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Veröffentlicht am 27.02.2018

Sympathische Geschichte

Tante Dimity und der verlorene Schatz
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Lori erbt von ihrer Tante ein Cottage in einem kleinen Dorf in England. In Finch kennt jeder jeden, wie das in Dörfern so üblich ist. Eines Tages beim Stöbern im Loft findet sie ein altes Schmuckstück. ...

Lori erbt von ihrer Tante ein Cottage in einem kleinen Dorf in England. In Finch kennt jeder jeden, wie das in Dörfern so üblich ist. Eines Tages beim Stöbern im Loft findet sie ein altes Schmuckstück. Sie erzählt Tante Dimity davon, das schmerzhafte Erinnerungen in der alten Dame aufkommen lässt. Eine Liebe die von Anfang an zum scheitern verurteilt war. Um das Unrecht wieder gut zu machen, bittet sie Lori den Armreif dem Besitzer zurückzugeben. Lori macht sich auf den Weg nach London.

Was sie dort alles erlebt und ob sie den Besitzer des Schmuckstücks ausfindig macht, das verrate ich hier nicht.

Ich hab das Buch gerne gelesen, wenn es mich auch nicht direkt vom Hocker riss. Es ist für mich das Erste Buch dieser Dimity Reihe, und ein richtiger Krimi sollte etwas mehr an detektivischen Spürsinn haben. Das hat mir gefehlt, denn für Lori war es doch recht einfach in dem Cafe fündig zu werden. Die Tante ist ja schon verstorben, aber Lori spricht mit ihr. Ihr Humor ist schon was feines, das muss ich sagen. Ich fühlte mich dennoch gut unterhalten, wenn es kein richtiger Krimi war. Der Schreibstil von Frau Atherton ist flüssig und Langeweile kam bei mir nicht auf. Die Charaktere sind liebevoll beschrieben. Ich werde bestimmt mal ein anderes Buch von dieser Autorin lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Lesespaß
  • Authentizität
  • Spannung
Veröffentlicht am 17.01.2018

sehr spannende Geschichte

Am Anfang war die Stille
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Als Nele eines Morgens nach ihrer Tochter Lotta sieht, stellt sie mit Entsetzen fest, das Kinderbettchen ist leer. Was muss das für ein Anblick für eine Mutter sein? Ihr erster Gedanke, das Kind wurde ...

Als Nele eines Morgens nach ihrer Tochter Lotta sieht, stellt sie mit Entsetzen fest, das Kinderbettchen ist leer. Was muss das für ein Anblick für eine Mutter sein? Ihr erster Gedanke, das Kind wurde entführt. Die Polizei sieht die Sache anders. Sie verdächtigt Nele ihre Tochter Lotta getötet zu haben. Sie recherchieren in Neles Vergangenheit.

Das erschwert die Sache für sie. Niemand glaubt ihr, und wie schnell bricht auch ein Vertrauen, wenn man verdächtigt wird. Ihr Leben gerät aus der Balance, sie verliert alles was sie hatte. Aber aufgeben, niemals. Sie fasst den Entschluss auf eigene Faust ihre Tochter zu finden. Ob es ihr gelingt bitte selbst lesen.

Die Geschichte ist spannend und emotional zugleich. Die Autorin schreibt flüssig, die Artikulierung ist einwandfrei. Ich konnte mich schnell in die Geschichte einlesen. Das Ende um Lotta und ihre Mutter war etwas voraussehbar, aber die Spannung wurde immer packender. Ich fand das Buch lesenswert, ich fühlte mich gut unterhalten.

Es mein erstes Buch von Leonie Haubrich, aber ganz bestimmt nicht mein letztes. Ich vergebe 5 Sterne.

Veröffentlicht am 16.01.2018

sehr gefühlvoll geschrieben

Die Frau von gestern
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In der Straßenbahn sah Eri die alte Dame Lucinda zum ersten Mal. Sie bot ihr in der überfüllten Bahn ihren Sitzplatz an, der jedoch lächelnd abgelehnt wurde. Eri konnte das Lächeln nicht einordnen, aber ...

In der Straßenbahn sah Eri die alte Dame Lucinda zum ersten Mal. Sie bot ihr in der überfüllten Bahn ihren Sitzplatz an, der jedoch lächelnd abgelehnt wurde. Eri konnte das Lächeln nicht einordnen, aber irgendwie faszinierte sie diese Frau. Beim Aufeinandertreffen später im Cafe - noch etwas zurückhaltend - freundeten sie sich im Laufe der Geschichte an.

Eris Leben verändert sich, als sie die Bekannten von Lucinda kennen lernt. Es kommen schreckliche Dinge ans Licht, die an Eri nicht spurlos vorbei gehen. Am Ende findet man seinen Frieden.

Mehr will ich nicht verraten. Nur so viel...Ich hatte zwei Mal Wasser in den Augen.

Die Geschichte ist unglaublich gefühlvoll geschrieben. Man könnte meinen, es war eine wahre Geschichte, welche die Autorin hier zu Papier brachte. Der Schreibstil gefällt mir gut. Das Buch hat keine 100 Seiten, man hat es schnell durchgelesen. Es lohnt sich trotzdem.

Veröffentlicht am 08.12.2017

Viele Geheimnisse

Die Burg am Mondsee
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Eine Story wird in 2 Episoden erzählt aus vergangener Zeit und heute, dabei eine Burg mit vielen Geheimnissen.

Tessa leidet unter Depressionen stirbt doch ihr Mann Burghardt kurz vor der feierlichen ...

Eine Story wird in 2 Episoden erzählt aus vergangener Zeit und heute, dabei eine Burg mit vielen Geheimnissen.

Tessa leidet unter Depressionen stirbt doch ihr Mann Burghardt kurz vor der feierlichen Eröffnung des gemeinsamen Hotels. Ihr so wohlhabender Gatte war ihr nicht treu und soll sogar der Vater von Valeries Zwillingen sein.

Erst durch das Kennenlernen eines Fotografen findet unsereTessa langsam wieder zu sich selbst. Jan, der Fotograf steht eigentlich unter ihrem Level, aber diesen Hochmut wird sie irgendwann fallen lassen, wenn die Liebe den gemeinsamen Weg ebnen soll.

In der Vergangenheit wird von dem Dschungelkind Raquel erzählt, welches man nach Deutschland brachte. Als erwachsene Person beginnt sie ein Verhältnis mit Donkert dem Burgherrn auf Weidenau. Eine Liebe die nicht sein darf.

Welches Geheimnis wird auf der Burg verschwiegen? Warum unterschlägt Tessa’s Angestellte heimlich so viel Geld?

Die Autorin schreibt flüssig, der Erzählstil ist angenehm zu lesen. Tessa fand ich manchmal etwas nervig, vor allem wie sie sich Jan gegenüber verhielt. Ob die nochmal zueinander finden, hält Frau Rath bis zum Schluss offen. Die Spannung wird durch das Burggeheimnis noch intensiviert. Raquel hat mir am besten gefallen und die Idee mit der Mädchenschule am Ende finde ich eine gelungene Idee der Autorin.

Eine lesenswerte Geschichte, die ich gerne weiter empfehle.

Ich bedanke mich bei Lesejury für das eBook, als Gewinn bei der Verlosung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Dramaturgie
  • Lesespaß
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.10.2017

Die zwei Leben der Fiona G.

Fiona
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Ein großer Abrechnungsbetrug in einem Möbelhaus beschäftigt die Polizei in Cardiff. Als es dann die ersten beiden Leichen gibt muss man handeln. Die junge Polizistin Fiona Griffiths wird als verdeckte ...

Ein großer Abrechnungsbetrug in einem Möbelhaus beschäftigt die Polizei in Cardiff. Als es dann die ersten beiden Leichen gibt muss man handeln. Die junge Polizistin Fiona Griffiths wird als verdeckte Ermittlerin als Buchhalterin in die Firma eingeschleust. Am Anfang noch in 2 Identitäten wird sie später durch eine dritte Identität ersetzt.

Fiona die seit ihrer Kindheit eine psychische Störung hat leidet an dem Cotard Syndrom. Ihre Gefühlswelt leidet. Ihre Klamotten kauft sie noch immer in Kindergrößen.

In der verdeckten Ermittlung durchlebt sie Situationen, wo sie den Verbrecher Henderson fragt ob sie tot ist oder lebt. Sie raucht Joints und bekommt einen so fest zu gegurteten Sack über den Kopf, da erstickt man normalerweise.

Fiona Grey, die Putzfrau und Buchhalterin erlebt in gefährlichen Situationen, wie es ist in zwei Leben zu agieren. Sie kämpft nicht nur gegen das Verbrechen sondern auch gegen ihre inneren Dämonen. Sie spielt ihre Rolle hervorragend, wenn auch einige Passagen in der Geschichte sehr unglaubwürdig sind. Das ist eben Fiktion.

Der Autor erzählt die Geschichte in der Ich Form, der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er lässt die Spannung langsam ansteigen. Hier die ständige Angst die Fiona Grey durchlebt, dann wieder ein Highlight mit dem Feuer auf dem Hof. Die kurzen Artikel und die knappen Dialoge besonders mit Fiona und dem Verbrecher Henderson machen die Geschichte wirklich lesenswert. Das Ende hab ich mir so nicht gewünscht, aber das schreit nach Fortsetzung.

Die ausgeflippte Gras rauchende Protagonistin war mir sympathisch. In manchen Szenen hab sogar ich einen Pfefferminztee getrunken beim lesen. Ich werde ganz sicher auch eine der nächsten Geschichten um Fiona lesen, wenn es Fortsetzungen in deutsch gibt.

Ich bedanke mich bei - Was liest du- und dem Wunderlich Verlag für das Leseexemplar.