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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.08.2017

Das Buch hält nicht was es verspricht

Weltretten für Anfänger
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Der Finne Surunen macht sich auf den politischen Gefangenen Lopez zu befreien. Seine Reise beginnt in Russland wo er sich mit einem Pinguinforscher anfreundet. Danach geht es in das südamerikanische Land ...

Der Finne Surunen macht sich auf den politischen Gefangenen Lopez zu befreien. Seine Reise beginnt in Russland wo er sich mit einem Pinguinforscher anfreundet. Danach geht es in das südamerikanische Land Kalmanien wo Lopez inhafttiert ist. Mit Tricks und der richtigen Kleidung befreit Surunen eine handvoll politischer Gefangener und anschließend geht es anstatt nach Hause zurück nach Russland und von dort aus in ein weiteres nicht reales Land, dieses mal ein sozialistisches. Im schnellverfahren werden nochmal politische Gefangene durch Tricks und der richtigen Kleidung befreit.
Wenn man sich die Buchbeschreibung durchliest erwartet man eine Komödie oder eine Satire und wird böse entäuscht. Das Buch ist sehr ernst und traurig geschrieben und der Autor versucht durch sich ständig wiederholende Übertreibungen die Sache aufzulockern, was ihm aber nicht gelingt.
Das Cover lässt auch auf eine lustige Geschichte schießen weswegen es meiner Meinung nach nicht gut passt, obwohl es eine Anspielung auf den Pinguinforscher ist.
Jürgen von der Lippe hat das Buch sehr gut gelesen, abgesehen von den Betrunkenen. Bei denen hat er maßlos übertrieben, so dass man die Betrunkenen zum Teil gar nicht verstehen konnte.
Mein Fazit fällt so aus, dass ich nicht komplett abrate von der Geschichte, man sich aber über das ernste Thema im Vorfeld bewusst sein muss.

Veröffentlicht am 25.06.2018

Ein unglaublich tolles Buch

Das Mätressenspiel
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Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde von der Lesejury noch vor der Veröffentlichung lesen. Die Autorin Martha Sophie Marcus begleitete die Leserunde sehr aktiv und freundlich.

Cover:
Das Cover ...

Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde von der Lesejury noch vor der Veröffentlichung lesen. Die Autorin Martha Sophie Marcus begleitete die Leserunde sehr aktiv und freundlich.

Cover:
Das Cover ist sehr schön. Im Vordergrund sieht man eine Frau in einem historischen Kleid und im Hintergrund befindet sich ein großes Anwesen. Man sieht also direkt an dem Cover um was für eine Art Buch es sich handelt.

Inhalt:
1682. Helena von Minnigerode muss als Hofdame an den Hof von Herzogin Sophie gehen um einen Ehemann zu finden, da nach dem Tod ihres Bruders das ganze Vermögen an ihren Onkel fällt und ihr, ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern die Mittellosigkeit droht. Am Hof gerät sie in das Intrigenspiel zwischen der Herzogn Sophie und der Mätresse des Herzogs, Clara von Platen.

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Es ist so spannend geschrieben, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen will.
Die Protagonistin Helena ist so gut beschrieben, dass man sehr gut mit ihr mitfühlen kann. Dadurch dass das Buch zum Teil auch aus anderen Blickwinkeln verfasst wurde, kommt keine langeweile auf. Die Intrigen am Hof sind absolut spannend und die Gefühle kommen auch nicht zu kurz.
Positiv zu erwähnen ist auch, dass obwohl eine ganze Menge Charaktere vorkommen, ich sie von Anfang an aufgrund der guten Beschreibungen gut auseinanderhalten konnte. Am Ende des Buches befindet sich noch ein Personenregister wo man nachschlagen kann, wenn man sich doch mal nicht so sicher ist und dort kann man auch nachlesen welche Personen einen historischen Hintergrund haben.

Mein Fazit:
Dieses Buch ist für jeden der gerne historische Romane liest ein absolutes Muss. Ich kann diesem Buch nur 5 Sterne geben, denn es ist einfach ein absolutes Meisterwerk.

Veröffentlicht am 13.03.2018

Mit ungewöhnlichen Mitteln auf der Suche nach einem Serienmörder

Körpersammler
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Cover
Das Cover ist schlicht gehalten, zeigt aber sofort um welche Art von Buch es sich handelt. Die blutrote Schrift des Titels und der rostbraune Handabdruck zeigen direkt, dass es sich um ein Buch ...

Cover
Das Cover ist schlicht gehalten, zeigt aber sofort um welche Art von Buch es sich handelt. Die blutrote Schrift des Titels und der rostbraune Handabdruck zeigen direkt, dass es sich um ein Buch handelt in dem Menschen sterben. Wenn man das Buch gelesen hat, sieht man in dem Cover sofort einen Bezug zur Geschichte. Da ich nicht spoilern werde, gehe ich nicht genauer darauf ein. Mir sprang das Cover auf jeden Fall direkt in die Augen.

Inhalt
Immer wenn wir etwas berühren hinterlässt (ich interpretiere jetzt mal) unsere Seele einen Abdruck auf diesen Gegenstand, sogar auf dem Boden auf dem wir stehen, der so einzigartig ist wie ein Fingerabdruck. Der FBI-Sonderermittler Tritter kann diese Abdrücke, genannt Scheine, sehen und ist somit ein einzigartiger Spurenleser. Tritter und sein Team werden zu einem Fall gerufen und stolpern dabei über einen grausigen Serienmörder der schon viel zu lange unerkannt sein Unwesen treibt.

Meine Meinung
Ich finde die Idee des Scheins und wie das umgesetzt wurde sehr gut. Durch Rückblicke wird erzählt wie der Schein auftritt und wie Tritter es schafft damit klarzukommen, so bekommt der Leser ein gutes Verständnis für den Schein und für Tritter. Am Anfang der Geschichte erfährt man anhand einer einfachen Suche wie Tritter und sein Team arbeiten und kann dann mit vollem Rundumwissen auf Serienmörderjagd gehen. An sich hat das Buch alles um ein sehr guter und spannender Thriller zu sein, leider hat Spencer Kope sich oft zu lange mit Nebensächlichkeiten aufgehalten, so dass das Buch an vielen Stellen langweilig wird. Mir persönlich ist Tritter auch nicht sonderlich sympatisch. In dem Buch wird auf eine Fortsetzung hingearbeitet, ohne dass es diese Geschichte in irgend einer Hinsicht stören würde. Auch wenn mich dieses Buch nicht vollends überzeugen konnte, würde ich die Fortsetzung sofort lesen, da ich die Story und das Grundgerüst dieses Buches sehr gut fand. 4 von 5 Sternen gebe ich aus eben genannten Gründen.

Veröffentlicht am 14.11.2018

Über das Hören und Folgen von Gottes Stimme

Gott, die Wolke und ich
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Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde von Lovelbooks lesen.

Zum Buch:

Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Man sieht aus der Entfernung einen Mann der auf Felsen steht, die ins Meer hineinreichen ...

Dieses Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde von Lovelbooks lesen.

Zum Buch:

Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Man sieht aus der Entfernung einen Mann der auf Felsen steht, die ins Meer hineinreichen auf das er gerade blickt. Die Weite des Ozeans und darüber eine große Wolke auf der der Buchtitel abgedruckt ist, das ist einfach schön zum Träumen, kann aber auch den Wunsch nach Abenteuer oder nach Freiheit wecken. Und wie es im Buch steht: Gottes Ruf ist immer eine Einladung ihm in die Freiheit zu folgen.

Inhalt:
Der amerikanische Pastor John Stilckl hat den Sprung ins Ungewisse gewagt und auf Gott vertraut, dass die Wolke ihm den richtigen Weg weist. Pastor John erklärt, dass Gott früher mit klareren Zeichen gesprochen hat, doch auch heute spricht er noch, wir müssen nur zuhören.

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, man merkt gar nicht wie die Seiten verfliegen.
Das Buch besteht aus vier Kapitel mit mehreren Unterkapiteln. Wichtige Aussagen sind als Randnotiz abgebildet was mir sehr gefällt. Man kann nachdem man das Buch gelesen hat, es einfach zur Hand nehmen und sich anhand der Randnotizen orientieren wenn man etwas nochmal vertiefen möchte, oder wenn man sich über etwas nochmal Gedanken machen möchte. Ein Beispiel für so eine Notiz die mir gut gefällt ist: „Wir sind nicht dazu geschaffen, mit Unsicherheit zu leben, sondern in Geborgenheit.“ Sofort musste ich an meine Tochter denken und da wir alle Seine Kinder sind, passt das nicht nur, sondern ist ein leicht verständliches Beispiel.
Pastor John hat seine Vorstellung vom christlichen Glauben und alle die es anders machen, machen es falsch. Diese Ansicht finde ich sehr engstirnig. Ich denke, es wäre besser wenn er andere Glaubensauslebungen gar nicht erst erwähnt hätte. Das hat Pastor John mit den anderen Religionen ja auch gemacht, sie einfach außen vor gelassen.
Sehr gut gefallen hat mir, dass obwohl das Buch sehr persönlich ist, es nicht um den Autor sondern um Gott geht. Dass er auch heute noch zu uns spricht und wir nur zuhören müssen.

Mein Fazit:
Gott, die Wolke und ich ist ein sehr gutes Buch das mir geholfen hat mich mit meinem Glauben richtig auseinanderzusetzen. Auch wenn ich die Ansicht von Pastor John nicht zu 100 Prozent teile, kann ich es aber zu 100 Prozent weiterempfehlen. Ich gebe 4 Sterne.

Veröffentlicht am 07.11.2018

Das Märchen geht weiter

Die Grimm-Chroniken (Band 5): Der goldene Apfel
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Das Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde von Lovelybooks lesen.

Die Grimm-Chroniken:
Die Apfelprinzessin
Asche, Schnee und Blut
Der schlafende Tod
Der Gesang der Sirenen

Zum Buch:
Cover:
Ein goldener ...

Das Buch durfte ich im Rahmen einer Leserunde von Lovelybooks lesen.

Die Grimm-Chroniken:
Die Apfelprinzessin
Asche, Schnee und Blut
Der schlafende Tod
Der Gesang der Sirenen

Zum Buch:
Cover:
Ein goldener Apfel vor dem bekannten Spiegel in einem düsteren Wald. Als Eyecatcher ein paar blutrote Blätter. Von allen Covern der Reihe finde ich dieses bisher am schönsten.

Inhalt:
Mary und Dorian sind zusammen auf dem Meer auf der Suche nach der Erdenmutter.
In der Gegenwart hat Mary Wills Freunde als Geiseln und verlangt Schneewittchens Tod.

Meine Meinung:
Das Buch fängt wieder mit einer Zusammenfassung an, die mir sehr gut gefallen hat. Es ist zwar nicht sehr lange her, dass ich den letzten Teil gelesen habe, aber durch die 3 Zeitstränge ist eine Auffrischung schon angebracht.
Mary und Dorians Reise geht weiter und sie opfern für ihr Glück eine ganze Menge Leute. Da sie dabei keine Reue zu fühlen scheinen, finde ich es sehr egoistisch von ihnen. Obwohl die beiden sich so sehr Lieben, haben sie beide Geheimnisse vor einander, ich bin gespannt wann die endlich gelüftet werden, besonders weil Dorians Geheimnis ja die Antwort auf die Frage ist warum sein Vater die beiden verfolgt. Diese Frage kann ich direkt mit in die Zeit von Schneewittchens Kindheit nehmen, denn wenn der Krieg mit Dorians Vater nicht wäre, hätte er die Veränderungen an Mary bemerkt. Wo ich zu der nächsten Frage komme, wieso hat sie sich plötzlich verändert? Auf eine Frage folgt hier wirklich die nächste, so bleibt es zwar spannend, aber so langsam möchte ich ein paar Antworten. Und als hätte Maya Shepherd es gewusst, hat sie endlich erzählt woher Will und Schneewittchen sich kennen.

Mein Fazit:
Die Geschichte gefällt mir weiterhin sehr gut, aber ich finde es wird Zeit, dass etwas mehr passiert. Trotzdem kann ich die Grimm-Chroniken weiterhin jedem empfehlen der Märchen mag und gebe auch diesem Teil 5 Sterne.