Profilbild von Angel1607

Angel1607

Lesejury Star
offline

Angel1607 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Angel1607 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2020

Einfach toll!

Einfach alles!
0

Worum gehts?

Unsere Erde von Anfang an – die bunteste Universalgeschichte unseres Planeten!

Wie alt ist das Universum? Wohin sind die Dinosaurier verschwunden? Was war so düster am Leben im Mittelalter ...

Worum gehts?

Unsere Erde von Anfang an – die bunteste Universalgeschichte unseres Planeten!

Wie alt ist das Universum? Wohin sind die Dinosaurier verschwunden? Was war so düster am Leben im Mittelalter und warum ist der Klimawandel nicht nur für Eisbären eine schlechte Nachricht?

Die Antworten auf diese und viele andere knifflige Fragen liefert Bestseller-Autor Christopher Lloyd in diesem kunterbunten Sachbuch für kleine und große Entdecker, Forscher und Neugierige. Mit überraschenden Vergleichen aus dem Alltag, amüsanten Fakten und verblüffenden Zitaten berühmter Persönlichkeiten erklärt er wichtige Ereignisse und Kuriositäten aus 13,8 Milliarden Jahren Erdgeschichte in einem Buch für die ganze Familie.

Wie ergings mir?

Wenn wir es schon allein optisch betrachten, ist dieses Buch ein echter Hingucker. Optisch wirklich toll aufbereitet, überzeugt es mit seiner Farbenpracht und vielen bunten Seiten und Illustrationen, welches vorallem für Kinder ein – für mich – wichtiger Aspekt ist. Denn nichts kann schlimmer sein, als ein Sachbuch, welches versucht allein durch Texte zu faszinieren. Auch wir Erwachsenen brauchen Bilder in solchen Büchern, weil es die Vorstellungskraft einfach etwas ankurbelt. Klar, es könnten noch einige Bilder mehr sein, aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache. Der Eine würde wieder sagen, dass wäre zuviel, für den anderen ist es fast zu wenig – ich sitze eigentlich genau mittendrin.

Dieses Geschichtsbuch beschäftigt sich mit einfach allem – wie der Titel schon sagt. Es ist toll geschrieben, verwirrt nicht mit zu vielen Fremdwörtern und ist für wissbegierige Kinder einfach ideal. Es bleibt – bis auf ein paar spezifische Fragen wahrscheinlich – einfach nichts offen.

Besonders gut gewählt ist auch die Einteilung in die diversen Zeitstränge, mit den….wie sag ich es am Besten….essentiellen Geschehen als Überschrift. Man weiß gleich woran man im Allgemeinen ist und auch die Kinder tun sich leichter. Dass auch ein Register enthalten ist, bringt dem ganzen Werk bei mir zusätzliche Pluspunkte ein.

Zusammenfassend kann man wirklich sagen, dass man für den Preis viel geboten bekommt und es für Kinder eine Überlegung wert ist. Es hat einfach Charakter und verliert sich nicht in Langeweile! Wirklich toll! Deutlich hinzuweisen ist aber darauf, dass dies kein Lexikon ist sondern ein Geschichtsbuch! Es bringt uns die Geschichte der Welt mit all seinen Aspekten näher!!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.07.2020

Überraschend!!!!!!!

Batman: Nightwalker - Schatten der Nacht
0

Worum gehts?

Eine skrupellose neue Verbrecherbande, die sich Nightwalker nennt, terrorisiert Gotham. Nach und nach knöpft sie sich die Reichen und Mächtigen Gothams vor, einen nach dem anderen. Auf dem ...

Worum gehts?

Eine skrupellose neue Verbrecherbande, die sich Nightwalker nennt, terrorisiert Gotham. Nach und nach knöpft sie sich die Reichen und Mächtigen Gothams vor, einen nach dem anderen. Auf dem Nachhauseweg von der Party zu seinem 18. Geburtstag trifft der frischgebackene Milliardenerbe Bruce Wayne eine folgenschwere Entscheidung, wodurch er zu Sozialstunden im berüchtigten Gefängnis Arkham Asylum verdonnert wird. Dort trifft er Madeleine Wallace, eine hochintelligente Mörderin und Mitglied der Nightwalker. Er will Madeleines Geheimnissen auf die Spur kommen und kommt ihr dabei gefährlich nahe. Schafft er es, sie davon zu überzeugen ihm zu helfen, die Stadt zu retten oder liefert er ihr die Informationen, die sie benötigt, um Gotham in die Knie zu zwingen?

Basierend auf dem Action-Bestseller von Marie Lu!
(Quelle: Panini Comics)

Wie ergings mir?


„Batman: Nightwalker“ von Marie Lu gibt es bereits als „normalen Roman“ im dtv Verlag und natürlich musste ich es damals lesen. Leider hatte es mich nicht wirklich begeistert, weil ich einfach viel mehr erwartet hätte. Daher ging ich mit gemischten Gefühlen an diese Novelle ran. Würde ich genauso enttäuscht werden oder würde es sich als Highlight entpuppen?

Als Comic bzw. Graphic Novelle funktioniert Marie Lus Story überraschenderweise absolut. Ich mochte den jungen Bruce in Kombination mit Madeleine Wallace hier noch mehr als im Buch damals. Vorallem aber brachte mir die „Eintönigkeit“ der Farbgebung irgendwie einen ganz neuen Aspekt hinzu und gab der Geschichte noch mehr Spezialität. Ab und zu wurden gelbe Akzente gesetzt und brachten ein rundum harmonisches Bild für mich. Wirklich toll!

Die Story ansich kannte ich ja schon, brachte somit keine großen Überraschungen, aber dennoch war es absolut nicht langweilig, weil ich einfach wissen wollte, ob es möglich war, eine Geschichte als Comic genialer zu machen als als Buch ohne dabei den roten Faden der Geschichte umzuschreiben und die Charakter anders zu gestalten. Und ich kann mit Überzeugung sagen: Ja, man kann. Man spürte in den Zeichnungen und Texten diese Verbindung der beiden Protas noch viel mehr als erwartet. Es war ein rundum harmonisches Abenteuer, obwohl der junge Bruce Wayne noch weit entfernt vom großen Batman ist. Er hat mich als Comic-Held viel mehr überzeugt. Vielleicht sind manche Helden – für mich – einfach nicht für die normale Buchwelt geschaffen. Auf jeden Fall kann ich die Geschichte absolut empfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2020

Reise in die Vergangenheit!!!!

Seven Deadly Sins 25
0

Worum gehts?

Lioness ist vorerst befreit! Während Meliodas und die anderen Überlebenden den bittersüßen Sieg feiern, halten sich King und Diane im Wald des Feenkönigs auf. Doch plötzlich fallen sie einem ...

Worum gehts?

Lioness ist vorerst befreit! Während Meliodas und die anderen Überlebenden den bittersüßen Sieg feiern, halten sich King und Diane im Wald des Feenkönigs auf. Doch plötzlich fallen sie einem Zauber der Zehn Gebote zum Opfer und stehen Drole und Gloxinia gegenüber! Die beiden ehemaligen Anführer ihrer Völker machen ihnen ein unwiderstehliches Angebot, und alles, woran King und Diane geglaubt haben, wird auf den Kopf gestellt…
(Quelle: Carlsen Verlag)

Wie ergings mir?

Die Sins ist derzeit einer meiner Lieblingsreihen auf dem Markt. Leider fehlen mir noch etliche Teile vor diesem hier im Regal, aber irgendwann habe ich sie vollständig – wobei das hier nicht das Thema ist hihi.

Wer hätte es ahnen sollen, dass Diane und King im Feenwald einem Zauber zum Opfer fallen und sie sich bald darauf in der Vergangenheit befinden? Wer hätte mit dieser Wendung gerechnet? Sie erleben Erinnerungen aus der Zeit des Heiligen Krieges hautnah, als wären sie wirklich dabei – jedoch in anderer Gestalt. Und diese Tatsache brachte mir ein paar Schmunzler ein, weil der Mangaka Dianes unverwechselbare Züge und Verhaltensweisen dann und wann eingebaut hat und sie in ihrer „neuen“ Gestalt echt super lustig rüberkommen. Wirklich genial!

Auch das Wiedersehen mit Meliodas – wenn auch 3000 Jahre jünger – und vielen anderen bekannten Gesichtern hat mir wirklich gut gefallen. Vorallem weil auch manche Charaktere, die wir in der heutigen Zeit eher „dunkel“ erleben, damals noch mehr Licht ausgestrahlt haben und noch ganz anders waren. Actionmäßig geht es eher ruhiger von statten, aber das schadet der Geschichte in keinster Weise. Eher im Gegenteil. Ich mochte es unheimlich gern. Auch optisch hat der Mangaka wieder vollste Arbeit geleistet. Die Gesichtszüge und Detailgetreue ist wieder phänomenal und macht die Geschichte für mich wieder aufs neue lebendig und toll! Spannung, Witz und Charme – so wie wir es kennen von den Sins – ist im richtigen Maß eingestreut und auch wenn der Fokus eher auf Diane und King liegt, tut es dem ganzen Konstrukt nichts schlechtes. Ich freu mich auf jeden Fall auf den nächsten Band, der schon bereit liegt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2020

Leider, leider....

Marvel Knights: Black Widow: Tödliche Schwestern
0

Worum geht's?

Natasha Romanoff ist seit Jahren die meisterhafte Spionin und knallharte Superheldin Black Widow. Doch nun will die neue Black Widow Yelena Belova, die im Red Room des KGB buchstäblich dieselbe ...

Worum geht's?

Natasha Romanoff ist seit Jahren die meisterhafte Spionin und knallharte Superheldin Black Widow. Doch nun will die neue Black Widow Yelena Belova, die im Red Room des KGB buchstäblich dieselbe Schule durchlief wie Natasha, ihre berühmte Vorgängerin vernichten. Es kommt zum Krieg der schwarzen Witwen, der in New York und im Mittleren Osten tobt…
(Quelle: Panini Comics)

Wie ergings mir?

Den Charakter Black Widow habe ich seit dem erstmaligen Auftauchen in den Kinos sehr geschätzt und als spannend empfunden. Somit war ich auf diesen Sammelband sehr gespannt. Hier wurden uns doch 3 Geschichten zu je 3 Kapiteln auf unglaublichen 228 Seiten geboten.
In der ersten Geschichte „TÖDLICHER WAHNSINN“ bekommt es Natasha mit der neuen Black Widow zu tun, welche lt. eigenen Aussagen im Red Room besser als Natasha selbst abgeschnitten hatte und somit ihr, als würdiger Nachfolgerin, der Name Black Widow zustehen würde. In dieser Geschichte wird Action ganz klar groß geschrieben, denn hier geht es von Beginn an ordentlich zur Sache. Ich war direkt enttäuscht, als die Geschichte nach 3 Kapitel so abrupt geendet hatte. Irgendwie fühlte sich das ganze mehr nach einem Prequel zu den nächsten beiden Geschichten an, doch leider war dies einfach nur das Ende dieser Handlung und sonst nichts. Schade, hier hätte ich die Geschichte gerne noch genauer verfolgt, bzw. ausgebaut serviert bekommen.
Die zweite Geschichte „IDENTITÄT“ war vielleicht vom Grundkonzept her eine nette Idee, erinnerte mich jedoch gleich an den Kultfilm „FACE OFF“, denn genau dies bekamen wir hier geboten. Leider konnte ich die Gründe für diese Aktion hier nicht rationell nachempfinden. Die Beweggründe wurden zwar genau erklärt, aber mir erschien dieses Vorgehen eigentlich nur kurzsichtig und unnötig psychisch brutal. Womit ich mich hier jedoch am meisten schwer tat, war die Art der Illustrationen. Es erinnerte mich ständig an französische Aquarelle. Keine Ahnung, ob dies die zutreffende Beschreibung des verwendeten Stils ist, aber ich hatte diese Vorstellung gleich zu Beginn dieser Geschichte im Kopf und wurde sie nicht mehr los. In Comics bin ich davon wahrlich kein Fan.
Unter dem Namen „BLASSE KLEINE SPINNE“ gab es dann die dritte Geschichte. Hier waren die Illustrationen zwar wieder mehr meinem Geschmack entsprechend, jedoch gefiel mir die Geschichte überhaupt nicht. Ich glaube jedoch nicht, dass es an der Handlung gelegen hatte, sondern eher an dem Schauplatz. Es erinnerte mich an einen Krimi, welchen man lieber in ausführlicher Weise in Buchform zu Papier bringen hätte sollen. Ich konnte hier jedoch sehr gut die Gefühlslage der neuen Widow nachvollziehen, denn mir waren die hier dargestellten Schauplätze und Vorlieben auch sehr unangenehm. Man konnte sich hier wirklich sehr gut in den Protagonisten hineinversetzen.
Tja, was kann ich somit abschließend sagen? Alle drei Handlungen hatten etwas für sich. Bei der ersten war es die Handlung, welche jedoch zu schnell beendet wurde. Bei der zweiten kann man vielleicht auch wieder der Handlung etwas abgewinnen, bzw. mag man die ausgefallene Art wie diese Geschichte visuelle dargestellt wurde und bei der dritten Handlung konnte man sich sehr gut in den Protagonisten hineinversetzen. Doch reicht dies aus um in Schwärmerei für diesen Band zu verfallen? Ich befürchte leider nicht. Ich hätte hier sehr gerne einen Band gehabt, welcher mit nur einem Handlungsstrang auskommt, welcher sich wie ein roter Faden durch die drei Geschichten gezogen hätte. Am liebsten wäre mir hier die erste Geschichte gewesen. Aber es handelt sich hier nun einmal um ein Werk mit 3 unabhängigen Geschichten, in welcher nicht Natasha Romanoff im Mittelpunkt steht, sondern die neue Black Widow Yelena Belova.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2020

Leider mehr erwartet....

Thanos: Der Anfang vom Ende
0

Worum gehts?

Die komplette Miniserie, die neue Einblicke in die Vergangenheit von Thanos und Gamora gewährt, in einem Band! Wie begann die verhängnisvolle Beziehung zwischen dem machthungrigen Wahnsinnigen ...

Worum gehts?

Die komplette Miniserie, die neue Einblicke in die Vergangenheit von Thanos und Gamora gewährt, in einem Band! Wie begann die verhängnisvolle Beziehung zwischen dem machthungrigen Wahnsinnigen und dem Waisenmädchen, das in der Obhut des Titanen zur tödlichsten Frau der Galaxie werden sollte? Dies ist ihre Geschichte – und der Anfang von Thanos’ Ende…

Die ganze Geschichte von Thanos und der jungen Gamora!
(Quelle: Panini Comics)

Wie ergings mir?

Ich habe mich schon sehr auf diesen Band gefreut, da ich der Meinung bin, dass Thanos noch ein sehr mysteriöses Wesen ist, welches noch viel Potential für Erzählungen bietet. Vor allem seine Vergangenheit wurde in der neueren Zeit noch nicht eingehend beleuchtet. Ich hatte mir hier einen spannenden Einblick in seine Vergangenheit vor seinem Auftritt im Cinematic-Universe erwartet und in dieser Folge dann eben auch einen genauen Einblick in sein Verhältnis mit Gamora.

Nun ja, so ganz habe ich dies hier meiner Ansicht nach nicht erhalten. Man sieht zwar hier schon ,wie das Zusammentreffen zwischen Gamora und Ziehvater Thanos statt gefunden hatte, jedoch haben wir dies auch schon kurz auf der Leinwand erlebt. In den hier enthaltenen sechs Kapiteln bin ich nun jedoch auch nicht schlauer geworden. Irgendwie kam mir hier alles beinahe belanglos vor und es fühlte sich an, als ob man hier nichts neues erfahren würde. Aber leider war nun nicht nur die Darstellung rund um Gamora und Thanos sehr belanglos, sondern eigentlich fühlte sich der ganze Band so an. Es plätscherte alles einfach so vor sich hin und in jedem Kapitel kam es mir so vor, als würde man die selbe Schablone wieder über das nächste Kapitel gelegt haben. Es fühlte sich für mich unnötig ausgedehnt und inhaltslos an. Vielleicht waren meine Erwartungen hier einfach zu hoch, aber bei 140 Seiten Thanos pur, da hätte ich mir wirklich einige „AHA“-Erlebnisse gewünscht. Teilweise musste ich mich von Kapitel zu Kapitel etwas hindurch quälen. Mein Ansporn hierzu erfolgte leider aus den falschen Gründen. Es warteten nämlich noch sehr viele andere spannende Comics zum Lesen auf mich und somit musste ich zuvor diesen beenden.

Aber nicht alles war hier schlecht, bzw. besser gesagt es war eigentlich gar nichts schlecht. Es war lediglich für mein Hintergrundwissen zu Thanos belanglos. Die Zeichnungen waren gut, die Charaktere hatten eine gewisse Substanz und es gab auch hier und da Momente die witzig, spannend und ergreifend waren. Es wurde hier nur leider nicht das unermessliche Potential ausgeschöpft, welches die Figur Thanos zu bieten hätte.

Ich hatte mir hier wirklich sehr viel mehr davon erwartet und wurde somit leider enttäuscht. Vielleicht aber verstehen viele meine Kritik hier überhaupt nicht und sind absolut begeistert von diesem Band. Ich habe zumindest schon den nächsten Sonderband über Thanos auf meiner Liste und hoffe, dass dieser genau in meine Erwartungshaltung passt. Hier kann ich nur sagen, kauft euch diesen Band, wenn ihr Interesse an der Vergangenheit von Thanos habt und vielleicht habt ihre eine andere Meinung dazu als ich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere