag dieses Mal an der Fülle an Personen, die das Buch für mich undurchschaubar gemacht hat. Wahrscheinlich passiert das nicht, wenn man das Buch in einem Rutsch durchliest, aber, wenn man, so wie ich, immer Pause zwischendurch gemacht hat, steigt man irgendwann durch die ganzen Namen nicht mehr durch. Es sind fast genauso viele Tote am Ende, wie es Verdächtige gab. Gegen Ende habe ich immer wieder zurückblättern müssen, wer das nun nochmal war… Schade eigentlich, denn die Idee hinter dem ganzen Plot ist ziemlich gut und sicherlich auch nicht unrealistisch. Die Fachbegriffe, was die Labore angeht, halten sich in Grenzen, so dass man das auch als Laborlaie gut verstehen kann. Es geht hier um Mobbing im ganz großen Stil und von daher passt der Titel absolut zum Inhalt! Das Ende kam für mich auch unerwartet, aber es konnte meine Meinung nicht mehr herumreißen.

Mein Fazit: Wer das Buch in einem Rutsch durchliest, hat hier bestimmt ein spannendes Lese-Abenteuer. Für mich waren es einfach zu viele Charaktere, die ich dauernd durcheinandergewürfelt habe. Schade, denn die Idee dahinter ist toll. Aber leider konnte das Buch mich insgesamt nicht so überzeugen, von daher nur 3 Sterne von mir dieses Mal…

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Veröffentlicht am 27.10.2020

Willst du nicht lieber ein artiges Mädchen sein?

Artiges Mädchen: Thriller
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Zum Buch: Auf einem Spielplatz in einem dicht besiedelten Wohngebiet wird eine Frauenleiche gefunden. Sie hat die Haare zu Zöpfen geflochten mit rosafarbenen Haarspangen, ein weißes Rüschenkleidchen an ...

Zum Buch: Auf einem Spielplatz in einem dicht besiedelten Wohngebiet wird eine Frauenleiche gefunden. Sie hat die Haare zu Zöpfen geflochten mit rosafarbenen Haarspangen, ein weißes Rüschenkleidchen an und hält einen kleinen Spiegel in der Hand. Der Gerichtsmedizinerin Julia Schwarz ist so etwas auch noch nicht untergekommen. Die Tote war gerade auf Alkoholentzug in einer Suchtklinik. Es dauert nicht lange und eine weitere Frauenleiche taucht auf. Wieder so angezogen und wieder auf einem Spielplatz. Julia Schwarz, ihre Assistentin Lenja und das Ermittlerteam um Florian Kessler fangen an, nach einem Serienmörder zu suchen. Was verbindet die Frauen und wie kommt er auf sie?

Meine Meinung: Hier erwartet uns mal wieder ein toller, spannender Thriller aus der Feder von Catherine Shepherd! Es ist toll, wenn man die Ermittler bereits kennt, aber man kann das Buch auch unabhängig von den Vorgängern lesen. Denn das Privatleben von Florian und Julia wird immer kurz angerissen, überwiegt aber nicht und gerade diese Mischung finde ich genau richtig. Denn im Vordergrund steht natürlich die Jagd auf den Täter! Wer die Autorin kennt, weiß, welche geschickten Spuren sie legt und ob sie immer so richtig sind… Der Leser rät automatisch mit und versucht, dem Täter auf die Spur zu kommen. Aus vielen Fragezeichen werden aber am Ende natürlich Ausrufezeichen! Denn Catherine Shepherd löst den Fall grandios auf! Sie schafft es wieder einmal, die Spannungskurve von Anfang bis zum Ende hochzuhalten und es fällt dem Leser wirklich schwer, das Buch aus der Hand zu legen!

Mein Fazit: Ein spannender Thriller aus dem Hause Shepherd, den ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann! Geschickt verwobene Handlungsstränge und authentische Charaktere lassen den Leser nur so durch das Buch fliegen! Hochspannung pur, dafür gibt es die volle Punktzahl von mir!

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Veröffentlicht am 25.10.2020

Spannende Ermittlungen an Irlands Westküste!

Die Kinder von Beara
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Zum Buch: Die Berliner Rechtsanwältin Anna Schwarz wird von Staatsanwalt Jon Johnson nach Westirland gerufen. Es geht um einen brisanten Fall, in dem die Skelette von Kindern und Säuglingen gefunden wurden. ...

Zum Buch: Die Berliner Rechtsanwältin Anna Schwarz wird von Staatsanwalt Jon Johnson nach Westirland gerufen. Es geht um einen brisanten Fall, in dem die Skelette von Kindern und Säuglingen gefunden wurden. Obenauf liegt der Leichnam von Victor Sartor, genannt Devlin, der Anna nicht unbekannt ist. Anna Schwarz soll sich mit Kim Valentin treffen, die sie vor vielen Jahren in der Nebenanklage gegen Sartor im Fall von Kindesmissbrauch kennengelernt hat. Kim lebt zusammen mit anderen deutschen Frauen und Devlin in einer sektenähnlichen Gemeinschaft abgeschieden auf einem Hof in Irland. Anna versucht, an Kim heranzukommen und herauszufinden, wer Devlin umgebracht hat. Dabei tritt sie einigen auf die Füße…

Meine Meinung: Auch das zweite Buch, welches ich von Ariana Lambert gelesen habe, hat mich sehr begeistert! Der Anfang beschert einem gleich eine Gänsehaut, als die Kinderskelette gefunden werden. Hier gibt es auch einen Bezug zu einer realen Geschichte. Besonders toll finde ich den Schreibstil, der die Umgebung so gut umschreibt, dass der Leser das Gefühl hat, vor Ort zu sein! Man hört das Wellenrauschen und schmeckt salzige Luft… Dazu kommt eine packende Story, die auch viel Drama beinhaltet und nach Gerechtigkeit schreit! Anna gerät selber in Gefahr und man hat als Leser Angst um sie.

Sie trifft vor Ort auf den Inspector Benjamin Black, mit dem sie einmal liiert war, der sie aber böse verraten, seinen Fehltritt erst in letzter Sekunde gemerkt und ihr dann doch das Leben gerettet hat. Nie wieder wollte sie ihn wiedersehen und jetzt der gemeinsame Fall… schnell merkt Anna, dass er sie immer noch fasziniert…
Das Ende ist rasant und auch ein wenig traurig, aber das müsst ihr selber lesen!

Mein Fazit: Ein spannender Thriller, in dem es nicht nur um Mord und Totschlag geht, sondern auch um Abhängigkeiten, Gerechtigkeit und Vergeltung! Von mir gibt es verdiente 5 Sterne!

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