Guter historischer Roman mit ein paar Makeln
Einen kleinen Einblick in das Geschehen vermittelt die kurz vor hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
ich lese sehr gerne historische Bücher, in denen sich historische Fakten und eine fiktive ...
Einen kleinen Einblick in das Geschehen vermittelt die kurz vor hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
ich lese sehr gerne historische Bücher, in denen sich historische Fakten und eine fiktive Geschichte mischen. Das ist hier der Fall. Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut und es fehlt auch nicht an Spannung. Die wichtigsten Figuren sind gut und präzise geschildert. So dass man sich gut in sich hineinversetzen kann.
leider ist mir insbesondere der Einstieg in das Buch sehr schwer gefallen. es war sehr verwirrend, die verschiedenen Familienverhältnisse zwischen den einzelnen Volksgruppen/stemmen zu begreifen. Dazu kam eine sehr große Anzahl von Personennamen, die man sich kaum merken konnte. Und dann wurden auch noch alle Orte und Provinzen und Gegenden in damals üblicher Sprache beziehungsweise in Latein dargestellt. für all das müsste man, um es tatsächlich zu erfassen und zu begreifen und auch örtlich ein ordnen zu können, ständig in das sehr umfangreiche Glossar zurückblättern. Das hat so sehr genervt, dass ich es dann aufgegeben habe. Dadurch hat das Buch natürlich ein Stück an Reiz verloren. Aber das ganze war doch so verwirrend, dass ich kurz davor stand das Buch abzubrechen. Zum Glück habe ich das nicht getan, denn letztendlich hat sich die Geschichte dennoch gut entwickelt und das Buch hat mich schlussendlich auch gut unterhalten. Also: nicht aufgeben!