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Veröffentlicht am 27.11.2022

Toller Auftakt dieser neuen Reihe

Sterz und der Mistgabelmord
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Ferdinand Sterz hat nach einer kurzen Dienstzeit seine Heimat in der Steiermark verlassen und ermittelt bereits seit Jahren bei Europol in Deutschland. Nach einem Anruf seiner früheren Verlobten macht ...

Ferdinand Sterz hat nach einer kurzen Dienstzeit seine Heimat in der Steiermark verlassen und ermittelt bereits seit Jahren bei Europol in Deutschland. Nach einem Anruf seiner früheren Verlobten macht er sich sofort auf den Weg in die Steiermark, denn sein ehemaliger Jugendfreund wurde ermordet - mit einer Mistgabel.

Nicht nur die Ermittlungen gestalten sich schwierig, auch das Verhältnis zu seinem Vater ist angespannt und die ansässigen Kollegen sind nicht gerade begeistert über seine Einmischung. Aber mit seiner neuen Kollegin, der Wienerin Gitte Busch ermittelt er auf Hochtouren.

Die Autorin hat sehr unterschiedliche und vielschichtige Charaktere aus verschiedenen Gesellschaftsschichten für ihren Krimi ausgesucht. Es ergeben sich diverse Möglichkeiten wer den Wiggerl ermordet haben könnte und warum. Ein sehr gut aufgebauter Plot. Außerdem haben die Protagonisten Ecken und Kanten und sind damit wie aus dem wahren Leben gegriffen. Die im Dialekt eigefügten Dialoge machen die Geschichte noch realistischer.

Der gehobene und flüssige Schreibstil von Isabella Archan ist klasse. Sie schreibt sehr bildhaft und anschaulich. Ihre Beschreibungen haben mir direkt Lust auf einen Urlaub in der Steiermark gemacht.

Das Cover ist so treffend gewählt. Es passt zum Genre, zum Titel und zum Inhalt. Ganz besonders habe ich mich über den grünen Buchschnitt gefreut. Farbige Buchschnitte sind ja doch eher selten.

Mir hat der Einstieg in diese Serie der Steiermark-Krimis sehr gut gefallen, besonders weil ich bis zum Ende miträtseln konnte.

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Veröffentlicht am 20.11.2022

Verwirrender Agenten-Thriller

EAST. Welt ohne Seele
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Ich mochte die Oxen-Reihe von Jens Henrik Jensen sehr. Das war der einzige Grund warum ich mich an diesen Thriller gewagt habe, denn normalerweise mag ich Agenten-Thriller nicht. Und so war es leider auch ...

Ich mochte die Oxen-Reihe von Jens Henrik Jensen sehr. Das war der einzige Grund warum ich mich an diesen Thriller gewagt habe, denn normalerweise mag ich Agenten-Thriller nicht. Und so war es leider auch bei dieser Geschichte.

Nach einem persönlichen Verlust verliert CIA-Agent Jan Jordi Kazanski den Boden unter den Füßen und wird aufs Abstellgleis geschoben. Plötzlich erfolgt eine Reaktivierung und er bekommt einen Auftrag in Krakau. Und nun beginnt das Verwirrspiel. Agenten des CIA, von Europol, aus Russland und dazu noch kriminelle Bandenmitglieder spielen mit. Wem kann man noch trauen? Ich jedenfalls habe zwischendurch immer mal wieder den Durchblick verloren.

Seine Protagonisten hat der Autor sehr stimmig und vielschichtig angelegt. Er lässt uns in ihre Seelen und Abgründe blicken, was auch die Agenten ein Stück weit menschlich macht und eine gewisse Nähe zum Leser schafft.

Jensens Schreibstil ist unbestritten eine Extraklasse und er führt souverän durch seine Geschichte. Ich weiß nicht warum, aber bei mir wollte sich nicht wirklich Spannung einstellen, obwohl es ja durchaus Szenen gibt, die eine solche aufkommen lassen könnten.

Ich hatte mir nach der Oxen-Reihe mehr von dieser neuen Serie versprochen, aber die Fortsetzung werde ich mir ersparen.

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Veröffentlicht am 18.11.2022

Menschliche Unzulänglichkeiten

Finger weg!
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In einem lockeren Schreibstil berichtet Thomas Matiszik sehr anschaulich und bildhaft über seine Unzulänglichkeiten in den verschiedenen Lebensbereichen.

Das ist kein Buch, welches ich an einem Stück ...

In einem lockeren Schreibstil berichtet Thomas Matiszik sehr anschaulich und bildhaft über seine Unzulänglichkeiten in den verschiedenen Lebensbereichen.

Das ist kein Buch, welches ich an einem Stück lesen konnte. Aber die kurzen Kapitel sind bestens dazu geeignet, immer mal wieder zwischendurch ein paar Seiten zu lesen. Bei manchen Kapiteln habe ich gedacht, da hat der Autor die Situation aber treu nach dem Motto Übertreibung macht anschaulich geschildert. Bei genauerer Betrachtungsweise konnte ich mir dann aber doch vorstellen, dass es sich genauso abgespielt hat.

Ich musste auch hin und wieder mal schmunzeln, weil ich nicht nur das ein oder andere Familienmitglied, sondern auch mich selbst wiedererkannt habe. Man kann sich schon dösig anstellen.

Finger weg ist durchaus unterhaltsam, allerdings muss man diese Art von Humor mögen.

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Veröffentlicht am 16.11.2022

Zauberhafter und berührender Weihnachtsroman

Weihnachtszauber in New York
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Luisa reist nach New York, um dort auf ihre Nichte aufzupassen, während ihre Schwester einem Auslandsjob nachgeht. Molly ist traumatisiert und stottert seit dieser Zeit.

Jani Friese lässt uns an der Seite ...

Luisa reist nach New York, um dort auf ihre Nichte aufzupassen, während ihre Schwester einem Auslandsjob nachgeht. Molly ist traumatisiert und stottert seit dieser Zeit.

Jani Friese lässt uns an der Seite von Luisa und Molly das weihnachtliche New York fast hautnah miterleben. Für mich tat sich eine überbordende und laute Glitzerwelt vor meinem inneren Auge auf. Aber es gab auch die feinen und emotionalen Momente, die mein Herz berührt haben. Mollys Situation wird sehr einfühlsam und zu Herzen gehend beschrieben und ließ mir manchmal die Augen feucht werden. Dieses Kind muss man einfach ins Herz schließen.

Auch sehr unterhaltsam ist die Beziehung zwischen Luisa und dem attraktiven William Cooper, der in seiner Rolle als Santa Claus Mollys Herz gewinnt. Zwischen William und Luisa fliegen die Funken, aber kann Luisa dem umschwärmten Unternehmer wirklich trauen und sich ganz auf ihn einlassen?

Die Autorin hat einen tollen und bildgewaltigen Schreibstil, der mich zeitweilig nach New York katapultiert hat. Ohne jemals kitschig zu werden, hat sie in die romantische Liebesgeschichte das ernste Thema von Trauma und Sprachstörungen gekonnt eingebettet.

Für mich eine Weihnachtsgeschichte, die ich mir nicht schöner vorstellen kann … einfach perfekt!

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Veröffentlicht am 15.11.2022

Alles beginnt mit dem verschwundenen Kater

Hab keine Furcht
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Dies ist bereits Band drei aus der Reihe mit der Ex-Kriminalkommissarin Frederike Suttner. Ich kannte die Vorgänger nicht, habe aber keine Verständnisprobleme gehabt.

Eigentlich sucht Frederike nur nach ...

Dies ist bereits Band drei aus der Reihe mit der Ex-Kriminalkommissarin Frederike Suttner. Ich kannte die Vorgänger nicht, habe aber keine Verständnisprobleme gehabt.

Eigentlich sucht Frederike nur nach ihrem verschwundenen Kater Hannelore. In ihren kühnsten Träumen hätte sie wahrscheinlich nicht gedacht, dass sie dabei auf einen Mord, eine Entführung und illegalen Tierhandel stößt. Da hat sich die ehemalige Kommissarin nach den aufregenden Berufsjahren in Düsseldorf in die idyllische Eifel zurückgezogen, aber zur Ruhe kommt sie hier nicht wirklich. Einige Unstimmigkeiten und schon erwacht ihr legendärer Spürsinn.

Frederike Suttner ist eine eigenwillige und etwas schrullige Person. Ich mag solche Typen mit einem besonderen Charakter. Unterstützt wird sie bei ihren privaten Ermittlungen von einigen guten Freunden, die in der Eifel besser vernetzt sind als sie selbst.

Andrea Revers präsentiert uns in einem locker-leichten Schreibstil einen spannenden Krimi, der mit der einen oder anderen Überraschung aufwartet. Was wären Regionalkrimis ohne entsprechenden Lokalkolorit. Die Autorin lässt uns an der landschaftlichen Schönheit der Eifel teilhaben und hat in mir den Wunsch auf einen Kurzurlaub in der Region geweckt.

Mir hat die erste Begegnung mit Frederike Suttner gefallen und ich bin bereit für weitere Fälle.

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