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Veröffentlicht am 27.07.2023

Phantasievolles Abenteuer im Reich der Pflanzen

Greenwild – Die Jagd nach dem Wunderlicht
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Die elfjährige Daisy reist mit ihrer Mutter, die eine bekannte Journalistin ist, kreuz und quer durch die Welt und führt ein aufregendes Leben. Noch ahnt sie nicht, dass es noch aufregender werden wird. ...

Die elfjährige Daisy reist mit ihrer Mutter, die eine bekannte Journalistin ist, kreuz und quer durch die Welt und führt ein aufregendes Leben. Noch ahnt sie nicht, dass es noch aufregender werden wird. Als ihre Mutter vermisst wird, macht sie sich selbst auf die Suche. Das Pusteblumen-Wunderlicht spielt dabei eine entscheidende Rolle. Aber lest selbst, ihr werdet nicht enttäuscht sein!

Das wunderschöne Cover mit dem ausgestanzten Tor spiegelt das Tor wider, durch das Daisy und ich nach Greenwild gelangen. Ein fantastischer und magischer Ort voller wundersamer und seltener Pflanzen. Hier ist die Welt voller Pflanzenmagie. Es gibt z. B. einen Speisekammerbaum, den man jederzeit um Früchte bitten kann, Minimoos, nach dessen Verzehr man auf Däumling-Größe schrumpft und noch vieles mehr.

Daisy ist ein toughes Mädchen, dass es nach den sorgenfreien Jahren mit ihrer Mutter nicht leicht hat. Aber sie lässt sich nicht unterkriegen und gibt niemals auf. Als Greenwild, das ihr inzwischen zu einem liebgewordenen Zuhause geworden ist, in Gefahr gerät, überwindet sie ihre Angst und beweist großen Mut.

An ihrer Seite sind, neben dem Kater Napoleon, ihre Freunde Indigo, Prof und Holly. Auch wenn sie nicht immer einer Meinung sind, halten sie in Krisensituationen zusammen. Zur Not setzen sie sich über Regeln hinweg, denn allen liegt der Fortbestand von Greenwild am Herzen.

Eine Bereicherung dieser phantasievollen Abenteuergeschichte sind die meist ganzseitigen detaillierten und zauberhaften Zeichnungen von Elisa Paganelli.

Ein toller Auftakt dieser Trilogie von Pari Thomson, die mich in eine magische Welt der Botanik entführt hat.

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Veröffentlicht am 27.07.2023

Der Regenwald als Abenteuerspielplatz

Tiger Toto sucht das Abenteuer
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Dem kleine Tiger Toto ist es langweilig und während seine Familie schläft, bricht er heimlich auf, um Abenteuer zu erleben. Aber schon bald muss er merken, dass im Dschungel auch Gefahren lauern. Nun bekommt ...

Dem kleine Tiger Toto ist es langweilig und während seine Familie schläft, bricht er heimlich auf, um Abenteuer zu erleben. Aber schon bald muss er merken, dass im Dschungel auch Gefahren lauern. Nun bekommt er einen Lehrer bzw. einen Aufpasser an die Seite gestellt, aber auch dem büxt Toto wieder aus, denn er möchte seine neue Freundin, das kleine Stachelschweinmädchen Katinka wiedertreffen. Zusammen machen die zwei sich auf zu einem neuen Abenteuer.

Toto ist ein junger unternehmungslustiger Tiger, der gerne Abenteuer erleben möchte. Er möchte dem kleinen Stachelschweinmädchen, das eher vorsichtig und etwas ängstlich ist imponieren. Wie im wahren Leben, wo Jungs vor Mädchen auch gerne mal prahlen, hi hi. Man muss die beiden Tierbabys einfach gerne haben. Zum Glück haben die anderen Bewohner des Regenwaldes Respekt vor Totos Vater Bogumil und so kommen die beiden Ausreißer unbeschadet davon.

Sabine Alt hat diese Abenteuergeschichte in einer einfachen und kindgerechten Sprache verfasst. Die Spannung nimmt nicht überhand, so dass junge Leser keine Angst bekommen. Mir hat gefallen, dass hier sehr viele Tiere des Regenwaldes einen Auftritt mit den für sie typischen Charaktereigenschaften bekommen. Ich mag es, wenn Kinder beim Lesen oder Zuhören auch etwas lernen. Besonderen Spaß hat meinen Zuhörern der kleine Sprachfehler von Katinka gemacht.

Besonders erwähnen möchte ich die vielen bunten Illustrationen von Carola Sieverding. Die teils großformatigen Zeichnungen unterstützen und verstärken das geschriebene Wort auf bezaubernde Art und Weise.

Ein sehr unterhaltsames Kinderbuch zum Vorlesen oder auch Selberlesen für etwas geübtere Leser.

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Veröffentlicht am 25.07.2023

Folgenschwere Entscheidungen

Nur ein einziger Tanz
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Die Mittfünfzigerin Rike ist voller Selbstzweifel, denn ihr langjähriger Lebenspartner hat sie vor einiger Zeit für eine „Auszeit“ verlassen. Außerdem leidet sie noch unter dem Tod ihrer Mutter vor einem ...

Die Mittfünfzigerin Rike ist voller Selbstzweifel, denn ihr langjähriger Lebenspartner hat sie vor einiger Zeit für eine „Auszeit“ verlassen. Außerdem leidet sie noch unter dem Tod ihrer Mutter vor einem Jahr. Gerade als sie sich für einen Urlaub in der Bretagne entschieden hat, bekommt sie einen Brief aus Amsterdam von einem Unbekannten, der ihre Mutter gekannt hat.

Obwohl sie seit ihrem Umzug von Amsterdam nach Bayern nie wieder an den Ort ihrer Kindheit gereist ist, entschließt sie sich den unbekannten Hendrik in Amsterdam zu besuchen. Sie erfährt dort ganz neue Dinge über ihre Mutter, die sie in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Aber diese Informationen und altbekannte Orte und Erinnerungen erfordern auch, dass sie sich mit ihrer eigenen Kindheit auseinandersetzt. Nach und nach erkennt sie, dass sie vergangene Erlebnisse ebenfalls aus einem anderen Blickwinkel betrachten kann und auch muss. Rike entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer starken und selbstbewussten Frau, die sich mit ihrer Kindheit aussöhnen und loslassen konnte.

Hermien Stellmacher schreibt sehr gefühlvoll, aber auch mit Humor über die große Liebe, verpasste Chancen, Sehnsucht und tiefer Freundschaft, aber auch über Trauer, Hass und Rache. Ich mochte besonders ihre ungewöhnlichen Vergleiche wie z. B., dass sich Erinnerungen hinter verschiedenen Türen in einem Lagerhaus befinden. Ihren Protagonisten hat sie Lebendigkeit und Authentizität eingehaucht. Ich konnte mit ihnen traurig sein, lachen, hoffen und auch weinen. Nicht nur weil der Roman autobiografische Züge enthält, merkt man mit wieviel Herzblut Hermien diese Geschichte zu Papier gebracht hat.

Die bildhaften Beschreibungen der Häuser, Straßen, Plätze und Grachten in Amsterdam weckten bei mir ebenfalls Erinnerungen an diese Stadt und ich fühlte mich wie an Rikes Seite.

Ein tolles Buch, das meine Erwartungen mehr als erfüllt hat. Es bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung und natürlich fünf fette Sterne.

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Veröffentlicht am 24.07.2023

Die Geister, die man rief ....

Leichenblass im Fass
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Gesine Felber ist eine Bierbrauerin an der ostfriesischen Küste. Eigentlich braut sie nur für die Einwohner ihres beschaulichen Dorfes Sünnum. Da die Einwohner der Meinung sind, dass Gesines Tüdelbräu ...

Gesine Felber ist eine Bierbrauerin an der ostfriesischen Küste. Eigentlich braut sie nur für die Einwohner ihres beschaulichen Dorfes Sünnum. Da die Einwohner der Meinung sind, dass Gesines Tüdelbräu das beste Bier überhaupt ist, melden sie sie zum norddeutschen Brauwettbewerb an. Die Auswirkungen des Gewinns des Watthumpens hätten sich die Sünnumer in ihren kühnsten (Alb)Träumen nicht vorstellen können.

Die Bewohner von Sünnum sind teilweise schon ganz besondere Charaktere, die man aber einfach in sein Herz schließen muss. Allen voran die Bierbrauerin Gesine Felber, die mit ihrer Unerschrockenheit und ihrem Eigensinn ihrer Tochter Wiebke ganz schön etwas abverlangt. Wiebke ist Polizistin und bei diesem Fall persönlich betroffen, denn ihre Mutter gerät unter Mordverdacht. In dieser Situation steht ihr ihr Freund helfend zur Seite. Und ohne Joris und Hinnerk wäre Sünnum nicht was es ist.

Joost Jensen schreibt locker leicht mit viel Lokalkolorit und einem trockenen Humor. Besonders die Dialoge gefielen mir. Sie unterstrichen die Charakterzüge der einzelnen Protagonisten gut.

Meinen anfänglichen Verdacht habe ich nach einiger Zeit verworfen und gerätselt, ob die m. E. zu offensichtliche Fährte doch kein Holzweg ist, um am Ende doch überrascht zu werden.

Ich kannte Band eins dieser Reihe nicht, hatte aber nicht den Eindruck, dass mir Informationen fehlten. Ein unblutiger, aber unterhaltsamer Krimi, der mir gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 09.07.2023

Leider nicht mein Geschmack

Mords-Partie
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Im fünften Band der Reihe möchten Minnie und ihr Freund Alex dem Trubel um die Hochzeitsvorbereitungen ihrer Freunde entgehen und machen einen Ausflug in die Berge. Leider wird es nichts mit entspannter ...

Im fünften Band der Reihe möchten Minnie und ihr Freund Alex dem Trubel um die Hochzeitsvorbereitungen ihrer Freunde entgehen und machen einen Ausflug in die Berge. Leider wird es nichts mit entspannter Auszeit, denn Minnie findet die Ehefrau eines Anglers tot im Ehebett.

Für mich war es die erste Begegnung mit der sympathischen und engagierten Minnie. Mit Hilfe zweier Ex.Kriminaler und ihrer Hartnäckigkeit findet sie einiges über das Opfer und ihr Umfeld heraus. Es ergeben sich sowohl diverse Verdächtige als auch Tatmotive. Überraschende Wendungen und weitere Informationen lassen die Tat in immer neuem Licht erscheinen.

Der Schreibstil von Monika Nebl ist einfach, flüssig und mit einer gewissen Portion Humor durchsetzt.

Ich mag es, wenn im Krimi auch auf das Privatleben der „Ermittler“ eingegangen wird. In diesem Fall war es mir aber zu viel. Leider war weder der Humor noch der Krimi mein Fall. Lediglich die landschaftlichen Beschreibungen der Gegend sowie die Informationen zu Wasserburg und den vielen Symbolen fand ich interessant. Insgesamt nett zu lesen, aber für mich auch nicht mehr. Aus diesem Grund gibt es von mir nur drei Sterne.

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