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Veröffentlicht am 25.03.2022

Keine Academy für jeden

Legend Academy, Band 1 - Fluchbrecher
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Gestaltung: das Cover sowie die Gestaltung des festen Einbands sieht toll aus. Es ist immer schön wenn das Buch unter dem Schutzumschlag auch ein Hingucker ist.

Inhalt: die Geschichte dreht sich um Graylee, ...

Gestaltung: das Cover sowie die Gestaltung des festen Einbands sieht toll aus. Es ist immer schön wenn das Buch unter dem Schutzumschlag auch ein Hingucker ist.

Inhalt: die Geschichte dreht sich um Graylee, die merkwürdige Visionen empfängt sobald sie Wände oder Gebäude berührt. Sie wird von ihren Adoptiveltern und ihrer Vertrauenslehrerin auf ein Internat geschickt. Hier ist jedoch nichts wie es zuerst scheint.

Meinung: Die Geschichte rund um Graylee und ihre Freunde hat viele Aspekte die sehr positiv sind. Jeder Charakter hat seine eigene Geschichte und Eigenschaften. Man hat beim Lesen nicht das Gefühl sie hätten alle nur auf Graylee gewartet, sondern sie kommt in das Leben der anderen hinein und fängt so langsam an sich zu integrieren. Oftmals hat man ja in ähnlichen Settings das Gefühl, dass das Leben der anderen erst richtig losgeht, wenn die neue geheimnisvolle Prota dazu kommt. Die Mythen an sich find ich auch sehr spannend. Alle sieben haben ihre Stärken und Schwächen. Teilweise wurde meiner Meinung nach ein bisschen zu viel wiederholt und Graylee hatte zu wenig Interesse daran herauszufinden, was sie für eine Version der Mythen ist. Dies konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Im Laufe des Buches werden sehr viele Fragen aufgeworfen und nur eine handvoll beantwortet. Es entstehen gefühlt immer mehr offene Fragen und es gibt kaum Antworten. Das macht es natürlich spannender, aber auch schwieriger die lange Wartezeit zu überbrücken.

Fazit: Ich mochte dieses Buch schon sehr. Es hat ein paar wenige Schwächen, aber im großen und ganzen überwiegen die Stärken. Die Charaktere und die Geschichte an sich gehören definitiv dazu. Auch die vielen Fragen möchte ich nun gerne beantwortet haben. Bitte jetzt und nicht erst im Herbst.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.02.2018

Dies war Dunkelheit

Königreich der Schatten - Rückkehr des Lichts
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Dieses Buch ist der zweite und letzte Teil der Reihe „Königreich der Schatten“. Die Rezension ist weitestgehend spoilerfrei geschrieben.

Cover: Das Cover ist sehr schön gestaltet und lässt einigen Platz ...

Dieses Buch ist der zweite und letzte Teil der Reihe „Königreich der Schatten“. Die Rezension ist weitestgehend spoilerfrei geschrieben.

Cover: Das Cover ist sehr schön gestaltet und lässt einigen Platz für Spekulationen. Der Dolch lässt auf eine starke Persönlichkeit schließen und verspricht Spannung.

Inhalt: Die Geschichte beginnt genau da wo der erste Teil geendet hat. Die Autorin verzichtet auf Wiederholungen des Inhalts von „die wahre Königin“ und steigt direkt wieder ein.

Meinung: Ich finde das Buch alles in allem sehr gelungen. Es ist ein würdiger Abschluss dieser fesselnden Reihe. Es hat einige Stärken, allerdings auch ein paar Schwächen. Zuerst die Stärken: die Protagonisten sind äußerst sympathisch und vielschichtig gestaltet. Luna und Fowler handeln nachvollziehbar und sind liebenswert. Die Bösewichte sind genauso gut beschrieben und die Autorin verleiht ihnen einige Charaktereigenschaften, die man als Leser auch wahnsinnig gut hassen kann. Das schaffen meiner Meinung nach nicht viele Autoren. Die Geschichte an sich ist sehr spannend und arbeitet die ganze Zeit hinweg auf ein Ereignis hin. Als dieses nach einigen Rückschlägen endlich erreicht wird, kommt es dann doch irgendwie etwas holprig daher. Der große Showdown ist ebenfalls sehr spannend geschrieben und lässt den Leser mitfiebern und die liebgewonnen Helden anfeuern. Nun zu den Schwächen beziehungsweise die Schwäche: das Ende. Das Ende kommt sehr rasch. Im letzten Drittel hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte in eine Situation geraten ist aus der sie schlecht wieder herauskommt beziehungsweise eine schöne Auflösung mehr Seiten bedarf. Die Autorin allerdings lässt die Geschichte eher abrupt enden. Es wird auf wenigen Seiten eine Lösung hervorgebracht, die einen überrascht und etwas überrumpelt. Die wichtigsten Figuren werden noch eben in kurzen Sätzen abgehandelt und alle leben glücklich bis an ihr Ende. Für mich persönlich hätte die Geschichte einen perfekten Abschluss verdient, hat sie aber nicht bekommen. 50 Seiten mehr hätten dem Buch gut getan, dadurch hätten alle Figuren ein schönes Ende bekommen und offene Fragen hätten geklärt werden können.

Fazit: Ein gelungenes Buch mit einigen Schwächen. Für mich überwiegen allerdings die Stärken und ich spinne in meinem Kopf einfach ein perfektes Ende für mich zusammen. Ganz schön schwierig eine Rezension zu schreiben ohne ein Wort über den Inhalt zu verlieren. 4 von 5 Sternen.