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Veröffentlicht am 16.01.2023

Unterhaltsam

Küstenteufel – Er sieht dich
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„Küstenteufel – Er sieht dich“ von Mary-Anne Raven, Verlag Piper, habe ich als ebook mit 140 Seiten gelesen, die in 19 Kapitel eingeteilt sind. Es ist der 1. Fall für Erdbeerverkäuferin Sophie an der Ostseeküste.
Sophie ...

„Küstenteufel – Er sieht dich“ von Mary-Anne Raven, Verlag Piper, habe ich als ebook mit 140 Seiten gelesen, die in 19 Kapitel eingeteilt sind. Es ist der 1. Fall für Erdbeerverkäuferin Sophie an der Ostseeküste.
Sophie hat Job und Wohnung aufgegeben, um mit ihrem Freund Leonard zusammenzuwohnen. Nun arbeitet sie in der Saison als Erdbeerverkäuferin an der Ostsee. Und gerade dort treibt sich ein Serienvergewaltiger herum. Leonard, der an dem Fall arbeitet, hat Angst um sie und will, dass sie ihren Job aufgibt. Aber das kommt für sie nicht infrage, stattdessen hält sie nach einem weiteren Überfall in der Nähe die Augen offen.
Zu Beginn des Buches wird eine überfallene und verletzte Frau gefunden und es gibt eine Tote. Ansonsten wird hier Sophies Alltag beschrieben, ihre Arbeit in der Erdbeere, dessen Umfeld und ihre Freizeitgestaltung. Ab und an kommt Leonard ins Spiel, der relativ überfordert ist mit den Ermittlungen. Beide lernt man nicht so richtig kennen, sind mir aber sehr sympathisch. Auch einige Nachbarn kommen ins Spiel mit ihren Macken und Haustieren. Erst, als der Täter Sophie sehr nahekommt, wird es etwas spannender. Die Charaktere werden nicht übermäßig herausgearbeitet, da kann man sich selbst ein Bild machen, ob man sie mag oder nicht.
Mir hat das Buch gut gefallen, obwohl mir die Spannung etwas gefehlt hat. Aber es liest sich gut und zügig, war unterhaltsam und mir ist nicht langweilig geworden. Auch das Cover gefällt mir gut, es passt zur Küstenlandschaft. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 11.01.2023

Tolles Buch

Mord im Kollektiv
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„Mord im Kollektiv – Wer ist schuld?“ von Luc Winger habe ich als ebook mit 158 Seiten gelesen, die in 13 Kapitel eingeteilt sind. Es ist der 18. Saint-Tropez-Krimi. Die Bücher können unabhängig voneinander ...

„Mord im Kollektiv – Wer ist schuld?“ von Luc Winger habe ich als ebook mit 158 Seiten gelesen, die in 13 Kapitel eingeteilt sind. Es ist der 18. Saint-Tropez-Krimi. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.
Es ist 1978, in Saint Tropez beginnen die Frauen um ihr Recht auf gleichgeschlechtliche Liebe zu kämpfen. Die junge Polizistin Louisa Benin organisiert ein Fotoshooting und eine Ausstellung mit einigen mutigen Frauen. Das ruft die Gegner, vor allem Männer, auf den Plan und es kommt zu gewalttätigen Angriffen gegen diese Frauen, in die auch Louisa involviert ist und mit ihren Freundinnen fliehen muss.
Auch das Leben von Commissaire Lucie Girard läuft gerade aus dem Ruder. Sie hat sich in ihre Assistentin Louisa verliebt, mit der sie jeden Tag zusammenarbeitet, und die beiden beginnen ein Verhältnis. Das bleibt natürlich nicht unentdeckt. Sie werden von der Presse belagert. Und ihrem Mann Patrice muss Lucie es nun auch beichten. Dienstlich gerät sie auch in Bedrängnis, sie wird aufgefordert, ihre Beziehung zu beenden und Louisa zu beurlauben.
Dass Lucie sehr angetan von Louise ist, hat sich ja im letzten Buch schon bemerkbar gemacht, aber dass sie so weit geht, hätte ich nicht gedacht. Sie liebt eben die Herausforderung in jeder Hinsicht und ist auch neugierig auf diese neue Erfahrung. In diesem Fall ist sie eigentlich befangen. Trotzdem muss sie ermitteln, als am Abend in den Ausstellungsräumen zwei erschossene Männer gefunden werden. Zum Glück gibt es Gendarm Hugo, der zu Lucie hält und auf den immer Verlass ist.
Louisa mochte ich von Beginn an nicht besonders. Auch hier ist sie wieder sehr anmaßend und bestimmend, sie hat kein Verständnis für Lucies Situation und reagiert egoistisch. Immerhin ist diese verheiratet und hat zwei Kinder. Trotzdem bewundere ich Louisa und die anderen Frauen für den Mut und ihr Engagement, die Welt zu verändern.
Das ist wieder ein tolles Buch, sehr mitreißend und rasant geschrieben. Das Thema ist natürlich heftig. Und leider hat die Menschheit nicht viel dazu gelernt. Was vor fast 50 Jahren seinen Anfang nahm, ist bis heute leider immer noch nicht abgeschlossen. Immer och gibt es Anfeindungen und oft keine Akzeptanz.
Das Cover könnte ich unterschiedlich kommentieren. Es könnte eine aufgehende Sonne sein, die für Veränderungen steht oder eine untergehende für Gewalt und Tod.
Von mir gibt es auch für dieses Buch wieder eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 10.01.2023

Leider nicht mein Geschmack

UNTEN
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„Unten“ von Rebekka Moser habe ich als gebundenes Buch der Bucher-Verlag GmbH mit 392 Seiten gelesen, die in 16 Kapitel eingeteilt sind.
Am schönen Bodensee verschwinden Frauen, zuletzt die Frau eines ...

„Unten“ von Rebekka Moser habe ich als gebundenes Buch der Bucher-Verlag GmbH mit 392 Seiten gelesen, die in 16 Kapitel eingeteilt sind.
Am schönen Bodensee verschwinden Frauen, zuletzt die Frau eines türkischen Diplomaten. Dort findet Kommissar Heinzle auch einige Dinge, die auf ein Täterprofil hinweisen könnten. Nach Überprüfung der anderen, etwas vernachlässigten, Fälle, ist klar, dass es sich um denselben Täter handeln muss. Alles deutet auf die rechtsextremistische Szene hin.
Zur Unterstützung wird der weltweit bekannte Profiler Leandro Senoner, ein alter Studienfreund Heinzles, hinzugezogen.
Die Handlung hätte mir gut gefallen, wenn es nicht viel zu politisch gewesen wäre. Viele Seiten befassen sich ausschließlich mit der Nazizeit, mit Rechtsradikalen, mit Flüchtlingen, die Österreich überschwemmen und anderen sozialkritischen Problemen. Da hätte ich auch Nachrichten gucken können.
Zwischendurch gab es einige ausschweifende monologe Kapitel zum Täter. Gegen Ende wird es dann noch sehr spannend.
Auch der Ermittler war komisch. Heinzle war nach dem Tod seiner Frau und trotz seiner Auszeit überhaupt nicht arbeitsfähig, hatte nie eine Waffe dabei, konnte sich nicht gegen Angreifer wehren, ist ständig umgekippt. Sein Partner möchte man da nicht sein. Und sein Vorgesetzter sagt ihm, er solle was auch immer einnehmen oder tun, damit er arbeitsfähig ist. Zum Glück gab es Leandro. Er war der Fels in der Brandung und hat Heinzle aus manch prekären Situation gerettet.
Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen bzw. war es überhaupt nicht mein Thema.
Das Cover ist in seiner Einfachheit doch sehr auffällig.

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Veröffentlicht am 26.12.2022

Tod auf der Zeche

Tod auf der Kokerei
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„Tod auf der Kokerei“ von Thomas Salzmann, Verlag emons, habe ich als Taschenbuch mit 352 Seiten gelesen, die in 47 Kapitel eingeteilt sind. Es ist der 3. Teil mit Frederike Stier.
Im Werksschwimmbecken ...

„Tod auf der Kokerei“ von Thomas Salzmann, Verlag emons, habe ich als Taschenbuch mit 352 Seiten gelesen, die in 47 Kapitel eingeteilt sind. Es ist der 3. Teil mit Frederike Stier.
Im Werksschwimmbecken der Zeche Zollverein wird eine Tote gefunden. Es ist Rebecka, die Tochter von Hartmut Lautenschläger, einem Bekannten von Frederike Stier. Er hatte kaum noch Kontakt mit ihr und will, dass Frederike herausfindet, was passiert ist. Die Polizei geht schnell von Selbstmord aus. Die ehemalige Hauptkommissarin nimmt nun Kontakt mit Personen in Rebeckas Umfeld auf. Da ihr polizeiliche Mittel fehlen und sie auch kaum noch Kontakte dahin hat, muss sie selber recherchieren und sich kümmern. Sie rennt von Pontius zu Pilatus, um der Sache auf die Spur zu kommen. Ihre Ermittlungen sind schwierig und langwierig. Sie stößt bei ihren Befragungen auf Ablehnung oder Schweigen, erhält von verschiedenen Personen Informationen nur häppchenweise, die dann nicht zu den der anderen passen. Doch ihre Hartnäckigkeit führt sie letztendlich zum Ziel.
In dem Buch erfährt man viele interessante Dinge über die Arbeit in der Zeche und über regenerative Energiegewinnung, was recht spannend war. Ansonsten hat mir die Spannung gefehlt. Frederike ist fast ausschließlich mit ihren Befragungen mit fast immer denselben Personen beschäftigt, die sich durch das gesamte Buch ziehen. Mehr passiert eigentlich nicht. Erst am Ende wird es noch etwas spannender.
Ich kenne die Vorgängerbücher nicht und daher auch nicht Frederikes Wertegang. Hier konnte ich herauslesen, dass sie durch ihre eigenen Kollegen gemobbt wurde, nachdem sie einen Vorfall angezeigt hatte. Danach wurde ihr der Ruhestand nahegelegt. Nach einer Herzoperation hat sie Hartmut bei der Reha kennengelernt, mit dem sie sich sehr gut verstand und vielleicht auch etwas mehr erwartet hatte. Frederike und ihre ruhigen und ausdauernden Befragungsmethoden mag ich. Allerdings hätte ich selbst sie in der Situation als penetrant aufdringlich empfunden.
Hartmut hat nicht so einen guten Eindruck bei mir hinterlassen. Erst drängt er Frederike, etwas über Rebeckas Leben herauszufinden, dann verschweigt er ihr wichtige Dinge und reagiert abweisend auf Frederikes Nachfragen.
Ansonsten gab es viel Regionalität mit dem Charme des Ruhrgebietes, was in einem Regionalkrimi natürlich nicht fehlen darf. Das Cover passt gut zur Handlung und zu den Vorgängerbüchern.

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Veröffentlicht am 20.12.2022

Sehr spannend

Wenn Märchen sterben
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„Wenn Märchen sterben“ von Frank Esser habe ich als Taschenbuch mit 356 Seiten gelesen. Diese sind in 56 Kapitel eingeteilt und mit Datum, Uhrzeit und Ort überschrieben. Es ist der 2. Fall für Jana Brinkhorst.
Im ...

„Wenn Märchen sterben“ von Frank Esser habe ich als Taschenbuch mit 356 Seiten gelesen. Diese sind in 56 Kapitel eingeteilt und mit Datum, Uhrzeit und Ort überschrieben. Es ist der 2. Fall für Jana Brinkhorst.
Im Hamburger Stadtpark wird eine tote Frau gefunden, verkleidet als Rotkäppchen und im Korb eine Botschaft. Das ruft Jana Brinkhorst und ihr Team auf den Plan. Doch kurz darauf wird eine weitere Leiche gefunden. Dieses Mal als Hexe verkleidet und wiederum mit einer Botshaft. Es gibt viel Arbeit für die Ermittler. Und ausgerechnet jetzt fällt Steffen Hempel aus. Er hat mit einer persönlichen Sache zu kämpfen, wird zur Fahndung ausgeschrieben und ermittelt in eigener Sache.
Zur Verstärkung kommen Ramona Graf von der Sitte und Sebastian Reinhardt vom KDD zum Team, die sehr engagiert und effektiv arbeiten und eine Bereicherung für das Team sind.
Ein Zusammenhang zwischen den Toten ist bald gefunden und nach und nach gibt es mehrere Verdächtige. Aber die Motive bleiben unklar. Als die Ermittler tiefer graben bis hin in die Vergangenheit, kommen sie schlimmen Dingen auf die Spur und müssen davon ausgehe, dass es noch weitere Opfer geben könnte.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war von Beginn bis Ende spannend, wobei sich die Spannung immer weiter aufbaute. Durch die in den Kapitelüberschriften genannten Angaben war man zeitnah am Geschehen und wurde beim Lesen regelrecht mitgerissen von der Rasanz der Handlung. Es gibt immer wieder neue Wendungen und neue Verdächtige, sodass ich am Ende überrascht war vom Täter.
Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Man lernt die einzelnen Personen recht gut kennen, ihre Vergangenheit, ihr Leben und auch ihr Leiden. Die Ermittler sind mir sehr sympathisch. Jana ist eine sehr gute Vorgesetzte, hat ein gutes Verhältnis zu ihren Kollegen, nicht nur dienstlich, sondern auch freundschaftlich. Auch hier hält sie zu Steffen Hempel und hilft ihm, so gut es ihr möglich ist.
Im Gegensatz zur Handlung wirkt das Cover eher harmlos, gefällt mir aber gut.

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