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Veröffentlicht am 19.08.2024

Ein spannender Auftakt der Skyhunter-Dilogie

Skyhunter – A Silent Fall
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Inhalt:
Eine Welt am Rande des Abgrunds. Eine junge Kriegerin, die bereit ist, alles zu riskieren. Und ein Gefangener mit einem tödlichen Geheimnis …

Talin gehört zu den legendären Elitekriegern von Mara ...

Inhalt:
Eine Welt am Rande des Abgrunds. Eine junge Kriegerin, die bereit ist, alles zu riskieren. Und ein Gefangener mit einem tödlichen Geheimnis …

Talin gehört zu den legendären Elitekriegern von Mara und verteidigt ihre Heimat gegen die Karensa-Föderation. Doch der Kampf gegen den übermächtigen Gegner scheint aussichtslos. Als Red, ein mysteriöser Kriegsgefangener, hingerichtet werden soll, spürt Talin, dass er mehr ist als nur ein Kämpfer der Föderation. Sie erwirkt seine Freilassung und rettet ihm so das Leben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn wenn Talin Reds Vertrauen gewinnen kann, könnte er der Schlüssel zu ihrer aller Rettung sein – oder ihr Untergang ...

Meine Meinung:
"Skyhunter - A Silent Fall" von Marie Lu ist ein spannender Auftakt der Skyhunter-Dilogie. Als ich das Buch gestartet habe, bin ich noch davon ausgegangen, dass es sich um einen Einzelband handelt, da nicht überall in der Beschreibung stand, dass es der erste Band ist.

Mir gefällt die Welt, welche die Autorin hier geschaffen hat, sehr gut. Ich konnte mir das alles recht gut vorstellen. Zu Beginn des Buches ist auch eine Karte, auf der man während des Lesens immer mal wieder nachschauen kann, wo man sich gerade befindet. Das finde ich sehr hilfreich.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich flüssig lesen.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass die Protagonistin Talin stumm ist. Sie muss sich mit Gebärdensprache verständigen. Das war für mich in einem Buch mal etwas ganz Neues und sicherlich eine große Herausforderung beim Schreiben. Mir sind allerdings zwei Stellen ins Auge gestochen, die für mich unter diesen Umständen nicht ganz schlüssig waren. Denn wenn Talin sich mit jemandem über Gebärden unterhält, müssen die Personen sie natürlich immer anschauen, um diese Gesten zu sehen. Es gab jedoch eine Stelle, wo sie sich unterhält und ihr Gegenüber erst danach zu ihr blickt. Die andere Stelle kann ich nicht spoilerfrei nennen.

Die Geschichte wird aus Talins Perspektive in Ich-Erzählung geschildert. Das sorgt dafür, dass man alles ganz genau mit ihr miterlebt, ihre Gefühle sowie Gedanken kennt und nicht mehr weiß als sie. So entsteht besonders viel Spannung und man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Ihre Figur, Red und auch ihre beiden engsten Freunde haben mir gut gefallen. Das war eine gelungene Mischung.

Einige Entwicklungen habe ich vorhergesehen, andere haben mich völlig überrascht. Das war sehr ausgewogen und hat mir gut gefallen.

Beim Showdown gegen Ende dachte ich mir allerdings immer öfter: Oh nein, was machst du nur? Das kann nicht gutgehen!
Da fand ich, dass ihre Figur sich leider von einer sehr starken und tapferen Person in eine nicht so überzeugende Richtung entwickelt hat. Das hat mich etwas enttäuscht. Vielleicht war es aber nötig, damit der Cliffhanger am Ende entstehen kann und die Spannung auf den Folgeband ausgereizt wird.

Fazit:
Insgesamt hat mir dieser Auftakt der Skyhunter-Dilogie gut gefallen, da er vor allem mit Spannung und einigen überraschenden Wendungen überzeugen kann. Allerdings gibt es ein paar Schwachstellen, die meine Erwartungen nicht ganz erfüllen konnten. Dennoch kann ich das Buch definitiv weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 13.08.2024

Eine enorm spannende Fortsetzung der Meermädchen-Saga

Alea Aquarius 9 Teil 2. Der Gesang der Wale
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Inhalt:
Nachdem das große Klimakonzert in Rom zahlreiche Überraschungen birgt, planen Alea und ihre Freunde das lang erwartete Zusammentreffen mit Doktor Orion vor dem Kolosseum. Wird es ihnen gelingen, ...

Inhalt:
Nachdem das große Klimakonzert in Rom zahlreiche Überraschungen birgt, planen Alea und ihre Freunde das lang erwartete Zusammentreffen mit Doktor Orion vor dem Kolosseum. Wird es ihnen gelingen, den heimtückischen Doktor gefangen zu nehmen und zu einer Lafora zu bringen? Können andere Meerkinder und die Ocean Knights ihnen dabei helfen? Welche Rolle spielt Orions Mann Jinx? Und werden Alea und ihre Schwester endlich wieder zueinander finden? Neue Freundschaften, rasante Entwicklungen und heiß ersehnte Enthüllungen lassen Alea-Fans auch in diesem zweiten Teil des neunten Bandes voll auf ihre Kosten kommen.

Zeit, große Geheimnisse zu lüften.

Meine Meinung:
"Alea Aquarius - Der Gesang der Wale. Teil 2" ist eine enorm spannende Fortsetzung der Meermädchen-Saga von Tanya Stewner. Dieses Buch ist bereits das zehnte der Reihe, da Band 9 anders als die vorherigen Bände in zwei Teile geteilt ist.
Schon seit dem ersten Band bin ich ein riesen Fan dieser Saga und fiebere jedem neuen Band unheimlich entgegen.

Das Buch ist sehr schön und aufwendig gestaltet. Es gibt wieder fantasievolle schöne Zeichnungen bei jedem neuen Kapitelanfang und Wassertropfen auf den Seiten. Da bekommt man schon direkt bei jedem Anfang Lust auf das Kapitel.

Die einzelnen Charaktere - Alea, Ben, Sammy, Lennox, Tess und Siska - sind sehr gut ausgearbeitet und in gewisser Weise so unterschiedlich, dass sicher jeder Leser hier einen Protagonisten finden kann, mit dem er besonders sympathisiert. Besonders schön an diesem Band ist, dass hier nun auch weitere Meerkinder eine größere Rolle spielen: Nexon, Isla, Zuzana und Evelin. Das bringt noch mehr Spannung und besondere Fähigkeiten mit in die Geschichte. Gerade Evelin finde ich sehr spektakulär. Wieder mit dabei ist auch der Nixenprinz Cassaras, über den ich mich sehr gefreut habe, denn einen neuen Auftritt von ihm habe ich mir im letzten Band sehr gewünscht.

Man kann sich die einzelnen Figuren sowohl bildlich als auch charakterlich sehr gut vorstellen.
Richtig schön finde ich auch, dass nicht nur Alea immer im Mittelpunkt ist, sondern dass auch auf die anderen Charaktere ein großes Augenmerk gelegt wird.
Besonders spannend fand ich hier, dass man merkt wie wichtig jedes einzelne Meerkind, aber auch die anderen Cru-Mitglieder sind und was sie alle bewirken können, wenn sie zusammenhalten.

In dieser Fortsetzung geht es vor allem darum, dass die Cru Orion zu einer Lafora bringen und Thea befreien möchte. Es gibt super spannende Szenen, die sehr dramatisch und fesselnd sind, aber auch ruhigere, in denen man noch bessere Einblicke in die Meerwelt und in die Gefühlswelt der Figuren bekommt. Man selbst erlebt hier ein Wechselbad der Gefühle. Mal geht es bergauf, mal bergab. Mal ist man voller Hoffnung und Frohsinn, dann verliert man wieder den Mut und die Lage spitzt sich zu. Am liebsten hätte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen gelegt.

Das liegt auch daran, dass der Schreibstil flüssig und angenehm zu lesen ist und die Geschichte voll von Spannung und reich an Abenteuern ist. An manchen Stellen hat man das Gefühl, kaum noch zu Atem zu kommen, weil es so dramatisch zugeht. Es gab hier einige überraschende Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet habe.
Besonders das Ende lässt einen rastlos zurück: Wieder einmal hat uns die Autorin einen richtig fiesen Cliffhanger beschert.

Es ist auch immer wieder schön, wenn es Begegnungen mit den magischen Wesen gibt. Auch die werden schön mit Worten ausgemalt. Man kann wirklich in diese fantasievolle Welt des Meeres abtauchen und träumen. Manche Szenen und vor allem Wesen hatte ich dabei besonders bildlich vor Augen.

Auch in diesem Band spielt eine wichtige Botschaft eine ganz besondere Rolle: Nämlich wie wichtig es für die Wesen im Meer ist, dass die Meere sauber gehalten werden. Die Umweltverschmutzung und Probleme, über die berichtet werden, wirken nicht aufgezwungen, sondern haben einen passenden Platz in der Geschichte gefunden, sodass es den Leser zum Nachdenken anregt und auch Kindern schon leicht klarmachen kann, wie bedeutend es für das Meer und auch uns Menschen ist, dass wir nachhaltiger leben.

Ich war sehr traurig, als es schon wieder so schnell vorbei war. Am liebsten hätte ich direkt weitergelesen.
Ich warte nun voller Hoffnung und Vorfreude auf Band 10, bin gespannt, wie es mit der Alpha Cru weitergehen wird, und kann es kaum erwarten.

Fazit:
Dies ist ein tolles und unheimlich spannendes Buch über Freundschaft, Liebe, das Meer und viele Abenteuer. Es ist auf alle Fälle sehr lesenswert, abwechslungsreich und hat einen hohen Lernfaktor.
Aber Vorsicht: Danach sehnt man sich sehr nach dem Meer und kann es kaum erwarten weiterzulesen!

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Veröffentlicht am 18.07.2024

Ein absolutes Lese-Highlight

Der Outsider
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Inhalt:
Das Böse hat viele Gesichter ... vielleicht sogar deines.

Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten ...

Inhalt:
Das Böse hat viele Gesichter ... vielleicht sogar deines.

Im Stadtpark von Flint City wird die geschändete Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Augenzeugenberichte und Tatortspuren deuten unmissverständlich auf einen unbescholtenen Bürger: Terry Maitland, ein allseits beliebter Englischlehrer, zudem Coach der Jugendbaseballmannschaft, verheiratet, zwei kleine Töchter. Detective Ralph Anderson, dessen Sohn von Maitland trainiert wurde, ordnet eine sofortige Festnahme an, die in aller Öffentlichkeit stattfindet. Der Verdächtige kann zwar ein Alibi vorweisen, aber Anderson und der Staatsanwalt verfügen nach der Obduktion über eindeutige DNA-Beweise für das Verbrechen – ein wasserdichter Fall also?
Bei den andauernden Ermittlungen kommen weitere schreckliche Einzelheiten zutage, aber auch immer mehr Ungereimtheiten. Hat der sympathische Coach wirklich zwei Gesichter und ist zu solch unmenschlichen Schandtaten fähig? Wie erklärt es sich, dass er an zwei Orten zugleich war? Mit der wahren, schrecklichen Antwort rechnet schließlich niemand.

Meine Meinung:
"Der Outsider" von Stephen King konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißen. Das Buch war unfassbar spannend und für mich ein absolutes Lese-Highlight.

Das Buch ist in mehrere Teile chronologisch aufgebaut. Ganz besonders spannend finde ich, dass im ersten Teil sich kapitelweise die Geschichte mit Zeugenaussagen und Berichten abwechselt. So wird man nach und nach immer weiter in die Geschichte eingeführt und gelangt immer tiefer in die Entwicklungen.

Die Geschichte ist super spannend: Terry Maitland wird verdächtigt, dass er den Jungen Frank Peterson missbraucht und anschließend ermordet haben soll. Der Fall scheint eindeutig zu sein, denn es gibt glasklare Beweise. Das Problem ist allerdings, dass es zeitgleich auch ganz eindeutige Beweise dagegen gibt und Terry ein sicheres Alibi hat. So kommt man hier zu einem Dilemma, das die Ermittler zu lösen versuchen.

Der Detective Ralph Anderson spielt in diesem Buch eine große Rolle. Mit ihm erlebt man die Ermittlungen ganz genau mit. Später kommt auch noch eine Protagonistin vor, die man aus der Mr. Mercedes Trilogie kennen könnte. Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt, wie es wohl sein kann, dass eine Person scheinbar an zwei Orten zugleich sein kann. Auch wenn ich relativ früh auf die Lösung gekommen bin und auch einige Entwicklungen des Buches vorausgeahnt habe, wurde es nie langweilig, da ich die ganzen Einzelheiten so nie hätte erahnen können.

Mir hat es auch gut gefallen, dass es hier viele verschiedene Schauplätze gibt. So kommt reichlich Abwechslung rein. Abwechlsungsreich wird es auch durch die Anzahl der Personen, die hier auftauchen, denn das sind eine Menge.

Ich liebe einfach den Schreibstil von Stephen King. Denn obwohl das Buch mit über 700 Seiten ein echt dicker Wälzer ist, fliegen die Seiten nur so dahin und man kommt gut in der Geschichte voran.
Alles ist so gut beschrieben, dass man es sich ganz genau vorstellen kann. Ich habe mich teilweise gefühlt, als würde ich einen Film anschauen.
Das kann natürlich auch von Nachteil sein, wenn es darum geht, wie Frankie Peterson aufgefunden wurde. Da muss man echt starke Nerven haben.

Für mich war es rundum gelungen und ich kann das Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

Fazit:
"Der Outsider" von Stephen King konnte mich mit viel Spannung, einem tollen Schreibstil, einem starken Ermittlerteam und besonders bildhaften Beschreibungen auf ganzer Linie überzeugen. Für mich war es ein absolutes Lese-Highlight.

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Veröffentlicht am 05.07.2024

Eine Liebesgeschichte, die mich nur zum Teil überzeugen konnte

Als ob du mich siehst
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Inhalt:
Niemand kann dich lieben, wenn du dich selbst nicht siehst.

„Tu nicht so, als ob du mich siehst, Joan. Niemand sieht mich, am wenigsten ich mich selbst.“
Sein Blick ist tief und haftet auf mir. ...

Inhalt:
Niemand kann dich lieben, wenn du dich selbst nicht siehst.

„Tu nicht so, als ob du mich siehst, Joan. Niemand sieht mich, am wenigsten ich mich selbst.“
Sein Blick ist tief und haftet auf mir. „Weißt du, Elisa, genau das ist der Fehler.“

Sich nie wieder verlieren. Genau das will Elisa Lohmann. Aber sie will nicht nur das, sie möchte auch neu anfangen.
Das Leben hat es nicht immer gut mit ihr gemeint. Doch diesmal hat sie eine Regel: Niemand soll jemals mehr ihr Herz brechen. Und sie hat einen Plan: Jeder schlechte Moment, den sie erlebt hat, soll in einen guten umgewandelt werden.
Einfacher gesagt als getan. Denn schon bei ihrem Umzug trifft sie auf Joan, der mit seinen grünblauen Augen, seiner lockeren Art und seinem Lächeln alles auf den Kopf stellt. In seiner Gegenwart spürt Elisa sofort dieses Kribbeln in der Brust. Aber sie weiß, Gefühle wie diese können Herzen nicht nur brechen, sondern sie komplett zerstören.
Doch Joan lässt sich nicht abschrecken und blickt immer weiter hinter ihre Fassade. Auch Elisa spürt irgendwann, dass hinter seiner lockeren Art mehr steckt, als sie vermutet hat.
Mit jedem Moment, den die beiden teilen, wachsen Elisas Gefühle, und als sie herausfindet, dass auch Joan ein bewegendes Geheimnis verbirgt, wird ihr eines klar: Nichts im Leben ist so, wie es auf den ersten Blick scheint, und jeder Moment zählt, ist er auch noch so dunkel.

Eine Liebesgeschichte, die unter die Haut geht und tief im Herzen berührt.

Meine Meinung:
"Als ob du mich siehst" von Michelle Schrenk war für mich das dritte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Es ist eine schöne Liebesgeschichte, die mich nur zum Teil überzeugen konnte. Leider gab es auch ein paar Punkte, die mir nicht so gut gefallen haben.

Die Geschichte wird in Ich-Erzählung aus der Sicht von Elisa Lohmann erzählt. Dies sorgt dafür, dass man haargenau jede Einzelheit, die sie denkt und fühlt, mitbekommt. Was normalerweise bei Büchern immer ein Vorteil ist, denn man kann mitfiebern, mitfühlen und vor allem leiden, war hier nicht so einfach.
Ich konnte mich in gewisser Weise sehr gut in sie hineinversetzen, denn wer kennt es nicht? Man wird von der Liebe enttäuscht und möchte erst einmal nichts mehr davon wissen: Man stößt alles und jeden von sich. Soweit ist es absolut nachvollziehbar und verständlich.
Allerdings habe ich einige ihrer Handlungen und Verhaltensweisen absolut nicht nachvollziehen können.
Zunächst einmal war Elisa mir etwas unsympathisch, weil ich ihr Verhalten etwas überzogen fand. Ab ungefähr der Mitte des Buches wurde sie mir dann immer sympathischer und ich dachte mir: "Sehr gut, sie macht jetzt eine starke Entwicklung durch. Sie musste am Anfang so sein, damit sie nun über sich hinauswachsen kann." Ab da fand ich die Geschichte dann wirklich gut.
Bis dann ein Punkt kam, an dem ich mir dachte: "Ist das jetzt ihr Ernst? Wie kann sie so handeln!? Elisa, mach die Augen auf! Sei vernünftig!"
Ich kann zwar verstehen, dass diese Wendung in die Geschichte eingebaut wurde, um einen dramatischen Spannungsbogen zu erzeugen, allerdings war dieser in dieser Art und Weise definitiv nicht nötig und hat dafür gesorgt, dass die Protagonistin mir kurz vor Schluss wieder unsympathisch wurde.

Manche Entwicklungen (wie Joans Geheimnis) habe ich so in der Art schon vorausgeahnt, auch wenn die Details minimal abgewichen sind.
Das Ende kam dann relativ schnell. Einige Szenen wurden dann super schnell wie bei einer groben Zusammenfassung nur noch erwähnt, da hätte ich mir mehr gewünscht.

Etwas störend könnte es für manche LeserInnen auch sein, dass die Namen recht ähnlich sind: Elisa, Louisa und Isa. Alle enden mit Isa. Und bei den Männern, die in diesem Buch am meisten erwähnt werden: Joan, Josh. Beides kurze Namen, die mit Jo beginnen. Das kann für Verwirrung sorgen.

Was mir dagegen sehr gut gefallen hat:
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, denn er ist sehr flüssig und leicht.
Auch die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und machen mit treffenden Überschriften neugierig auf das, was einen erwartet.

Mir hat es gut gefallen, dass Kale und Jass aus dem ersten Band wieder mit dabei sind. Der erste Band der Reihe hat mich jedoch mehr mitgenommen und gepackt als dieser hier.

Die Momente, die Joan und Elisa miteinander erleben, sind wirklich schön beschrieben und zum Teil sehr romantisch.
Am Ende des Buches wird noch eine wichtige Botschaft vermittelt, die sich jede/r zu Herzen nehmen könnte.

Fazit:
Mir hat "Als ob du mich siehst" von Michelle Schrenk an sich gefallen, weil es einige romantische Szenen und eine wichtige Botschaft mit sich bringt. Aber das Buch konnte mich leider nicht komplett überzeugen, da es zum Teil zu vorhersehbar war und ich mehrere Entscheidungen und Handlungen der Protagonistin Elisa absolut nicht nachvollziehen konnte. Daher kann ich es nur bedingt weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 28.06.2024

Sehr gelungene und enorm spannende Fortsetzung der Apollo-Reihe

Die Abenteuer des Apollo 4: Die Gruft des Tyrannen
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Inhalt:
Gefährliche Gräber und ein machtgieriges Triumvirat
Noch immer darf Apollo nicht zum Olymp zurückkehren, denn das Triumvirat will alle alten Orakel beherrschen und das Land unter den drei römischen ...

Inhalt:
Gefährliche Gräber und ein machtgieriges Triumvirat
Noch immer darf Apollo nicht zum Olymp zurückkehren, denn das Triumvirat will alle alten Orakel beherrschen und das Land unter den drei römischen Kaisern aufteilen. Nur Apollo aka Lester und seine Freunde Meg und Grover können ihnen die Stirn bieten. Ihre Reise führt sie tief unter die Erde, in die Gruft des römischen Königs Lucius Tarquinius Superbus. Er hat sich mit den bösen Kaisern verbündet und hetzt eine Armee aus Untoten auf die drei Freunde. Jetzt müssen sie alles geben, um das böse Triumvirat zu stoppen.

Meine Meinung:
"Die Abenteuer des Apollo 4. Die Gruft des Tyrannen" von Rick Riordan ist eine gelungene und enorm spannende Fortsetzung der Apollo-Pentalogie des Autors. Das Buch nimmt einen mit auf ein neues Abenteuer mit neuen und auch bekannten Figuren aus der Welt der Halbgötter und Götter. Für mich ist dies der bisher beste Band der Reihe.

Das Cover passt einerseits inhaltlich sehr gut zum Buch, denn es zeigt eine Szene, die in der Gruft stattfindet. Sehr gut gefällt mir, dass hier die Raben zu sehen sind, die in der Geschichte eine große Rolle spielen. Andererseits spiegelt es manches jedoch leider nicht wider. Denn wenn man genauer hinschaut, sieht Apollo nicht so aus, wie er im Buch beschrieben wird. Im Buch mit Locken und etwas mehr auf den Hüften, hier allerdings mit glatten Haaren und recht dünn. Das finde ich etwas schade.

Sehr schön finde ich, dass jedes Kapitel eine Überschrift hat, die schon kleine Hinweise darauf gibt, was passieren könnte, und daher neugierig macht.

Man steigt im ersten Kapitel direkt in die Handlung ein und ist sofort mitten im Geschehen. Es geht vom vorherigen Band nahtlos in diesen über. Das sorgt dafür, dass man von Anfang an eine Verbindung zu Apollo aufbauen kann, und es ist, als wäre man nie weg gewesen. Obwohl ich zwischen Band 3 und 4 mehrere Monate Pause hatte, ist es mir nicht schwer gefallen, wieder hineinzufinden.
Unterstützt wird das dadurch, dass das Buch in Ich-Erzählung geschrieben ist. So wird es direkt spannend und man fiebert richtig mit.
Man weiß immer ganz genau, was der Protagonist denkt und fühlt. Für mich wirkte er sehr sympathisch und seine Handlungen waren nachvollziehbar. Apollo macht von Band zu Band eine gute Entwicklung durch, die dafür sorgt, dass er einem immer mehr ans Herz wächst.

Sehr gut gefällt mir auch, wie die neuen Figuren ins Geschehen eingeführt werden. So kann man nach und nach alle kennenlernen, ohne direkt davon überflutet zu werden. Es ist super spannend, sich ein Bild von den verschiedenen Figuren zu machen, da sie alle charakterlich und vom Aussehen her recht unterschiedlich sind. So wird ein weites Feld abgedeckt und es findet sicher jede/r Leser/in jemanden, mit dem er/sie besonders mitfiebert.

Die verschiedenen Schauplätze werden sehr bildhaft und anschaulich beschrieben. So fällt es einem leicht, sich mitten im Geschehen zu fühlen und alles bildlich vor Augen zu haben. Das ist in diesem Band ganz besonders schön, da wir mit Apollo und Meg ins Camp Jupiter kommen, wo einige bekannte Gesichter aus anderen Reihen auf uns warten.

Der Spannungsbogen hat mir auch gut gefallen. Es wurde nie langweilig und ich hatte immer etwas, worüber ich rätseln oder Mutmaßungen anstellen konnte. Manchmal lag ich richtig und manchmal wurde ich völlig davon überrascht, wie sich einige Dinge entwickelt haben.

Auch der Schreibstil hat mich überzeugt. Er ist leicht und flüssig zu lesen, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Das sorgt dafür, dass man immer weiterlesen möchte, weil alles gerade so spannend und mitreißend ist.
Allerdings muss man hier echt stark sein, denn so manche Entwicklungen können die Leser wirklich traurig machen. Wieder einmal kommen wir nicht ganz ohne Verluste durch das Buch, was aber auch natürlich ist, wenn die Helden sich so großen Gegnern stellen müssen.

Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar mit allen wichtigen Begriffen, die in der Geschichte vorkommen, sodass man dort nochmal nachschlagen kann.

Dieser vierte Band der Reihe hat für mich die ersten drei bei Weitem übertroffen, weil er besonders spannend war und ich die Entwicklungen der Figuren, besonders von Apollo und Meg, sehr interessant fand. Für mich war es der bisher beste Band der Reihe.

Fazit:
Mir hat die Fortsetzung der Apollo-Reihe sehr gut gefallen, da sie voll von Spannung und tollen Figuren ist, mit denen man sehr gut mitfiebern kann. Ich bin gespannt, wie sich die Reihe weiterentwickelt, und freue mich schon auf den nächsten und letzten Band.
Daher kann ich dieses Buch auf alle Fälle weiterempfehlen.

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