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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.08.2019

Gegensätze ziehen sich an

The Banker (San Francisco Hearts 3)
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„The Banker“ ist der dritte und letzte Band der „San Francisco Hearts“ Trilogie. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Lennon und Jasper. Lennon hat eigentlich große Pläne für ihre Zukunft, weiß aber nicht ...

„The Banker“ ist der dritte und letzte Band der „San Francisco Hearts“ Trilogie. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Lennon und Jasper. Lennon hat eigentlich große Pläne für ihre Zukunft, weiß aber nicht immer wie sie diese Umsetzen soll und so fängt sie, ganz zum Missfallen ihrer Familie, ein Projekt nach dem anderen an, bringt diese aber nur bedingt zu einem erfolgreichen Ende. Jasper ist ein guter Freund von Lennons älterem Bruder und arbeitet als erfolgreicher Investmentbanker. Lennon erhofft sich von Jasper Hilfe bei einem ihrer Projekte. Weiß aber nicht so ganz wie sie mit ihm in Kontakt kommen soll, denn ihr Bruder will ihr Partout nicht helfen.

Sowohl Lennon als auch Jasper konnten mich von der ersten Seite an packen und in ihren Bann ziehen. Lennon war mir mit ihrer unvergleichlichen Art sofort sympathisch und ich konnte mich super in sie hineinversetzen. Trotz ihrer chaotischen Art sind ihre Familie und ihre beiden besten Freundinnen das wichtigste in ihrem Leben und ich finde das Autorenduo hat das sehr glaubhaft rübergebracht. Jasper hat mich anfänglich sehr fasziniert und mit jedem weiteren Versuch, denn Lennon gestartet hat, um seine Aufmerksamkeit zu erregen, wurde ich immer neugieriger. Ich wollte unbedingt einen Blick hinter seine Maske werfen, die im ersten Moment einen recht unnahbaren Typen aus ihm gemacht hat, aber das ist wirklich nur Fassade. Lennon gelingt es schließlich einen Blick hinter diese Maske zu werfen und WOW! Der Mann besteht aus gefühlt einer millionen Facetten, die ihn zu einer wundervollen Persönlichkeit machen. Man sollte sich auf keinen Fall von seiner beruflichen Seite täuschen lassen, denn privat ist Jasper ein komplett anderer Mensch.

Das Buch wird aus der Sicht von Lennon erzählt. Lennons Gedanken und Gefühle waren für mich so gut nachvollziehbar. Bei Jaspers hingegen hatte ich in manchen Situationen so meine Schwierigkeiten. Ein paar Szenen aus seiner Sicht wären schon hilfreich gewesen.

Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Die Länge der Kapitel variiert zwischen kurz und lang, war für meinen Geschmack aber niemals zu lang. Das Buch ließ sich angenehm lesen und ich habe es innerhalb von eineinhalb Tagen verschlungen, weil es einfach nur mega gut war und mich keine Sekunde lang losgelassen hat.

Fazit
Mit „The Banker“ hat Piper Rayne einen sehr gelungenen Abschluss zu einer fast perfekten und sehr unterhaltsamen Reihe geschrieben, der mich definitiv neugierig auf weitere Bücher der beiden macht. Von mir gibt es also eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne mal so richtig lachen wollen.

Veröffentlicht am 17.08.2019

Wenn zwei Idioten sich verlieben

Liebe ist was für Idioten. Wie mich.
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Meine Meinung
„Liebe ist was für Idioten. Wie mich.“ ist das Autorendebüt von Sabine Schoder, in dem die Geschichte von Viki und Jay erzählt wird. Viki, die als Kind ihr Mutter an eine schwere Krankheit ...

Meine Meinung
„Liebe ist was für Idioten. Wie mich.“ ist das Autorendebüt von Sabine Schoder, in dem die Geschichte von Viki und Jay erzählt wird. Viki, die als Kind ihr Mutter an eine schwere Krankheit verloren hat, lebt seitdem in ärmlichen Verhältnissen und ist Teil eines ziemlich verrückten Freundeskreises. Jay ist der Frontmann einer recht beliebten Schülerband, der bei den weiblichen Fans regelmäßig für Herzrasen sorgt und der auch sonst nichts anbrennen lässt.

Die Geschichte beginnt mit Vikis Geburtstag, denn sie eigentlich nicht vorhatte zu feiern. Leider hat sie diese Rechnung aber ohne ihren Freundeskreis gemacht und so wird Viki ganz zu ihrem Missfallen dazu gezwungen auf einer kleinen Überraschungsfeier zu erscheinen. An diesem Abend begegnet sie allerdings auch Jay und von da an nimmt das sprichwörtliche Chaos seinen Lauf.

Das gesamte Buch lebt von Vikis ganz besonderer Art, denn die weibliche Protagonistin legt einen absolut fantastischen Humor an den Tag, der mich meistens so sehr zum Lachen gebracht hat, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte. Hinzu kommt eine Geschichte, die mitten aus dem Leben gegriffen ist, aber trotzdem niemals langweilig wird.

Sowohl Viki als auch Jay konnten mich von der ersten Seite an in ihren unvergleichlichen Bann ziehen. Die Chemie, die zwischen den beiden herrscht, macht regelrecht süchtig und hat bei mir definitiv dafür gesorgt, dass ich das Buch in einem Rutsch verschlungen habe. Zwar lebt die Geschichte der beiden von einer Menge gefühlvoller Momente, die mich mit einer großen Portion Glück erfüllt haben, rutsch dabei aber niemals ins Kitschige ab. Der Autorin ist es nämlich meisterhaft gelungen ein paar wirklich sehr ernste Themen mit in die Geschichte einfließen zu lassen. Das Buch lebt also von einer gesunden Balance zwischen Romantik und Drama, die mich auf eine heftige Achterbahnfahrt der Emotionen geschickt hat.

Erzählt wird die Geschichte ausschließlich aus der Sicht von Viki. Was mir einerseits sehr gut gefallen hat, weil ich so ihr Handeln besser nachvollziehe konnte. Anderseits gab es ein paar Stellen, an denen ich sehr gerne einen Blick in Jays Gedanken geworfen hätte.
Nach diesem Buch weiß ich definitiv das ich noch weitere Bücher von dieser Autorin lesen möchte, denn Sabine Schoder hat nicht nur einen absolut wundervollen Schreibstil, sie erschafft auch eine Welt, von der man süchtig wird und in der man am liebsten für immer verweilen möchte.

Fazit
Mit „Liebe ist was für Idioten. Wie mich.“ ist Sabine Schoder ein absolut grandioses Meisterwerk gelungen, dass mich schon sehr neugierig auf ihre nächsten Bücher macht. Ich finde das jeder der gerne Jugendbücher liest dieses Buch definitiv auf seine Leseliste setzten sollte.

Veröffentlicht am 17.08.2019

Charlize & Blaine

Starting Six: Charlize und Blaine
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Meine Meinung
„Starting Six: Charlize und Blaine“ ist der dritte Band der „Boston Razors“ Reihe. Im Mittelpunkt stehen Charlize von allen nur Charlie genannt, die als Assistenzärztin in einer Bostoner ...

Meine Meinung
„Starting Six: Charlize und Blaine“ ist der dritte Band der „Boston Razors“ Reihe. Im Mittelpunkt stehen Charlize von allen nur Charlie genannt, die als Assistenzärztin in einer Bostoner Privatklinik abreitet und sich alle Nase lang mit ihrer verrückten Mutter rum ärgern muss und Blaine, der bei den Boston Razors zum alten Eisen gehört und einen eher zurückhaltenden und bodenständigen Lebensstil pflegt. Zu Beginn der Geschichte ist er auf der Suche nach einer neuen Wohnung.

Mit Blaine bin ich schnell warm geworden und seine zurückhaltende und bodenständige Art hat mir sehr gut gefallen. Im Vergleich zu den beiden vorherigen Bänden ist das Mal was anders. Von den drei männlichen Protagonisten, die ich bisher kennenlernen dürfte, gefällt mir Blaine am besten. Er weiß ganz genau was er will und mit jedem weiteren Kapitel wurde deutlicher, dass er nicht aufhört für seine Ziele zu kämpfen.

Charlie war mir leider erst zum Ende hin sympathisch, denn fast die gesamte Geschichte über legt sie ein Verhalten an den Tag, was bei mir irgendwann nur noch für Kopfschütteln gesorgt hat. Diese Frau hatte absolut null Rückgrat und wusste scheinbar noch nicht mal ansatzweise wie man eigene Entscheidungen trifft. Sie will offensichtlich eine starke Frau sein, scheitert aber in regelmäßigen Abständen an der Umsetzung. Zum Glück entwickelt sie sich weiter.

Leider waren mir die Nebencharaktere auch in diesem Band nicht wirklich sympathisch. Ganz besonders schlimm fand ich Charlies Mutter, die viel zu oft zu Mitteln greift, die einfach nur das aller Letzte sind. Glücklicherweise bleibt diese Frau aber nicht das gesamte Buch über so. Wer sich leider kein Stück bessert und mich auch ganz zum Schluss noch höllisch aufgeregt hat, war der Sohn von Charlies Boss. Dieser Kerl ist schlimmer als der Teufel.

Das Buch wird aus der Sicht von Charlie erzählt, was mir einerseits gut gefallen hat, weil ich so ihre Gedanken und Gefühle besser nachvollziehen konnte. Anderseits finde ich, dass Blaines Sicht in manchen Situationen besser gewesen wäre, denn für mich waren seine Gedankengänge nicht immer verständlich.

Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Die Kapitellänge fand ich in Ordnung, auch wenn sie in manchen Abschnitten ziemlich lang war. Da es in diesem Buch aber ein paar Charaktere gab, die mich regelrecht zur Weißglut getrieben haben, musste ich das Buch ein paar Mal pausieren. Sonst hätte ich es wahrscheinlich innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

Fazit
Mit „Starting Six: Charlize und Blaine“ ist der Autorin zwar eine gute Fortsetzung gelungen, die mich aber leider im Gegensatz zum zweiten Band nicht ganz so sehr begeistern konnte. Jetzt bin ich aber gespannt welches Paar als nächste seine Geschichte bekommt und freu mich schon drauf mich erneut von der Autorin verzaubern zu lassen.

Veröffentlicht am 14.08.2019

Ist Geld wirklich alles?

Crazy Rich Asians
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Meine Meinung
Ich bin ursprünglich durch den Film auf dieses Buch aufmerksam geworden. Nur das ich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht wusste, dass die Verfilmung auf einem Buch basiert. Entdeckt habe ich ...

Meine Meinung
Ich bin ursprünglich durch den Film auf dieses Buch aufmerksam geworden. Nur das ich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht wusste, dass die Verfilmung auf einem Buch basiert. Entdeckt habe ich das Buch das erste Mal bei Vorablesen (Leider habe ich damals nicht gewonnen). Als das Buch dann ein paar Wochen später in die Buchläden kam, habe ich es mir sofort gekauft. Auch wenn ich recht schnell feststellen musste das Buch und Verfilmung sich nur bedingt ähneln, konnten mich beide Versionen auf ihre Art begeistern.

Bei „Crazy Rich Asians“ handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie. In deren Mittelpunkt Rachel Chu und Nicholas "Nick" Young stehen. Beiden leben sie in New York und haben sich durch ihre Arbeit an der NYU kennen gelernt. Während Rachel als Ökonomie Professorin arbeitet und aus einfachsten Verhältnissen kommt, weiß sie über den familiären Hintergrund ihres Freundes überhaupt nichts. Erst als Nick sie einlädt, ihn zur Hochzeit seines besten Freundes aus Kindheitstagen zu begleiten, trifft sie das aller erste Mal auf seine Familie. In Singapur wird Rachel jedoch mit einer Welt konfrontiert, von der sie regelrecht überrollt wird und so nimmt das Chaos seinen Lauf.

Wer die Verfilmung gesehen hat, der wird sehr schnell merken, dass die Menge an Charakteren, die im Buch eine Rolle spielen, sehr viel umfangreicher ist. Mir hat der Stammbaum, der auf den ersten Seiten des Buches zu finden ist, sehr geholfen. Leider handelt es sich hier bei lediglich um einen Bruchteil aller Charaktere. Der Leser bekommt hier nur eine Übersicht über Nicks Familie. Mit jedem weiteren Kapitel tauchen aber immer mehr Freund und Bekannte sowohl von Nick als auch von seiner Familie auf. Wer also nicht aufmerksam genug liest, der könnte recht schnell den Überblick verlieren.

An dieser Stelle möchte ich lediglich auf Rachel und Nick genauer eingehen, denn alles andere würde meiner Meinung nach viel zu sehr spoilern. Rachel war mir von der ersten Seite an sehr sympathisch. Sie ist eine wundervolle junge Frau, die von den meisten Menschen, denen sie begegnet, auf Anhieb ins Herz geschlossen wird. Für mich war es daher wenig verwunderlich, dass sie mit Nicks Familie so überhaupt nicht warm geworden ist. Stellenweise ist das Aufeinandertreffen zwischen Rachel und Nicks Familie so heftig, dass mir Rachel richtig leidgetan hat.

Nick konnte ich zu Beginn des Buches leider nur schwer einschätzen. Denn der Leser weiß zu Beginn der Geschichte nur das über Nick, was auch Rachel bekannt ist und das ist alles andere als viel. Erst als die beiden in Singapur landen und Nicks Familie und Freunde Teil der Handlung werden, bekommt der Leser erste Informationen über Nick und von da an konnte auch ich mir ein Bild über ihn machen. Nick scheint bereits klare Pläne für seine Zukunft zu haben und was mir besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass Nichts und Niemand ihn von diesen Ideen abbringe kann. Das konnte mein anfängliches Misstrauen ihm gegenüber in Sympathie verwandeln.

Ich möchte gar nicht so detailliert auf diesen Aspekt des Buches eingehen, aber die Welt der Superreichen wird sehr umfangreich beschrieben. Was mich bei einer anderen Art von Geschichte möglicherweise gestört hätte, hat mir bei diesem Buch sehr gut gefallen. Mit jeder weiteren Beschreibung taucht man als Leser ein kleines Stücken weiter in diese unglaublich faszinierende Welt ein und irgendwann lässt sie einen nicht mehr los.

Eins habe ich definitiv gelernt. Wer nicht in diese Welt hineingeboren wurde und in ihr aufgewachsen ist, der kann sich noch nicht mal Ansatzweiße vorstellen, wie glamourös und abgehoben diese Leute leben. Ihre Welt hat jegliche Form von Berührungspunkten mit der Realität verloren und ist mehr als nur verrückt. Oder wie hat es Rachels beste Freundin Peik Lin so herrlich treffend formuliert. – „Ich hab keine Ahnung, wer diese Leute sind, aber eins kann ich dir sagen: Sie sind reicher als Gott persönlich.“

Erzählt wird die Geschichte aus vielen unterschiedlichen Perspektiven. Natürlich wird ein Großteil aus der Sicht von Rachel und Nick erzählt, aber einige Kapitel erlebt der Leser auch aus der Sicht von Nicks Familie.

Mit knapp 600 Seiten ist das Buch wohl alles andere als kurz aber wer erst einmal in diese einzigartige Welt eingetaucht ist, der will sie am liebsten nie wieder verlassen. Ich war am Ende so süchtig nach diesem Buch, das ich regelrecht traurig war, als ich die letzten Seiten gelesen hatte. Von daher warte ich nun sehnsüchtig auf die nächsten beiden Bände.

Fazit
Kevin Kwan ist mit diesem Buch eine absolut außergewöhnliche Reise in die Welt der Superreichen gelungen. Die so bildgewaltig daher kommt, dass es einen regelrecht verschlingt. Ich konnte dieses grandiose Meisterwerk keine Sekunde aus der Hand legen. Von mir gibt es daher eine ganz klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 05.08.2019

Grandioser Reihenauftakt

Auris
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Meine Meinung
„Auris“ ist der erste Band der neuen Thriller Reihe von Vincent Kliesch, der auf einer Idee von Sebastian Fitzek beruht. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Matthias Hegel und Jula Ansorge. ...

Meine Meinung
„Auris“ ist der erste Band der neuen Thriller Reihe von Vincent Kliesch, der auf einer Idee von Sebastian Fitzek beruht. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Matthias Hegel und Jula Ansorge. Matthias hat früher als forensischer Phonetiker gearbeitet, sitzt aber seit dem Mord an einer Obdachlosen im Gefängnis. Jula musste in der Vergangenheit bereits ein paar schwere Schicksalsschlage verkraften und produziert neben ihrer Arbeit als Journalistin beim Radio einen True-Crime-Podcast, mit dem sie versucht unschuldig Verurteilte zu rehabilitieren.

Jula war mir von der ersten Seite an sympathisch und mit jedem weiteren Kapiteln wurde sie für mich immer greifbarer. Trotz einiger schwerer Schicksalsschlage gibt sie nicht auf und kämpft um die Menschen, die ihr am Herzen liegen. Dieser Charakterzug hat mir sehr gut gefallen. Die Tatsache, dass Jula keinesfalls perfekt ist, hat sie für mich noch realistischer gemacht. Mit Hegel hatte ich leider so meine Schwierigkeiten. Erschien er mir in den ersten Kapiteln recht freundlich, so verflog dieser Eindruck im weiteren Verlauf der Handlung immer mehr. Spätestens zum Schluss des Buches wusste ich absolut nicht mehr wo ich diesen Mann einsortieren soll und das hat ihn mir sogar ein bisschen unsympathisch gemacht. Ich habe allerdings die Hoffnung, dass sich das in den späteren Bänden noch ändern wird.

Wie man der Danksagung des Autors entnehmen kann haben Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek bei diesem Buch eng zusammengearbeitet und wer Fitzek kennt, dem fällt das sehr schnell auf. Das Buch lebt von dem für Fitzek so typischen Schreibstil, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Des Weiteren haben die Kapitel eine sehr angenehme Länge und die wechselnden Erzählperspektiven haben für eine sich ständig ansteigende Spannung gesorgt.

Leider war die Auflösung im Vergleich zum restlichen Buch ziemlich schwach. Das Buch lebt von wirklich gut platzierten Wendungen und unterschiedlichen Handlungssträngen. Beides sorgt dafür, dass die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig wird. Allerdings ist es den beiden Autoren nur bedingt gelungen diese Handlungssträngen zu einem logischen Kreis zusammen zu führen und so steht der Leser am Ende des Buches da und fragt sich wer denn nun schuldig und wer unschuldig ist. Ich habe die große Hoffnung das es in den weiteren Bänden dieser Reihe zu diesen offenen Fragen noch Antworten geben wird.

Nun freue ich mich auf den nächsten Band dieser vielversprechenden Reihe, denn Auris endet mit einem wirklich fiesen Cliffhanger, der mich unglaublich neugierig macht.

Fazit
Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek haben mit „Auris“ einen sehr gelungenen Reihenauftakt geschrieben, der definitiv Lust auf mehr macht. Von mir gibt es für diesen grandiosen Thriller eine klare Leseempfehlung.