Cover-Bild Die Burg am Mondsee

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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 01.10.2017
  • ISBN: 9783732538751
Carolin Rath

Die Burg am Mondsee

Familiengeheimnis Roman
Eine unstandesgemäße Liebe. Ein ergreifendes Schicksal. Eine Burg, die mehr als nur ein düsteres Geheimnis birgt.

Ende des 19. Jahrhunderts: Raquel zieht nach Burg Weidenau, um dem Burgherren Jakob Martin Donkert als Gesellschafterin zu dienen. Von Tag zu Tag ist die junge Frau mehr fasziniert von dem ehrgeizigen Botaniker und Insektologen - und aus zarten Banden entwickelt sich bald stürmische Leidenschaft. Doch kann diese unstandesgemäße Liebe glücklich enden?

Heute: Für Tessa könnte es nicht besser laufen! Frisch aus den Flitterwochen zurück steht die Eröffnung ihres Tagungshotels Burg Weidenau kurz bevor. Als sich die ersten Gäste ankündigen, ahnt Tessa nicht, dass ein furchtbares Unglück all ihre Zukunftsträume vernichten soll. Die Burg umgibt ein düsteres Geheimnis, und Tessas eigene Vergangenheit wirft ihre dunklen Schatten auf ihr zart keimendes Glück ...

Nach dem Erfolg von »Das Erbe der Wintersteins« gibt es jetzt den nächsten bewegenden Familiengeheimnis-Roman von Carolin Rath bei beHEARTBEAT.

Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 15 Regalen.
  • 8 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2017

Nicht überzeugend

2

Zum Inhalt:
Einerseits wird die Geschichte von Raquel im 19. Jahrhundert erzählt, andererseits die Geschichte von Tessa.
Meine Meinung:
Hätte Baccara von Julia auf dem Cover gestanden, wäre meine Erwartung ...

Zum Inhalt:
Einerseits wird die Geschichte von Raquel im 19. Jahrhundert erzählt, andererseits die Geschichte von Tessa.
Meine Meinung:
Hätte Baccara von Julia auf dem Cover gestanden, wäre meine Erwartung nicht so hoch gewesen, so aber bin ich eher enttäuscht von dem Buch. Auf mich macht es ein wenig den Eindruck, als hätte man möglichst schnell ein Ergebnis liefern wollen. So kommen viele Teilgeschichten zu kurz und wirken unausgereift. Der Schreibstil an sich ist gar nicht schlecht und auch hätten beide Erzählstränge wirklich Potenzial gehabt. Dieses wurde in meinen Augen nicht genutzt.
Fazit:
Hat mich nicht überzeugt.

Veröffentlicht am 26.11.2017

Ziemlich oberflächlicher Roman, konnte mich leider nicht überzeugen!

1

Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen. Der eine Teil davon spielt in der heutigen Zeit und es geht um die 34jährige Tessa, die einen wohlhabenden Mann geheiratet hat. Tessas Mann stirbt ...

Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen. Der eine Teil davon spielt in der heutigen Zeit und es geht um die 34jährige Tessa, die einen wohlhabenden Mann geheiratet hat. Tessas Mann stirbt jedoch wenige Tage nach ihrer Hochzeit durch einen Unfall. Nun muss sich Tessa alleine durchs Leben schlagen. Sie führt die Burg, die ihrem Mann gehört hat, als Tagungshotel weiter. Nachdem sie zwei Jahre lang getrauert hat, lernt sie den Fotografen Jan kennen...

Im anderen Teil des Romans geht es um Raquel, ein Mädchen aus dem Dschungel. Sie wurde Ende des 19.Jahrhunderts als 6jähriges Mädchen aus Brasilien mitgenommen. Man wollte ihre Wildheit studieren und machte sie zum Testobjekt der Naturwissenschaften. Als der Versuch fehlschlägt, wird Raquel einige Jahre später als Gesellschafterin nach Weidenau zu Herrn Donkert und seiner Frau geschickt.

Am Anfang hat mir der Roman noch ganz gut gefallen. Doch im Laufe der Geschichte gab es leider überhaupt keine Spannung, der Roman plätscherte nur so vor sich hin und konnte mich nicht mitreißen. Auch die einzelnen Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Die ganze Geschichte zog sich nur noch dahin und hinterließ keinen Eindruck bei mir.

Veröffentlicht am 20.11.2017

Tessa und das Geheimnis von Burg Weidenau

1

Eine unstandesgemäße Liebe. Ein ergreifendes Schicksal. Eine Burg, die mehr als nur ein düsteres Geheimnis birgt.
Ende des 19. Jahrhunderts: Raquel zieht nach Burg Weidenau, um dem Burgherren Jakob Martin ...

Eine unstandesgemäße Liebe. Ein ergreifendes Schicksal. Eine Burg, die mehr als nur ein düsteres Geheimnis birgt.
Ende des 19. Jahrhunderts: Raquel zieht nach Burg Weidenau, um dem Burgherren Jakob Martin Donkert als Gesellschafterin zu dienen. Von Tag zu Tag ist die junge Frau mehr fasziniert von dem ehrgeizigen Botaniker und Insektologen - und aus zarten Banden entwickelt sich bald stürmische Leidenschaft. Doch kann diese unstandesgemäße Liebe glücklich enden?
Heute: Für Tessa könnte es nicht besser laufen! Frisch aus den Flitterwochen zurück steht die Eröffnung ihres Tagungshotels Burg Weidenau kurz bevor. Als sich die ersten Gäste ankündigen, ahnt Tessa nicht, dass ein furchtbares Unglück all ihre Zukunftsträume vernichten soll. Die Burg umgibt ein düsteres Geheimnis, und Tessas eigene Vergangenheit wirft ihre dunklen Schatten auf ihr zart keimendes Glück ...(Klappervoertext vom Buch)

Ich bin sehr gut in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen und am Anfang der Geschichte auch fesseln geschrieben. Leider konnte mich die Autorin nicht die ganze Geschichte an das Buch fesseln. Die Geschichte wird in zwei Zeitalter gespielt. Einmal ist Raquel im 19. Jahrhundert und dann noch Tessa in der jetzigen Zeit. Die Geschichte mit Tessa gefällt mir gut uns die Geschicht wie die Charakter sind gut beschrieben und es entsteht auch immer nach schwächeren Seiten eine gute Spannung. Die den Leser dann kurz sehr fesseln kann, besonders in der Szenen mit dem Fluchttunnel.Mit der anderen Geschichte hatte ich etwas Probleme, zwar ist der Schreibstil auch gut, flüssig und die Charakter auch gut geschrieben. Aber die Autorin bringt für mich keine Spannung in diesen Teil der Geschichte. Die Geschichte tröpfelt so vor sich hin und die würze fehlt. Das Happy End von Tessas Story hat mir aber wieder gefallen.

Fazit: Trotzdem kann ich das Buch empfehlen. Es liest sich sehr gut und ist flüssig geschrieben. Nur darf man sich nicht so viel von der Geschichte erwarten. Ich finde es ist ein tolles und leichtes Buch für den Strandurlaub. Ich gebe der Geschichte mit Raquel 3 Sterne und der mit Tessa 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.03.2019

Geheimnisvolle Familiengeschichte, auf zwei Zeitebenen erzählt. Jedoch konnte mich nur der historische Erzählstrang überzeugen.

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Gegenwart:

Tessa ist, erst kurze Zeit glücklich verheiratet, mit dem um einige Jahre älteren Burghardt, als dieser, während einer beruflichen Reise, tödlich verunglückt.
Nun steht Tessa allein mit ihrem ...

Gegenwart:

Tessa ist, erst kurze Zeit glücklich verheiratet, mit dem um einige Jahre älteren Burghardt, als dieser, während einer beruflichen Reise, tödlich verunglückt.
Nun steht Tessa allein mit ihrem Erbe, der Burg Weidenau, die Burghardt modernisieren und in ein Tagungshotel umbauen ließ, bevor er starb.
Tessas Trauer über ihren Verlust, ist so allumfassend, dass sie das Tagesgeschäft völlig in die Hände ihrer Mitarbeiterin Valerie gibt, die Burghardt, einst ebenfalls mitbrachte und als tüchtige Kraft beschrieb.

Zwei Jahre gehen ins Land und obwohl das Tageshotel ständig ausgebucht ist, schreibt es dennoch rote Zahlen. Tessas Familie will unbedingt helfen, doch erst, als Tessa den etwas jüngeren Fotografen und Künstler Jan kennen lernt, der sich „Lost Places“, also leer stehenden, zurückgelassenen Ruinen und Bauten, verschrieben hat, geht es ihr mental wieder etwas besser und sie besinnt sich auf die Rettung ihres Erbes- Burg Weidenau.

Obwohl ihre Familie froh darüber ist, dass Tessa Trauer und Depression scheinbar überwunden hat, ist ihnen Jan jedoch ein Dorn im Auge. Sie hält ihn für einen Taugenichts.
Ein mysteriöser Fund, lässt Tessas und Jans Neugierde dann erwachen. Wer war die junge Frau, deren Porträt Burghardt im Keller fand und was sind das für Aufzeichnungen und Briefe in denen sich Menschen über eine Raquel austauschen, eine Person, die in der Familiengeschichte der Donkerts nie Erwähnung fand? Die beiden wollen mehr darüber herausfinden…

Vergangengheit:

Im tiefsten Dschungel entdecken Naturforscher zwei kleine Kinder und beschließen diese, zu Forschungszwecken mitzunehmen, ins ferne Deutschland. Doch eines der Kinder stirbt bereits, bevor es an Bord gehen kann. Das verblieben Kind, dass sie Raquel nennen, ist zäher. Sie verblüfft die Forscher mit ihrer schnellen Auffassungsgabe und ihrer Intelligenz. Zwanzig Jahre gehen ins Land. Raquel hat sich mit ihrem neuen Leben arrangiert. Sie lebt bei ihrem Ziehvater, einem der Forscher der sie fand und aus dem Dschungel entführte, in einer Nervenheilanstalt der ihr Ziehvater vorsteht. Obwohl Raquel ohne Geschwister oder mit Gleichaltrigen aufwachsen konnte und ihr lediglich Unterhaltungen mit Freunden ihres Vaters oder Insassen der Anstalt blieben, ist sie zu einer gebildeten Dame herangewachsen Da ihr Ziehvater plant, Deutschland den Rücken zu kehren, will er Raquel gut unterbringen. Sie erhält schließlich eine Anstellung, als Gesellschafterin einer jungen verheirateten Frau. Raquel fühlt sich schnell wohl auf Burg Weidenau, lernt ihre neue Freundin zu schätzen. Jedoch ist diese unglücklich verheiratet…

Da ich geheimnisvolle Romane im Stile einer Katherine Webb, Kate Morton, Barbara Wood oder Susanna Kearsley sehr mag, stieß ich beim Stöbern irgendwann auch auf Carolin Raths „Die Burg am Mondsee“. Das umwölkte Schloss auf dem Buchcover, das übrigens ein echter Blickfang ist, gefiel mir auf Anhieb und machte mich neugierig auf die Geschichte hinter dem Buchdeckel.

Nun, nach dem Lesen, bin ich etwas zwiegespalten.

Einerseits erzählt die Autorin die Geschichte der Raquel sehr spannend, dazu mochte ich das neugierige Mädchen, das zu einer intelligenten, abenteuerlustigen und positiv eingestellten jungen Frau heranreift, sehr. Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir, dass der Handlungsstrang der in der Vergangenheit spielt, flüssig erzählt wirkt und vor allem, drücken sich ihre Romanfiguren, der Zeitepoche gemäß aus.

Jedoch hatte ich mit dem zweiten Erzählstrang, der in der Gegenwart spielt, so einige Probleme.

Wir lernen Tessa kennen, eine unglückliche Frau, dessen Ehemann kürzlich verunglückt ist und die sich in ihrer Trauer verschanzt hat- vor dem Leben und ihrer Familie. Da sollte man doch eigentlich erwarten, dass diese sich nicht plötzlich Knall auf Fall, als sie dem ersten besten attraktiven Mann begegnet, der dazu auch noch um einiges jünger ist, als sie, in diesen verliebt. Okay, es mag sie vielleicht geben, die sprichwörtliche Liebe auf den ersten Blick, doch die Autorin versäumt es leider völlig, dem Leser Tessas Gefühlsleben darzubieten. Keinerlei anfängliche Gewissensbisse ihrerseits, wegen ihres verstorbenen Mannes- lediglich sorgt sie sich darum, was andere Leute über sie denken könnten, da Jan so völlig anders gestrickt ist, als Männer aus den Kreisen, in denen sie ansonsten verkehrt. Ebenfalls seltsam fand ich es, dass Tessa einerseits den Standesdünkel ihrer Mutter verachtet, aber selbst ebenfalls ein kleiner Snob ist.

Ihre Charakterisierung wirkt widersprüchlich und nicht ganz durchdacht. Und auch in Sachen Liebesszenen, hätte ich mehr erwartet. Wenn man schon eine Liebesgeschichte einbaut, sollte man ihr zumindest etwas Romantik verleihen. Stattdessen wirken die Beschreibungen von Kussszenen eher aus dem „Off“ geschildert und dermaßen langweilig, dass man auch gut ganz darauf hätte verzichten können, meiner Meinung nach.
Dann verzichtet die Autorin beispielsweise auf wichtige Aussprachen, wie etwa mit Valerie, die sie ein paar Seiten zuvor andeutet. Gerade solche Dialoge bringen Temperament und Feuer in einen Roman. Bedeutsame Dialoge, die über Small Talk hinausgehen, finden sich leider ebenfalls kaum in diesem Buch. Wäre dieser Roman ein Kinofilm, würde man sich oftmals verwundert die Augen reiben, wenn die Szenerie so abrupt wechselt, wie es hier der Fall ist und einen schlechten Schnitt vermuten.
Dann tritt plötzlich eine Person ins Tessas Leben, der sie sogleich blind vertraut und eine Couch zum Schlafen anbietet. Nur weil diese ihr angeblich, im Vorfeld, zwei Briefe geschrieben hatte, die Tessa jedoch noch nicht gelesen hatte??? Mhm, das war mir viel zu dünn, zumal auch hier wieder ein zufriedenstellend ausführlicher Dialog zwischen Tessa und besagter Person fehlte, der Tessas Verhalten erklärt hätte.

Dies waren nur ein paar wenige Beispiele- wie gesagt ich hätte mir gewünscht, dass die Handlung, die in der Gegenwart spielt, besser durchdacht und atmosphärisch dichter dargeboten worden wäre. Am historischen Handlungsstrang dagegen, gibt es nicht viel auszusetzen. Ich finde, dass die Autorin eher ein Händchen hat, für historischen Romanstoff, als für zeitgenössische Geschichten.

Kurz gefasst: Geheimnisvolle Familiengeschichte, auf zwei Zeitebenen erzählt. Jedoch konnte mich nur der historische Erzählstrang überzeugen.

Veröffentlicht am 09.12.2017

Die Geschichte hätte mehr Potenzial gehabt...

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Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt. Tessa in der Gegenwart und Raquel in der Vergangenheit.

Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Viele Teile der Geschichte fühlen sich so an, ...

Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt. Tessa in der Gegenwart und Raquel in der Vergangenheit.

Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt. Viele Teile der Geschichte fühlen sich so an, als ob umbedingt ein Ergebnis her musste. Schade, das Buch hätte mehr Potenzial gehabt...