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Veröffentlicht am 08.03.2023

Schweigsamer Riggs

Riggs (Arizona Vengeance Team Teil 11)
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Riggs ist der elfte und letzte Band der Reihe rund um Eishockey-Team der Arizona Venegance, bis auf einen sind jetzt alle Spieler der Ersten und Zweiten Line in festen Händen. Grundsätzlich sind aber alle ...

Riggs ist der elfte und letzte Band der Reihe rund um Eishockey-Team der Arizona Venegance, bis auf einen sind jetzt alle Spieler der Ersten und Zweiten Line in festen Händen. Grundsätzlich sind aber alle Bücher in sich abgeschlossen und können gut einzeln gelesen werden, es gibt zwar gewisse Überschneidungen, die aber gerade hier nicht so vordergründig sind, obwohl der Eigenbrötler Riggs schon länger unter seinen Teamkollegen hervorsticht. Er spricht kaum, persönliches verrät er schon gar nicht, er macht nichts außerhalb mit seinem Team, bleibt für sich und sucht auch keinen privaten Kontakt. Man weiß nur, dass seine jüngere Schwester bei ihm lebt, aber die scheint ein typischer schlechtgelaunter Teenager zu sein. Hier lernt man Riggs und seine Schwester Janelle näherkennen, erfährt was sie verschweigen. Und beide öffnen sich, was nicht zu Letzt an Veronica liegt. Veronica, die Verkäuferin in Clarkes Buchhandlung wirkt bei den beiden Wunder und natürlich beginnt eine heiße Affäre zwischen ihr und Riggs.
Riggs ist nicht der typische Held eines Sportromans, nicht der große Draufgänger und Playboy wie so manch anderer aus dem Team. Er trägt die Verantwortung für seine kleine Schwester und die beiden haben eine traurige Geschichte und müssen sich erst auf die neue Situation einstellen. Auch Veronica bemüht sich um einen Neuanfang und so finden hier zwei angeschlagene Herzen zueinander. Sawyer Bennett schafft es ein weiteres Mal eine fesselnde Liebesgeschichte zu erzählen mit überraschenden emotionalen Aspekten. Und auch wenn es der letzte Band dieser Reihe ist, zeigt die Leseprobe am Ende des Buches, dass die Eishockey-Romane mit einem neuen Team weitergehen werden und die Überleitung bildet ein vertrauter und tragischer Charakter. Ich persönlich freue mich schon darauf.

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Veröffentlicht am 05.03.2023

Zweite Chance

Fraud: Der Weg zurück zur Liebe (Außergewöhnliche Helden Teil 3)
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Der Roman „Fraud: Der Weg zurück zur Liebe“ ist der dritte Teil der "Außergewöhnliche Helden"-Reihe von Hayley Faiman und wie der Reihen-Titel schon verrät entsprechen die Helden tatsächlich nicht dem ...

Der Roman „Fraud: Der Weg zurück zur Liebe“ ist der dritte Teil der "Außergewöhnliche Helden"-Reihe von Hayley Faiman und wie der Reihen-Titel schon verrät entsprechen die Helden tatsächlich nicht dem üblichen Schema F. In den ersten Teilen hat es sich schon angekündigt, dass der erfolgreiche Rockstar Beaumont ein Alkoholiker ist und begab sich auf Entziehungskur. In diesem Band will und muss er sein Leben nun neu organisieren. Ich würde aber sagen, dass man gerade diesen Band gut ohne Vorkenntnisse der ersten Teile lesen kann, die Handlung ist nicht so stark miteinander verzahnt wie bei den ersten beiden Teilen und mit dem Auftauchen bekannter Gesichter kommt man auch ohne Vorkenntnisse gut zurecht.
Beau ist nach Hause zurückgekehrt, er sucht die Unterstützung seiner Freunde und will neu starten. Überraschend steht er plötzlich der Frau gegenüber, die er vor zehn Jahren von heute auf morgen verlassen hat und damit sehr verletzt hat. Und er muss erkennen, dass er Hutten immer noch liebt. Soweit er lieben kann, denn mit der Liebe und dem Vertrauen hat er so seine Probleme. Aber will Hutton überhaupt an damals anknüpfen? Kann sie ihm verzeihen? Und kann sie mit seinem Leben als Star, als Musiker und trockenem Alkoholiker mithalten? Es wird schwierig, vor allem, weil… Aber nein, lest selbst.
Wie in dieser Reihe üblich müssen die Protagonisten so einige Schwierigkeiten überwinden, sie sind ganz bestimmt nicht auf Rosen gebettet, auch wenn Beau keine Geldsorgen plagen, werden hier die Schattenseiten des Rockstarlebens gezeigt. Vor allem die Suchterkrankung und der steinige Weg raus werden sehr emotional dargestellt.

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Veröffentlicht am 05.03.2023

Liebe auf dem Golfplatz

Unsterblich, ledig, Vampir sucht ...
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Zum Inhalt: Seit einem schrecklichem Unfall, bei dem Natalie ihre ganze Familie bis auf ihre kleine Tochter verlor, steckt sie ihre ganze Zeit und Energie in ihr Golf-Ressort. Sie plant eine Erweiterung ...

Zum Inhalt: Seit einem schrecklichem Unfall, bei dem Natalie ihre ganze Familie bis auf ihre kleine Tochter verlor, steckt sie ihre ganze Zeit und Energie in ihr Golf-Ressort. Sie plant eine Erweiterung und da ist ihr jeder zahlende Kunde recht. Selbst wenn dieser immer erst nach Sonnenuntergang auftaucht und sie deswegen kam einmal vor Mitternacht zum Mähne kommt. Bei dem späten Golfer handelt es sich um den unsterblichen Valerian, der auf dem Golfplatz seine Erholung sucht und in Natalie seine Lebensgefährtin findet. Dumm nur, dass Natalie mit Männern sehr schlecht Erfahrungen gemacht hat und nichts von einem Mann in ihrem Leben wissen will. Natürlich gibt sich Valerian nicht so schnell geschlagen und als Natalie auch noch bedroht wird, setzt er alles daran, sie für sich zu gewinnen.

Meine Meinung: Die Argeneau-Serie umfasst mit diesem Band 35 Teile und auch wenn das Schema, Unsterblicher findet, meistens noch sterbliche Lebensgefährtin und muss so einiges überstehen, bis er sie von sich überzeugen kann, sich immer wieder wiederholt, schafft es die Autorin Lynsay Sands doch immer wieder eine neue, überraschende Geschichte aus diesen Komponenten zu machen. Natürlich kommt es bei einer immer wieder zu Anspielungen und dem Auftauchen von bereits bekannten Protagonisten – so eben auch hier – aber trotzdem können die Bände gut unabhängig voneinander gelesen werden. Ein fester Bestandteil dieser Vampir-Liebesromane ist natürlich auch ein gewisser Anteil Erotik sowie eine Prise Humor. Hier kommt auch der Aspekt der Spannung nicht zu kurz, da Natalie bedroht wird und es ein Serientäter auf sie abgesehen hat. Also mir wird die Serie zumindest bis jetzt noch nicht langweilig, auch nach 35 Folgen freue ich mich schon auf die nächste.

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Veröffentlicht am 03.03.2023

Bad Boy trifft auf Lehrerin

Until Us: Kingston
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Zum Inhalt: Until Us: Kingston ist ein weiterer Spinn-Off-Teil zur Until-Reihe rund um die Maysons von Aurora Rose Reynolds. Für die Until-Us-Reihe schreiben ausgewählte Autorinnen zu Nebencharakteren, ...

Zum Inhalt: Until Us: Kingston ist ein weiterer Spinn-Off-Teil zur Until-Reihe rund um die Maysons von Aurora Rose Reynolds. Für die Until-Us-Reihe schreiben ausgewählte Autorinnen zu Nebencharakteren, die in der Until-Reihe ihren Auftritt hatten. Die Titel sind grundsätzlich unabhängig voneinander zu lesen und mehr oder weniger stark mit den anderen Teilen der beiden Reihen verbunden. Hier kommen zwar bekannte Gesichter vor, Kenntnisse der Reihen sind aber nicht notwendig, gerade dieser Band kann sehr gut für sich alleine gelesen werden.
Die Geschichte nimmt das bekannte Schema: braves Mädchen trifft auf Bad Boy und der wirbelt ihr Leben durcheinander auf. Das brave Mädchen ist in diesem Fall die Grundschullehrerin Guinevere, die nach ein paar Drinks alle Hemmungen verliert und mit dem Biker Kingston Black eine heiße Nacht verbringt. In einer Kleinstadt und als Grundschullehrerin ist so ein Verhalten aber problematisch und so verliert Guin nicht nur ihren Job, sondern auch ihre Wohnung. King lädt sie zu sich und seinen beiden Töchtern ein und in ihrer ausweglosen Situation stimmt Guin zu, außerdem kann sie sich so an King rächen. Das war zumindest der Plan, bis sie sich in King verliebt, seine Töchter ins Herz schließt und selbst ein Baby erwartet. Alles könnte so schön sein, wenn King nicht in dunkle Machenschaften verwickelt wäre.
Meine Meinung: Auch Shanna Swenson hat es geschafft die Evan Green hat es in meinen Augen sehr gut geschafft eine weitere Geschichte der Until-Familie zu schreiben. Sie ist temporeich, unterhaltsam, sexy und auch lustig und passt durch den Boom-Faktor sehr gut in diese Reihe. Mir sind einige zeitliche Ungereimtheiten aufgefallen bzw. ich hatte teils mit den Zeitsprüngen im Story-Verlauf kleinere Probleme, das kann aber auch an der Nebenhandlung liegen, da sich hier bereits das nächste Paar, Kings Bruder und Guins beste Freundin treffen, die aber noch ihr eigenes Buch bekommen. Ansonsten war Until Us: Kingston auf jeden Fall eine unterhaltsame Geschichte für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 25.02.2023

Mehr Humor als Krimi

Tod im Stroh
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Tod im Stroh läuft unter dem Genre Landkrimi und ich habe auch einen schönen gemütlichen Cozy-Krimi erwartet, es war aber mehr Cozy wie Krimi. Es gibt zwar eine Leiche, über die Mia wortwörtlich stolpert ...

Tod im Stroh läuft unter dem Genre Landkrimi und ich habe auch einen schönen gemütlichen Cozy-Krimi erwartet, es war aber mehr Cozy wie Krimi. Es gibt zwar eine Leiche, über die Mia wortwörtlich stolpert sowie Juwelenräuber und einen gestohlenen Esel aber für mich macht ein Krimi auch die Ermittlungsarbeit und der Wunsch die Tat aufzuklären aus, das fehlt. Für mich war Tod im Stroh eine humorvolle Wohlfühlstory mit etwas überspitzten Charakteren und vor einer wundervollen Kulisse.
Nachdem Mia ihren Freund in flagranti erwischt, will sie ihn eigentlich aus der gemeinsamen Wohnung schmeißen, dumm nur, dass ihm die Wohnung gehört. Zum Glück bleibt Mia aber das Häuschen ihrer Großmutter mitten im tiefsten Schwarzwald. Aber warum nicht einen Neuanfang wagen und selbst einen Wellnesssalon für Vierbeiner eröffnen? Mit ihrer Freundin Chrissi packt sie ihre Sachen und bezieht ihr neues Haus, für die Scheune hat Chrissi auch gleich einen neuen Bewohner, sie hat kurzerhand einen misshandelten Esel geklaut. Aber was macht man, wenn man einerseits einen geklauten Esel in der Scheune hat und dort eine unbekannte Leiche liegt? Die Polizei kann man als Eselsdieb schlecht rufen. Also wird der Tote in der Gefriertruhe geparkt, bis man eine bessere Idee hat. Und dann sind da noch so einige Ablenkungen und Überraschungen.
Mia agiert überwiegend als Ich-Erzählerin, nur einzelne Kapitel werden aus der Sicht der Juwelenräuber erzählt. Mia ist eine etwas chaotische junge Frau, die auch regelmäßig ihre Twitter Anhänger an ihrem Leben teilhaben lässt und so witzig wie die Kommentare anfangs waren, mit der Zeit haben sie mich etwas genervt. Mit viel Elan packt sie ihr neues Vorhaben an und schreckt auch vor Herausforderungen nicht zurück, aber zugleich ist sie furchtbar naiv. Alles in allem war Tod im Stroh aber eine witzige Lektüre für Zwischendurch, die zum Lachen einlädt und für gute Laune sorgt.

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