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Veröffentlicht am 25.02.2020

Ein Debütroman mit viel Potenzial und einigen Schwächen

Tokessah
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Inhalt:
Die Liebe, mein Spatz, ist das schönste aller Gefühle, aber auch das schmerzhafteste …
Die Halbgöttin Tokessah lebt wohlbehütet mit ihrer Mutter, der Schicksalsgöttin Tyche, auf der Akropolis des ...

Inhalt:
Die Liebe, mein Spatz, ist das schönste aller Gefühle, aber auch das schmerzhafteste …
Die Halbgöttin Tokessah lebt wohlbehütet mit ihrer Mutter, der Schicksalsgöttin Tyche, auf der Akropolis des Himmelreichs.
Wie alle Halbgötter strebt auch sie nach dem göttlichen Siegel, das ihr erlaubt, zwischen Himmel und Erde zu reisen. Um sich der Prüfung zu stellen, die sie von Tyche auferlegt bekommen hat, reist Tokessah auf die Erde.
Kaum angekommen, wird ihr irdisches Leben durch eine schicksalhafte Begegnung auf den Kopf gestellt. Tokessah stürzt in das Abenteuer ihres Lebens.
Wird sie die Prüfung bestehen und sich den Göttern gegenüber als würdig erweisen, oder schlummert in ihr vielleicht doch zu viel Mensch?

Meine Meinung:
"Tokessah: Zwischen Himmel und Erde" von Hannah Sternjakob ist ein Debütroman mit viel Potenzial und einigen Schwächen.

Als ich das Cover des Buches das erste Mal gesehen habe, hat es mich sofort angesprochen. Auch der Klappentext klingt nach einer tollen Geschichte, die genau das Richtige für mich ist, denn ich liebe alles, was mit Göttern und Mythologie zu tun hat. Da war es natürlich klar, dass ich mir dieses Buch kaufen musste.

Zunächst einmal zu den positiven Dingen:
Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Buches. Wenn man es sich anschaut, hat man ganz genau einen Eindruck davon, wie Tokessah im Buch beschrieben wird. Es ist bis ins kleinste Detail durchdacht.
Auch das Innenleben des Taschenbuches ist sehr ansprechend gestaltet. Sowohl zu Beginn als auch am Ende der jeweiligen Kapitel befinden sich Rosenblüten, welche in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen.

Der Schreibstil von Hannah Sternjakob ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, sodass die Seiten nur so dahin fliegen.
Auch die Charaktere und Schauplätze werden so gut beschrieben, dass man sich alles ganz genau vorstellen kann.

Die Idee der Geschichte mit den Siegeln ist an sich richtig toll. Halbgötter müssen eine Prüfung bestehen, um ein Siegel zu erhalten und dann zwischen Himmel und Erde reisen zu können. Die Aufgabe, die Tokessah hier erhält, ist wirklich gut.

Doch genau damit kommen wir auch schon zu den Aspekten, die mich nicht ganz überzeugt haben:
So gut die Idee mit den Siegeln und der Prüfung auch ist, die Umsetzung kam mir im Buch viel zu kurz.
Es ging vor allem darum, wie neu für Tokessah alles auf der Erde ist, wie ungewohnt der Umgang mit den Menschen ist und was sie alles dabei entdeckt. Natürlich ist es wichtig, dass so etwas auch geschildert wird, denn das ist sehr realistisch, dass sie sich zunächst einmal vielen Situationen nicht gewachsen fühlt. Doch wenn diese Alltagssituationen bis ins kleinste Detail geschildert werden und die einzelnen Abschnitte zu der Prüfung überwiegend nur grob in kurzen Sätzen abgehandelt werden, dann ist das wirklich verschenktes Potenzial. Ich hätte mir da so viel mehr gewünscht, ihre Gefühle und Gedanken dabei hätten so gut weiter ausgearbeitet werden können. Doch das hat leider fast gänzlich gefehlt.

Ein weiterer Punkt, der mir nicht so gut gefallen hat, war, dass hier ständig von Alkohol gesprochen wird und die Charaktere nahezu täglich trinken. Wenn man bedenkt, dass das empfohlene Lesealter für dieses Buch 12 Jahre ist, dann sollte man darüber doch noch einmal gut nachdenken.

Und dann gab es noch eine entscheidende Wendung am Ende des Buches, die absolut nicht vorauszuahnen war, was manchmal ja gut sein kann, in diesem Fall fand ich es nur leider gar nicht nachvollziehbar. Wenn es vorher nicht die kleinste Andeutung, nicht den kleinsten Hinweis Seiten Tokessahs gab, dass sich etwas in eine bestimmte Richtung entwickeln könnte und es von einer Sekunde auf die andere geschieht und zwar so, als wäre es die ganze Zeit offensichtlich gewesen, dann ist es für mich etwas fragwürdig.
Generell fand ich Tokessahs Verhalten nicht an allen Stellen des Buches wirklich nachvollziehbar.

Fazit:
"Tokessah: Zwischen Himmel und Erde" von Hannah Sternjakob ist für mich ein Debüt, das sehr viel Potenzial hat, welches aber leider nicht voll ausgeschöpft wird. Unwichtigeren Dingen wird sehr viel Raum gegeben, die eigentliche Prüfung dagegen wird überwiegend mit wenigen Sätzen abgehandelt. Die Protagonistin Tokessah ist ein Charakter, der sicherlich nicht jedem Leser gefallen wird, da ihre Handlungen teilweise nicht unbedingt nachvollziehbar sind. Dennoch denke ich, dass es sicherlich viele Leser geben wird, denen Tokessah gefallen könnte – je nachdem, worauf der Leser Wert legt.

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Veröffentlicht am 23.02.2020

Eine tolle Manga-Adaption

Der Graf von Monte Christo
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Inhalt:
Liebe - Intrige - Drama - Abenteuer!

DER GRAF VON MONTE CHRISTO, Alexandre Dumas' weltberühmter Klassiker aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, ist im Mangazeitalter angekommen. Die bildgewaltige ...

Inhalt:
Liebe - Intrige - Drama - Abenteuer!

DER GRAF VON MONTE CHRISTO, Alexandre Dumas' weltberühmter Klassiker aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, ist im Mangazeitalter angekommen. Die bildgewaltige und kurzweilige Klassiker-Adaption ist nicht nur für Lesemuffel geeignet, sondern auch für alle, die sich für Weltliteratur im Comic interessieren.

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Marseille, im Jahr 1815

Der junge Seemann Edmond Dantès, gerade zum Kapitän ernannt, wird auf seiner Hochzeit mit der schönen Mercédès verhaftet. Eine Intrige lässt ihn unschuldig im berüchtigten Château d'If landen. Als er während seiner langen Gefangenschaft erfährt, wer ihn verraten hat, entscheidet er sich, den Rest seines Lebens der Vergeltung und der Rache zu widmen.

Meine Meinung:
Diese Manga-Adaption des Klassikers von Alexandre Dumas ist ein sehr schön gestaltetes und spannendes Buch.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Original nicht kenne. Ich habe also keinen Vergleich, wie nah diese Adaption an den Klassiker herangeht und was anders ist.

Bevor es mit dem Buch losgeht, gibt es ein bebildertes Personenverzeichnis. Dies ist sehr hilfreich, da es zwölf Charaktere sind, die hier eine größere Rolle spielen. In diesem Verzeichnis werden direkt die Beziehungen zueinander dargelegt. Wer sich also nicht spoilern lassen möchte, sollte es also überblättern. Ich habe es vor allem immer mal wieder genutzt, um nachzuschauen, wer jetzt die ein oder andere Person noch einmal ist.

Die Zeichnungen sind sehr schön und zum Teil sehr detailliert. Die Frauen werden in diesem Buch teilweise sehr aufreizend dargestellt.

Die Geschichte ist wirklich sehr spannend und unterhaltsam. Allerdings ist sie zum Teil aber auch so komplex, dass ich immer mal wieder einiges nachschauen musste, um zu sehen, wer noch einmal wie mit wem zusammenhing. Zudem gibt es noch einige Zeitsprünge in dem Buch, die dafür sorgen, dass man wirklich konzentriert lesen sollte. Diese Sprünge waren am Anfang etwas verwirrend.
Es ist also kein Manga, von dem man sich leicht berieseln lassen kann, man sollte schon aufmerksam bei der Sache sein.

Fazit:
"Der Graf von Monte Christo" ist eine tolle Manga-Adaption des Klassikers von Alexandre Dumas, die viel Spannung und schöne Zeichnungen für den Leser bereithält. Allerdings sollte man hierbei sehr aufmerksam lesen, da das Thema und die Charaktere zum Teil recht komplex sind.

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Veröffentlicht am 23.02.2020

Ein grandioser Auftakt einer Manga-Serie über die Liebe zu Büchern

Magus of the Library 1
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Inhalt:
Amun, eine Stadt wie aus einem arabischen Märchen… in Armut wächst dort ein Elfenkind heran. Dessen „Schwester“ arbeitet hart, damit das Geschwisterchen lesen und schreiben lernt, da ein geächtetes ...

Inhalt:
Amun, eine Stadt wie aus einem arabischen Märchen… in Armut wächst dort ein Elfenkind heran. Dessen „Schwester“ arbeitet hart, damit das Geschwisterchen lesen und schreiben lernt, da ein geächtetes „Langohr“ sonst überall ausgegrenzt wird. Doch was bringt die ganze Bildung, wenn man all die schönen Bücher der Bibliothek nicht lesen darf, weil einen der Bibliothekar immer wieder vor die Tür setzt?

Eines Tages gibt es mächtig Aufregung in der kleinen Stadt, denn die Bibliotheksaufseher von Af'shak - der Stadt des Wissens - reisen an: mächtige Gelehrte, von denen einer, Sedna, nichts gegen das so fremdaussehende Kind zu haben scheint. Für das Elfenkind beginnt eine aufregende Zeit mit Magie und traumhaften Abenteuern, die nur aus Büchern erwachsen können...

Meine Meinung:
"Magus of the Library 1" von Mitsu Izumi ist ein grandioser Auftakt einer Manga-Serie über die Liebe zu Büchern.
Für mich als Buchliebhaberin, die unheimlich sorgfältig mit ihren Büchern umgeht, ist dies genau das richtige Buch, denn man fühlt sich unter Gleichgesinnten sofort unheimlich wohl.

Der Zeichenstil ist unfassbar gut. Bisher habe ich zwar erst drei Mangas gelesen, aber die Zeichnungen von Mitsu Izumi sind so schön, dass man diesen Manga gar nicht schnell lesen kann, weil man so viel Zeit damit verbringt, diese Kunstwerke ganz genau zu betrachten. Diese sind nämlich sehr detailliert ausgearbeitet und bei jedem neuen Hinsehen bemerkt man etwas, das man zuvor nicht gesehen hat. Das ist wirklich grandios.

Die Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann gezogen. Durch das Auftreten der Bibliotheksaufseher aus der Stadt der Bücher, die im Buch übrigens immer Ajtzak geschrieben wird und nicht Af'shak wie im Klappentext, lernt man einiges über die Restauration von Büchern. Dies ist aber nicht wie eine reine Wissensvermittlung, sondern es ist sehr angenehm in die Geschichte eingearbeitet.

Das Elfenkind, das von allen meist nur "Langohr" genannt wird, ist ein Protagonist, mit dem man vom Beginn der Geschichte sofort mitfiebert. Man hat Mitleid mit ihm, wünscht sich, man könnte ihm helfen, und man hofft so sehr, dass für ihn alles gut wird.
Somit macht es sehr viel Spaß, ihn auf seinem Weg und bei all seinen Erlebnissen zu begleiten.

Fazit:
Dieser Manga ist ein unfassbar guter Serienauftakt, der durch detaillierte Zeichnungen, einen sympathischen Protagonisten und eine spannende Geschichte überzeugt. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzungen und kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 23.02.2020

Toller Auftakt einer Manga-Serie mit ägyptischem Flair

IM − Great Priest Imhotep 1
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Inhalt:
Der Hohepriester Imhotep aus dem antiken Ägypten weilt wieder unter den Lebenden. Im modernen Japan gestrandet, ist er ein Jäger, der die Menschen vor dem uralten Übel der Magai bewahren soll − ...

Inhalt:
Der Hohepriester Imhotep aus dem antiken Ägypten weilt wieder unter den Lebenden. Im modernen Japan gestrandet, ist er ein Jäger, der die Menschen vor dem uralten Übel der Magai bewahren soll − gottgleichen Wesen, die nach der Vernichtung der Menschen trachten. Aber braucht unsere moderne Welt einen 3.000 Jahre alten Priester, der von einem Fettnäpfchen zum nächsten stolpert? Und vielleicht ist er kein Jäger, sondern ein Gejagter?

Meine Meinung:
Für mich war dies der allererste Manga, den ich gelesen habe. Daher habe ich mit der Bewertung auch erst einmal gewartet und zwei weitere gelesen, um einen vergleichbaren Eindruck gewinnen zu können.

"IM - Great Priest Imhotep 1" von Makoto Morishita ist ein toller Auftakt einer Manga-Serie mit ägyptischem Flair. Ich bin ein großer Fan von Geschichten, in der Mythologie eine Rolle spielt. Mit der ägyptischen kam ich bisher seltener in Berührung, umso mehr habe ich mich auf dieses Buch gefreut.

Der Zeichenstil ist teilweise sehr süß und schön, teilweise aber auch etwas schlicht(, wenn ich ihn mit anderen Mangas, die ich nun noch gelesen habe, vergleiche).

Die Geschichte ist wirklich toll und spannend, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Und auch wenn ich wirklich versucht habe, mir das Buch einzuteilen und langsam zu lesen, ist es definitiv nicht gelungen. Ich habe es fast in einem Rutsch in mich aufgesogen.

Die Figur des Imhotep hat mir sehr gut gefallen, denn er sagt alles offen heraus und ist schonungslos ehrlich.
Auch das Mädchen Hinome, dem IM hier begegnet, war ein sehr interessanter Charakter.
Witzig fand ich, dass hier der Gott Anubis als Welpe vorkommt. Das hat für einige humorvolle Situationen und reichlich Lacher gesorgt.

Fazit:
Mir hat dieser Manga-Serienauftakt mit seinen süßen Zeichnungen, der Spannung und den tollen Figuren gut gefallen.
Ich bin sehr gespannt, wie es mit IM, Hinome und Anubis weitergeht und werde sicherlich noch mehr Bände dieser Manga-Serie mit ägyptischem Flair lesen.

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Veröffentlicht am 02.02.2020

Grandioses und fesselndes Hörbuch

Das Institut
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Inhalt:
In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze ...

Inhalt:
In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Luke erfährt, dass andere Kinder vor ihnen nach einer Testreihe verschwanden. Und nie zurückkehrten.

Meine Meinung:
"Das Institut" von Stephen King ist ein grandioses und fesselndes Buch, das mich vom Anfang bis zum Ende unheimlich in seinen Bann gezogen hat. Einen großen Anteil hatte daran der großartige Sprecher David Nathan, der die Geschichte so packend liest, dass man das Hörbuch am liebsten in einem Stück anhören würde.

Das ungekürzte Audible Hörbuch wird in 497 Tracks in 1262 Minuten vorgelesen.
Der Sprecher David Nathan hat eine angenehme Stimme, die es einem leicht macht, sich völlig auf die Geschichte einzulassen. Während ich bei anderen Hörbüchern manchmal das Problem habe, dass es sehr einschläfernd ist, war hier das genaue Gegenteil der Fall: Ich war mit voller Aufmerksamkeit dabei, habe den Ereignissen gelauscht und war völlig in die Geschichte abgetaucht.

Die einzelnen Figuren und die Schauplätze werden so gut beschrieben, dass ich mir alles ganz genau vorstellen konnte. Ich habe somit einen sehr guten Eindruck von den verschiedenen Charakteren und dem Institut mit seinen Angestellten gewonnen.
Obwohl hier recht viele Personen auftauchen, ist es dennoch kein Problem, den Überblick zu behalten, da alle sich voneinander so weit unterscheiden und der Sprecher sie auch so unterschiedlich liest, dass man alles gut auseinanderhalten kann.

Auch wenn Luke hier ganz klar der Protagonist ist, mit dem man sicherlich am meisten mitfiebert, bangt, hofft und rätselt, kommen auch die anderen Kinder nicht zu kurz. Besonders sind mir hierbei Kalisha und Avery aufgefallen, die in einem engeren Verhältnis zu Luke stehen.
Ich habe so sehr mit ihnen allen mitgelitten. Es war einfach nicht auszuhalten, was ihnen da widerfährt.

Sehr spannend fand ich auch das Thema paranormale Fähigkeiten. Telekinese und Telepathie spielen hier eine große Rolle, was den Leser/Hörer dazu verleitet, mehr darüber nachzudenken und sich mögliche "Was wäre wenn ..."-Szenarien auszumalen. Es wird alles so realistisch rüber gebracht, dass das Buch noch länger im Gedächtnis bleibt und für viele Gedankenspiele sorgt.

Von der ersten bis zur letzten Hörminute bleibt das Buch absolut spannend und nichts ist gewiss. Man hofft die ganze Zeit, Luke möge es irgendwie schaffen, aus dem Institut zu entkommen. Und dann wirft man alle Hoffnungen über Bord und befürchtet, dass er niemals gerettet wird. Nur um im nächsten Moment wieder neue Hoffnung zu schöpfen. Doch wie wird es am Ende für ihn ausgehen?

Fazit:
"Das Institut" von Stephen King ist eine faszinierende, spannende und grandiose Geschichte über Kinder mit paranormalen Fähigkeiten, welcher durch den Sprecher David Nathan so viel Leben eingehaucht wird, dass man als Hörer einfach nur in den Bann gezogen und gefesselt wird. Man durchlebt beim Hören unheimlich viele Emotionen und wünscht sich, dass am Ende alles gut ausgehen mag. Ich kann dieses Hörbuch auf alle Fälle weiterempfehlen und kann nun auch einen neuen Sprecher zu meinen Top-3-Hörbuch-Sprechern zählen: David Nathan. Absolut hörenswert.

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