Die Päpstin
Die PäpstinFazit
Winter, 814: Die heidnische Frau des Dorfpriesters bringt Johanna zur Welt. Diese wächst in einer düsteren Welt voller Aberglaubens auf. Ihr Vater grausam läßt sogar die Hebamme des Ortes als Hexe ...
Fazit
Winter, 814: Die heidnische Frau des Dorfpriesters bringt Johanna zur Welt. Diese wächst in einer düsteren Welt voller Aberglaubens auf. Ihr Vater grausam läßt sogar die Hebamme des Ortes als Hexe verfolgen. Aeskulapius, ein Pädagoge aus dem fernen Byzanz, erkennt bei Johanna besondere Gaben und weist sie - als einziges Mädchen - in die Lehren der Philosophie und Logik ein. Beinahe wird ihr Wissensdurst Johanna zum Verhängnis. Nur ihr Freund und späterer Liebhaber - der Ritter Gerold - vermag sie vor Odo, dem grausamen Magister, zu bewahren. Nach einem verheerenden Feldzug der Normannen ist ihr endgültig klar: In dieser Welt überleben Frauen wie sie nicht. So geht ins Kloster Fulda, als Mönch verkleidet. Jahre später betritt sie als Medicus Rom, die Stadt des Papstes. Dort bringen sie schließlich die Wechselfälle des Schicksals auf den heiligen Stuhl.
Fazit
Ein durchaus interessanter, fiktionaler historischer Stoff der mich allerdings durch seinen zähen und trockenen Schreibstil nicht begeistern konnte.