Schwacher Krimi
Tegernsee-VerhängnisBewertet mit 3.5 Sternen
Als zwei Taucher tot aus dem Tegernsee geborgen werden, stellt sich die Frage, war es ein erweiterter Suizid oder Mord. Kurz danach gibt es ein weiteres Opfer. Könnte es einen ...
Bewertet mit 3.5 Sternen
Als zwei Taucher tot aus dem Tegernsee geborgen werden, stellt sich die Frage, war es ein erweiterter Suizid oder Mord. Kurz danach gibt es ein weiteres Opfer. Könnte es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen geben?
Ich kannte diese Reihe bisher nicht, was mir aber keinerlei Probleme bereitete. Den Anfang mit Bezug zum Fußball fand ich interessant, bin ich doch selbst großer Fan eines Bundeligisten. Nein, auf keinen Fall von dem in München ansässigen Verein. Die eingefügten älteren Artikel aus der Lokalpresse ließen mich zu Beginn rätseln wie alles zusammenhängen könnte, da sie sich mit völlig unterschiedlichen Themen befassten. Aber schon bald war klar wo die Fäden zusammenliefen.
Hauptkommissar Markus Kling blieb mir fremd, vielleicht weil ich die Vorgänger nicht kannte. Auch die übrigen Charaktere konnten mich nicht wirklich überzeugen. Lediglich das Schicksal des Fußballers Ramón Cevallos sorgte bei mir für Emotionen.
Der Schreibstil ist flott und die kurzen Kapitel sowie Perspektivwechsel sorgten für einen guten Lesefluss. Mir gefielen die eingeschobenen Landschaftsbeschreibungen, denn die Gegend Deutschlands ist mir völlig unbekannt.
Nach dem vielversprechenden Beginn fehlte es mir allerdings an Spannung. Das Ende konnte mich nicht mehr wirklich überraschen.