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Veröffentlicht am 03.11.2020

Eine sehr witzige Fortsetzung

Klugscheißer Deluxe
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Inhalt:
Timo Seidel ist 29 Jahre alt und hat beruflich noch nicht viel in seinem Leben erreicht. Bisher stand ihm vor allem immer seine große Klappe im Weg, denn Timo leidet unter einer weit verbreiteten, ...

Inhalt:
Timo Seidel ist 29 Jahre alt und hat beruflich noch nicht viel in seinem Leben erreicht. Bisher stand ihm vor allem immer seine große Klappe im Weg, denn Timo leidet unter einer weit verbreiteten, aber sehr unangenehmen Krankheit: Er ist ein chronischer Klugscheißer! Dagegen helfen leider auch keine Tabletten. Und so gerät Timo immer wieder mit seinen Mitmenschen aneinander, was auch dazu führte, dass er vor fünf Jahren sein Studium schmiss. Nun glaubt er allerdings, erwachsener zu sein und beschließt, mit Ende zwanzig doch noch einmal ein Studium neben seiner Aushilfsstelle an einer Abendschule zu wagen. An der Universität trifft er auf anstrengende Lehrkräfte, außergewöhnliche Mitstudierende und auf die bildhübsche Sophie, die ihm obendrein den Kopf verdreht. Ein Klugscheißer an der Uni – kann das gut gehen?

Meine Meinung:
"Klugscheißer Deluxe" von Thorsten Steffens ist ein sehr witziger Roman, bei dem besonders alle Liebhaber der deutschen Sprache voll auf ihre Kosten kommen. Diese Fortsetzung ist wirklich gelungen, kann aber mit dem ersten Band nicht ganz mithalten.

Ja, ich muss zugegeben: Was Grammatik angeht, da bin ich auch ein wenig ein "innerer" Klugscheißer. Wenn ich höre, was manche Leute so von sich geben, da kräuselt sich bei mir alles, ich würde am liebsten die Augen verdrehen und die Nackenhaare stellen sich auf, ABER: Ich halte mich zurück, sage nichts dazu und denke mir meinen Teil. Nicht so Timo Seidel, wie wir ihn aus Band eins kannten. Er nahm kein Blatt vor den Mund und sprach das aus, was andere denken. Kein Wunder, dass er da nicht selten aneckte und auf Gegenwind stieß. Aber eines kann ich sagen: Ich habe ihn gefeiert - das ganze Buch lang. lach
Er war mir super sympathisch und ich fand es klasse, dass er so offen und ehrlich ist.

Nun hat er sich dazu entschlossen, sich erneut an ein Studium zu wagen. Ob er sich diesmal mehr zusammenreißen kann als bei seinem ersten Versuch?
Ich muss gestehen, dass ich die ganze Zeit nur darauf gewartet habe, wie Timo wieder einen Spruch raushaut.

Der Schreibstil von Thorsten Steffens ist locker-leicht, flüssig und super angenehm zu lesen. Die Seiten flogen nur so dahin und so war es kein Wunder, dass ich das Buch schnell verschlungen habe.

In dem Roman werden immer mal wieder einige Begriffe, wie z.B. Nahtrottelerfahrung, Vatersprachler oder Bett-Wissenschaft, erklärt. Sie sind hervorgehoben und hinterlegt wie bei einem Lexikoneintrag und bekommen eine für den aktuellen Kontext passende Bedeutung, die sehr amüsant beschrieben wird.

Von den anderen Figuren in diesem Buch wie Sophie, den Kommilitonen, den Lehrern an der Abendschule, an der er noch arbeitet, und seiner Oma bekommt man auch einen guten Eindruck und sie bringen reichlich Abwechslung mit. Besonders die Oma mit ihrem Dialekt hat mir gut gefallen.

Auch wenn einige Entwicklungen natürlich schon vorhersehbar waren, wurde es nie langweilig.
Ich saß teilweise mit dem Buch im Wartezimmer, war am lesen und hatte ein Dauergrinsen im Gesicht, das man aktuell dank der notwendigen Maske ja nicht gesehen hat. Aber immer mal wieder ist mir ein lauteres Kichern herausgerutscht, weil manche Szenen so witzig sind, dass man sich einfach nicht zurückhalten kann.

Ich kann gar nicht so genau sagen, wieso mich dieser Band nicht so sehr mitgerissen hat, wie der erste, denn es gibt auf jeden Fall sehr viele witzige Szenen. Aber irgendwie hat mich Timos Vernarrtheit in Sophie wohl gestört und eine Entwicklung am Ende ging mir dann eindeutig zu schnell.

Was mir dagegen an diesem Band sehr gut gefallen hat, war das geschilderte Unileben. Ich denke, dass so gut wie jeder Student eine Professorin wie die "Kaltwasser" kennt, die hier sehr anschaulich beschrieben wird.

Fazit:
"Klugscheißer Deluxe" von Thorsten Steffens ist ein witziger und amüsanter Roman, der durch seinen locker-leichten Schreibstil sowie viele humorvolle Situationen überzeugt. Ich kann das Buch auf alle Fälle weiter empfehlen und hoffe, dass es noch mehr Bücher mit diesem Protagonisten geben wird.

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Veröffentlicht am 03.11.2020

Eine grandiose Fortsetzung einer Manga-Serie über die Liebe zu Büchern

Magus of the Library 3
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Inhalt:
Amun, eine Stadt wie aus einem arabischen Märchen… in Armut wächst dort ein Elfenkind heran. Dessen „Schwester“ arbeitet hart, damit das Geschwisterchen lesen und schreiben lernt, da ein geächtetes ...

Inhalt:
Amun, eine Stadt wie aus einem arabischen Märchen… in Armut wächst dort ein Elfenkind heran. Dessen „Schwester“ arbeitet hart, damit das Geschwisterchen lesen und schreiben lernt, da ein geächtetes „Langohr“ sonst überall ausgegrenzt wird. Doch was bringt die ganze Bildung, wenn man all die schönen Bücher der Bibliothek nicht lesen darf, weil einen der Bibliothekar immer wieder vor die Tür setzt?

Eines Tages gibt es mächtig Aufregung in der kleinen Stadt, denn die Bibliotheksaufseher von Af'shak - der Stadt des Wissens - reisen an: mächtige Gelehrte, von denen einer, Sedna, nichts gegen das so fremdaussehende Kind zu haben scheint. Für das Elfenkind beginnt eine aufregende Zeit mit Magie und traumhaften Abenteuern, die nur aus Büchern erwachsen können...

Meine Meinung:
"Magus of the Library 3" von Mitsu Izumi ist eine grandiose Fortsetzung einer Manga-Serie über die Liebe zu Büchern.
Für mich als Buchliebhaberin, die unheimlich sorgfältig mit ihren Büchern umgeht, ist dies genau das richtige Buch, denn man fühlt sich unter Gleichgesinnten sofort unheimlich wohl.

Direkt zu Beginn der Geschichte ist man wieder mittendrin, wird sofort von den Zeichnungen und Erzählungen abgeholt und in eine fantastische Welt mit hineingenommen. Die Handlung setzt nahtlos an den zweiten Band an, der mit einem fiesen Cliffhanger endete. Da wollte ich unbedingt schnell wissen, wie es weiter geht.

Der Zeichenstil ist wie schon in den vorherigen Bänden unfassbar gut. Die Zeichnungen von Mitsu Izumi sind so schön, dass man diesen Manga gar nicht schnell lesen kann, weil man so viel Zeit damit verbringt, diese Kunstwerke ganz genau zu betrachten. Diese sind nämlich sehr detailliert ausgearbeitet und bei jedem neuen Hinsehen bemerkt man etwas, das man zuvor nicht gesehen hat. Das ist wirklich grandios.

Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen. Während die Handlung im ersten Band in Amun stattfand und im zweiten Band viele neue Schauplätze hinzukamen, die alle sehr spannend waren, spielt dieser dritte Band nun überwiegend in der Stadt der Bücher. Diese wird im Buch übrigens immer Ajtzak geschrieben und nicht Af'shak wie im Klappentext. Allerdings sieht man in diesem Band nun noch etwas mehr von der Stadt als in Band zwei, denn auch hier werden neue Orte innerhalb der Stadt aufgesucht. Die Zeichnungen dazu sind absolut beeindruckend. Aber auch Amun kommt in diesem Band wieder als Schauplatz vor.

Das Elfenkind ist ein Protagonist, mit dem man vom Beginn der Geschichte sofort mitfiebert. Somit macht es sehr viel Spaß, ihn auf seinem Weg und bei all seinen Erlebnissen zu begleiten. Vor allem ist es aber auch interessant, seine Entwicklung mitzuerleben.
Auch die anderen Figuren, von denen in diesem Band nun wieder einige neue dazu kommen, sind sehr spannend und vielfältig. So kommt es zu reichlich Abwechslung in diesem Buch.

Das Ende lässt auf viele weitere Abenteuer mit dem Jungen hoffen und macht sehr neugierig auf mehr.

Fazit:
Dieser Manga ist eine unfassbar gute Serienfortsetzung, die durch detaillierte Zeichnungen, einen sympathischen Protagonisten und eine spannende Geschichte überzeugt. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzungen und kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 30.09.2020

Ein grandioser Abschluss der Lichtsplitter-Saga

Donnerseelen
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Inhalt:
Erneut wird Kayden auf eine Mission geschickt:
Er soll verhindern, dass die Strahlenden Türme,
welche ein Relikt aus dem Großen Krieg bewachen, ihre Magie verlieren.
Doch der Nordmann fliegt direkt ...

Inhalt:
Erneut wird Kayden auf eine Mission geschickt:
Er soll verhindern, dass die Strahlenden Türme,
welche ein Relikt aus dem Großen Krieg bewachen, ihre Magie verlieren.
Doch der Nordmann fliegt direkt in eine Falle.

Aira bleibt nach der Schlacht auf Barshan Anur zurück.
Schnell erkennt sie, dass der Feind in den eigenen Reihen lauert.
Nach diesem Verrat muss sie aufbrechen, um das Einzige zu
finden, das die Dunkelheit zu besiegen vermag: die Lichtsplitter.

Die dunkle Zauberin überzieht derweil ganz Avantlan mit Krieg.
Es liegt an den letzten Elementarwirkern, sich ihr entgegenzustellen.
Denn nur gemeinsam können sie zu Donnerseelen werden und Shizari besiegen.

Meine Meinung:
"Donnerseelen" ist der dritte und letzte Band der Lichtsplitter-Saga von Mira Valentin und Erik Kellen. Es ist der krönende Abschluss der Saga.
Während ich von Valentin bisher alle Bücher gelesen habe, war der erste Band dieser Saga für mich das erste Buch von Kellen.
Und eines kann ich direkt vorneweg nehmen: Die zwei Autoren ergänzen sich perfekt.

Das Cover des Buches ist absolut treffend für die Geschichte, die hier erzählt wird. So viele kleine Details sind hier verborgen, die alle in der Erzählung eine Rolle spielen: die Säulen im Hintergrund, der Himmel, der von lilanen Blitzen durchbrochen wird und somit perfekt zum Titel passt, Aira und Kayden im Vordergrund gemeinsam mit Klecks. Mit den wunderschönen Lilatönen, die das Blau des erstes Bandes und das Rot des zweiten sehr gut ergänzen, ist dieses Cover, das Alexander Kopainski gezaubert hat, einfach absolut perfekt. Es ist ein richtiger Blickfang im Bücherregal.

In dem Buch befindet sich zunächst ein sehr übersichtliches Personenverzeichnis, das es einem sehr leicht macht, den Überblick zu behalten. Es folgt eine sehr schön gestaltete Karte, auf der man die Übersicht über die Schauplätze bekommen kann und während des Lesens immer mal wieder draufschauen kann. Nach dieser geht es dann mit der Geschichte los.
Am Ende befindet sich zudem ein Glossar, in dem vor allem einige Seemannsbegriffe erklärt werden, was sehr hilfreich ist.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Aira und Kayden geschrieben. Da hier zwei sehr unterschiedliche Charaktere vorhanden sind, ist es nahezu perfekt, dass auch der Schreibstil sich zwischen den beiden unterscheidet. So hat jeder Protagonist seinen passenden Stil gefunden, der für seine Situation, sein Umfeld und seinen Charakter einfach wie maßgeschneidert ist. Gemeinsam bilden sie ein Ganzes, das sich nahtlos ineinander fügt und perfekt ergänzt.

Während man im ersten Band Kaydens und Airas Geschichte noch getrennt voneinander erlebt hat, da sie erst am Ende des Buches aufeinander gestoßen sind, und sie sich im zweiten Band direkt von Anfang an gemeinsam auf eine Reise begaben, sind die beiden in diesem Band zunächst wieder einmal voneinander getrennt. Sie erleben unterschiedliche Dinge, sind an völlig anderen Orten und wissen nicht, wie es dem anderen geht. Als Leser bekommt man hier also viel mehr mit als die beiden selbst und weiß ganz genau, wie es um den anderen steht.

Dieser Abschluss der Saga ist noch spannender, noch dramatischer und noch faszinierender als die vorherigen Bände. Auch die Grundstimmung hat sich wieder einmal geändert, da man Aira und Kayden nun wieder getrennt erlebt und einige dramatische Ereignisse vorkommen.

Beide Protagonisten machen auch in diesem dritten Band der Lichtsplitter-Saga große Entwicklungen durch. Ich fand es unglaublich spannend, mitzuerleben, wie sie sich den einzelnen Herausforderungen stellen müssen, heranwachsen und sich immer weiterentwickeln. Dies wird besonders bei Aira deutlich. Man kann als Leser richtig mitfühlen, wie es den beiden dabei geht.

Besonders gut hat mir an dem Buch gefallen, dass ich nicht nur eine sehr genaue Vorstellung von Kayden und Aira bekommen habe, mit denen man alles miterlebt, denn ich konnte mir sie sowohl vom Äußerlichen her als auch charakterlich sehr gut vorstellen; sondern, dass man zudem auch einen sehr guten Eindruck von den vielen anderen Personen bekommt, die im Verlauf der Geschichte den beiden Protagonisten begegnen. Es werden hier also viele kleine Geschichten nebenbei miterzählt, die sich miteinander verweben und am Ende irgendwann ein großes Ganzes ergeben. Manche Personen sind einem hierbei schon sehr ans Herz gewachsen, andere weniger. Einige Charaktere aus den ersten Bänden sind in diesem nicht mehr dabei und ja, ich muss zugeben, dass manche mir wirklich fehlen. Dafür kamen aber einige andere hinzu, die das ganze nochmal richtig aufmischen. Und manche, die anfangs nur einen kurzen Auftritt hatten, kommen hier nun sehr intensiv vor. Das war besonders spannend.
Ans Herz gewachsen sind mir neben Aira und Kayden vor allem das Fuchsmädchen Klecks sowie die zwei Wirker Nephele und Waris. Alle sind sehr unterschiedlich und doch gibt es Punkte, die dafür sorgen, dass man früher oder später Verständnis für manche Taten und Handlungen entwickeln kann.

Sehr gut fand ich auch, dass man hier gemeinsam mit den Charakteren eine große Anzahl an Schauplätzen durchwandert, die jeweils immer so gut beschrieben werden, dass ich mich mitten in das Geschehen hineinversetzt gefühlt habe. Ich bin komplett in diese andere Welt abgetaucht und habe mich gefühlt, als wäre ich ein Teil davon. Die Schauplätze in diesem dritten Band waren zudem zum Teil auch komplett neue und nicht nur die schon bekannten. Das macht die Saga direkt komplexer, umfangreicher und noch fantasievoller.
Auch die Wesen und Monster, die uns in dieser Geschichte begegnen, hatte ich so klar vor Augen, als stünden sie direkt vor mir.
Dieser bildhafte und metaphorische Schreibstil gefiel mir außerordentlich gut.

Aber kommen wir nun zum letzten und besten Punkt: die Spannung! Während mich Band 1 schon von der ersten bis zur letzten Seite so sehr gefesselt hat, dass ich jedes Wort nicht nur in mich aufgesogen, sondern nahezu inhaliert habe wie ein nach Luft ringender Asthmatiker - und ja, ich weiß sehr gut, wovon ich da spreche -, und der zweite Band das noch getoppt hat, hat dieser Abschluss noch einmal eine Schippe draufgelegt. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und die Story hat mich unheimlich gepackt. Ich wurde immer wieder so sehr überrascht und schockiert, dass kaum Zeit blieb, um Luft zu holen.
Und wie man es schon von dieser Saga kennt, gibt es scheinbar kein Buch ohne Verluste. Während es im ersten Band schon die ersten Tode zu beklagen gab und es auch im zweiten wieder hart zuging, bleibt einem auch im Abschlussband nichts erspart. Die Leser werden absolut nicht verschont. Ein Drama jagt das nächste.
Kurz vor dem Ende des Buches dachte ich mir nur: Oh Gott, nein, was habt ihr nur getan!? Wie konntet ihr so etwas schreiben?

Eines ist sicher: Diese Saga wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben und es ist schade, dass es nun schon vorbei ist.

Fazit:
Dieser Abschluss der Lichtsplitter-Saga von Erik Kellen und Mira Valentin war für mich ein absolutes Highlight, das mich von der ersten bis zur letzen Seite gepackt hat. Es war eine atemberaubende und faszinierende Mischung aus Fantasy, Drama, Spannung und Liebe, die mich absolut überzeugt hat.
Ich kann dieses Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 29.09.2020

Gute Fortsetzung der Cassandra-Carper-Reihe

Cassandra Carpers fabelhaftes Café - Zeitreise mit Zuckerguss
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Inhalt:
Seitdem Emma Cassandras fabelhaftes Café entdeckt hat, verbringt sie ihre ganze Freizeit in der Backstube. Doch als der Hexenrat zur Walpurgisnacht seinen Besuch ankündigt, ist die Aufregung groß. ...

Inhalt:
Seitdem Emma Cassandras fabelhaftes Café entdeckt hat, verbringt sie ihre ganze Freizeit in der Backstube. Doch als der Hexenrat zur Walpurgisnacht seinen Besuch ankündigt, ist die Aufregung groß. Die Zauberer wollen sichergehen, dass die magische Bibliothek bei Cassandra in guten Händen ist. Die Hexe hat die Bücher in der Vergangenheit versteckt - aber wo genau, das weiß sie nicht mehr. Emma, Paula und die Hexen springen zurück ins Jahr 1983. Dort beginnt ein wahrer Wettlauf gegen die Zeit ...

Meine Meinung:
"Cassandra Carpers fabelhaftes Café. Zeitreise mit Zuckerguss" von Mona Herbst ist eine gute Fortsetzung der Reihe über Magie und Freundschaft, die aber leider nicht ganz mit dem ersten Band mithalten kann.

Das Cover des Buches passt einfach perfekt zum Inhalt. Man sieht Emma diesmal gemeinsam mit Paula. Es sind wieder viele Cupcakes mit dabei, glitzernde Sternchen, aus denen Magie strömt, viele Bücher sowie eine Katze, die auch in dem Buch eine Rolle spielt. Wenn man sich das anschaut, wird man schon direkt in die richtige Stimmung für die Geschichte versetzt und hat beim Lesen dann einiges klarer vor Augen.

Auch das Innenleben des Buches ist sehr anschaulich gestaltet. Die Seitenzahlen werden wie schon im ersten Band durch Muscheln verziert und vor jedem Kapitelbeginn ist eine kleine Zeichnung, die zum folgenden Inhalt passt.

Die Schriftgröße ist angenehm groß und auch der Scheibstil ist sehr flüssig zu lesen. So ist es nicht verwunderlich, dass man dieses Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen würde.

Emma ist eine sehr sympathische Protagonistin. Man lernt sie in diesem Band noch besser kennen als im ersten. Und auch über Paula und die Familien der beiden erfährt man einiges.

Es kommen einige schon aus dem ersten Band bekannte Figuren sowie ein paar neue vor, die alle so gut beschrieben werden, dass man sie sich ganz genau vorstellen kann. Es ist, als würde man sie bildlich vor Augen sehen.
Auch die verschiedenen Schauplätze werden besonders bildreich dargestellt.

Ein bisschen schade fand ich allerdings, dass Ben in diesem Band eindeutig zu kurz kommt. Nach den Entwicklungen der Geschichte im Reihenauftakt, hätte ich erwartet, dass er in diesem Band eine größere Rolle spielen würde.

Manche Entwicklungen waren sehr vorhersehbar, anderes hat mich dagegen sehr überrascht.
Besonders spannend fand ich die Zeitreise und einige Begegnungen, die währenddessen stattgefunden haben.

Fazit:
Für mich war diese Fortsetzung der "Cassandra-Carper-Reihe" überwiegend spannend und lesenswert. Die Mischung aus Freundschaft, Magie, zauberhaften Schauplätzen und sympathischen Figuren hat mir gut gefallen, auch wenn dieser Band nicht ganz mit dem Vorgänger mithalten konnte. Dennoch kann ich dieses Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 29.09.2020

Gelungener Reihen-Auftakt über Freundschaft und Magie

Cassandra Carpers fabelhaftes Café
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Inhalt:
An einem windigen Herbsttag stürmt Emma auf der Flucht vor den fiesen Clark-Brüdern in ein seltsames kleines Café. Als die rosarote Tür hinter ihr zuschlägt, bimmelt es und sie sieht sich einer ...

Inhalt:
An einem windigen Herbsttag stürmt Emma auf der Flucht vor den fiesen Clark-Brüdern in ein seltsames kleines Café. Als die rosarote Tür hinter ihr zuschlägt, bimmelt es und sie sieht sich einer zarten Frau gegenüber, die sie neugierig mustert. Was Emma nicht ahnt: Diese Frau heißt Cassandra Carper, und sie ist eine Hexe. In ihrem Café backt sie wunderbare Cupcakes mit der gewissen Prise Magie. Sie duften verlockend. Als Emma in einen hineinbeißt, entfaltet die Magie ihre Kraft und eröffnet ihr eine Welt, die sie sich niemals hätte vorstellen können ...

Meine Meinung:
"Cassandra Carpers fabelhaftes Café. Magische Cupcakes aller Art" von Mona Herbst ist ein gelungener Reihen-Auftakt über Magie und Freundschaft.

Das Cover des Buches passt einfach perfekt zum Inhalt. Man sieht Emma mit vielen Cupcakes, glitzernde Sternchen, aus denen Magie strömt, sowie zwei Tiere, die auch in dem Buch eine Rolle spielen. Wenn man sich das anschaut, wird man schon direkt in die richtige Stimmung für die Geschichte versetzt und hat beim Lesen dann einiges klarer vor Augen.

Auch das Innenleben des Buches ist sehr anschaulich gestaltet. Die Seitenzahlen werden durch Muscheln verziert und vor jedem Kapitelbeginn ist eine kleine Zeichnung, die zum folgenden Inhalt passt.

Die Schriftgröße ist angenehm groß und auch der Scheibstil ist sehr flüssig zu lesen. So ist es nicht verwunderlich, dass man dieses Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen würde.

Emma ist eine sehr sympathische Protagonistin. Schon von der ersten Szene an kann man sich gut in sie hineinversetzen. Man fühlt direkt mit ihr mit und ist gespannt, wie es mit ihr weitergeht.

Es kommen einige weitere Figuren vor, die alle so gut beschrieben werden, dass man sie sich ganz genau vorstellen kann. Es ist, als würde man sie bildlich vor Augen sehen.
Einen besonders guten Eindruck bekommt man hierbei nicht nur von Emma, sondern auch von ihrer Freundin Paula und deren Bruder Ben.
Auch die verschiedenen Schauplätze werden besonders bildreich dargestellt.

Von der ersten bis zur letzten Seite steigt die Spannung bis zum großen Finale.

Fazit:
Für mich war dieser Reihenauftakt der "Cassandra-Carper-Reihe" durchgehend spannend und lesenswert. Die Mischung aus Freundschaft, Magie, zauberhaften Schauplätzen und sympathischen Figuren hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt noch mehr von Emma und Paula lesen wollte. Da war es gut, dass der zweite Band schon parat stand.
Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung.

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