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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2021

Recht spannender Thriller mit einem Schuss schwarzen Humor, aber auch einem Spritzer Tragik

Schnee am Ballermann
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Einen ersten Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

Das Buch spielt auf der praktisch allen Deutscher bekannten Insel Mallorca und der Autor hat ...

Einen ersten Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Meine persönliche Meinung:

Das Buch spielt auf der praktisch allen Deutscher bekannten Insel Mallorca und der Autor hat einen schönen Blick darauf (abseits der Touristenströme) festgehalten. Die Figuren, von tragisch bis skurril, sind gut und liebevoll gezeichnet. Sehr gut gelungen ist der immer wieder aufblitzende "schwarze Humor", der dem Hörer Abwechslung zum manchmal etwas langatmigen Schreibstil des Autors bietet.

Der Autor liest das Buch selbst und hat das echt gut gemacht.

Insgesamt ein Buch das gut unterhalten hat und zum Ende hin mit einem Schuss Tragik endet.

Veröffentlicht am 10.04.2021

Zum Teil atemlose Spannung und pures Grauen - dann wieder Langeweile durch zu viel Informationen

Dark Web
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Einen kurzen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das Buch beinhaltet eine erschreckende Sicht auf die derzeitige (und zukünftige) Informationstechnologie ...

Einen kurzen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das Buch beinhaltet eine erschreckende Sicht auf die derzeitige (und zukünftige) Informationstechnologie und den "dunkle" Möglichkeiten. Angesiedelt ist das Ganze iin den Bereichen der Geheimdienste und des organisierten Verbrechens.

Von Finanzverbrechen über Mord und Verrat bis hin zu extrem grausamer Kinderpornographie ist alles an kriminellen Taten hier vertreten. Letztere sind besonders grauen erregend, sind es nicht "nur" Missbrauch um den es hier geht, nein dazu gehört fürchterliche Verstümmelung zum Vergnügen Dritter. Das ist nichts, was man gerne liest...!

Die ruhigeren, ja manchmal schon öden, Passagen sind stark von technischen Begriffen durchsetzt, die der Normalleser nur schwer bis garnicht nachvollziehen kann.

Die Protagonisten sind zum Teil gut, zum Teil auch eher flach und klischeehaft gezeichnet. Ausserdem sind es sehr viele Figuren, das hat den Überblick erschwert.

Insgesamt ein Buch mit Licht und Schatten und einem Finale, das mir garnicht gefallen hat. Ich mag es nicht, wenn zu viele (hier sogar sehr wichtige) Handlungsstränge ohne echten Abschluss bleiben. Und das trotz des angefügten Kapitels ".... was weiter passierte....!

Veröffentlicht am 07.04.2021

Ein Buch, das keiner Kategorie zuzuordnen ist - stellenweise hochspannend, stellenweise schwer verständlich

Geraubte Erinnerung
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Einen ersten (sehr rudimentären) Einblick in das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Ich frage mich wirklich, was dieses Buch eigentlich sein will: Ein Thriller, ...

Einen ersten (sehr rudimentären) Einblick in das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Ich frage mich wirklich, was dieses Buch eigentlich sein will: Ein Thriller, ein Endzeit-Krimi, ein Wissenschaftsthriller, oder ein Buch über moralische, z.Teil religiöse Problemstellungen, eventuell ein Science-Fiction Roman? Letztendlich ist das Buch alles dies in einer - wenn auch recht geschickt - zusammengequirlten Geschichte.

Einen durchgängigen Spannungsbogen konnte ich nicht Festellen, dafür hat der Autor immer wieder gut gesetzte Spannungsspitzen gesetzt, die auch für überraschende Wendungen gesorgt haben.

Dazwischen gab es aber auch längere, recht langatmige - um nicht zu sagen langweile - Passagen, die stark mit wissenschaftliche Fachbegriffen durchsetzt waren. Das hat das Lesevergnügen deutlich negativ beeinflusst, wenngleich sicher vieles davon für den Fortgang unvermeidbar war. Die Traumsequenzen und die religiösen Anwandlungen haben dem Buch nochmal eine neue Richtung gegeben und zum großen Fragezeichen im Kopf des Lesers beigetragen.

Letztendlich geht es um die moralisch korrumpiere Wirkung von Macht und von der ewigen Suche nach dem Woher und Wohin und dem Sinn des Lebens im Allgemeinen.

Veröffentlicht am 04.04.2021

Viel Licht, viel Schatten - der Reihe um Sara Linton und Will Trent scheint die Luft auszugehen

Die letzte Witwe
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Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Eigentlich liebe ich die Bücher dieser Autorin, bedeutet doch ein jedes spannende Unterhaltung. ...

Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Eigentlich liebe ich die Bücher dieser Autorin, bedeutet doch ein jedes spannende Unterhaltung. An diesem positiven Eindruck hat die Autorin diesmal aber gekratzt - Spannung war durchaus vorhanden, aber einen ordentlichen, durchgehenden Spannungsbogen gab es nicht. Dafür gab es eine Reihe von Spannungsspitzen, zum.Teil extrem hohen Spitzen und auch eine Reihe von recht grausamen Passagen.

Leider gab es dann aber auch eine Menge ausschweifende, langatmige ja direkt einschläfernde Passagen. Da war man durchaus geneigt mal eine Seite nur querzulesen...!

Licht und Schatten auch in Sachen Perspektive: Einerseits war es sehr interessant identische Szenen mal aus Sicht von Will bzw. Sara zu sehen, andererseits lag hier auch ein Potential für die Langeweile, weil halt die unterschiedlichen Sichtweisen nur zu selten auch zu neuen Erkenntnissen für den Leser führten.

Das Buch endet mit einem fürchterlichen Gemetzel und lehnt sich damit an, an diverse schreckliche Anschläge in den USA in den letzten Jahren. Da ist wohl jemand auf einen "fahrenden Zug" gesprungen....!

Für meinen Geschmack eines der schwächsten Bücher der Autorin. Hoffen wir mal, dass sie mit dem nächsten Band zu früherer Meisterschaft zurück findet.

Veröffentlicht am 28.03.2021

Britischer Reihenkrimi mit viel Atmosphäre - amüsante Mordermittlung in den Cotswolds

Agatha Raisin und der tote Göttergatte
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Einen ersten Eindruck von der Handlung kann der interessierte Leser hier auf der Buchseite gewinnen. Meine persönliche Meinung:

Dies ist nun schon der sechszehnte Band der Reihe um die (bisherige Hobbyermittlerin ...

Einen ersten Eindruck von der Handlung kann der interessierte Leser hier auf der Buchseite gewinnen. Meine persönliche Meinung:

Dies ist nun schon der sechszehnte Band der Reihe um die (bisherige Hobbyermittlerin und jetzige Inhaberin einer Detektei) Agatha Raisin und es sind immer noch keinerlei Ermüdungserscheinungen festzustellen. Im Gegenteil: Auch dieses Buch kann wieder überzeugen und bietet beste Krimiunterhaltung.

Wie meistens ist der Spannungsbogen nicht durchgängig, aber für einen Krimi ist die Spannung durchaus angemessen.

Dafür punktet das Buch mit viel Atmosphäre und einer schönen Sicht auf das malerische Umfeld. Die Besonderheiten und die Schönheit der Natur und der Ortschaften wird gut eingefangen. Ausserdem macht es - gerade für den treuen Reihenleser - viel Spass, den manchmal recht schrulligen Figuren wieder zu begegnen. Sehr gut gefällt mir auch die stetige Weiterentwicklung der Protagonistin und ihrer Co-Figuren.

Das Buch hat mir ein paar sehr schöne Lesemomente beschert und ich freue mich schon auf den für den Herbst angekündigten Folgeband. Das sich da für die Protagonistin in Sachen privater Beziehung wieder eine neue Richtung ergibt, hat die Autorin ja in einem kleinen Cliffhanger bereits angekündigt.