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Veröffentlicht am 18.03.2018

Ein sehr humorvoller Auftakt der Herbert-Reihe

Ich bin Single, Kalimera
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Inhalt:
Sommer, Sonne, Strand, Meer.
Wie man sich als Single in einem Familienhotel durchschlägt. Wie man sich die beste Liege am Pool sichert. Warum es sinnvoll ist, beim Baden im Meer Schuhe anzuziehen. ...

Inhalt:
Sommer, Sonne, Strand, Meer.
Wie man sich als Single in einem Familienhotel durchschlägt. Wie man sich die beste Liege am Pool sichert. Warum es sinnvoll ist, beim Baden im Meer Schuhe anzuziehen.
Herbert ist Spießer aus Überzeugung, Mitte dreißig, Bayer. Wie jedes Jahr reist Herbert im Urlaub in den Süden. Dieser Herausforderung stellt er sich, ausgerüstet mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen. Denn Herbert weiß aus Erfahrung, dass Urlaub auch anstrengend sein kann – erst recht dann, wenn man alleine reist. Ob Herbert seinen Urlaub auch als Single beendet?
Ein Roman, auch für Männer

Meine Meinung:
"Ich bin Single, Kalimera" ist der erste Roman von Friedrich Kalpenstein aus seiner Romanreihe um Herbert. Das Schöne an dieser Reihe ist allerdings, dass man jedes Buch unabhängig von den anderen lesen kann und keine bestimmte Reihenfolge einhalten muss. So konnte ich ohne Probleme nach Band 2 und 3 mit Band 5 weiter machen und nun erst den ersten Band lesen.

Die Geschichte wird in Ich-Erzählung aus der Sicht von Herbert erzählt, was es einem besonders leicht macht, alles aus seiner Sicht mitzuerleben, seine Gedanken und Ansichten ganz genau zu verstehen und sich ihm verbunden zu fühlen. Es ist, als wäre man mit einem Kumpel auf einer Reise und hätte ganz besonders viel Spaß.

Ganz besonders schön fand ich hier den Schauplatz: Rhodos in Griechenland. Man befindet sich hier nicht nur im Hotel, sondern lernt auch ein wenig Rhodos und vor allem das griechische Lebensgefühl kennen. Das ließ mein griechisches Herz direkt höher schlagen.

Der Schreibstil ist locker-leicht und sehr flüssig zu lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind zudem in Abschnitte gegliedert, sodass man immer mal schnell zwischendurch ein wenig lesen kann, ohne mittendrin abbrechen zu müssen.

Der Hauptprotagonist Herbert ist sehr humorvoll und macht sich aus allen möglichen Situationen einen Spaß. Dabei kommen Sprüche zu Tage, die seine Mitmenschen nicht immer sofort als Humor aufgreifen, die für den Leser aber sehr amüsant sind. Ich musste beim Lesen mehrmals sehr laut lachen.
Als Single lässt er nichts anbrennen und wirft direkt auf mehrere Frauen ein Auge. Dabei stört es ihn auch nicht, wenn eine Frau schon vergeben ist, sie könnte ja viel besser zu ihm passen.

Neben Herbert lernt man hier noch einige weitere Personen kennen, die auch gerade im Familienurlaub sind. Sie sind alle sehr unterschiedlich und haben ihre ganz eigenen Macken und Gewohnheiten - ganz wie im wahren Leben. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie die einzelnen Charaktere sowohl vom Aussehen als auch charakterlich sind. Besonders gut kommt dies vor allem bei Herbert rüber, der durch seine Art besonders häufig in den Mittelpunkt rückt - sei es gewollt oder auch unbeabsichtigt. Irgendeine Situation folgt immer, die alle Augen auf ihn zieht, was sehr lustig sein kann.

Nachdem ich nun 4 Bände der Herbert-Reihe gelesen habe, muss ich unbedingt bald noch den vierten Band lesen und ich bin schon sehr gespannt, was da alles auf mich zukommt. Ich hoffe auf viele weitere Herbert-Bände, die einen immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern können.

Mein Fazit:
"Ich bin Single, Kalimera" von Friedrich Kalpenstein ist ein super lustiges Buch sowohl für Frauen als auch Männer, das einem sehr leicht den Alltag bespaßen kann und sehr viel Lust auf die anderen Herbert-Bände macht. Von mir gibt es hier eine klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 18.03.2018

Genauso gut wie der erste Band

Game of Passion
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Inhalt:
Viva Las Vegas! Verbotene Küsse, gefährliche Liebe und gestohlene Herzen – in der sündigsten Stadt der Welt ...
Nach den erschütternden Ereignissen der letzten Zeit erholt sich Emma Southerly ...

Inhalt:
Viva Las Vegas! Verbotene Küsse, gefährliche Liebe und gestohlene Herzen – in der sündigsten Stadt der Welt ...
Nach den erschütternden Ereignissen der letzten Zeit erholt sich Emma Southerly vorübergehend bei ihrer Mutter in Palm Springs. Doch ihre Ruhe hat ein schnelles Ende, als plötzlich Jamie West, ihr Liebhaber und der Hauptverdächtige im Mordfall seines Vaters, mit mehr als schlechten Nachrichten vor der Tür steht: Auch Emma ist nun in den Fokus der Ermittlungen geraten. Emma und Jamie wissen, dass sich in ihrem engsten Kreis ein Mörder befindet, und nur zusammen und mit der Kraft ihrer Liebe, wird es ihnen gelingen, den wahren Täter zu enttarnen …

Meine Meinung:
"Game of Passion" ist der zweite Band der Love-Vegas-Saga von Geneva Lee. Nachdem der erste Band meine Erwartungen völlig übertroffen und die Messlatte sehr hoch gelegt hat, konnte der zweite Band absolut mithalten.

Das Buch hat mich wie schon beim ersten Band wieder direkt von der ersten Seite an gepackt und ich habe es sehr schnell durchgelesen. Man war wieder direkt mitten im Geschehen drin und es hat keine Erinnerungs- oder Eingewöhnungsphase gebraucht. Auch wenn ich es wirklich wollte, ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Zum einen lag es an der Liebesgeschichte, die sich hier sehr schnell weiterentwickelt, zum anderen aber auch daran, dass ich unbedingt herausfinden wollte, wer nun der Mörder ist und ob meine Vermutungen aus Band 1 bestätigt werden.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder super flüssig, locker-leicht und angenehm zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und das macht es einem leicht, sich völlig in die Geschichte einzufühlen und mitzufiebern. Dies wird dadurch verstärkt, dass alles im Präsens in Ich-Erzählung aus der Sicht von Emma erzählt wird. So fühlt man sich ihr besonders nah. Sie ist mir immer noch sehr sympathisch, sodass ich mich gut in sie hineinversetzen kann. Es ist, als wäre man selbst an ihrer Stelle. Man ist mitten im Geschehen.

Geneva Lee schafft es, dass man sich ein ganz genaues Bild der beiden Hauptprotagonisten machen kann. Von Jamie natürlich nur soweit, wie Emma es wahrnimmt, aber auch da lässt sich durch seine Handlungen einiges erahnen. Von Emma dagegen erlebt man alles ganz genau mit: Ihre Gedanken und Gefühle, Hoffnungen und Befürchtungen waren für mich völlig nachvollziehbar und verständlich. Beide Charaktere entwickeln sich im Laufe des zweiten Bandes, müssen mit schweren Erlebnissen zurechtkommen, wachsen daran und werden erwachsener als je zuvor.

Die Liebesgeschichte, die sich hier rasant weiterentwickelt, ist sehr aufregend und sinnlich, nichts ist dabei zu plump oder langweilig.
Auch das Rätseln nach dem Mörder oder vielleicht auch der Mörderin - denn wer weiß schon, wer oder was wirklich dahinter steckt - bleibt nicht aus. Zwischenzeitlich habe ich im ersten Band mal gedacht, ich könnte erahnen, wer dahinter steckt, aber scheinbar lag ich völlig falsch. Denn zum Ende des ersten Buches gab es eine Andeutung, wer wohl der Mörder ist, aber nicht warum und wie genau das alles geschehen ist. Jetzt aber, nach dem Lesen des zweiten Buches, bin ich mir nicht mehr so sicher, ob ich mit der Vermutung nicht doch richtig liegen könnte und dass die Person da irgendwie mit drin stecken könnte.

Einige Entwicklungen in der Geschichte waren durch kleine Hinweise im Buch, die man als aufmerksamer Leser wahrnehmen konnte, nach und nach vorhersehbar. Andere haben mich dagegen völlig überrascht. So ist es eine ausgewogene Mischung aus völliger Überraschung und bestätigten Ahnungen. Das ist sehr gut gemacht.

Diesmal muss ich deutlich länger warten bis die Fortsetzung erscheint und ich weiß absolut nicht, wie ich das aushalten soll, denn ich würde am liebsten sofort weiterlesen.

Mein Fazit:
"Game of Passion" von Geneva Lee ist ein absolut spannender, aufregender und sehr sinnlicher zweiter Band der Love-Vegas-Saga, der sehr neugierig auf die Fortsetzung macht und es einem unmöglich macht, nicht sofort ganz schnell weiterlesen zu wollen.
Ich bin sehr gespannt, wie es mit Emma und Jamie weitergeht und wie es zu dem Mord kam.

Veröffentlicht am 11.03.2018

Eine gelungene Fortsetzung der NY-Bastards-Reihe

New York Bastards - In deiner Erinnerung
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Inhalt:
Im Schatten seines Bruders hat ihn jede Hoffnung verlassen - bis er sie trifft

Nachdem Brian "Butch" Cohen im Kampf mit dem "Bräutigam" schwer verletzt wurde, hat er sich von allem und jedem ...

Inhalt:
Im Schatten seines Bruders hat ihn jede Hoffnung verlassen - bis er sie trifft

Nachdem Brian "Butch" Cohen im Kampf mit dem "Bräutigam" schwer verletzt wurde, hat er sich von allem und jedem zurückgezogen. Seit sein Bruder John die Stadt verlassen hat, hält er sich von jedem fern, der etwas mit seinem alten Leben zu tun hatte. Doch eines Nachts fällt Butch ein kleines Mädchen vor die Füße, das auf der Flucht vor ihren Verfolgern aus dem ersten Stock gesprungen ist. Unfreiwillig ziehen ihn die Ereignisse in sein altes Territorium zurück - wo er erneut auf Vicky Stafford trifft. Gemeinsam geraten sie in das Visier eines rücksichtslosen Mädchenhändlerrings, und plötzlich steht mehr als nur ihr Leben auf dem Spiel ...

Meine Meinung:
"New York Bastards 2 - In deiner Erinnerung" von K. C. Atkin ist eine gelungene Fortsetzung der NY-Bastards-Reihe, die mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt hat.
Schon von der ersten Seiten an habe ich wieder problemlos in die Geschichte hineingefunden, obwohl es ein Jahr her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe. Das Buch hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Ich mochte es gar nicht aus den Händen legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht.

Der Schreibstil gefiel mir wie schon im ersten Band sehr gut und ist locker, leicht und flüssig zu lesen.

Super spannend fand ich auch, dass man hier wieder verschiedene Perspektiven hat, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, und dass man somit von den einzelnen Charakteren die Gedanken und vor allem Gefühle kennenlernt. Dies sind unter anderem Butch, Vicky, Hailey (das Mädchen, das aus dem Fenster sprang), Tiny, Rebecca Lightwood und auch das Oberhaupt des Mädchenhändlerrings. Man hat also viele verschiedene Handlungsstränge, die sich mal begegnen und zum Schluss alle miteinander zusammenlaufen.

Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt und mitgefiebert und fand es richtig gut, dass man nicht schon direkt von Anfang an weiß, wer denn das Oberhaupt vom Mädchenhändlerring ist. Es gab einige Hinweise, die nach und nach die Schlinge immer weiter zugezogen haben, und obwohl man selbst aus der Sicht dieser Person einiges erlebt hat, war es nicht direkt klar.

Das Buch ist also von vorne bis hinten vollgepackt mit Spannung, aber auch erotische Szenen sind hier vorhanden, die aber nicht überwiegen.

Dieser zweite Band der Reihe konnte mich nicht ganz so mitreißen, wie es der erste getan hat, was aber wohl daran liegt, dass mir vor allem John und Lissiana sehr gut gefallen haben. Die spielen in diesem Band zwar auch eine Rolle, kommen hier aber für meinen Geschmack viel zu kurz vor. Dennoch fand ich es spannend nun auch Johns Bruder Butch und Lissianas Schwester Vicky näher kennenzulernen. Mir ist hier ganz besonders die kleine und tapfere Hailey ans Herz gewachsen.

Ich hoffe ich auf noch mehr Bände der Reihe, in denen wir wieder ein wenig mehr von John und Lissiana erfahren.

Fazit:
Für mich war es eine wirklich lesenswerte Fortsetzung, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat und mich mit spannenden Szenen überzeugt hat.
Ich kann es auf alle Fälle weiter empfehlen und hoffe auf weitere Fortsetzungen der Reihe.

Veröffentlicht am 11.03.2018

Eine fantasyreiche Dystopie

Schattenhauch
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Inhalt:
Vor 30 Jahren löschte eine Katastrophe die moderne Welt nahezu aus. Die wenigen Überlebenden sind gezwungen, ein Leben wie in vergangener Zeit zu führen – naturverbunden und ohne technische Unterstützung. ...

Inhalt:
Vor 30 Jahren löschte eine Katastrophe die moderne Welt nahezu aus. Die wenigen Überlebenden sind gezwungen, ein Leben wie in vergangener Zeit zu führen – naturverbunden und ohne technische Unterstützung.
Die siebzehnjährige Amelie ist behütet in einer von riesigen Festungswällen umgebenen Siedlung aufgewachsen.
Eines Tages wird ein Mädchen vermisst und Amelie wird gezwungen, hinter die Barriere zu gehen – in den undurchdringlichen Urwald, in dem unheimliche Schatten lauern. Begleitet wird sie von einem jungen Mann, den man einst am Rand der düsteren Wälder gefunden hat. Auf ihrem gefahrvollen Weg entdecken die Suchenden die Ruinen einer untergegangenen Stadt – und dort lauern namenlose Schrecken ...

Meine Meinung:
"Schattenhauch" von Tanja Bern ist eine sehr fantasyreiche Dystopie, die mir gut gefallen hat.

Gemeinsam mit Amelie und Derlyn, dem jungen Mann, der sie in die düsteren Wälder begleitet, lernt man die verschiedenen Schauplätze kennen. Dies sind zum einen die von Festungswällen umgebene Siedlung, der Wald, in dem es einiges zu entdecken gibt, und auch die Ruinen der Stadt. Hierbei gelingt es Tanja Bern so gut, die verschiedenen Orte ganz nebenbei zu beschreiben, dass man sich alles ganz genau vorstellen kann.

Die beiden Protagonisten waren mir von Anfang an sympathisch. Besonders von Derlyn bekommt man einen besonders guten äußeren Eindruck, da seine besondere Art von Amelie beschrieben wird. Mit beiden kann man gut mitfühlen, sich in sie hineinversetzen und mitfiebern - bei all den Gefahren, die auf sie lauern.
Neben den beiden Protagonisten gibt es noch einige andere Charaktere, die nach und nach eingeführt werden. Man behält immer einen guten Überblick, wer wer ist und was diese Personen ausmacht.

Die Autorin legt ab und zu im Buch kleine Hinweise, an denen man ein paar Dinge der Geschichte vorausahnen kann. Andere Verläufe und Geheimnisse haben mich dagegen vollkommen überrascht.

Auch der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und es war überwiegend spannend.

Leser, die eine große Liebe zur Natur hegen, kommen hier voll auf ihre Kosten, denn man lernt einiges kennen, da die Bewohner der Siedlung und auch ganz besondere Wesen sehr naturverbunden sind.

Fazit:
"Schattenhauch" von Tanja Bern hat mir mit seinen Naturbeschreibungen und ganz besonderen Wesen gut gefallen. Ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen.

Veröffentlicht am 08.03.2018

Ein orientalischer Traum

Die Sklavin des Wüstenprinzen
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Inhalt:
Topaz Garnet, eine für das Jahr 1880 emanzipierte Französin, ist auf dem Weg nach Tunesien, als sie in das Nachbarland Alqadima verschleppt wird. Der Wüstenstaat ist vor allem für eins bekannt: ...

Inhalt:
Topaz Garnet, eine für das Jahr 1880 emanzipierte Französin, ist auf dem Weg nach Tunesien, als sie in das Nachbarland Alqadima verschleppt wird. Der Wüstenstaat ist vor allem für eins bekannt: Für seine rauen Krieger.

Topaz landet als Lustsklavin bei Scheich Karim ben Said al-Wahhab, einem erklärten Feind der Franzosen. Während Topaz ständig an Flucht denkt, erliegt sie dem Zauber der Wüste, dem Zusammenhalt der Beduinen und dem leidenschaftlichen Scheich.
Karim will Topaz für die Sünden ihres Volkes büßen lassen, doch egal, was er sich einfallen lässt, die unbeugsame Französin zerbricht nicht, und so verliert Karim, der Grausame, sein Herz an seine Feindin.

Falsche Beschuldigungen und eine unerwartet auftauchende Widersacherin treiben jedoch einen Keil zwischen die beiden …

Meine Meinung:
"Die Sklavin des Wüstenprinzen" von Lily Monroe ist ein tolles Buch, das einen in die traumhafte, aber zugleich auch harte Welt des Orients entführt.

Besonders gut an dem Buch gefiel mit der Schreibstil, denn er ist so locker-leicht und flüssig, dass ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen konnte, es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen habe und absolut in der orientalischen Welt eingetaucht war.

Man bekommt einen sehr guten Eindruck von den verschiedenen Schauplätzen, denn alles wird detailreich und bildhaft beschrieben. Ich konnte mir daher ganz genau vorstellen, was für Eindrücke all die neuen Erfahrungen auf Topaz gemacht haben. Und diese waren sehr ambivalent. Zum einen hat sie durch die Sklaverei, in die sie geraten ist, sehr schlimme Erfahrungen machen müssen, zum anderen hat sie aber auch den Zusammenhalt der Beduinen und die Schönheiten der Wüste kennenlernen können, die sie sehr fasziniert haben - und nicht nur sie. Auch ich war fasziniert von dem wundervollen Schauplatz.

Ein paar Entwicklungen der Geschichte sind etwas vorhersehbar, was aber nicht weiter schlimm war. Denn andere Dinge haben mich sehr überrascht. Es zieht sich ganz klar ein roter Faden durch die Handlungen des Buches und Dinge, die zu Anfang passierten, könnten später nochmal eine Bedeutung haben. Es ist vom Anfang bis zum Ende spannend und aufregend.

Die Charaktere werden so wie auch der Schauplatz sehr gut dargestellt. Man bekommt einen guten Eindruck von ihnen und dies nicht nur äußerlich, sondern auch charakterlich. Das Augenmerk ist hierbei natürlich ganz klar auf Topaz und Karim gelegt, aber auch andere Personen bekommen in der Geschichte größere Bedeutung und man kann mit ihnen sympathisieren oder entwickelt Antisympathien. Es ist hierbei sehr abwechslungsreich.

Die Geschichte, wie Topaz zur Sklavin von Karim wurde, wird von einer anderen kurzen Handlung umrahmt. Das war für mich allerdings völlig überflüssig.

Was mich allerdings ein wenig störte, war, dass noch ein paar Fehler im Buch waren: Das konnten fehlende oder doppelte Wörter oder andere Tippfehler sein.
Ansonsten hat es mir wirklich gut gefallen.

Mein Fazit:
Lily Monroe schafft es mit dem Buch "Die Sklavin des Wüstenprinzen", dass der Leser in die Welt des Orients eintaucht und nicht mehr daraus auftauchen möchte. Es ist wirklich faszinierend, mit welcher Sorgfalt sie die Schauplätze und die Personen entwickelt hat. Die Geschichte ist vom Anfang bis zum Ende sehr fesselnd und faszinierend.