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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2017

Überraschend gut

Royal Passion
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Clara knutscht auf ihrer Abschlussfeier mit einem fremden Mann. Später stellt sich raus, dass es sich dabei um Alexander, den zukünftigen Thronfolger von England handelt. Doch bei diesem einzigen Kuss ...

Clara knutscht auf ihrer Abschlussfeier mit einem fremden Mann. Später stellt sich raus, dass es sich dabei um Alexander, den zukünftigen Thronfolger von England handelt. Doch bei diesem einzigen Kuss bleibt es nicht...

Ich war zunächst skeptisch bei dem Buch, da mir die Leseprobe nicht auf Anhieb gefallen hat.
Doch nach diesen anfänglichen Startschwierigkeiten hat es mir wirklich gut gefallen.
Besonders spannend fand ich das Leben der Royals abseits der Öffentlichkeit. Besonders die zahlreichen Intrigen haben das Buch für mich besonders spannend gemacht.
Die Charaktere haben mir auch gut gefallen. Insbesondere Clara und ihre beste Freundin. Durch Claras Familie kommt noch ein bisschen Humor in das Buch, was ihm ansonsten gefehlt hätte.
Der Verlauf der Geschichte hat mir besonders gefallen. Er hat zwar durch das hin und her zwischen Clara und Alexander stark an Fifty Shades of Grey erinnert, aber es hat in die gesamte Geschichte gut reingepasst und sie lebendig gemacht.
Nicht gut gefallen hat mir allerdings, dass es kaum Romantik oder ernste Gespräche gab, sondern alles eher oberflächlich gehalten ist und es sich nur um das Eine drehte.
Aber aufgrund der spannende Geschichte vor dem Hintergrund der Königsfamilie vergebe ich trotzdem 4 Sterne.

Veröffentlicht am 25.01.2017

unfassbar berührend

Die letzten Tage von Rabbit Hayes
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Rabbit hat Krebs und nur noch wenige Tage zu leben. Sie selbst will das jedoch nicht akzeptieren und will ihrer Tochter nicht die Wahrheit sagen.

Das Buch ist einfach wunderschön und berührend geschrieben. ...

Rabbit hat Krebs und nur noch wenige Tage zu leben. Sie selbst will das jedoch nicht akzeptieren und will ihrer Tochter nicht die Wahrheit sagen.

Das Buch ist einfach wunderschön und berührend geschrieben.
Besonders traurig war es, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist. Die Perspektive wechselt zwischen Rabbit und ihren einzelnen Familienmitgliedern. Jeder Tag in Rabbits Leben wird aus allen Perspektiven dargestellt. Das hat mir besonders gut gefallen, da man dadurch nicht nur mehr aus Rabbits Vergangenheit erfährt, sondern auch lernt, wie die einzelnen Familienmitglieder und Freunde mit dem bevorstehenden Tod von Rabbit umgehen.
Die gefühlvolle und mitfühlende Art, wie die Autorin alles darstellt, lässt einen einfach in die Geschichte eintauchen und das ein oder andere Tränchen wegdrücken müssen.
Auch die Rückblicke in die Vergangenheit machen das ganze unglaublich traurig, da man ständig den Vergleich zur Gegenwart hat, wie sich alles verändert hat.

Insgesamt also sehr lesenswert.

Veröffentlicht am 25.01.2017

Startschwierigkeiten

Cottage gesucht, Held gefunden
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Annie hat alles verloren: sie ist pleite, ihre Mutter ist gestorben und sie ist auch noch gezwungen 6 Monate auf einer Insel zu verbringen, auf der es ihr an allem fehlt. Dann taucht auch noch Theo auf, ...

Annie hat alles verloren: sie ist pleite, ihre Mutter ist gestorben und sie ist auch noch gezwungen 6 Monate auf einer Insel zu verbringen, auf der es ihr an allem fehlt. Dann taucht auch noch Theo auf, der gefährlichste Mann dem sie je begegnet ist und sich trotzdem zu ihm hingezogen fühlt.

Mir hat das Buch zunächst nicht so gut gefallen. Ich fand es total seltsam, dass Annie ständig mit ihren Puppen geredet hat. Eigentlich sollten die Gespräche lustig sein, ich fand sie aber eher komisch.
Doch nachdem die Geschichte so ein bisschen in Fahrt gekommen ist, fand ich das Buch immer besser. Ich angefangen die Hauptfigur zu verstehen und war froh, dass die Gespräche mit den Puppen nachgelassen haben.
Nach ungefähr der Hälfte wurde das Buch dann auch richtig spannend, sodass ich die letzten Seiten auch relativ schnell gelesen haben, nachdem ich mich durch den Anfang so ein bisschen quälen musste.
Trotzallem fand ich es sehr schön geschrieben.

Insgesamt also ein nicht zu gut gelungener Anfang, aber durchhalten lohnt sich.

Veröffentlicht am 25.01.2017

Bedrückend und Berührend

Solange am Himmel Sterne stehen
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Bei Hope läuft im Moment gar nichts rund: sie ist frisch von ihrem Mann geschieden und ihre Tochter Annie leidet darunter. Zudem droht sie ihre Bäckerei zu verlieren, die schon eine lange Tradition in ...

Bei Hope läuft im Moment gar nichts rund: sie ist frisch von ihrem Mann geschieden und ihre Tochter Annie leidet darunter. Zudem droht sie ihre Bäckerei zu verlieren, die schon eine lange Tradition in ihrer Familie hat. Noch dazu hat ihre Großmutter Alzheimer und erkennt ihre Enkelin und Urenkelin nur noch selten. Doch in einem klaren Zustand gibt sie Hope eine Liste mit Namen und bittet sie in Paris diese Menschen ausfindig zu machen. So beginnt für Hope eine spannende aber auch sehr bewegende Reise.

Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, wusste ich gar nicht, was auf mich zu kommt. Daher bin ich sehr unbefangen an die Sache ran gegangen.
Mir hat besonders gut gefallen, dass es so vielseitig ist. Es hat sehr viele bewegende und bedrückende Stellen, sodass man zwischendurch mit der Hauptfigur mitgeweint hat, aber auch sehr viele wunderschöne und romantische Momente, die zum Träumen einladen.
Doch es hält auch unerwartet Wendungen bereit und ist durchweg spannend.
Zudem behandelt das Buch so viele verschiedene Themen: von der Mutter-Kind-Beziehung, über zeitgeschichtliche Ereignisse, bis hin zu der einen großen Liebe.
Aufgelockert wird alles durch zahlreiche Rezepte, die nach jedem Abschnitt abgedruckt sind und stets ein Rezept aus Hopes Bäckerei darstellen - ich freue mich schon darauf, eins davon mal auszuprobieren.

Insgesamt also wirklich empfehlenswert.

Veröffentlicht am 15.01.2017

Mysteriös

Das Mädchen auf den Klippen
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Nachdem Grania sich von ihrem Freund getrennt hat, flüchtet sie zu ihren Eltern in ein kleines Dorf. Dort sieht sie eines nachts ein kleines Mädchen auf den Klippen tanzen. Sie macht sich auf die suche ...

Nachdem Grania sich von ihrem Freund getrennt hat, flüchtet sie zu ihren Eltern in ein kleines Dorf. Dort sieht sie eines nachts ein kleines Mädchen auf den Klippen tanzen. Sie macht sich auf die suche nach dem Mädchen. Es stellt sich heraus, dass sie Aurora heißt und nachts dort ihre verstorbene Mutter sucht. Auroras Vater bittet Grania auf das Mädchen aufzupassen, während er selbst auf eine Geschäftsreise muss. Von da an lernt Grania immer mehr über Auroras Geschichte und, dass diese mit ihrer eigenen eng verbunden ist.

Dieses Buch ist einfach zauberhaft.
Es ist sehr leicht und wunderschön geschrieben mit tollen Charakteren.
Noch dazu ist es unglaublich spannend aufgrund der Geheimnisse. Man denkt zunächst, dass man sich alles zusammenreimen kann, aber letztlich hält das Buch immer wieder eine Überraschung für einen parat.
Noch dazu ist das Buch zwischendurch sehr traurig und bedrückend, sodass man gehalten ist, immer weiter zu lesen.
Leider fand ich es zwischendurch sehr schade, dass die Rückblicke über mehrere Kapitel gingen und dadurch die eigentliche Handlung meiner Meinung nach ein bisschen zur kurz kommt, da man diese auch leicht vergisst.

Ich fand das Buch wirklich gut, allerdings im Vergleich zu anderen Büchern von Lucinda Riley, ist es nicht das Beste.