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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.12.2018

Cole & Autumn - Eine Liebe stärker als Schmerz!

Cole & Autumn – A San Francisco College Romance (College-WG-Reihe 2)
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Meine Meinung
„Cole & Autumn – A San Francisco College Romance“ ist der zweite Band der „College-WG“ Reihe. Im zweiten Buch stehen Cole und Autumn im Mittelpunkt. Cole hat der Leser bereits im ersten Band ...

Meine Meinung
„Cole & Autumn – A San Francisco College Romance“ ist der zweite Band der „College-WG“ Reihe. Im zweiten Buch stehen Cole und Autumn im Mittelpunkt. Cole hat der Leser bereits im ersten Band kennengelernt. Er ist einer der beiden WG-Mitbewohner von Ethan und Quarterback der Collage Football-Mannschaft. Autumn ist die Schwester von Gavin einem Teamkollegen von Cole. Zu Beginn des Buches kehrt sie von einem Auslandsaufenthalt in Tibet zurück.

Anfänglich waren mir beide Charaktere sympathisch und ich wollte unbedingt mehr über sie erfahren. Cole konnte mich von der ersten Seite an packen, weil er eben nicht der typische Collage Sportler ist, sondern hinter der ganzen Maske eine wirklich interessante Persönlichkeit versteckt. Bei Autumn habe ich schnell gemerkt das sie bereits so einige Schicksalsschläge einstecken musste aber was ich anfänglich noch als spannend und gut umgesetzt empfunden habe, ging mir schon bald gehörig auf die Nerven. Denn ich hatte nicht wirklich das Gefühl das Autumn eine großartig Entwicklung durchgemacht hat und das fand ich ehrlich gesagt schade. Dieses schwere Thema hätte man meiner Meinung nach besser umsetzen können. Cole’s Entwicklung hingegen war mir ab einem bestimmten Punkt einfach zu krass und obwohl die beiden am Ende ein Happy End bekommen war ich mit dem Ausgang der Geschichte nicht wirklich zufrieden.

Das Buch ist in vier Monate aufgeteilt und wird abwechselnd aus der Sicht von Cole und Autumn erzählt. Dank dem Sichtwechsel konnte ich mich gut in die beiden Protagonisten hineinversetzen und hatte so keine Probleme ihre Entscheidungen nachzuvollziehen.

Der Schreibstil ist flüssig und ließ sich gut lesen. Die einzelnen Perspektivenabschnitte hatten eine angenehme Länge und auch wenn der erste Monat so ziemlich die Hälfte des Buches eingenommen hat, hat mich das nicht großartig gestört.

Fazit
Obwohl ich die Geschichte von „Ethan & Claire“ noch nicht gelesen habe, hatte ich keine Probleme in den zweiten Band hineinzufinden. Ja Band zwei spoilert schon ein bisschen aber meiner Meinung nach nicht so extrem, dass es einem die Lust auf Band eins kaputt macht. Die Geschichte rund um Cole & Autumn empfehle ich Lesern, die mit krassen Wendungen keine Probleme haben, wen das aber stört, der sollte von diesem Buch eher die Finger lassen.

Veröffentlicht am 20.12.2018

Eine verdammt effektive Schlaftablette!

Ohne jede Spur
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Meine Meinung
„Ohne jede Spur“ ist der dritte Band der „D. D. Warren“- Reihe. Im Mittelpunkt des Buches steht D.D. Warren, die als Detective Sergeant für die Polizei von Boston arbeitet und in diesem Buch ...

Meine Meinung
„Ohne jede Spur“ ist der dritte Band der „D. D. Warren“- Reihe. Im Mittelpunkt des Buches steht D.D. Warren, die als Detective Sergeant für die Polizei von Boston arbeitet und in diesem Buch das erste Mal richtig im Vordergrund der Geschichte steht.

Beim Stöbern auf einem Flohmarkt bin ich auf den vierten Band dieser Reihe (Die Frucht des Bösen) gestoßen und weil der Klappentext halbwegs interessant klang habe ich mir das Buch schließlich gekauft. Damals war mir allerdings nicht klar, dass es sich bei diesem Buch um einen Teil aus einer Reihe handelt und nach ein bisschen Recherche habe ich beschlossen erst die Vorgänger Bände zu lesen. Band eins fand ich grauenhaft. Band zwei konnte mich nach etwa der Hälfte des Buches wenigstens halbwegs packen und nach Beendigung hatte ich Hoffnung, dass die Autorin dieses Niveau in Band drei weiterführt.

Leider musste ich diese Hoffnung im Verlaufe des dritten Bandes begraben, denn weder die Handlung noch die Charaktere konnten mich packen. Die ersten paar Seiten klangen noch recht vielversprechend aber mit jedem weiteren Kapitel wurde die Geschichte für mich immer verrückter und unübersichtlicher. Das gleiche Muster zeichnete sich bei der Entwicklung der Charaktere ab. Sowohl die Protagonisten als auch die Nebencharaktere gingen mir irgendwann nur noch auf die Nerven und wurden vom Verhalten her immer unglaubwürdiger.

Was vom Klappentext her eigentlich Spannung versprochen hatte, konnte dies am Ende absolut nicht halten. Ich war enttäuscht, denn weder meine Erwartungen waren erfüllt worden, noch hatte ich mich unterhalten gefühlt. Die Handlung war einfach nur an mir vorbeigerauscht und hatte dabei in keiner Sekunde für Nervenkitzel oder Spannung gesorgt. Ich würde mich selber nicht als anspruchsvoll bezeichnen aber wenn mich das Lesen so sehr demotiviert, dass ich das Buch nur noch abbrechen will, dann ist irgendwas verkehrt. Ich habe nur durchgehalten, weil ich die Hoffnung auf ein gutes Ende nicht aufgeben wollte. Dieses Ende ist aber niemals eingetreten!

Fazit
„Ohne jede Spur“ ist für mich einer der langweiligsten Krimis, die ich jemals gelesen habe und ich kann dieses Buch definitiv nicht weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 20.12.2018

Spannung pur!

Sorry
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Meine Meinung
„Sorry“ ist ein Thriller der definitiv nichts für schwache Nerven ist. Wer sich leicht erschreckt oder schnell fürchtet, der sollte von diesem Buch die Finger lassen. Im Mittelpunkt des Buches ...

Meine Meinung
„Sorry“ ist ein Thriller der definitiv nichts für schwache Nerven ist. Wer sich leicht erschreckt oder schnell fürchtet, der sollte von diesem Buch die Finger lassen. Im Mittelpunkt des Buches stehen die vier Freunde Frauke, Tamara, Kris und Wolf. Aus der Not heraus gründen die vier eine „Agentur für Entschuldigungen“ und das Geschäft floriert. Bis zu dem Tag als sie sich bei einer Leiche entschuldigen sollen und von diesem Moment an läuft alles aus dem Ruder.

Die vier Protagonisten konnten mich von der ersten Seite an packen und haben mir damit die ein oder andere spannungsvolle Lesestunde voller Gänsehaut und Nervenkitzel beschert. Sobald ich angefangen hatte konnte ich das Buch keine Sekunde mehr aus der Hand legen und das lag unteranderem an den Charakteren. Es sind ihre Probleme, die sie zusammenschweißen ansonsten könnten sie aber nicht unterschiedlicher sein und das hat sie für mich nur um so faszinierender gemacht. Ein weiterer Faktor, der mich regelrecht ans Buch gefesselt hat waren die vielen unterschiedlichen Erzählstränge, denn die Geschichte wird nicht nur aus der Sicht der vier Freunde erzählt. Am grusligsten fand ich die „DU“ Kapitel, denn bei diesen Kapiteln hatte ich jedes Mal das Gefühl regelrecht in die Geschichte hineingezogen zu werden. Aber auch die restlichen Kapitel waren alles andere als harmlos, denn die Geschichte entwickelt sich immer mehr zu einem perfiden Schachspiel und am Ende fühlte sich die Handlung wie eine Achterbahnfahrt ohne Sicherheitsbügel an.

Selbst nach Beendigung des Buches hat mich die Geschichte nicht losgelassen und für mich ist dieser Thriller einer der krassesten, die ich jemals gelesen habe. Ich würde über mich selbst behaupten, dass ich alles andere als schreckhaft bin und es schon einiges braucht, damit ich mich fürchte aber dieses Buch hat es tatsächlich geschafft mir den Atem zu rauben!

Fazit
„Sorry“ ist ein Thriller, der unter die Haut geht und einen nicht mehr loslässt. Er ist so voller Spannung und Nervenkitzel das es einem das Blut in den Adern gefriert. Ich empfehle dieses Buch nur Lesern, die sich sicher sind, dass sie vor Furchteinflößenden Geschichten keine Angst haben.

Veröffentlicht am 20.12.2018

Brief die zum Nachdenken anregen!

Ich wollte nur, dass du noch weißt ...
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Meine Meinung
„Ich wollte nur, dass du noch weißt“ ist eine Sammlung von Briefen, die nie abgeschickt wurden und die anonym auf dem Blog „Dear My Blank“ von der Amerikanerin Emily Trunko veröffentlicht ...

Meine Meinung
„Ich wollte nur, dass du noch weißt“ ist eine Sammlung von Briefen, die nie abgeschickt wurden und die anonym auf dem Blog „Dear My Blank“ von der Amerikanerin Emily Trunko veröffentlicht wurden.

Das Buch ist in die Kategorien „Liebes Ich, Liebe Welt, Liebe, Freunde, Familie, Herzschmerz, Unerwiderte Liebe, Verrat, Verlust und Danke“ aufgeteilt. Egal aus welcher Kategorie die Briefe stammen sie alle haben mich berührt und dabei die unterschiedlichsten Gefühle ausgelöst. Von Trauer und Wut bis hin zu Freude und Glück war alles dabei. Teilweise habe ich mich in den Briefen so wiedererkannt und ich kann sehr gut nachvollziehen warum einige dieser Briefe nie abgeschickt wurden. Daher finde ich die Idee die hinter „Dear My Blank“ steht grandios, den sie bietet jedem der einen Brief geschrieben hat, sich aber nicht traut diesen zu verschicken, die Möglichkeit gehört zu werden. Ich schreibe selber solche Briefe und vielleicht werde ich den ein oder anderen an Emily Trunko schicken.

Fazit
Dieses Buch ist eine wundervolle Sammlung von Briefen, die mich Nachdenken gebracht und auf eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt haben. Ich empfehle dieses Buch jedem den die Idee von „Dear My Blank“ ist etwas ganz Besonderes.

Veröffentlicht am 16.12.2018

Ein „Bad Boy“ zum Verlieben!

Bad Bachelor
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Meine Meinung
„Bad Bachelor“ ist der erste Teil der „New York Bachelors“ Trilogie, die in New York City spielt und in deren Mittelpunkt Reed und Darcy stehen. Reed arbeite als PR Berater und gilt in seiner ...

Meine Meinung
„Bad Bachelor“ ist der erste Teil der „New York Bachelors“ Trilogie, die in New York City spielt und in deren Mittelpunkt Reed und Darcy stehen. Reed arbeite als PR Berater und gilt in seiner Branche als Genie, doch seit es die „Bad Bachelors“ App gibt läuft sein Leben zunehmend aus dem Ruder. Darcy arbeite als Bibliothekarin und wurde vor rund einem Jahr von ihrem Verlobten sitzen gelassen. Jetzt kämpft sie mit ihrem Singledasein und ihrem Umfeld, das sie ständig an diese missliche Lage erinnert.

Als Reed und Darcy das erste Mal aufeinander getroffen sind wusste ich dieses Buch wird grandios und die Autorin konnte dieses Versprechen absolut einhalten. Beide Protagonisten haben mich berührt und mir immer wieder das Gefühl gegeben Teil ihrer Geschichte zu sein. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen so sehr hat es mich gepackt. Richtig toll umgesetzt fand ich war die Entwicklung der einzelnen Charaktere und das ist der Autorin sowohl bei den beiden Protagonisten als auch bei dem ein oder anderen Nebencharakter gelungen. Reed und Darcy müssen beide einen steinigen Weg gehen aber am Ende helfen sie sich gegenseitig und bekommen das Happy End, das sie verdient haben. Besonders gefallen hat mir die Einsicht von Reeds Vater und Darcy's Mutter. Anfänglich fand ich diese zwei Nebencharaktere einfach nur schlimm aber durch Gespräche zwischen den Protagonisten und ihren Elternteilen ist es der Autorin gelungen meine Meinung über die beiden zu ändern. Ich würde jetzt nicht behaupten das die beiden zu meinen Lieblingscharakteren in diesem Buch gehören aber ich finde sie nicht länger grauenhaft. Nur eine von Darcy's Freundinnen ist mir nach wie vor unsympathisch aber vielleicht ändert sich das ja noch sobald sie ihre eigene Geschichte bekommt.

Das Buch wir aus der Sicht von Reed und Darcy erzählt. Was mir gut gefallen hat und mir die beiden gleichermaßen nähergebracht hat. Der Schreibstil war ganz nach meinem Geschmack. Er war schön flüssig und ließ sich gut lesen.

Fazit
Mit „Bad Bachelor“ ist Stefanie London ein grandioser Reihenauftakt gelungen, der bei mir eine enorme Neugierde auf die beiden folge Bände wecken konnte. Dieses Buch ist eine klare Leseempfehlung für alle die Liebesgeschichten mögen, deren Charaktere nicht perfekt sind.