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Veröffentlicht am 26.02.2023

Reizvoller Dämon und giftige Magie

Queen of the Wicked 1: Die giftige Königin
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Das Buch hatte ich zwar auch schon in der Vorschau gesehen, aber durch die vielen positiven Meinungen habe ich mir dann das Buch mit den schönen Farbschnitt besorgt. Die Kombination aus Hexen und Dämonen ...

Das Buch hatte ich zwar auch schon in der Vorschau gesehen, aber durch die vielen positiven Meinungen habe ich mir dann das Buch mit den schönen Farbschnitt besorgt. Die Kombination aus Hexen und Dämonen klang nach einer explosivem Mischung.

Belladonna ist eine Gifthexe und umgibt sich gerne mit ihren Pflanzen. In den Gärten der Hexenkönigin begrüßt sie Gäste und Touristen und führt mit ihnen Führungen zu den Pflanzen durch. Als aber die Hexenkönigin stirbt, wird sie als Nachfolgerin benannt. Kurzerhand lebt sie in den Gemächern der ehemaligen Königin und bekommt auch deren Verlobten, Blake, den Dämonenprinzen, überreicht. Belladonna weiß, dass man sich nicht auf einen Dämon einlassen sollte, aber Blake bringt ihr Gift zum Abkühlen und stellt ihre Gefühle auf den Kopf.

Belladonna wird überrumpelt und weiß eigentlich gar nicht, was sie als Herrscherin tun soll. Auch haben sich ihre wirklichen Kräfte noch nicht manifestiert. Trotzdem versucht sie sich in ihrer neuen Rolle zu arrangieren und muss auch herausfinden, wem sie wirklich vertrauen kann. Daher fand ich ihre Entwicklung authentisch und toll dargestellt.
Blake hat eine aufdringliche und reizende Art, die Belladonna immer wieder herausfordert. Aber oft kommt er auch zu Hilfe und zeigt sich von seiner guten Seite.
Die verbotene Mischung zwischen ihnen macht die Anziehung reizvoll und spürbar.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach und flüssig gehalten, sodass man sehr gut durch die Geschichte geleitet wird. Aber auch bildlich konnte ich mir den Poison Garden, das Schloss und die Fae-Welt gut vorstellen. Aber auch humorvolle Dialoge zwischen den Protagonisten runden das Geschehen ab.

Anfangs konnte mich die Geschichte noch nicht ganz so überzeugen, da sie mir irgendwie zu einfach gehalten war. Aber dann wurde ich immer mehr mit den Abenteuern rund um Belladonna und den anderen übernatürlichen Wesen mitgerissen. Man bekommt auch viel giftige Magie und Fantasy geboten.
Zudem wurde auch etwas Pflanzenkunde in die Geschichte mit integriert, was gut zu Belladonna passte. So lernt man auch noch einige Pflanzen kennen, die auch die Kapitelüberschriften zieren. Die Idee dazu fand ich gelungen.

Zu den ganzen fantastischen Ereignissen wurde auch Romantik mit eingebaut. Auch wenn es doch etwas vorhersehbar war und man sich schon denken konnte, dass Blake eigentlich perfekt zur Gifthexe passt, wurde die richtige Dosis der Annäherung gefunden. Aber trotzdem bleibt am Ende bleibt die Frage offen, ob man dem Dämon wirklich sein Vertrauen schenken kann und nicht seine Seele an ihn verkauft.

Belladonna muss außerdem um die Anerkennung in der Hexenwelt kämpfen. Dazu wurden auch spannungsvolle Ereignisse hervorgebracht und gefährliche Szenen mit eingebaut. Insbesondere gab es ereignisreiche Szenen in der Fae-Welt, die aufregend gestaltet wurden und mir sehr gut gefallen haben. Das Ende wurde zudem spannend gestaltet, ist aber ziemlich offen gehalten. Daher bin ich gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergeht, ob Belladonna in der Hexenwelt Anerkennung findet und wie sich die Beziehung mit Blake weiterentwickelt.

Fazit:
Die Kombination mit den Giftpflanzen, der Hexenwelt und dem Dämonenprinzen fand ich gelungen. Anfangs fand ich die Geschichte etwas zu einfach gehalten, aber nach und nach wurde ich in eine fantasievolle Welt mit anderen übernatürlichen Wesen gerissen. Die Entwicklung von Belladonna wurde toll dargestellt. Die Darstellung der Fae-Welt hat mir zudem gut gefallen. Mit Blake, dem Dämonenprinzen, wurde auch ein aufregender Aspekt in die Geschichte gebracht. Der Aufruhr in der Hexenwelt lassen auf eine spannungsvolle Fortsetzung hoffen.

Bewertung: 4 / 5

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Veröffentlicht am 18.02.2023

Lebensähnliche Wesen mit viel Gefühl. Faszinierend und spannend.

Das Babel Projekt – Lifelike
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Auf den ersten Blick hat mich das Buch gar nicht so angesprochen, da ich sonst eigentlich kaum Science Fiction lese. Aber durch die positiven Meinungen und da ich mittlerweile ein Fan von den Büchern von ...

Auf den ersten Blick hat mich das Buch gar nicht so angesprochen, da ich sonst eigentlich kaum Science Fiction lese. Aber durch die positiven Meinungen und da ich mittlerweile ein Fan von den Büchern von Jay Kristoff bin, war ich dann doch neugierig auf den Auftakt dieser Reihe geworden.

In einer Welt aus Robotern und Androiden kämpft sich die Protagonistin Eve durch. Bei Roboterkämpfen verdient sich zu etwas Geld. Bei einem Kampf gegen einen Lifelike muss sie sich geschlagen geben und fliehen. Der Lifelike Ezekiel, ihre Freundin Lemon Fresh, der Logika Cricket und ihr Blitzhund Kaiser begleiten sie. Ezekiel kommt ihr sehr vertraut vor und er lässt sie näher an ihre Vergangenheit bringen. In der Wüste aus schwarzem Glas müssen sie sich einigen Gefahren stellen und Eve kommt den Geheimnissen ihrer Vergangenheit auf die Spur. Das stellt ihr bisheriges Leben in Frage.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht ganz so leicht, da ich mich doch erst einmal in die Welt und ihren Begrifflichkeiten einfinden musste. Die Protagonisten sind eher roboterähnlich gestaltet. Daher musste ich mich auch erst einmal an die technischen Elemente gewöhnen.
Aber nach dem ich das in meiner Fantasie zuordnen konnte, ergab sich ein spannendes Bild dieser Welt und den Geschehnissen.

Mit Eve tat ich mich zwar anfangs auch schwer, da sie eher etwas rauh und abgestumpft wirkte, aber das ist wahrscheinlich in dieser Welt nicht sehr verwunderlich. Nach und nach wurde es um ihre Person immer interessanter. Man erfährt mit der Zeit, wer sie wirklich ist. Man kann sie dadurch immer mehr verstehen. Ihr Kampfgeist ist ununterbrochen und sie stellt sich auch den Gefahren in dieser teils kaputten und brutalen Welt. Das fand ich wiederum sehr bewundernswert an ihr.
Mit Ezekiel kam ich gleich gut klar. Auch wenn er kein echter Mensch ist, steckt mehr Gefühl in ihm als in manchen Menschen. Lemon Fresh fand ich sehr erfrischend. Sie und Cricket bringen auch immer wieder Schwung in die Geschehnisse.

Die Welt wurde zwar Science Fiction-mäßig, aber auch beeindruckend gestaltet. Dadurch ergibt sich durchaus auch ein reales Zukunftsszenario, wenn die Menschheit mehr die Entwicklung von Robotern fördert. Daher regt diese postapokalyptische Welt auch zum Nachdenken an.
Die Lifelikes fand ich faszinierend dargestellt. Je mehr Gefühle in sie gesteckt wurden, umso mehr kann sich das auch ins Gegenteil wenden. Aber an dieser Stelle möchte nicht zu viel verraten, jedenfalls ergaben sich dadurch spannende Handlungen.

Zudem wurden auch einige gefühlvolle und romantische Szenen mit eingebaut, aber viel Zeit für Romantik bleibt nicht. Aber dennoch wurden die Szenen passend in die Geschichte integriert und man hat ein Gefühl bekommen, wie die Protagonisten zueinander stehen.

Der Schreibstil von Jay Kristoff ist fließend, direkt, schonungslos, teilweise auch gefühl- und humorvoll ausgestattet. Daher konnte ich einen guten und spannenden Lesefluss folgen. Oft konnte ich mir das Geschehene auch bildlich vorstellen, vor allem als es in die Wüste aus Glas ging.

Die Flucht von Eve und ihren Begleitern wurde aufregend, gefährlich und brutal dargestellt. Aber auch die Wahrheit über Eve zu erfahren, war spannend zu lesen. Daher ergaben sich auch einige Wendungen, die mich überraschen und überwältigen konnten. Gerade zum Ende hin wurde es dahingehend nochmals actionreich, sodass es in der Fortsetzung sicherlich spannungsvoll weitergeht.
Jay Kristoff beweist auch in dieser postapokalyptisch geprägten Welt viel Fantasie, Einfallsreichtum und Genialität. Ich kann daher sagen, dass mich auch diese Geschichte von ihm beeindrucken und immer mehr in den Bann ziehen konnte.

Fazit:
Die postapokalyptische Geschichte wurde faszinierend und einfallsreich gestaltet. Anfangs musste ich mich erst einmal in diese Welt hineinfinden und mich mit den einzelnen Charakteren bzw. menschenähnlichen Wesen anfreunden. Dennoch ergaben sich nach und nach spannende Szenen, die mich mehr und mehr in den Bann ziehen konnten. Das Geheimnis um Eves Vergangenheit führte zu Wendungen, die mich überraschen und überwältigen konnten. Zudem brachte der Lifelike Ezekiel einiges an Gefühl mit in die Geschichte hinein. Es ergaben sich zwischen den Kampfszenen auch erfrischende und humorvolle Begebenheiten. Auf die Fortsetzung bin ich schon gespannt.

Bewertung: 4 / 5

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Veröffentlicht am 15.02.2023

Die Magie war da, aber trotzdem wurde das Potenzial nicht vollständig ausgeschöpft

Air Awoken (Die Chroniken von Solaris 1)
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Das Buch hat mir durch die wunderschöne Aufmachung angesprochen, aber auch der Klappentext war nach meinem Geschmack. Außerdem hatte ich auch schon unterschiedliche Meinungen zur Geschichte gelesen, aber ...

Das Buch hat mir durch die wunderschöne Aufmachung angesprochen, aber auch der Klappentext war nach meinem Geschmack. Außerdem hatte ich auch schon unterschiedliche Meinungen zur Geschichte gelesen, aber wollte mich selbst davon überzeugen, wie sie tatsächlich ist.

Zunächst erfährt man etwas, wie Vhalla lebt und dass sie als Elevin in der Bibliothek im Palast arbeitet. Als der Kronprinz schwer verletzt vom Krieg zurückkehrt, rettet sie ihn mit ihren Recherchen und einem magischen Band. Dadurch erwacht ihre Gabe und der Kronprinz hilft ihr dabei, mehr darüber zu erfahren. Aber Vhallas Gabe ist groß und gefährlich. Aldrik und Vhalla kommen sich näher, aber durch die Magie könnte ihre Liebe zerstört werden.

Der Schreibstil war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, da er aus der dritten Person geschrieben wurde. Es ergab sich nicht immer ein flüssiger Lesefluss und über manche Sätze bin ich auch etwas gestolpert oder musste sie nochmals lesen. Aber nach einer Weile habe ich mich damit angefreundet.

Mit Vhalla wurde zunächst eine eher ruhige und unscheinbare Protagonistin geschaffen. Dennoch hat sie ihre Verehrer. Manchmal stößt sie sie von sich, aber dann macht sie auch wieder Gegensätzliches. In ihren jungen Jahren kann man es vielleicht noch nachvollziehen, aber dennoch war es an manchen Stellen auch nervig.
Aldrik ist eher mürrisch und auch etwas geheimnisvoll. Aber er hat auch etwas reizendes an sich. Er bewahrt seinen Schein, aber in Zweisamkeit kann er auch eine andere Seite zeigen.
Prinz Baldair ist lockerer und offener als sein Bruder. Daher wirkte er gleich von Anfang an sympathischer.

Das Setting wurde typisch für eine Fantasygeschichte gestaltet. Aber dennoch hätte ich mir von dieser Welt eine ausführlichere Beschreibung gewünscht. Ich konnte mich nicht so richtig in die Begebenheiten einfinden. Aber auch die Beschreibung zu den Charakteren war mir etwas zu wenig. Insgesamt wurde eher alles oberflächlich gehalten und man wurde einfach so in die Geschehnisse geworfen. Die magischen Gaben fand ich toll, aber dennoch wurde das Magiesystem nicht so ausführlich beschrieben. Ich fragte mich immer wieder, warum es den Turm gibt und wie das alles mit dem Weltenaufbau zusammenhängt.

Die Geschichte hatte an sich schon etwas. Nur leider wurde vieles zu wenig ausgebaut. Auch bei der Liebesgeschichte kamen kaum Gefühle auf. Aber hier denke ich, dass es in den Folgebänden mehr davon zu lesen gibt und man mehr die Verbundenheit spüren kann. Die Geschichte hat somit insgesamt noch Potenzial nach oben.

Fazit:
Der Auftaktband lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Die Fantasywelt wurde mir etwas zu wenig erklärt. Auch mit der Protagonistin Vhalla wurde ich nicht immer so warm. Gerade ihre widersprüchlichen Gefühle waren mir manchmal etwas zu nervig. Prinz Aldrik macht das Geschehen geheimnisvoll und etwas aufregend. Das angedeutete Magiesystem hat mir gefallen. Dennoch hätte ich auch hier gerne etwas mehr dazu erfahren. Denn so hatte die Geschichte schon etwas an sich und ich sehe daher noch Potenzial nach oben in dieser Reihe.

Bewertung: 3 / 5

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Veröffentlicht am 31.01.2023

Spannungsvoller und guter Abschluss

Project Jane 2. Die Macht der Gedanken
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Nach dem spannungsvollen Ende von Band 1 wollte ich wissen, wie es für Alyssa bei den Rebellen weitergeht und ob es ein Wiedersehen mit Ward gibt.

Bei den Rebellen muss sich Alyssa auf neue Gefährten ...

Nach dem spannungsvollen Ende von Band 1 wollte ich wissen, wie es für Alyssa bei den Rebellen weitergeht und ob es ein Wiedersehen mit Ward gibt.

Bei den Rebellen muss sich Alyssa auf neue Gefährten einlassen, aber auch mit ihrer Gabe klarkommen. Dafür setzt sie sich ein und möchte beim Kampf gegen Lengard helfen. Dabei kreuzen sie den Weg einer anderen Sprechergruppe. Zudem kommt sie einigen Geheimnisse ihrer Familie auf die Spur und dringt in vergessene Erinnerungen vor. Aber kann sie ihre Gabe wirklich kontrollieren und wer ist der wahre Feind?

Alyssa entwickelt sich mit ihrer Gabe weiter, aber möchte gleich zu viel auf einmal. Sie lässt sich nicht davon aufhalten, mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren. Daher handelt sie oft impulsiv und hält sich nicht zurück, obwohl es ihr gesagt wird. Aber dennoch ist das gut für den Verlauf der Handlungen. So wurde die Geschichte immer wieder vorangetrieben.
Aber auch durch die anderen Charaktere wurden immer wieder actionreiche Szenen eingebaut. Manche Charaktere konnte man nicht so richtig einschätzen, vor allem auf welcher Seite sie wirklich stehen. Daher ergab sich auch immer wieder die Frage, wen man tatsächlich trauen kann. Dadurch ergaben sich auch manchmal überraschende Wendungen.

Der Schreibstil wurde angenehm und anschaulich gestaltet, sodass man den Geschehnissen gut folgen konnte. Die geheimnisvolle Atmosphäre im Rebellenlager und auch bei der Rückkehr nach Lengard war immer wieder präsent.

Die Idee mit den unterschiedlichen Sprechergaben hat mir gut gefallen. Die Umsetzung dazu fand ich in Band 2 etwas actionreicher. Man kommt allmählich mehr dahinter und einem großen Ganzen auf die Spur. So wurde vieles aufschlussreich gestaltet. Hinter dem Bösewicht vebirgt sich noch etwas größeres, was man bisher nicht auf dem Schirm hatte. Jedoch war für mich das Motiv dahinter etwas zu schwach. Aber dennoch ergab es insgesamt eine spannungsvolle Geschichte, die mit vielen Geheimnissen und vielfältigen Charakteren einhergeht.

Fazit:
Die Idee mit der Sprechergabe fand ich gelungen. Eine Entwicklung von Alyssa ist spürbar, jedoch wollte sie manchmal zu viel auf einmal. Die Geschichte wurde durch actionreiche Szenen und den vielfältigen Charakteren immer wieder vorangetrieben. Nach und nach kommt man dem Geheimnis hinter den Geschehnissen auf die Spur und dahinter verbirgt sich noch viel mehr als man bisher ahnte. Allerdings war mir das Motiv hierbei etwas zu schwach. Aber insgesamt ergab sich eine spannungsvolle Story, die mit Band 2 einen guten Abschluss findet.

Bewertung: 4- / 5

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Veröffentlicht am 28.01.2023

Zwar emotional, aber etwas zu langatmig

Fragile Heart
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Band 1 hat mir sehr gut gefallen. Daher war ich schon sehr neugierig, wie es mit Adam und Rosie weitergeht und ob sie wieder zueinanderfinden werden.

Rosie versucht ihre Webradio-Show wieder voranzubringen. ...

Band 1 hat mir sehr gut gefallen. Daher war ich schon sehr neugierig, wie es mit Adam und Rosie weitergeht und ob sie wieder zueinanderfinden werden.

Rosie versucht ihre Webradio-Show wieder voranzubringen. Daher arbeitet sie viel, aber auch um Adam nach dem Bruch zu vergessen. Adam findet langsam wieder einen Weg aus seiner persönlichen Krise und tritt langsam wieder ins öffentliche Leben. Dadurch meldet er sich auch wieder bei Rosie. Sie versucht ihm freundschaftlich gegenüberzutreten. Aber dennoch kommen auch die alten Gefühle wieder hoch. Aber können sie ihre Gefühle zulassen, wenn immer wieder andere zusehen oder diese zu boykottieren versuchen?

Der Schreibstil konnte mich wieder an die Seiten fesseln, da er emotional gehalten war. Man konnte daher den Geschehnissen gut folgen und auch sich in die Gefühle der Protagonisten hineinversetzen. Durch die beiden Erzählweisen von Adam und Rosie ist man ein Teil ihrer Gedankenwelten und kommt ihnen wieder nahe.

Man merkt, dass es Adam nicht leicht fällt mit den Geschehnissen umzugehen und dass er seine Zeit braucht, um wieder zu alter Stärke zu kommen. Zudem erfährt man später noch, was in seiner Vergangenheit vorgefallen ist und warum er so verschlossen ist und eigentlich keine Nähe zulassen kann.
Aber auch Rosie muss einiges verarbeiten. Es wurde somit vieles authentisch dargestellt, aber dennoch kommt die Geschichte dadurch nicht so richtig voran. Mir kam sie manchmal etwas zu langatmig vor.

Die Liebesgeschichte ist in der Fortsetzung auch wieder ruhig gehalten. Nur durch die äußeren Umstände wirkt die Annäherung dramatisch und fast schon unmöglich. So wird diese immer wieder hinausgezögert. Die intensiven Gefühle, die ich in Band 1 spüren konnte, gingen mir hier leider etwas verloren, obwohl ich schon mit Rosie und Adam mitfieberte.

Die Themen, die schon in Band 1 aufgegriffen wurden, spielen auch hier wieder eine Rolle und müssen in den Handlungen verarbeitet werden. Denn so ein öffentliches Leben hat seine Schattenseiten. Durch die Themen hatte die Geschichte etwas Tiefgründiges und Authentisches. Außerdem hat man auch Verständnis für die Protagonisten und kann ihr Leid nachvollziehen.
Zudem spielen auch wieder die Musik und die anderen Bandmitglieder eine Rolle. Sie haben mir zusammen gut gefallen. Die Freundschaft der Bandmitglieder wurde gut hervorgeholt. So ergeben sich dadurch auch schöne Szenen in der Geschichte. Aber auch durch weitere Charaktere werden liebevolle Geschehnisse eingebaut.

Insgesamt konnte die Geschichte nicht ganz mit Band 1 mitgehalten. Zwar kam das Emotionale wieder zum Vorschein, aber trotzdem konnte mich die Liebesgeschichte nicht so sehr berühren und hatte für mich einige Längen. Es hat irgendwie der Funke gefehlt, der sonst Spannung und große Gefühle erzeugt hätte. Aber dennoch findet die Geschichte einen guten Abschluss.

Fazit:
Die Fortsetzung ist auch wieder emotional gehalten und konnte mich durch den Schreibstil an die Seiten fesseln. Aber dennoch konnte mich die Liebesgeschichte nicht so mitreißen wie in Band 1. Manchmal kam mir die Geschichte etwas langatmig vor und dadurch gingen die Gefühle etwas verloren. Durch die ernsten Themen wurden auch tiefgründige Handlungen eingebaut. Obwohl die Geschichte einige Längen hatte, wurde diese gut abgerundet und man findet einen guten Abschluss für Adam und Rosie.

Bewertung: 3+ / 5

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