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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2023

Leider nicht nach meinem Geschmack

Joli Rouge
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Ich schreibe sehr ungern Rezensionen, die ein Buch kritisieren. Leider kommt es hin und wieder vor, weil sich viele Punkte summieren, die mir nicht gefallen haben. Bei Joli Rouge ist es leider genauso. ...

Ich schreibe sehr ungern Rezensionen, die ein Buch kritisieren. Leider kommt es hin und wieder vor, weil sich viele Punkte summieren, die mir nicht gefallen haben. Bei Joli Rouge ist es leider genauso. Es ist kein schlechtes Buch, aber leider konnte es mich auch nicht überzeugen.



⭐️⭐️(⭐️) 2,5/5 Sterne



Die Bewertung fällt mir echt schwer. Die historischen Hintergründe des Buches sind meistens gut recherchiert und umgesetzt, zeitgleich gibt es einige Punkte, die nicht passen oder sehr in die Länge gezogen sind. Dabei wird immer wieder ins Tell abgedriftet, das das Geschehen unterbricht. Und das passiert leider sehr häufig. So häufig, dass ich mich manchmal dabei erwischte, wie ich solche Stellen nur überflog.

Hinzu kommt, dass spannende Szenen einfach übersprungen werden. Stattdessen gibt es eine Zusammenfassung in der Rückblende.



Die Figuren fand ich mal so, mal so. Jaquotte selbst ist eine äußerst sturre Frau, die sich das Leben teilweise selbst schwer macht, nur weil sie stark sein will. Diese Sturrheit und die erzwungene Stärke machten sie mir manchmal unsympathisch.



Das sind nur ein paar kleine Punkte, die mir beim Lesen aufgefallen sind. Alle zu nennen, würde den Rahmen sprengen.

Obwohl das Buch nicht schlecht ist, kann ich es nicht empfehlen. Hier müsste erstmal ein gründliches Lektorat vorgenommen werden, um das volle Potential auszuschöpfen und einige kleine Fehler auszumerzen.

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Veröffentlicht am 23.04.2023

Netter Roman

Die verborgene Königin
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Zugegeben die Handlung erzählt nichts Neues, wobei das sowieso kaum auf irgendein Buch zutrifft. Hier kann man aber eine schöne Geschichte erleben, die sich in einer ans Mittelalter angelehnten Welt abspielt. ...

Zugegeben die Handlung erzählt nichts Neues, wobei das sowieso kaum auf irgendein Buch zutrifft. Hier kann man aber eine schöne Geschichte erleben, die sich in einer ans Mittelalter angelehnten Welt abspielt. Der Schreibstil ist dabei angenehm und leicht.

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Veröffentlicht am 28.03.2023

Schrecklicher Schreibstil

Asterix und Obelix im Reich der Mitte
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Zunächst möchte ich mit dem Guten des Heftes anfangen: Die Zeichnungen. Diese sehen wirklich toll aus, und das nicht nur Sicht von Kindern, sondern sie sind auch etwas für Erwachsene. Leider wars das auch ...

Zunächst möchte ich mit dem Guten des Heftes anfangen: Die Zeichnungen. Diese sehen wirklich toll aus, und das nicht nur Sicht von Kindern, sondern sie sind auch etwas für Erwachsene. Leider wars das auch schon, wenn man von der guten Qualität des Papiers absieht. Der Text ist in einem Schreibstil geschrieben, der sich weder zum Vorlesen eignet noch zum stillen Selbstlesen. Er ist sehr sprunghaft und abgehackt. Emotionen kommen überhaupt nicht rüber. Alles liest sich wie eine schlechte Zusammenfassung, die mich an die ersten Texte von Grundschülern erinnern.
Die Handlung konnte mich leider auch nicht überzeugen. Zum einen folgt sie nicht wirklich einem roten Faden, was an der bereits erwähnten Sprunghaftigkeit liegt, zum anderen kommt es zwischen Asterix und Obelix von Beginn an zu Streitereien, die ich nicht nachvollziehen konnte.

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Veröffentlicht am 23.03.2023

Gut geschrieben, aber nicht spannend

Der Paria
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Der Paria von Anthony Ryan ist eigentlich ein wirklich gutes Buch. Die Handlung ist abwechslungsreich, der Schreibstil flüssig und angenehm. Und doch habe ich schon nach kurzer Zeit die Lust am Lesen verloren.

Zunächst ...

Der Paria von Anthony Ryan ist eigentlich ein wirklich gutes Buch. Die Handlung ist abwechslungsreich, der Schreibstil flüssig und angenehm. Und doch habe ich schon nach kurzer Zeit die Lust am Lesen verloren.

Zunächst sollte erwähnt werden, dass die Handlung ziemlich grausam ist. Alwyn ist ein Gesetzloser, der in einer erbarmungslosen Zeit lebt, und so liest man nicht selten von Tod und Folter. Das Buch ist also nichts für Leser/innen, die es sich bei einer ruhigen Geschichte bequem machen wollen.
Auch ist das Buch dem Fantasygenre zugeordnet, wovon nicht viel zu merken ist. Es handelt sich eher um eine Geschichte, die einem historischen Roman anmutet, nur eben in einer ausgedachten Welt mit ein wenig Magie.

Es gibt also sehr viel Potential für spannende Abenteuer und die gibt es auch. Leider aber gibt es auch sehr viele Momente, die sich in die Länge ziehen. Ruhige Gespräche über Seiten hinweg, viele Beschreibungen und viel zu wenig Magie.

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Veröffentlicht am 14.03.2023

Kein typischer Liebesroman

Wie man sich einen Lord angelt
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Eigentlich sagt der Titel des Buches schon alles: Die Handlung dreht sich komplett um die Suche nach einem potentiellen Ehepartner. Was nicht richtig passt, ist jedoch das "Lord", denn den will Kitty explizit ...

Eigentlich sagt der Titel des Buches schon alles: Die Handlung dreht sich komplett um die Suche nach einem potentiellen Ehepartner. Was nicht richtig passt, ist jedoch das "Lord", denn den will Kitty explizit nicht. Und auch sonst scheint die Geschichte nicht richtig ins Genre der Regency zu passen, was vor allem am Fehlen der Romantik liegt. Es ist nicht so, dass mir das Buch nicht gefallen hätte. Ganz im Gegenteil, ich fand das Lesen entspannend und zumeist unterhaltsam. Aber es hat mir an Emotionen gefehlt. Romantik kam hier eindeutig zu kurz. Kitty ist eine sehr pragmatische und ein wenig kalte Figur, die viele Sorgen mit sich trägt, aber eben nicht gefühlvoll ist. Eigentlich hätte man sie auch in einen Roman versetzen können, der im 21. Jahrhundert spielt, und sie als "starke Frau" betiteln können. Daher hatte ich Schwierigkeiten mich wirklich auf sie als romantische Figur einzulassen.

Die Liebesgeschichten - ja, es gibt mehrere - fühlten sich etwas zu flach an. Auch hier fehlten mir Emotionen. Die anbahnende Liebe zwischen Kitty und ihrem letztendlich Auserwählten war natürlich hervorsehbar, das hat das Genre an sich, aber dennoch hätte ich mir hier mehr Tiefe gewünscht. Die anderen Liebesgeschichten hätte das Buch meiner Meinung nach nicht gebraucht. Abgesehen davon, dass auch hier Emotionen fehlten, bahnten sich die Beziehungen so unbewusst an, dass ich sie bis zum Schluss nicht wahrgenommen habe.



Warum also vergebe ich dennoch vier Sterne?

Wenn man ams Leserin das Buch nicht als typischen Liebesroman betrachtet, sondern als unterhaltsamen historischen Roman mit romantischen Elementen, kann es einen doch gut unterhalten. Die Gespräche sind lebendig, die Nebenfiguren gut ausgearbeitet und Kitty eine schlagfertige Figur, der ich gerne gelauscht habe.

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