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Veröffentlicht am 05.01.2025

O'hana und andere wertvolle Botschaften

Lilo & Stitch: O'hana heißt Familie
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Als riesengroßer "Lilo und Stitch-Fan" konnte ich mir diese im Carlsen-Verlag neu erschienene Graphic-Novel nicht entgehen lassen. Ich war Feuer und Flamme auf neue Geschichten von Lilo und ihrem ...

Als riesengroßer "Lilo und Stitch-Fan" konnte ich mir diese im Carlsen-Verlag neu erschienene Graphic-Novel nicht entgehen lassen. Ich war Feuer und Flamme auf neue Geschichten von Lilo und ihrem außerirdischen Begleiter. Gemeinsam mit meinen Kindern habe ich mich auf die kleinen Abenteuer eingelassen, musste jedoch leider schnell feststellen, dass die Geschichten wirklich sehr, sehr kurz sind. Im Grunde sind diese nur kurze Dialoge, welche zwar allesamt wertvolle Botschaften enthalten, mir aber einfach zu wenig waren. Im Gegensatz zu den Geschichten, werden die vermittelten Werte sehr ausführlich am Ende eines jeden Comics erklärt. Das Verhältnis war für mich nicht stimmig. Der Zauber von "Lilo & Stitch" wollte nicht zu mir durchdringen.

Begeistert hat mich dafür die graphische Gestaltung. Die Zeichnungen sind unglaublich süß und liebevoll gestaltet. Der Aquarelstill strahlt eine Ruhe aus, sodass die Botschaften noch besser wirken.

Fazit:
Eine Graphic-Novel inspiriert von Lilo und Stitch, die in kurzen Geschichten wundervolle Botschaften von Familie und Freundschaft vermittelt.

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Fördert die Kreativität

Mein Sachen suchen Lieblingsbuch
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Als ich das Wimmelbuch hier entdeckt habe, musste ich es einfach bei uns einziehen lassen. Meine Kinder sind begeistert, gibt es doch viel zu entdecken und zu finden.

Im Wald, auf der Baustelle, ...

Als ich das Wimmelbuch hier entdeckt habe, musste ich es einfach bei uns einziehen lassen. Meine Kinder sind begeistert, gibt es doch viel zu entdecken und zu finden.

Im Wald, auf der Baustelle, beim Markt oder im Zoo gibt es viele Geschichten zu entdecken. Meine Kinder lieben das Suchen und Finden. Als Mama freut es mich jedes Mal mitzuerleben, wie meine Kinder ihre eigenen kleinen Geschichten zu den Bildern erzählen oder sich einfach freuen, wenn sie wieder etwas Neues gefunden haben.

Die farbenfrohen Illustrationen begeistern und das Buch ist wirklich sehr robust und hält auch groberen Kinderhänden stand.

Von uns gibts für das Wimmelbilderbuch eine große Empfehlung. Es macht Spaß die gesuchten Gegenstände zu suchen und zu finden, eigene Geschichten zu erfinden und die Kreativität wird auf jeden Fall dabei gefördert.

Veröffentlicht am 05.01.2025

Im Wald ist einiges los

Wieso? Weshalb? Warum? junior. Tiere im Wald
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Wir lieben die lehrreichen Bücher der „Wieso, Weshalb, Warum“-Reihe und so durfte auch dieses bei uns nicht fehlen. Vorallem meinem 3-jährigen Sohn hat das Buch mit den Klappen und „Geheimnissen“, die ...

Wir lieben die lehrreichen Bücher der „Wieso, Weshalb, Warum“-Reihe und so durfte auch dieses bei uns nicht fehlen. Vorallem meinem 3-jährigen Sohn hat das Buch mit den Klappen und „Geheimnissen“, die dahinter verborgen sind begeistert.

Dieses Mal sind es die verschiedensten Waldbewohner und deren Lebensrauf, den es zu erkunden gilt. Vom Krabbeltier bis zum Wildschwein stellen sich die Tiere vor. So erfährt man in kurzen Wissestexten wo und wie die Tiere wohnen, was sie fressen und wie sie leben. Durch die einfache Gestaltung der Texte ist das Buch auch für Erstleser geeignet.

Die Illustrationen begeistern jedes Mal aufs neue und so macht es auch Spaß, das robuste Büchlein einfach nur anzuschauen. Mein Sohn hat noch nicht so die Ausdauer zum Zuhören, selber blättern und anschauen, macht er aber richtig gerne. Von uns gibts auch für diesen Band der Reihe eine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Mitreißende Slow-Burn-Romantasy verwoben in arabischer Mythologie

We hunt the Flame
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»Es liegt eine gewisse Schönheit im Chaos, eine Herrlichkeit im Unkontrollierbaren.«

Zitat aus „We Hunt the Flame“, Pos. 1585 (E-Book)

Hafsah Faizal konnte mich mit ihrem Dilogieauftakt rundum ...

»Es liegt eine gewisse Schönheit im Chaos, eine Herrlichkeit im Unkontrollierbaren.«

Zitat aus „We Hunt the Flame“, Pos. 1585 (E-Book)

Hafsah Faizal konnte mich mit ihrem Dilogieauftakt rundum begeistern. Inspiriert von arabischer Mythologie bin ich eingetaucht in eine Welt, in der die Magie vor langer Zeit verloren gegangen ist. Ich habe unsere Protagonisten auf einer schicksalhaften Mission begleitet ein verschollenes Artefakt zu finden, um die Magie nach Arawiya zurück zu bringen und damit das Reich vor dem drohenden Untergang zu bewahren. Ein großes Highlight, das laut nach der Fortsetzung schreit.

„We hunt the Flame“ ist abwechselnd aus der Sicht von Kronprinz Nadir und Jägerin Zafira geschrieben. Ich habe sie beide schnell in mein Herz geschlossen, trotz all der Finsternis, welche die beiden umgibt.

Zafira ist mutig, aufopferungsvoll und eine begnadete Jägerin. Als einzigen Menschen ist es der jungen Demenhunin gelungen den finsteren und bedrohlich Arz, einem magischen Wald, der sich Tag für Tag mehr ausweitet und droht das Kalifat zu verschlingen, zu betreten und lebend wieder zu verlassen. Als Mann verkleidet riskiert Zafira täglich ihr Leben, um ihr Volk mit Nahrung zu versorgen.

Kronprinz Nadir hat es mir da etwas schwerer gemacht, ihn zu mögen. Zum Haschaschinen ausgebildet, tötet Nadir im Auftrag seines Vaters, dem grausamen Sultan. Nicht ohne Grund wird Nadir auch Prinz des Todes genannt. Nadirs Beweggründe und seine Taten blieben lange Zeit ein großes Rätsel für mich. Irgendwann sind die Dämme aber gebrochen und ich habe hinter die Schatten, die Nadir begleiten, geblickt und den Sarasinen in mein Herz geschlossen.

Auf der Insel Sharr treffen Zafira und Nadir aufeinander, beide mit dem Auftrag ein verschollenes Artefakt zu finden. Was Zafira nicht weiß, ist, dass Nadir auch den Auftrag hat den berühmten Jäger zu töten.

Ich habe die Dynamik zwischen Zafira und Nadir einfach geliebt. Die beiden stehen auf komplett unterschiedlichen Seiten. Zafira, eine Bauerntochter aus einem Kalifat, dass in Frauen nicht viel Wert sieht und Nadir, der Sohn des Sultans, dessen Leben aus Blutvergießen und Töten besteht. Doch da ist auch dieses Prickeln, das die beiden umgibt. Wir haben hier eine Slow-Burn-Romance und ich habe jedes Detail davon so sehr geliebt. Die Emotionen waren für mich greifbar und ich fand die Entwicklung der Beziehung zueinander richtig spannend und fesselnd. Es war wie ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch.

Mit General Altair Al-Badawi, dem unsterblichen Safi Benyamin Haadi und Kriegerin Kifah Darwish hat Hafsah Faizal weitere interessante Charaktere auf die gefährliche Insel geschickt, wobei ich vorallem Altairs Charme verfallen bin. Sein loses Mundwerk hat die brodelnde Stimmung herrlich erfrischt und aufgelockert.

Es ist eine Schicksalsgemeinschaft, die sich auf Sharr zusammenfindet, jeder mit einem eigenen Geheimnis im Gepäck.

Große Liebe gilt auch Hafsah Faizals detailreichen Schreibstil, welcher mit seinen vielen arabischen Einwürfen und Redewendungen eine großartige Welt vor meinen Augen hat entstehen lassen.

Ich habe den Dilogieauftakt von Anfang bis Ende verschlungen. Durch die zahlreichen, unvorhersehbaren Enthüllungen und Wendungen hatte ich stets den Drang weiterlesen zu müssen. Für mich war das Buch bis zum Schluss mitreißend und ich kann es kaum erwarten mit Band 2 zu starten.

Fazit
Eine mitreißende Slow-Burn-Romantasy verwoben in arabischer Mythologie. Absolut packend und fesselnd geschrieben!

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Veröffentlicht am 20.11.2024

Die schmutzigen Tage

Tage einer Hexe
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Zugegeben, Hexe Kosara hat es mir mit ihrem sturen, gedankenlosen Charakter nicht immer ganz so leicht gemacht. Dennoch habe ich die Zeit mir ihr unglaublich genossen. Genoveva Dimova hat mich ...

Zugegeben, Hexe Kosara hat es mir mit ihrem sturen, gedankenlosen Charakter nicht immer ganz so leicht gemacht. Dennoch habe ich die Zeit mir ihr unglaublich genossen. Genoveva Dimova hat mich mit ihrem Schreibstil, dem trockenen Humor und den hitzigen Dialogen, und ihrer durch slawische Mythologie inspirierten Welt total begeistert.

Jedes Neujahr lüftet sich der Schleier zwischen den Welten und lässt für 12 Tage Monster in die Stadt Chernograd. In diesen "schmutzigen Tagen" ziehen Varkolaks, Karakonjuln, Samodiven und viele andere bösartige Wesen durch die Straßen. Das schlimmste aller Moster ist der Zmey und eben dieser hat es auf Feuerhexe Kosara abgesehen. Und ausgerechnet in der Neujahrsnacht verliert Kosara ihren Hexenschatten und damit auch ihre Hexenkraft beim Kartenspielen an einen fremden Reisenden. Um zu überleben und den Zmey zu entkommen, bleibt Kosara nichts anderes übrig, als sich in die benacharte Stadt Belograd zu flüchten. Und sie muss ihren Hexenschatten wieder finden, denn ohne diesen, wird Kosara selbst zu einem Schatten verblassen.

Mir hat die Geschichte richtig viel Spaß gemacht. Mit ihrer vorschnellen und unüberlegten Art stolpert Kosara von einer brenzligen Situation in die nächste. So macht sie auch relativ schnell die Belograder Polizei bzw. Ermittler Arsen auf sich aufmerksam, der sich auch nicht mehr so einfach abschütteln lässt.

Die Welt, in die Genoveva Dimova uns entführt ist faszinierend. Auf der einen Seite haben wir die graue von einer lebendigen Mauer umzingelte Stadt Chernograd, in der es Hexen und Magie gibt und wo in en 12 Tagen nach Neujahr Jagd auf Monster gemacht wird. Auf der anderen Seite der Mauer hingegen liegt das heitere und sonnige Belograd, welches im Gegensatz zu Chernograd regelrecht im Reichtum schwimmt. Den Chernogradern ist die Einreise nach Belograd untersagt bzw. durch die menschenfressende Mauer auch nur schwer möglich. Ich habe die ganzen Ideen richtig gefeiert.

Die Handlung selbst ist spannend und wendungsreich. Die meisten Enthüllungen habe ich tatsächlich nicht kommen sehen. Gemeinsam mit Kosara und Arsen gehts an die verschiedensten Orte zu Land und auch zu See. Es entwickelt sich auch eine kleine Romanze zwischen der Hexe und dem Ermittler, allerdings wirklich nur ganz dezent. Ich fands sehr passend.

Ich würde mich, vorallem nach dem Ende, sehr auf ein Widersehen mit Kosara und Arsen.

Fazit:
Eine düstere Geschichte über Monster und Hexen inspiriert durch slawische Mythen und Legenden. Ich habs geliebt.




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