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Veröffentlicht am 29.07.2020

Die Schmiedekönigin

Blacksmith Queen
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Der Klappentext: „Nach dem Tod des alten Königs tritt eine Prophezeiung in Kraft: Eine Königin soll den Thron übernehmen. Dies ist eine schlechte Nachricht für die Söhne des Königs, die damit aus der Thronfolge ...

Der Klappentext: „Nach dem Tod des alten Königs tritt eine Prophezeiung in Kraft: Eine Königin soll den Thron übernehmen. Dies ist eine schlechte Nachricht für die Söhne des Königs, die damit aus der Thronfolge ausscheiden. Krieg bricht aus, als die Prinzen versuchen, das Land an sich zu reißen. Für die Waffenschmiedin Keeley Smythe ist der Krieg ein gutes Geschäft – bis sich herausstellt, dass ihre kleine Schwester Beatrix die neue Königin werden soll und Keeley Beatrix vor dem wütenden Adel beschützen muss. Keeley schließt sich mit Kriegern aus einem Bergclan zusammen. Einer der Krieger ist Caid – der nicht nur gut aussieht, sondern auch ein Zentaur ist...“

Zum Inhalt: Kaum ist der Alte König gestorben, geht das Gemetzel unter seinen Kindern und potentiellen Thronfolgern los, bis die zwei stärksten übriggeblieben sind. Beide scharren ihre Anhänger um sich, als eine Prophezeiung der Hexen auftaucht: es soll als nächstes eine Königin geben. Und diese neue Königin soll Beatrix sein, eine der Schwestern der Waffenschmiedin Keeley. Um ihren Anspruch zu festigen muss Beatrix zu den Hexen reisen, natürlich begleitet sie Keeley, zusammen mit einem kleinen, wehrhaften Gefolge. Doch wer sich mit Prophezeiungen auskennt, weiß dass sie nicht immer so klar sind und auch hier kommt alles anders als gedacht.

Zum Stil: Ich kenne die Autorin G.A. Aiken bereits von ihrer Drachenwandler-Reihe und das Land in dem die „Blacksmith Queen“ spielt ist das Nachbarreich dazu. Aber man kann mit diesem Auftaktband wunderbar in die fantastische Welt von G.A. Aiken eintauchen. Der Schreibstil ist wie immer äußerst mitreißend und flüssig. Die Ereignisse folgen so schnell aufeinander, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann und lustige Momente wechseln sich mit emotionalen Augenblicken und blutigen Schlachten und Scharmützeln ab. Die verschiedenen Charaktere und Rassen sind gut angelegt und entwickeln sich stetig, so dass man sie im Verlauf immer besser kennen lernt. Neben den Menschen gibt es Zentauren, Dämonenwölfe, Zwerge, Elfen und es kommt zu einem kurzen Wiedersehen mit den Drachen. Tatsächlich erinnern mich einige Figuren an die Drachenwandler-Serie, die Schmiedin Keeley und die Kriegskönigin Annwyl haben durchaus Parallelen, ein Aufeinandertreffen der beiden wäre sicherlich spannend.
Da es sich um den Auftaktband einer neuen Serie handelt, gibt es hier kein richtiges Ende, so dass ich äußerst gespannt auf den nächsten Band warte.

Ich danke dem Piper Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon natürlich nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 28.07.2020

Ein Garten auf Rügen

Die Zeit der Glühwürmchen
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Der Klappentext: „…Es sind Bilder von Glühwürmchen, Schmetterlingen, Bienen und Libellen auf einem alten, wunderschön gearbeiteten Sekretär, die Journalistin Taru und die junge Studentin Remy dazu inspirieren, ...

Der Klappentext: „…Es sind Bilder von Glühwürmchen, Schmetterlingen, Bienen und Libellen auf einem alten, wunderschön gearbeiteten Sekretär, die Journalistin Taru und die junge Studentin Remy dazu inspirieren, ihren Traum zu verwirklichen. Da diese zarten Insekten in der heutigen Zeit bedroht sind, wollen die beiden Frauen einen Garten bauen, um all den selten gewordenen Lebewesen ein Zuhause zu geben. Auf der Insel Rügen planen sie einen magischen Ort, der seinen Zauber entfaltet und Kraft spendet. Aber wird es ihnen gelingen, andere Menschen mit ihrer Idee zu berühren? Taru und Remy müssen ihr Herz öffnen, um den Inselgarten zum Leben zu erwecken…“
Zum Inhalt: „Die Zeit der Glühwürmchen“ ist der Auftakt der neuen „Inselgärten-Reihe“ von Patricia Koelle, die Bände scheinen aber in sich abgeschlossen zu sein, zumindest hier gibt es kein offenes Ende und können so gut unabhängig voneinander gelesen werden. Schauplatz ist hier die Insel Rügen und mit dem Traum einen insektenfreundlichen Garten anzulegen trifft die Geschichte den Nerv der Zeit mit einem sehr aktuellen und präsenten Thema. Taru, Biologin und Journalistin, schreibt für eine Zeitung, zu ihrem 50. Geburtstag beschließt sie zu kündigen. Sie will nur noch über Themen schreiben, die ihr wirklich am Herzen liegen. Als ihre Tochter und deren Freundin Remy sie besuchen, finden sie auf einem Dachboden einen großen, alten Sekretär, der mit Intarsien der verschiedensten Insekten dekoriert ist. Dieser Sekretär ist der Anstoß zu ihrem neuen Plan: eine Zeitschrift herauszugeben und einen Garten zu erschaffen, an dem die Leser der Zeitschrift beteiligt sind. Den ersten Anstoß liefert dabei die Historie des Sekretärs, doch es sollen noch viel mehr Geschichten in den Garten einfließen.
Der Stil: Ich muss sagen, ich habe viel Informatives über Insekten und Gärten erfahren und konnte gut in die Geschichte und Schauplatz eintauchen. Die Beschreibungen der Autorin Patricia Koelle sind äußerst bildlich und so realistisch, dass man den Garten und Rügen direkt vor Augen hat. Erzählt wird übrigens in der 3. Person und man begleitet abwechselnd Taru und Remy, zwei sehr unterschiedliche Frauen, die aber die gemeinsame Liebe zum Garten, zur Natur und zu Geschichten verbindet. Es ist ein ruhiger und dennoch fesselnder Roman, der relativ harmonisch verläuft, ein echter Wohlfühlroman, angereichert mit einem aktuellen Thema.
Ich danke dem Fischer Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 28.07.2020

Eine kleine Insel mit Geschichte

Der kleine Blumenladen am Meer
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Der Klappentext: „…Colette reist nach Belle-Île-en-Mer, an den Ort ihrer Kindheit, um ihrer Mutter beizustehen. Jahrelang hat sie sich ferngehalten, jetzt aber entschließt sie sich, zu bleiben und den ...

Der Klappentext: „…Colette reist nach Belle-Île-en-Mer, an den Ort ihrer Kindheit, um ihrer Mutter beizustehen. Jahrelang hat sie sich ferngehalten, jetzt aber entschließt sie sich, zu bleiben und den kleinen Blumenladen ihrer Mutter zumindest für eine Weile weiterzuführen. Ohne es zu wollen, beginnt Colette, sich auf Belle-Île wohlzufühlen. Als sie sich dann auch noch mit dem Schriftsteller Étienne und der Künstlerin Élodie anfreundet, spürt Colette, dass dieser Sommer so einige Überraschungen für sie bereithält...“
Zum Inhalt: Belle-Île-en-Mer eine kleine Insel vor der Küste der Bretagne, beschaulich, übersichtlich, aber dennoch war Colette froh die Insel verlassen zu können. Jetzt ist sie zurückgekehrt um ihre Mutter zu unterstützen und den Blumenladen der Familie zu übernehmen, zumindest für eine Weile, denn bleiben will sie nicht. Aber so nach und nach kommen Kindheitserinnerungen in ihr hoch, ein Familiengeheimnis wartet auf seine Enthüllung und es treten gleich zwei Männer in ihr Leben. Wird sie sich wirklich an ihren Plan halten?
Der Stil: Rosanna Ley schafft es den Leser tatsächlich auf die Insel zu entführen, ihr bild- und lebhafter Schreibstil trägt dazu bei. Außerdem ist die Geschichte so flüssig und abwechslungsreich geschrieben, dass man beim Lesen ganz die Zeit vergessen kann und ruck zuck auf der letzten Seite angekommen ist. Neben der anschaulichen Landschaft der Insel stehen natürlich die Protagonisten im Vordergrund, die man im Laufe der Handlung immer besser kennen lernt und die sehr realistisch angelegt sind, auch den Nebenfiguren wird viel Aufmerksamkeit gewidmet. Erzählt wird übrigens in der 3. Person und man begleitet hauptsächlich Colette, wobei auch andere zu Wort kommen und es zu Rückblenden kommt.
Mein Fazit: Ein wunderschöner Schauplatz, angenehme Protagonisten und eine fesselnde und emotionale Geschichte – die perfekte Lektüre zum Zeitvergessen.

Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 24.07.2020

Sommer, Wein und die Toskana

Das kleine Weingut in der Toskana
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Der Klappentext: „Als Workaholic Sarah erfährt, dass sie den kleinen Weinberg ihres entfremdeten Vaters in der Nähe von Montalcino in der Toskana geerbt hat, ist sie entsetzt. Sie liebt ihr Leben in der ...

Der Klappentext: „Als Workaholic Sarah erfährt, dass sie den kleinen Weinberg ihres entfremdeten Vaters in der Nähe von Montalcino in der Toskana geerbt hat, ist sie entsetzt. Sie liebt ihr Leben in der pulsierenden Metropole London - und hat eigentlich keine Zeit, sich um eine renovierungsbedürftige toskanische Villa und einen Weinberg zu kümmern. In Italien angekommen, muss sich Sarah dann doch eingestehen, dass das dolce vita auch gute Seiten hat. Sie beginnt direkt mit der Instandsetzung des wunderschönen Palazzo. Leider zerplatzt ihr Plan, das Grundstück und den Weinberg im Anschluss zu verkaufen und zurück nach London zu gehen. Denn die Hälfte gehört dem eigenbrötlerischen Winzer Tomasso, der seinen Anteil auf jeden Fall behalten will. Und obwohl er keine Gelegenheit auslässt, Sarah klarzumachen, dass er sie für eine hochnäsige Großstädterin hält, fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen …“
Zum Inhalt: Sarah ist ein Zahlenmensch, für sie zählen Fakten und da passt eine renovierungsbedürftige Villa mit etlichen Erinnerungen nicht unbedingt ins (Lebens)Schema, vor allem weil die Hälfte des Weinguts Tomasso gehört, mit dem Sarah eine erste große Liebe und Enttäuschung verband. Dennoch wagt sie es, und beginnt mit der Renovierung.
Der Stil: Die Autorin Romy Sommer entführt ihre Leser mit einem sehr ausdrucksstarken und bildhaften Schreibstil mitten in die Toskana hinein in mediterrane Leben. Natürlich dürfen auch die anschaulichen Beschreibungen einiger kulinarischer Köstlichkeiten nicht fehlen und selbstverständlich auch nicht der Wein. Das kleine Weingut in der Toskana bietet eine romantische Liebesgeschichte in der wunderschönen Landschaft der Toskana, mit einigen Spannungen und witzigen Begebenheiten, rundum eine entspannende Urlaubslektüre
Mein Fazit: Ein Roman rund um dolce vita, ein schöner Urlaub zwischen zwei Buchdeckeln.

Ich danke dem HarperCollins Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 22.07.2020

Plötzlich Tabula rasa

Repeat This Love
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Ich muss gestehen, dass ich häufig zu Büchern greife, weil mich zuerst das Cover anspricht. Das war jetzt hier nicht unbedingt der Fall, ich habe schon wieder einen tätowierten Typen gesehen und war gar ...

Ich muss gestehen, dass ich häufig zu Büchern greife, weil mich zuerst das Cover anspricht. Das war jetzt hier nicht unbedingt der Fall, ich habe schon wieder einen tätowierten Typen gesehen und war gar nicht so interessiert. Aber irgendwann habe ich dann doch den Klappentext: "Jeder von uns hat eine Vergangenheit. Doch alles, was zählt, ist das Hier und Jetzt!" Nachdem Clementine bei einem Überfall ihr Gedächtnis verloren hat, muss sie nicht nur herausfinden, wer sie ist, sondern auch, weshalb sie vor einem Monat Ed Larson verlassen hat - von dem ihr alle erzählen, dass er die Liebe ihres Lebens gewesen wäre. Ed ist alles andere als begeistert, als Clementine in seinem Tattoostudio auftaucht, kann sie aber nicht wegschicken. Nicht, wenn es einen kleinen Funken Hoffnung gibt, dass für sie beide vielleicht doch noch Hoffnung auf eine zweite Chance besteht ... “ gelesen und mein Interesse war geweckt.
Zum Inhalt: Ich stelle es mir schrecklich vor, aufzuwachen und nichts mehr zu wissen, sich im Spiegel nicht einmal selbst zu erkennen. Aber genau das passiert Clementine, nach einem brutalen Überfall wacht sie ohne jede Erinnerungen auf. Mühsam versucht sie in ihr Leben zurückzukehren, zum Glück unterstützt von ihrer Schwester, der einzigen Verbindung zu ihrer Vergangenheit. Durch ein Tattoo auf ihrer Schulter kommt sie auf den Tätowierer, der es gestochen hat und muss feststellen, dass dieser sich nicht gerade freut, sie zu sehen. Aber was ist passiert zwischen ihnen? Und warum passieren ihr immer wieder Unfälle?
Der Stil: „Repeat this love“ war mein erstes Buch der Autorin Kylie Scott und ihr leicht lesbarer und einnehmender Schreibstil hat mich sofort überzeugt. Erzählt wird die Geschichte von Clem in der Ich-Form, und da sie sich selbst nicht mehr kennt und neu entdecken muss, erlebt das der Leser hautnah mit. Alles ist für sie neu, sie kennt nicht einmal mehr ihre Lieblingsfarbe und sie muss sich fragen, ob sie mit ihrem alten Ich zufrieden ist. Zugleich verliebt sie sich neu in Ed, der sie ja allerdings in ihrer alten Form kennt, beide lernen die neue Clem nun kennen. Mit dem unbekannten Täter und einigen seltsamen Vorkommnissen kommt eine gewisse Spannung auf, die einem überraschenden Showdown endet.
Mein Fazit: Clem bekommt die Chance ihr Leben nochmals neu zu starten und es war interessant sie dabei zu begleiten.

Ich danke dem Lyx Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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