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Veröffentlicht am 12.01.2026

Das einzige Böse hier ist die Zeitverschwendung

Das Böse in uns
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Als ich das Buch beim Trödelmarkt für 1€ kaufte, dachte ich mir einfach "lass mal sehen was es zu bitten hat". Nun, kurz gesagt hat es Müll angeboten. Ich wüsste nicht, dass das das 3. Buch dieser Reihe ...

Als ich das Buch beim Trödelmarkt für 1€ kaufte, dachte ich mir einfach "lass mal sehen was es zu bitten hat". Nun, kurz gesagt hat es Müll angeboten. Ich wüsste nicht, dass das das 3. Buch dieser Reihe war und als ich es bemerkt habe war es zu spät (in den ersten Seiten erzählt Smoky was ihr bis jetzt alles widerfahren war). Aber das war nicht das Problem. Das Problem war alles andere: Erstmal diese Smoky. Eine harte Frau, die alles schlimmes erlebt hat was man sich vorstellen kann, die aber alles überwunden hat und jetzt nicht mehr zu stoppen ist, sie will sich alle Bösewichte schnappen, wobei sie dabei noch eine "Fähigkeit" hat (wie sie es selber nennt), nämlich diese böse Menschen zu verstehen und was weiß ich noch. Der Schreibtstil ist nichts besonderes, eher gibt es manchmal lange, nervige Sätze, und die Handlung passiert im Präsens, was nur selten in Büchern gemacht wird und meistens deshalb auch nicht so gut klappt. Ihr ganzer Team ist einfach eine Kopie aus einer Trashshow, ihre beste Freundin ist eine wunderschöne, sehr freche, willensstarke Frau, da gibt's außerdem den alten, sympathischen Mann der auf alle aufpasst, und natürlich haben wir unseren Hacker, der mit niemandem spricht (und als er einmal geredet hat war es um ihnen sein Geheimnis zu sagen, dass er schwul ist). Die ganze Handlung ist einfach lächerlich: Ein Mörder, der schon über 140 Menschen innerhalb 20 Jahren getötet hat, macht sich jetzt erst sichtbar und das FBI hat nix gemerkt bis jetzt, und jetzt wo sie darüber Bescheid wissen, können trotzdem nichts machen und am Ende gewinnen sie auch nur (hoffe niemand wird das als Spoiler ansehen, denn ich bitte euch, dass ist doch glasklar dass das passiert) deshalb, weil der "Prediger" sich darauf einlässt. Und seine Opfer, die etwas wirklich schlimmes gemacht haben und dafür bestraft werden mussen? Lächerliche Aussage/Begründung von ihm, und diese Situationen waren zum Teil eklig, aber nichts mehr als einfach eine spaßige Idee des Autors aus Langeweile, um seine Freiheit des Schreibens zu nutzen und ein paar schmutzige Worte zusammen zu fügen. Spannend machte es nur, dass man eben lesen wollte welche "ach so schlimme" Sünden die Menschen gemacht haben, aber ich war wirklich enttäuscht. Als jemand der sich für die Kriminalpsychologie interessiert und viel darüber kenne, kann ich sagen, dass hier jemand einfach mal die Religion haten und dabei das Wort "Psychopath" ausnutzen wollte, um paar sadistische Szenen zu erstellen. Vielleicht lese ich mal das erste Buch von ihm, dass ja so bekannt würde um ihn zu treiben, die Serie voranzutreiben. Aber das Buch war nicht böse. Eher der Versuch, böse zu klingen, war letztendlich einfach nur blöd. Bei allem Respekt, man kann auch ohne dieses Buch lesen. Und wenn ihr sehen wollt wie wahre Psychopathen sind, schaut und liest euch reale Krimi-Dokus an, die wirklich zeigen was das Böse ist.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Phant(om)astisches Buch

Das Phantom der Oper
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Das Phantom dee Oper ist ein spannender und atmosphärischer Klassiker. Besonders gut gelungen sind die geheimnisvolle Geschichte und das Rätsel des Phantoms, wobei auch die verschiedene Charaktere, wie ...

Das Phantom dee Oper ist ein spannender und atmosphärischer Klassiker. Besonders gut gelungen sind die geheimnisvolle Geschichte und das Rätsel des Phantoms, wobei auch die verschiedene Charaktere, wie Raoul, Christine oder der Perser, echt interessant sind (auch wenn ich manche Entscheidungen und Aktionen von denen komisch oder sogar nervig fand, denn ein paar Stellen kamen mir fast unrealistisch vor). Von Anfang an erzeugt es Spannung und man will weiterlesen um zu sehen was dahinter steckt. Etwas schwierig war der Einstieg, da viele Namen vorkommen und man sich an sie gewöhnen muss, so wie die Sprache, die stellenweise manchmal etwas außergewöhnlich sein kann. Danach lohnt sich aber das Lesen sehr, nicht nur die Oper - Variante ist also gut.

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Veröffentlicht am 21.11.2025

Ein erfrischender Krimi

Mystic River
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Eine interessante Geschichte: Drei Kinder sind Freunde. Etwas passiert bei dem einen und danach ist nichts mehr so wie es war. Nach Jahren treffen sich die Männer wieder, nur dass sie jetzt nicht ihre ...

Eine interessante Geschichte: Drei Kinder sind Freunde. Etwas passiert bei dem einen und danach ist nichts mehr so wie es war. Nach Jahren treffen sich die Männer wieder, nur dass sie jetzt nicht ihre früher Freundschaft mehr verbindet, sondern ein Mord. Die Tochter des einen ist ermordet worden, der andere ist der Polizist der ermittelt und der dritte ist der Verdächtige. Krasse Alliterationen, eine flüssige Geschichte, die auch wenn sie letztendlich auf geschichtlicher Ebene nicht so lang ist, so bleibt sie trotzdem bis zum Ende spannend - der Plot Twist natürlich garantiert. Am Anfang hat man vielleicht bisschen Schwierigkeiten sich an die verschiedene Charaktere zu gewöhnen, aber wenn der Gang erstmal gestartet ist, hört man gar nicht auf, und nicht viele Bücher können das erreichen. Netter Zeitvertrieb, werde mir irgendwann auch den Film ansehen.

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Veröffentlicht am 30.10.2025

"Es" ist einfach top

Es
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Ich denke jeder hat schon mal von Pennywise gehört, vor allem die letzten Jahren wegen den Neuverfilmungen die so erfolgreich waren. Und trotzdem gibt es so vieles was man nicht wissen kann, wenn man das ...

Ich denke jeder hat schon mal von Pennywise gehört, vor allem die letzten Jahren wegen den Neuverfilmungen die so erfolgreich waren. Und trotzdem gibt es so vieles was man nicht wissen kann, wenn man das Buch nicht gelesen hat! "Es" ist einfach krass. Es passieren so viele Sachen, es geht nicht nur um eine Gruppe von Kindern die das Böse in Form von einem Clown bekämpfen, es geht um das Böse in Gestalt des alltäglichen Lebens, um Rassismus, um Familie, um alltägliche, kindliche, schulische Probleme und und und. Das Buch heißt "Es" und meint damit einfach alles, Derry, die Menschen die da leben, der Kampf zwischen Gut und Böse. Das Buch ist groß, aber es wird nie langweilig. Jeder Charakter ist einzigartig an sich, jeder elrebt seinen persönlichen Albtraum und kämpft mit seinen Ängsten. Es gibt so viel Symbolik, so viele Anspielungen, psychologische Tiefe und ein Verständnis der Dinge die man nicht direkt beschreiben kann. Die Atmosphäre hat meistens eine Prise schwarzer Humour und sie ist indirekt gruselig, man kann sich von diesem Buch keine direkte Angst einjagen (wie z.b von den Filmen wegen den Jumpscares) (und das Cover ist echt lächerlich, man hätte so vieles zeigen können, aber egal), und trotzdem gibt es ein paar Stellen wo man schon bißchen Gänsehaut spüren kann. Nur eine 18+ Szene hat mich bisschen verstört, will nicht spoilern, aber wer es gelesen hat weiß Bescheid, und ich frage mich ob Stephen King eigentlich nüchtern ist wenn er solche Sachen schreibt. Die Geschichte aber im großen und ganzen ist einfach klasse, die Filme haben mir sehr gut gefallen, aber das Buch ist nochmal was ganz anderes.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Über verlorene Liebe und den amerikanischen Traum

Der große Gatsby. Schmuckausgabe mit Kupferprägung
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Der große Gatsby, nun, er muss wirklich groß gewesen sein, so bekannt er nun mal ist. Er hat aber den Hype verdient. Die Leute die diese Geschichte verstehen, verstehen wirklich die Nachricht hinter dieser ...

Der große Gatsby, nun, er muss wirklich groß gewesen sein, so bekannt er nun mal ist. Er hat aber den Hype verdient. Die Leute die diese Geschichte verstehen, verstehen wirklich die Nachricht hinter dieser Geschichte. Die die es nicht verstehen, ärgern sich warum es "der große Gatsby" heißt, und da wird nochmal klar, warum das Buch so brillant ist. Der amerikanische Traum war damals alles, das Eine, der Sinn des Lebens. Jeder hatte daran geheftet, jeder hatte daran geglaubt. Und dieses Buch zeigt aber die harte Realität - wobei sie trotzdem im literarisch-phantastischen Bereich der Bücherwelt bleibt. Sie wird von einem eher neutralem Mann erzählt, der selber auf ein besseres Leben hofft und irgendwo neu zieht, und dort Gatsby kennenlernt, einen sehr, sehr reichen Mann, der nur Partys schmeißt, von jeden bemerkt und trotdem von niemandem wirklich gekannt wird. Durch einen Zufall könnte man sagen, lernt ihn der Erzähler besser kennen, und sieht, dass das Reichtum nicht die ersehnte Erlösung bringen kann, sondern wie es jeder kennt, die große Liebe, die eben nicht mit Geld gekauft werden kann. In diesem Buch geht es um viele Sachen. Um Gatsby, ganz klar. Um Reichtum, Liebe, den amerikanischen Traum, der kritisiert wird, wobei es damals eben nicht gewöhnlich war. Der Erzähler scheint irgendwie keine richtige Rolle zu spielen, außer nur zu erzählen, aber auch durch ihm und sein Leben und Handeln kann man vieles herausarbeiten. Fitzgerald schafft es manchmal poetisch und stylerisch dich eintauchen zu lassen, und dann wieder kalt rauszuschmeißen, ärgerlich, aber notwendig. Wer nach eine romantische, gefühlvolle Liebesgeschichte sehnt, sollte das Buch nicht lesen. Wer aber an der Kritik des amerikanischen Traums, des Reichtums und der unfaire Liebe teilnehmen will, dann liest es gerne. Mit einer Prise Sarkasmus ist diese Geschichte, ein kleines, aber feines amerikanisches Juwel, vielleicht nicht so groß wie der große Gatsby an sich, aber eine gute Geschichte das zum Nachdenken anregt.

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