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Veröffentlicht am 06.09.2025

Diamanten, Drama und ein Hauch von Wahnsinn

Der Schmuckpalast – Emma und das Geheimnis des Diamanten
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Glitzer, Glamour und ein Hauch von Wahnsinn – genau das habe ich beim Lesen dieses Buches bekommen. Wer dachte, dass Schmuck nur am Hals oder Finger funkelt, der hat sich geschnitten. Hier glitzern ganze ...

Glitzer, Glamour und ein Hauch von Wahnsinn – genau das habe ich beim Lesen dieses Buches bekommen. Wer dachte, dass Schmuck nur am Hals oder Finger funkelt, der hat sich geschnitten. Hier glitzern ganze Seiten, und manchmal hatte ich fast Angst, dass mein Buchregal in Flammen aufgeht, so viel Strahlkraft schiebt die Story raus. Die Autorin versteht es, historische Fakten mit einer guten Portion Romantik und Drama zu würzen, als hätte sie einen geheimen Cocktailshaker in der Hand. Und ja, ich gebe zu: Ich habe mir mehr als einmal vorgestellt, wie ich mit einem Cartier-Diamanten an der Hand durchs Wohnzimmer stolziere. Don’t judge me.

Emma ist so eine Figur, die man gerne als Nachbarin hätte. Immer stilvoll, nie langweilig, und sie bringt automatisch ein Stück Pariser Flair mit. Zusammen mit Pierre, der nicht nur geschäftlich glänzt, liefert sie eine Mischung aus Herzklopfen und Business-Power. Das ist nicht immer subtil, manchmal auch ein bisschen wie Champagner – spritzig, aber eben auch mit Blubberblasen, die einem in die Nase steigen können.

Der Hope-Diamant als mysteriöser Dreh- und Angelpunkt bringt genau das Quäntchen Geheimnis, das die Story braucht. Und ja, ab und zu driftet es für meinen Geschmack in ein bisschen zu viel Melodramatik ab. Aber das gehört bei einer großen Familiensaga fast schon dazu – sonst wäre es ja nur halb so funkelnd.

Am Ende blieb ich mit einem Grinsen zurück, als hätte ich heimlich eine Pralinenschachtel leer gegessen. Kein literarisches Schwergewicht, sondern eine leichtfüßige, funkelnde Geschichte, die mich bestens unterhalten hat. Ein Stern Abzug, weil ich mir an manchen Stellen etwas weniger Drama und mehr Tiefgang gewünscht hätte. Aber hey – wenn schon, denn schon: Hier wird geglitzert, bis der Arzt kommt.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Verrat, Magie und Herzrasen – mein Lesemarathon

Remnants of Filth. Buch 1
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Kaum ein Buch hat mich so sehr auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt wie dieses hier. Man denkt, man liest „nur“ eine Boys-Love-Fantasy über zwei Kriegshelden – und zack, plötzlich stehst du da, ...

Kaum ein Buch hat mich so sehr auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt wie dieses hier. Man denkt, man liest „nur“ eine Boys-Love-Fantasy über zwei Kriegshelden – und zack, plötzlich stehst du da, Herz in Scherben, Stirn voller Fragezeichen und die Finger krallen sich ins Buch, als würde es gleich abhauen. Rou Bao Bu Chi Rou (aka Meatbun) versteht es, mich gleichzeitig zum Lachen, Fluchen und Herzrasen bringen. Und ja, ich habe mehr als einmal gedacht: „Verdammt, warum tue ich mir das an?“ – nur um dann doch wieder die Seiten zu verschlingen.

Mo Xi und Gu Mang sind wie zwei Sterne, die sich magisch anziehen und gleichzeitig mit voller Wucht voneinander wegschleudern. Diese Dynamik hat mich fertiggemacht. Erst Best Buddies und geheime Liebhaber, dann der ultimative Verrat – und plötzlich steht da ein Typ, den man kaum wiedererkennt. Ich schwöre, mein inneres Drama-Level war beim Lesen mindestens so hoch wie bei einem Staffelfinale von Game of Thrones, nur mit mehr Herzblut und weniger Drachen.

Besonders krass: die Mischung aus epischem Worldbuilding, bitterem Schmerz und diesen kleinen Momenten, in denen man einfach nur „awww“ schreien will. Und dann haut Meatbun wieder einen Twist raus, der alles zerreißt. Ich habe ernsthaft überlegt, ob ich mir ein Kissen zum Reinbeißen bereithalte.

Kurzum: Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven, aber perfekt für alle, die gerne mit Gefühlen jonglieren, auch wenn es manchmal weh tut. Und wenn jemand sagt, Danmei wäre nur was für Spezial-Interessierte – nope! Das hier ist pures, wildes Kopfkino, das süchtig macht.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Stein, Papier – und wir mittendrin im Gefühlschaos

Stein schlägt Papier
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Kaum ein Buch hat mich und meine Tochter so heftig durchgeschüttelt wie dieses. Normalerweise hänge ich ja gerne in Thrillern ab, wo alles ein bisschen überzogen wirkt – aber hier? Bäm, das sitzt. Christina ...

Kaum ein Buch hat mich und meine Tochter so heftig durchgeschüttelt wie dieses. Normalerweise hänge ich ja gerne in Thrillern ab, wo alles ein bisschen überzogen wirkt – aber hier? Bäm, das sitzt. Christina Erbertz schmeißt uns mitten in eine Situation, die man niemandem wünscht: Lee will helfen, dann eskaliert es in Sekundenbruchteilen, und plötzlich steht ihr ganzes Leben Kopf. Meine Tochter hat beim Lesen ständig gefragt: „Papa, was hättest du gemacht?“ – und ganz ehrlich: keine Ahnung. Vermutlich Mist gebaut.

Wir haben die Kapitel teilweise im Wechsel gelesen und uns dann darüber gestritten, ob Lee jetzt cool gehandelt hat oder einfach kopflos war. Und genau da liegt die Stärke des Buches: Es macht dich nicht zum Zuschauer, es drängt dich mitten ins Dilemma. Ich wollte Lee manchmal schütteln, meine Tochter fand sie eher mutig. Buddyread-Diskussionen deluxe.

Der Schreibstil ist schnörkellos, fast frech, so direkt wie ein Schlag in die Magengrube. Kein Gelaber, keine unnötigen Schleifen – das zieht dich durch wie ein Krimi, aber mit Herz und Hirn. Und ja, das Herz klopft doppelt, sobald der Junge aus dem Koma erwacht und plötzlich mehr im Raum steht als nur Schuld und Strafe. Ich habe an einer Stelle laut gelacht, meine Tochter hat mich dafür angeguckt, als wäre ich verrückt.

Was hängen bleibt? Dieses Buch ist unbequem ehrlich. Es zeigt, dass Erwachsenwerden kein geplanter Spaziergang ist, sondern eher ein Sprung ins kalte Wasser. Für uns beide war klar: „Stein schlägt Papier“ hat sich in unser Regal geprügelt wie ein Klassiker. Und wir haben lange nach dem Ende noch weiterdiskutiert – was für mich das beste Zeichen ist, dass ein Buch richtig was kann.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Witz, Würde, Wickelkleid – Jane in Bildern

Jane Austen
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Eine Graphic Novel über Jane Austen? Da war ich sofort neugierig – und ja, die Dame im Empirekleid hat mich ordentlich an die Hand genommen. Was soll ich sagen: Statt steifer Biografie bekommt man hier ...

Eine Graphic Novel über Jane Austen? Da war ich sofort neugierig – und ja, die Dame im Empirekleid hat mich ordentlich an die Hand genommen. Was soll ich sagen: Statt steifer Biografie bekommt man hier eine bunte, quicklebendige Tour durch das Leben einer Frau, die damals schon die Konventionen mit spitzem Stift durchlöchert hat. Und das Ganze so charmant gezeichnet, dass man glatt Lust bekommt, im Salon der Austens ein Tässchen Tee zu schlürfen (oder gleich den ganzen Krug Punsch auszutrinken).

Besonders gelungen finde ich, wie die Zeichnungen nicht nur Szenen aus Janes Alltag zeigen, sondern gleichzeitig kleine Insider-Anspielungen verstecken. Fans ihrer Romane entdecken da eine Menge augenzwinkernde Details. Ich hab mich mehrmals dabei erwischt, wie ich wie ein Detektiv mit Adleraugen durch die Panels geschlichen bin, nur um den nächsten versteckten Hinweis zu finden. Das macht richtig Spaß!

Natürlich ist nicht alles Zuckerstreusel auf Shortbread. Manchmal wirkt die Erzählung ein wenig hektisch, als hätte Jane selbst den Zeichenstift geschnappt und versucht, ihr ganzes Leben in drei Sekunden zu skizzieren. Einige biografische Tiefen bleiben da eher an der Oberfläche. Wer also eine akademische Lebensdarstellung erwartet, sollte sich lieber in die Bibliothek verkrümeln. Hier geht es klar um Atmosphäre, Humor und die Lust am Eintauchen.

Unterm Strich: Vier Sterne mit Sahnehäubchen. Wer Jane Austen liebt oder überhaupt wissen will, wie eine Frau im 19. Jahrhundert ihre Träume gegen alle Konventionen verteidigt hat, bekommt hier Unterhaltung, Geschichte und jede Menge Witz in einem Paket. Ich für meinen Teil hatte großen Spaß – und habe jetzt noch mehr Respekt vor dieser scharfzüngigen Lady.

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Lost in the Wild – Papa gegen Tochter im Survival-Buddyread

Lost in the Wild
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Kein Netz, keine Ausrüstung und plötzlich hängt man mitten im Gebirge fest – und ich dachte schon, mein Handy-Akku bei 5 % wäre Hardcore-Survival. Gemeinsam mit meiner Tochter habe ich mich in dieses Buch ...

Kein Netz, keine Ausrüstung und plötzlich hängt man mitten im Gebirge fest – und ich dachte schon, mein Handy-Akku bei 5 % wäre Hardcore-Survival. Gemeinsam mit meiner Tochter habe ich mich in dieses Buch gestürzt und wir waren sofort drin im Abenteuer. Sie hatte schon bei der ersten Lawinenszene Herzklopfen, ich eher Schweißhände, weil ich mir nur ausgemalt habe, wie mies meine Kondition wäre, wenn ich da hochkraxeln müsste. Buddyread-Highlight: Sie hat mir ständig meine eigenen panischen Kommentare vorgelesen und sich dabei kaputtgelacht.

Die Story ist rasant, detailreich und packend. Man spürt quasi jeden Stein, über den die Figuren stolpern, und die ganze Zeit fragt man sich: „Wie würde ich das eigentlich überleben?“ Meine Tochter meinte irgendwann trocken: „Papa, du wärst schon beim ersten Bergaufmarsch tot.“ Ja danke, Kind. Trotzdem – genau dieses Mitfiebern macht das Buch so stark.

Besonders cool fanden wir die Prepper-Gruppe, die plötzlich auftaucht. Klingt erstmal nach Rettung, aber naja … wir haben ziemlich diskutiert, ob wir den Typen vertrauen würden. Sie meinte: „Nein, Papa, du bist viel zu naiv!“ Und ich so: „Aber die haben Essen und Ausrüstung!“ – da hatte sie mich schon wieder ausgelacht.

Warum keine fünf Sterne? Ein paar Szenen wirkten für mich leicht überdreht, fast wie aus einem Actionfilm. Meine Tochter fand das wiederum mega, also hat das wohl mit meinem Alter zu tun. Insgesamt aber ein packender Survival-Trip mit echtem Kopfkino und einigen Momenten, bei denen wir uns gegenseitig gefragt haben: „Und jetzt? Was würden wir tun?“ Antwort meistens: „Vermutlich heulen und hoffen.“

Fazit: Spannend, wild, nervenaufreibend – perfekt für ein Buddyread-Abenteuer, bei dem man mehr lacht, als man sollte.

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