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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.06.2020

Ein tolles Buch für Zwischendurch

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
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Meine Meinung
Ich hatte irgendwann mal die Leseprobe von diesem Buch gelesen und habe es mir danach sofort gekauft. Die Schreibweise ist toll, vom ersten Wort an macht es einfach Spaß das Buch zu lesen. ...

Meine Meinung
Ich hatte irgendwann mal die Leseprobe von diesem Buch gelesen und habe es mir danach sofort gekauft. Die Schreibweise ist toll, vom ersten Wort an macht es einfach Spaß das Buch zu lesen. Die Charaktere sind alle etwas überspitzt dargestellt und das zusammen mit der tollen Schreibweise von Petra Hülsmann hat eine Menge Schmunzler auf meine Lippen gezaubert.
Die Lehrerin Annika mag ihr gemütliches und einfaches Leben und als sie von einer Schule mit privilegierten Schülern an eine Brennpunktschule versetzt wird, schlägt ihr das reale Leben unter anderem in Form von Armut und Mobbing ins Gesicht. Leider bleibt das Buch an dieser Stelle hinter seinen Möglichkeiten. Trotz eines Umfangs von 576 Seiten werden die ernsten Themen nur oberflächlich betrachtet und die Protagonistin wirkt in dieser Situation nicht echt. Sie hat selber schlimme Erfahrungen gemacht und sieht dann die Probleme nicht? Auch wenn die überspitzten Charaktere in Form der Schüler sehr lustig sind, ist die Naivität von Annika ziemlich übertrieben. Die Story selbst ist leider auch ziemlich vorhersehbar.

Mein Fazit
Wenn's einfach wär, würd's jeder machen ist ein angenehmes Buch für Zwischendurch und macht viel Spaß beim Lesen. Auch wenn ein paar Sachen besser hätten sein können zählt für mich beim Lesen der Unterhaltungsfaktor und der war hier sehr groß. Deswegen gebe ich 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.06.2020

Tolle Strandlektüre

Labskaus für Anfänger
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Cover:
Das Cover zeigt ein kleines Häuschen in den Dünen mit Sandstrand und einem Leuchtturm. Es lädt förmlich zum Träumen ein und versetzt einen direkt in Urlaubsstimmung.

Meine Meinung:
Tilda ist single ...

Cover:
Das Cover zeigt ein kleines Häuschen in den Dünen mit Sandstrand und einem Leuchtturm. Es lädt förmlich zum Träumen ein und versetzt einen direkt in Urlaubsstimmung.

Meine Meinung:
Tilda ist single und kinderlos und als sie pünktlich zu ihrem 40. Geburtstag ihre Wohnung und ihren Job verliert, erbt sie eine kleines Häuschen auf Amrum. Hier könnte jetzt eine Geschichte einer starken Frau starten die sich mit ihrem bisherigen Leben auseinandersetzt und sich Gedanken macht wie sie ihr restliches Leben verbringen möchte, stattdessen ist das die ganze Story eines bildhaften Urlaubromans den man am Strand oder auf der Hotelliege durchschmökert. Tina Wolf hat eine bildliche Schreibweise, so dass man sich nicht nur die Dünen vorstellen kann, sondern auch direkt das salzige Meer riecht. Die Charaktere sind sympathisch beschrieben und es macht Spaß Tilda für einen kurzen Moment zu begleiten, auch wenn die komplette Geschichte vorhersehbar ist.

Mein Fazit:
Labskaus für Anfänger ist ein Urlaubsroman mit dem man für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen kann. Mit dem Schließen des Buches befindet man sich aber wieder im Alltag und genauso schnell hat man das Buch auch wieder vergessen. Da mir das Buch aber sehr gefallen hat gebe ich ihm 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2020

Eine spannende Reise

Die Glaubenskriegerin
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Meine Meinung

Das Buch beginnt mit einem Prolog der eine Schlüsselszene im Buch zeigt und startet dann zeitlich gesehen viel eher, so dass man sich beim Lesen Gedanken macht was alles passiert ist bis ...

Meine Meinung

Das Buch beginnt mit einem Prolog der eine Schlüsselszene im Buch zeigt und startet dann zeitlich gesehen viel eher, so dass man sich beim Lesen Gedanken macht was alles passiert ist bis diese Schlüsselszene kommt. Das Buch ist in vier Teile unterteilt die für unterschiedliche Lebensabschnitte stehen. Zum Schluss gibt es noch neben dem Epilog ein kurzes Interview mit der Autorin und nützliche Begriffserklärungen.

Zakhira ist eine junge Frau in Pakistan die von ihrem Vater nicht geliebt wird. Um sich seine Zuneigung zu sichern stürzt sie sich darauf eine gläubige Muslima zu sein und geht sogar so weit, dass sie sich im Djihad für ihre Familie und ihren Glauben opfern möchte. Zu dem Zeitpunkt trifft sie auf Gott und er führt sie auf ihren Weg zum Christentum. Auf ihrer harten Reise erlebt sie Verfolgung und Entbehrungen, aber auch ein Wunder nach dem anderen, was ich ziemlich übertrieben finden.

Generell finde ich, dass sie ihren Radikalismus mitgenommen hat zum Christentum. An jeder Straßenecke versucht sie zu missionieren und möchte dass die Leute so ein gottfürchtiges Leben führen wie sie selber mit zum Beispiel stundenlangen Gebeten und dem quasi auswendiglernen der Bibel.

Wenn ich das Missionieren aussen vor lasse finde ich das Buch sehr gut. Es zeigt auf wie Kinder und junge Erwachsene radikalisiert werden ohne dass sie sich dagegen wehren könnten. Als Zuschauer nimmt man daran Teil wie der Hass auf Menschen wächst die man gar nicht kennt. Das Buch gewährt zudem sehr interessante Einblicke in das Leben von Christen in Pakistan und Malaysia, wo ich mich gefragt habe warum sie nicht einfach zum Islam konvertieren um ein besseres Leben zu haben.


Mein Fazit

Die Glaubenskriegerin ist an vielen Stellen aufgrund der ganzen Wunder die Zakhira/ Esther und ihre Familie erleben ziemlich übertrieben, es ist aber auch ungemein fesselnd. Das Buch gibt Einblicke in das Leben radikaler Moslems und Einblicke in das Leben von Christen die am Rande der Gesellschaft leben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.02.2020

Midnight Breed - Teil 6 - Gesandte des Zwielichts

Gesandte des Zwielichts
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Andreas Reichen hat seine ganze Familie bei einem Angriff auf seinen dunklen Hafen verloren. Er hat niemandem erzählt dass er noch lebt, sondern sich ganz auf seine Rache konzentriert. Beim Versuch die ...

Andreas Reichen hat seine ganze Familie bei einem Angriff auf seinen dunklen Hafen verloren. Er hat niemandem erzählt dass er noch lebt, sondern sich ganz auf seine Rache konzentriert. Beim Versuch die letzte Person seines Hasses zu töten stolpert er über dessen Gefährtin, seine große Liebe Claire, die auch nie aufgehört hat ihn zu lieben. Ab dann beginnt die Geschichte recht vorhersehbar zu werden. Die Grundgeschichte Stammesvampir trifft Gefährtin und sie verlieben sich ineinander ist ja immer die gleiche, aber in diesem Buch kommt leider nichts neues vor. Die Geschichte plätschert vor sich hin und man weiß was passiert. Das interessanteste ist meiner Meinung nach die sehr eindrucksvolle Fähigkeit von Andreas Reichen. Man lernt ihn auch sehr viel besser kennen und versteht warum er eine Beziehung mit einer normalen Frau hatte. Claire ist mir nicht sehr sympathisch, sie ist der schwächste Charakter von Lara Adrian. Sie ist eine Frau die alleine nicht klarkommt und sich darum an einen Mann bindet.

Auch wenn mich das Buch nicht vollends überzeugen konnte, bleibt die Midnight Breed Reihe eine Reihe die mir sehr gut gefällt und die ich natürlich weiter lesen werde. Ich gebe dem Buch 3 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.11.2019

Nikolai und Renata

Gefährtin der Schatten
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Gefährtin der Schatten ist der fünfte Teil der Midnight-Breed-Reihe. Zum besseren Verständnis sollten erst die vorherigen Teile gelesen werden.


Zum Buch


Klappentext
Ob Schwerter oder Schusswaffen, ...

Gefährtin der Schatten ist der fünfte Teil der Midnight-Breed-Reihe. Zum besseren Verständnis sollten erst die vorherigen Teile gelesen werden.


Zum Buch


Klappentext
Ob Schwerter oder Schusswaffen, es gibt niemanden, der es im Kampf mit Renata aufnehmen kann – egal, ob Mensch oder Vampir. Nur einer ist ihr ebenbürtig: Nikolai, der blonde Vampir. Er stellt Renatas schwer erkämpfte Unabhängigkeit auf eine harte Probe und weckt Gefühle in ihr, die sie noch nie zuvor erlebt hat. Soll sie ihm vertrauen und sich einer Leidenschaft hingeben, die für sie beide Rettung oder Verderben bedeuten kann? Fünfter Roman der begeistert aufgenommenen Fantasy-Romance-Serie. Tauchen Sie ein in Lara Adrians Welt der Vampire und lassen Sie sich verzaubern!

Cover
Das Cover reiht sich perfekt bei den anderen ein. Ein halb verdecktes Gesicht, diesesmal von einem Mann, das im Himmel über einer nächtlichen Skyline schwebt. Die schwarzen Fledermäuse sind auch wieder abgebildet.

Meine Meinung
Nikolai der bisher eine untergeordnete Rolle gespielt hat ist in diesem Teil die Hauptperson. Er reist nach Montreal um einen Gen-Eins Krieger vor den Morden zu warnen. Dabei trifft er auf Renata, eine taffe Kämpferin. Renata gehört zu dem Gen-Eins Krieger Jakut und damit ist die Liebesgeschichte zwischen Nikolai und Renata nicht so vorhersehbar wie man erst denkt. In diesem Teil geht es mehr um den Kampf gegen Dragos und wie weit seine Verschwörung schon fortgeschritten ist und das bis in die höchsten Kreise. Selbst bereits liebgewonnene Charaktere bleiben vor Dragos Anhängern nicht verschont.

Mein Fazit
Lara Adrian bleibt bei Gefährtin der Schatten ihren Stil treu, allerdings ist die Liebesgeschichte zwischen Krieger und Stammesgefährtin nicht mehr das Hauptthema, sondern nur noch ein Teil einer großen Geschichte und damit bleiben die Midnight Breed-Romane weiterhin sehr interessant für mich. Ich gebe dem Buch 5 Sterne.