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Veröffentlicht am 16.09.2025

Vergangenheit und Zukunft

Herbstweiden in Arrowwood
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Auch diesmal hat wieder jeder sein eigenes Päckchen zu tragen.
Nicky, ständig umgeben von der Angst um ihre Granny, deren Zustand sich weiter verschlechtert.
Als hätte Clay mit seinen Stimmproblemen nicht ...

Auch diesmal hat wieder jeder sein eigenes Päckchen zu tragen.
Nicky, ständig umgeben von der Angst um ihre Granny, deren Zustand sich weiter verschlechtert.
Als hätte Clay mit seinen Stimmproblemen nicht schon genug um die Ohren, wird er auch noch von seiner Vergangenheit eingeholt als seine Schwester bei ihm auftaucht. Entweder er hilft ihr bei einem krummen Ding oder seine Freunde erfahren von seiner wahren Herkunft. Er verstrickt sich in Lügen und Ausreden, die auch seine Beziehung zu Lainey belasten. Findet er den Mut ihr und seinen Freunden die Wahrheit zu sagen und zu seiner Vergangenheit zu stehen?
Kateri ist hin und her gerissen von der Entscheidung was sie in der Zukunft machen möchte.
Raus aus dem Reservat, ihren eigenen Wünschen nachgehen und sich auf das Studium der Heilpflanzen konzentrieren? Oder im Reservat bleiben und die vom Großen Rat an sie gestellten Erwartungen erfüllen? Außerdem fühlt sie sich immer noch ihren verstorbenen Eltern gegenüber verpflichtet, denen die Traditionen ihre Volkes sehr wichtig waren.
Und dann fahren auch noch ihre Gefühle Achterbahn. Auf der einen Seite Degan, den sie schon seit Ewigkeiten kennt, bei dem sie jedoch immer das Gefühl hat nicht sie selbst sein zu können. Und dann Philipp, der neue Landarzt, ruhig und einfühlsam, der sie darin ermutigt sie selbst zu sein und ihren Wünschen nachzugehen. Traut sie sich ihren eigenen Weg zu gehen?
Auch dieses Buch hat mich wieder sofort gefesselt. Von Beginn an spannend und extrem emotional. Ich habe mit den Protagonisten gehofft und gelitten und war direkt mittendrin in der Geschichte. Das Cover auch diesmal einfach wieder perfekt. Ich kann gar nicht glauben, dass dies wirklich die letzte Geschichte rund um die Sleeping Lake Ranch sein soll.
Von mir gibt es natürlich auch diesmal eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Nicht das, was man erwartet

Der Krieger und die Königin
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Das Autorenpaar entführt uns ins Jahr 550 n. Chr. und soll uns laut Klappentext die Geschichte des jungen Kriegers Garibald und Prinzessin Waltrada erzählen. Bei ihrer ersten Begegnung verhindert er unwissentlich ...

Das Autorenpaar entführt uns ins Jahr 550 n. Chr. und soll uns laut Klappentext die Geschichte des jungen Kriegers Garibald und Prinzessin Waltrada erzählen. Bei ihrer ersten Begegnung verhindert er unwissentlich ihre Befreiung aus der Geiselnahme und zieht sich somit ihren Hass zu. Als illegitimer Sproß eines Königs muss er sich in den nächsten Jahren immer wieder in diversen Schlachten beweisen, kehrt später aber ruhmreich als Herzog der Bajuwaren zurück. Die zweite Begegnung mit Waltrada erfolgt leider erst ziemlich am Ende des Buches und wird auch relativ kurz gehalten. Aus dem langjährigen Hass Waltradas wird plötzlich tiefe Liebe, was mir ein wenig unglaubwürdig erscheint.
Mich konnte dieses Buch des Autorenpaares leider überhaupt nicht überzeugen. Anhand Cover und Klappentext habe ich etwas komplett anderes erwartet, eine Liebesgeschichte mit historischem Hintergrund. Jedoch bekommen wir hier auf gut 500 Seiten eine Schlacht nach der anderen. Schon im ersten Abschnitt habe ich den Überblick verloren wer mit wem, wann und wo und warum überhaupt kämpft. Durch den Rest des Buches habe ich mich wirklich durchgekämpft, denn ich wollte ja nun doch wissen was da noch mit den beiden Protagonisten aus dem Klappentext passiert. Darauf musste ich leider bis fast zum Ende des Buches warten und es wurde auch relativ kurz und knapp abgehandelt. Die vielen fremden Namen, Bezeichnungen usw. sind der Zeit geschuldet in der die Handlung stattfindet, aber es war komplett verwirrend. Zwar gibt es am Ende des Buches ein Glossar, aber dieses ständige Umblättern ist extrem mühsam und stört den Lesefluss. Hier hätte ich mir Fußnoten auf den jeweiligen Seiten gewünscht. Im Vergleich zu anderen Büchern von Iny Lorentz fand ich dieses etwas enttäuschend.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Neuanfang

Das kleine Berghotel in Südtirol / Kochduell im Berghotel
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Nach dem Tod ihres Mannes ist es Zeit für einen Neuanfang und Friederike landet als Köchin im Hotel Liebelei. Raus aus der gewohnten Umgebung an der sie alles an ihren Verlust erinnert.
Dort trifft sie ...

Nach dem Tod ihres Mannes ist es Zeit für einen Neuanfang und Friederike landet als Köchin im Hotel Liebelei. Raus aus der gewohnten Umgebung an der sie alles an ihren Verlust erinnert.
Dort trifft sie ausgerechnet auf Sascha, den erfolgsverwöhnten Sternekoch, auf der Suche nach Abstand von seinem hektischen Beruf. Schon ihr erstes Aufeinandertreffen ist alles andere als entspannt. Immer wieder geraden die Beiden aneinander und die Wortgefechte zwischen ihnen sind sehr turbulent und sie schenken sich nichts. Und dann kommt Oma Rosie auch noch mit ihrer Idee für ein Kochduell um die Ecke in dem nicht nur die unterschiedlichen Kochstile aufeinandertreffen, sondern auch jede Menge Emotionen und unterschiedliche Einstellungen. Kochen als Heilmittel für alte Wunden, verletzte Gefühle und verlorenen Lebensmut? Kann das funktionieren?
Auch dies wieder ein warmherziger Wohlfühlroman, perfekt für gemütliche Lesestunden.
Der Schreibstil gefühlvoll, bildlich und romantisch ohne kitschig zu wirken. Viele detailreich beschriebene Szenen sorgen dafür, dass man sich mitten im Geschehen fühlt. Auch Humor kommt hier nicht zu kurz und sorgt an manchen Stellen für eine gewisse Auflockerung. Manche Szenen der Geschichte waren so emotional, dass ich wirklich Tränen in den Augen hatte. Die Protagonisten wieder jeder für sich ein absolutes Unikat und Oma Rosie muss man einfach lieben. Was wir aber auch erfahren haben ist, dass man auch nach Schicksalsschlägen der Liebe eine neue Chance geben soll und, dass man für die Liebe nie zu alt ist. Auch diesmal gibt es natürlich eine ganz klare Leseempfehlung und ich hoffe auf weitere, schöne Geschichten aus dem Hotel Liebelei, dem kleinen Berghotel am Wasserfall.

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Gefühlschaos

Zuckerküsse und Zitronenbonbons
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Diesmal nimmt uns die Autorin zusammen mit ihrer Protagonistin Melinda mit nach Limone sul Garda. Melinda ist eine erfolgreiche Hochzeitsplanerin und lebt in Barcelona. Ein schwerreicher italienischer ...

Diesmal nimmt uns die Autorin zusammen mit ihrer Protagonistin Melinda mit nach Limone sul Garda. Melinda ist eine erfolgreiche Hochzeitsplanerin und lebt in Barcelona. Ein schwerreicher italienischer Unternehmer engagiert sie um kurzfristig die pompöse Hochzeit seines Sohnes Alessandro zu organisieren. Als sei das Desinteresse des Brautpaares nicht schon schlimm genug, meint der Brautvater sich überall einmischen zu müssen. Aber auch von Harmonie ist zwischen dem Brautpaar nichts zu spüren. Das alles stellt Melindas Geduld auf eine harte Probe. Immer wieder kracht es zwischen ihr und Alessandro und es fliegen die Fetzen. Doch so nach und nach bekommt sie immer mehr Einblicke in sein Leben in einem goldenen Käfig und merkt, es ist nicht alles Gold was glänzt. Als sie dann auch noch Gefühle für ihn entwickelt und er sie erwidert wird es richtig schwierig, denn die Hochzeit steht kurz bevor.
Eine wunderbare Reise nach Limone sul Garda. Durch den bildlichen Schreibstil bin ich zusammen mit Melinda durch die Gassen geschlendert und habe viele mir persönlich bekannte Plätze wiedergesehen. Ich konnte wie immer sofort in die Geschichte und die wunderschöne Landschaft eintauchen. Die beiden Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein, was der ganzen Geschichte eine gewisse Würze verpasst. Auch diese Geschichte wieder so richtig was fürs Herz und natürlich gibt es auch diesmal eine ganz klare Leseempfehlung!
Das Cover passt übrigens wieder perfekt!

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Rätselhafte Morde

Aarauer Nächte
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Physiotherapeutin Anja gerät als Tatverdächtige in die Ermittlungen der Polizei. Zuerst stirbt einer ihrer Patienten unmittelbar nachdem er einen Termin bei ihr hatte und dann verunglückt eine Kollegin ...

Physiotherapeutin Anja gerät als Tatverdächtige in die Ermittlungen der Polizei. Zuerst stirbt einer ihrer Patienten unmittelbar nachdem er einen Termin bei ihr hatte und dann verunglückt eine Kollegin von ihr bei einer Wanderung. Zwei Tote und beide wurden vergiftet. Diese Verdächtigungen kann Anja nicht auf sich sitzen lassen und beginnt der Sache selbst auf den Grund zu gehen. Dabei fördert sie einige, für manche ihrer Mitmenschen unangenehme Dinge ans Tageslicht. Immer wieder geschehen eigenartige Dinge und es hat den Anschein, als wolle man ihr die Morde absichtlich in die Schuhe schieben. Wird sie tatsächlich beobachtet oder bildet sie sich das nur ein? Hat es vielleicht jemand auf sie selbst abgesehen? Bei ihren Nachforschungen wirbelt sie so manchen Staub auf und gerät letztendlich zusammen mit ihrer Zwillingsschwester selbst noch in höchste Gefahr.
Ein von Beginn an spannender Krimi der lieben Ina Haller mit vielen Verwirrungen und falschen Fährten die den Leser rätseln lassen. Ich persönlich hatte den wahren Täter überhaupt nicht auf dem Schirm. Zeitgleich ist das Buch aber auch sehr informativ, denn die Leser erfahren einiges über diverse, alte Bräuche in der Schweiz. Der Schreibstil wie immer klar und bildlich. Und auch in diesem Buch am Ende wieder zwei leckere Rezepte und ein hilfreiches Glossar für Nicht-Schweizer. Für mich ein Buch, dass ich uneingeschränkt empfehlen kann.

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