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Veröffentlicht am 22.08.2025

Pferdepower zum Lesestart – ein Volltreffer!

WAS IST WAS Erstes Lesen easy! Komm mit zu den Pferden
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Kaum ein Tier schafft es, Kinder so sehr in seinen Bann zu ziehen wie Pferde – und dieses Buch hat es wirklich drauf, die Begeisterung noch mehr zu entfachen. Schon das Cover hat meine Nichte fast in einen ...

Kaum ein Tier schafft es, Kinder so sehr in seinen Bann zu ziehen wie Pferde – und dieses Buch hat es wirklich drauf, die Begeisterung noch mehr zu entfachen. Schon das Cover hat meine Nichte fast in einen Freudenjubel ausbrechen lassen. Klar, Pferde gehen bei ihr immer, aber hier steckt nicht nur ein hübsches Bild drauf, sondern auch ein richtig cleverer Lesestart. Kurze Texte, viele Illustrationen und jede Menge Infos, die sofort hängen bleiben – genau das, was Grundschulkinder brauchen, wenn sie nicht nur „lesen lernen“, sondern auch Spaß daran haben sollen.

Beim Vorlesen konnte ich kaum schneller blättern, als sie schon die nächste Frage gestellt hat. Ob es um Pferderassen, Fellfarben oder die richtige Pflege ging – sie wollte alles wissen, alles sofort, und am liebsten gleich selbst ausprobieren. Ein Highlight war, dass sie irgendwann meinte: „Das kann ich ja auch schon alleine lesen!“ – und zack, hatte ich als Vorleser Feierabend. So soll das doch sein: Kinder merken, dass sie es selbst schaffen, und das gibt ordentlich Motivation.

Besonders cool finde ich, dass die Infos echt kindgerecht sind. Kein trockenes Lexikon-Geblubber, sondern knackig, lustig und mit schönen Bildern erklärt. Dazu diese typischen kleinen Wissens-Häppchen, die man easy zwischendurch lesen kann. Für Eltern, Onkel, Tanten oder Großeltern bedeutet das: Man kann sich auch mal ein Kapitel schnappen, ohne gleich das ganze Buch durchackern zu müssen. Und für die Kids ist es ein perfekter Einstieg, um selbstbewusst ins Lesen zu starten.

Fazit: Ein rundum gelungenes Buch für kleine Pferdefans, die ihre ersten eigenen Leseschritte machen. Und für uns Erwachsene ein Glücksgriff, weil man die Begeisterung der Kinder beim Lesen förmlich spüren kann. Ganz ehrlich: Wer hier nicht zumindest ein bisschen zum Pferdefan wird, hat vermutlich ein Herz aus Stein.

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Veröffentlicht am 22.08.2025

40 Menschen, 1 Botschaft: Gott lässt dich nicht hängen

Mit Gott unterwegs
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Manchmal fühlt es sich an, als ob die Bibel ein bisschen weit weg wäre – so als läge sie irgendwo eingestaubt im Regal zwischen dicken Lexika und dem Fotoalbum von Tante Erna. Und dann kommt Max Lucado ...

Manchmal fühlt es sich an, als ob die Bibel ein bisschen weit weg wäre – so als läge sie irgendwo eingestaubt im Regal zwischen dicken Lexika und dem Fotoalbum von Tante Erna. Und dann kommt Max Lucado um die Ecke und sagt: „Moment mal, die Leute da drin waren genauso menschlich wie du!“ Und schwupps, wird aus dem alten Text plötzlich eine richtig lebendige Reise.

Dieses Buch ist nicht der nächste staubige Andachtsband, den man nach Seite 12 gelangweilt zuklappt. Nein, es ist eher wie eine gute Unterhaltung mit einem Freund, der immer die passenden Storys parat hat. Ob David mit seinen Höhen und Tiefen, Paulus mit seiner Energie oder Ruth mit ihrer Treue – Lucado nimmt diese Menschen und packt sie so frisch aus, dass man das Gefühl hat, sie würden gleich bei einem auf der Couch sitzen.

Was ich daran liebe: Es ist kein steifes Predigtbuch, sondern voll von kleinen Aha-Momenten, Schmunzlern und vor allem von Ermutigung. Perfekt für alle, die manchmal im Alltag feststecken und eine Portion „Hey, Gott ist wirklich bei dir“ brauchen. Und das Ganze ohne erhobenen Zeigefinger, sondern leicht, locker und nahbar.

Manchmal musste ich beim Lesen sogar lachen, weil Lucado so bildhaft schreibt – und gleichzeitig hat es mich mitten ins Herz getroffen. Genau diese Mischung macht das Buch so genial: Es ist tiefgründig, ohne schwer zu sein, und inspirierend, ohne kitschig zu wirken.

Am Ende bleibt dieser Gedanke hängen: Wenn Gott sich damals um so viele unterschiedliche Menschen gekümmert hat, warum sollte er ausgerechnet heute Pause machen? Genau. Macht er nicht. Und das tut richtig gut.

5 Sterne, weil dieses Buch gleichzeitig Herz, Kopf und Seele anspricht – und weil es einfach Spaß macht, damit unterwegs zu sein.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Wenn Papa und Tochter Baumeister spielen: Chaos, Magie und jede Menge Spaß

Magische Mini-Projekte. Über 20 fantastische Bauanleitungen
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Magische Welten bauen? Challenge accepted! Dieses Buch hat uns direkt beim ersten Durchblättern in seinen Bann gezogen. Meine Tochter hat sofort begeistert gerufen: „Papa, guck mal, eine Meerjungfrauen-Lagune! ...

Magische Welten bauen? Challenge accepted! Dieses Buch hat uns direkt beim ersten Durchblättern in seinen Bann gezogen. Meine Tochter hat sofort begeistert gerufen: „Papa, guck mal, eine Meerjungfrauen-Lagune! Die bauen wir!“ – und zack, saßen wir beide vorm Bildschirm, das Buch aufgeschlagen, und haben wie zwei Bauzauberer losgelegt.

Das Beste daran: Die Anleitungen sind wirklich idiotensicher. Selbst wenn man mal denkt: „Hä? Wie soll das jetzt gehen?“, zeigt die nächste Seite schon die Lösung. Kein Rumgerate, kein Verzweifeln. Stattdessen jede Menge „Ooooh!“ und „Aaaah!“-Momente. Ich schwöre, ich hab selten so viel gejubelt, als wir gemeinsam die Drachenhöhle fertig hatten. Meine Tochter meinte nur: „Papa, das sieht aus wie aus einem Fantasyfilm!“ – und ich war ein kleines bisschen stolz wie Bolle.

Richtig witzig wird’s, wenn man anfängt, die Projekte zu mixen. Aus Versehen haben wir mal die verwunschene Türmchen-Bibliothek in die Nähe der Wunderlampe gesetzt – Ergebnis: eine Mischung aus Orient trifft Hogwarts. Großartig! Wir haben dann beschlossen, dass die Hasen aus dem Hut direkt dort einziehen. Logisch, oder?

Was mir außerdem gefällt: Es ist völlig egal, ob man Minecraft-Profi ist oder nur ab und zu baut. Die Schritt-für-Schritt-Erklärungen holen jeden ab. Ich bin ja eher der „Mach mal grob, passt schon“-Typ, während meine Tochter penibel jeden Block abgleicht. Und am Ende passt’s trotzdem – das Buch hat’s möglich gemacht.

Unterm Strich: Wir haben selten so viel Spaß beim gemeinsamen Zocken und Bauen gehabt. Dieses Buch ist kein trockener Guide, sondern ein echtes Abenteuer zum Selbermachen. Perfekt für Buddyreads – äh, Buddybuilds! Und ich garantiere: Wenn erstmal die Fee durchs Schloss flattert, will keiner mehr aufhören.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Chaos, Kichern und Klassenstärke – ein Abenteuer aus Papier und Fantasie

Der Lehrerinnendrucker
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Kaum zu glauben, was Fritz und Carl da auf die Beine stellen – oder besser gesagt: aus dem 3D-Drucker ziehen! Meine Tochter und ich haben dieses Buch im Buddyread verschlungen, meistens abends, wenn eigentlich ...

Kaum zu glauben, was Fritz und Carl da auf die Beine stellen – oder besser gesagt: aus dem 3D-Drucker ziehen! Meine Tochter und ich haben dieses Buch im Buddyread verschlungen, meistens abends, wenn eigentlich schon Schlafenszeit war. Aber wer kann schon aufhören, wenn die perfekte Lehrerin gedruckt werden soll? Ganz ehrlich, wir hätten uns auch manchmal so eine Maschine im Keller gewünscht – vor allem bei den besonders langweiligen Vertretungsstunden.

Schon beim ersten Kapitel haben wir beide kichernd auf dem Sofa gesessen. Der Mix aus chaotischer Erfindung, verrückten Ideen und jeder Menge unerwarteter Wendungen hat uns sofort reingezogen. Meine Tochter meinte irgendwann: „Papa, das ist wie ein Harry-Potter-Zauber, nur viel lustiger und ohne Zauberstab!“ Und recht hat sie. Statt Zaubersprüche gibt es nämlich abgefahrene Technik, die mal genial, mal völlig daneben geht.

Die Buddyread-Momente waren einfach Gold wert: Während ich noch darüber nachgedacht habe, wie cool es wäre, meine Lieblingspizza zu drucken, fragte sie mich, ob man wohl auch Haustiere damit machen könnte. Eine Diskussion über den Sinn und Unsinn von Drucker-Hunden und -Lehrerinnen inklusive.

Besonders gelungen fanden wir, dass das Buch nicht nur Spaß macht, sondern auch ein bisschen was zum Nachdenken liefert: Technik ist toll, aber sie ersetzt eben keine echten Menschen. Das hat sogar meine Tochter eingesehen, nachdem sie kurzzeitig die Idee hatte, sich eine „immer-gute-Laune-Lehrerin“ zu wünschen.

Kurzum: Lachen, Spannung, Chaos pur – und dazu eine richtig coole Botschaft. Für uns war das ein echtes Buddyread-Highlight, das noch lange Gespräche ausgelöst hat. Wir geben nicht nur fünf Sterne, sondern noch ein extra Sternchen aus dem Drucker oben drauf!

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Zeitreise im Fesselballon: Achtziger, wie sie keiner im Schulbuch erzählt

Ausblicke vom Fesselballon
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Manchmal liest man ein Buch und denkt sich: Huch, das fühlt sich so nah an, dass man beinahe den Kaffeefleck auf dem Lehrerpult riecht. Lothar Bremer, dieser Gymnasiallehrer aus Hürth, ist so einer. Er ...

Manchmal liest man ein Buch und denkt sich: Huch, das fühlt sich so nah an, dass man beinahe den Kaffeefleck auf dem Lehrerpult riecht. Lothar Bremer, dieser Gymnasiallehrer aus Hürth, ist so einer. Er steckt in seiner Lebenskrise fest wie ein Kaugummi unter dem Schultisch. Job zermürbend, Ehe knirschend, Tochter abwesend – und er selbst? Er läuft durch Köln, als würde er dort Antworten zwischen Domblick und Kölschglas finden. Spoiler: Meistens findet er nur neue Fragen.

Aber genau das macht den Reiz. Dieter Kühn hat hier kein Hochglanzportrait eines „Helden“ hingelegt, sondern einen ziemlich ehrlichen, manchmal fast nervigen, aber dadurch unglaublich menschlichen Typen. Ich habe mich beim Lesen mehrfach ertappt: Da sitzt man kopfschüttelnd da und denkt „Mensch Lothar, lass das doch einfach!“ – um im nächsten Absatz stillschweigend zuzugeben, dass man selbst schon mal ähnlich halb kluge Auswege gesucht hat.

Besonders spannend ist der Zeitgeist. Die frühen Achtziger, politisch aufgeladen, voller Demos, Umweltangst, Beziehungs-Experimente. Und man merkt beim Lesen: Eigentlich sind wir immer noch an denselben Fronten unterwegs. Nur dass wir statt auf dem Marktplatz heute in Kommentarspalten protestieren. Kühn beschreibt das alles so detailgenau, dass man fast denkt, er habe heimlich in einem Fesselballon über Köln notiert, was unten los ist.

Natürlich hat das Buch auch Längen. Manchmal mäandert der Text, verliert sich in intellektuellen Ausflügen, die man als Leser eher übersteht, als dass man sie genießt. Aber unterm Strich: eine packende Zeitreise, die überraschend frisch wirkt, trotz Retro-Flair. Vier Sterne, weil es mich nicht komplett weggeblasen hat, aber definitiv klüger und ein bisschen nostalgisch zurückgelassen hat.

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