Cover-Bild Rabenthron
Band 3 der Reihe "Helmsby-Reihe"
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24,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Ersterscheinung: 18.08.2025
  • ISBN: 9783751783989
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Rebecca Gablé

Rabenthron

Epischer historischer Roman über Freundschaft, Loyalität und Herrschaft

England im Herbst 1013: Um den dänischen Gefangenen Hakon bei Hofe abzuliefern, reist der junge Engländer Ælfric of Helmsby nach London. Die Stadt liegt in Trümmern, denn dem schwachen König Ethelred gelingt es nicht, sein Reich gegen die ständigen Wikingerüberfälle zu schützen.

Doch anders als England und Dänemark sind Ælfric und Hakon keine Feinde - während der gefährlichen Reise sind sie zu Freunden geworden. Bald schon gehören sie zum inneren Kreis um die machtbewusste Königin Emma. Aber der Widerstand der Engländer droht zu brechen, und als der dänische König stirbt, steht bald ein noch gefährlicherer Feind vor den Toren ...

Von der Bestseller-Autorin der Warringham-Saga

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2025

Wunderbarer historischer Roman aus dem frühen 11. Jahrhundert

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Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Ich kenne und liebe die Autorin ob ihrer erstklassig recherchierten und eindrucksvoll erzählten ...

Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Ich kenne und liebe die Autorin ob ihrer erstklassig recherchierten und eindrucksvoll erzählten historischen Romane. Dieses Buch ist erneut ein Beispiel Dafür.

Die Handlung ist spannend und ermöglicht dem Leser sich in die damalige Zeit einzufinden. Die seinerzeitigen Lebensumstände und Gebräuche werden lebendig und entführen den Leser regelrecht. Die Figuren sind hervorragend gezeichnet und man kann sich problemlos in sie hinein versetzen. Dazu kommt eine vorzügliche Schreibweise die das tolle Leseerlebnis abrundet.

Von mir eine absolute Leseempfehlung für alle Fans historischer Romane! Mehr davon.....!

Veröffentlicht am 04.09.2025

Typischer Gablé, einfach gut

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Rebecca Gablé schreibt einfach wunderbare Mittelalterromane die die damaligen Zeit aufleben lassen. Sie versteht es wie kaum jemand anderes in das England dieser Zeit einzutauchen und glänzt mit hervorragenden ...

Rebecca Gablé schreibt einfach wunderbare Mittelalterromane die die damaligen Zeit aufleben lassen. Sie versteht es wie kaum jemand anderes in das England dieser Zeit einzutauchen und glänzt mit hervorragenden Recherche ohne dabei langweilig zu werden.
In diesem Roman geht es um Elfric of Helmsby der sich ausgerechnet mit dem Dänen Hakon anfreundet, der eigentlich sein Gefangener ist und den er am englischen Hof übergeben soll. Denn England und Dänemark befinden sich im Krieg um die Herrschaft in England. Wie kann er da mit einem Dänen befreundet sein? Dann ist da auch noch Königin Emma die Gemalin des schwachen englischen Königs. Sie scheint ehrgeiziger zu sein als ihr Mann und muss sich mit den Söhne ihres Mannes herumschlagen.

Rabenthron ist ein großartiger Mittelalterroman der sowohl durch die präzise Recherche der Autorin und ihrer auf jeder Seite zu spürende Liebe zu der Zeit und dem Land glänzt. Ihre Charaktere sind so lebensecht beschrieben das ich mir alle bildlich vorstellen konnte. Und das egal ob es Elfric und sein Sohn sind oder kleine Nebencharaktere von denen es in diesem Ro an zahlreiche gibt,.
Obwohl es sich hier um ein Buch mit über 800 Seiten handelt wird es nie langweilig. Es ist ein Geschichtsbuch das unglaublichen Spaß macht zu lesen.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Lesegenuss

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Der Rabenthron ist ab jetzt der erste der nunmehr drei Titel rund um Helmsby, das vor Jahren mit Caedmon und William anfing. Es fängt 1013 an und endet kurz vor 1066. Gablé recherchierte wie immer umfassend ...

Der Rabenthron ist ab jetzt der erste der nunmehr drei Titel rund um Helmsby, das vor Jahren mit Caedmon und William anfing. Es fängt 1013 an und endet kurz vor 1066. Gablé recherchierte wie immer umfassend und verknüpft die Fakten mit einer fiktiven Geschichten und zwei ebenso fiktiven Helden. Aelfric of Helmsby und Hakon Gunnarson stehen Königin Emma zur Seite. Eine raue Zeit. Die Angelsachsen dominieren die Insel und verteidigen sie gegen die Wikinger. Ihre Könige sind schwach, die Thanes wechseln mehrmals die Seiten - je nach eigenem Vorteil! So beginnt ab 1035 eine Art Bürgerkrieg, bei dessen Schilderung sich Lesende konzentrieren müssen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Diverse gleichnamige Anwärter auf den Thron von König Knud und auch Königin Emma (ihr erster Gatte, Ethelred der Unberatene starb früh) erschweren "die Sicht" ebenso wie die unglaublich vielen Söhne von Zweitfrauen, Bastarden und anderen, die meinen auf den Thron hüpfen zu dürfen. Und die abgehängte Normandie gibt es ja auch noch. Auch da hoffen einige auf ihre Chance auf den englischen Thron. Von elf tatsächlichen Anwärtern überlebt gerade mal einer. Und der nimmt später ein äußerst unrühmliches Ende.

Es ist - selbst als ebook - ein Wälzer. Ein Wälzer durch den sich historisch interessierte Leseratten hindurch knabbern werden. Wie bei ihren historischen Romanen üblich, fiebert man nach wenigen Seiten mit beiden Hauptfiguren mit und erlebt mit ihrer Hilfe und zahlreichen Beinamen das umtriebige Hauen und Stechen dieser unrühmlichen Jahre. Der Sensenmann genießt eine reiche Ernte und man erlebt diese Jahrzehnte mit. Wie schön ist es doch in der Gegenwart zu leben!

Veröffentlicht am 28.08.2025

Penibel recherchiert und opulent erzählt

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Das Buch spielt zwischen 1013 und 1066, also zeitlich VOR den beiden anderen Helmsby-Romanen (Das zweite Königreich und Hiobs Brüder).

Wie wir es von Rebecca Gablé gewohnt sind, ist auch dieser Wälzer ...

Das Buch spielt zwischen 1013 und 1066, also zeitlich VOR den beiden anderen Helmsby-Romanen (Das zweite Königreich und Hiobs Brüder).

Wie wir es von Rebecca Gablé gewohnt sind, ist auch dieser Wälzer penibel recherchiert. Mit ihrem profunden Wissen reiht die Autorin Schlacht an Schlacht und Intrige an Intrige.

Mitten drinnen als Bollwerk gegen fiktive und reale Fieslinge aller Art stehen die beiden fiktiven Helden, Ælfric of Helmsby und sein ehemaliger Gefangener Hakon Gunnarson, der ehrgeizigen Königin Emma zur Seite. Es ist die Zeit der Angelsachsen, der Dänischen Raubzüge, von schwachen Königen und mehrfachen Seitenwechseln der englischen Thanes und Eadormen sowie Söhnen aus verschiedenen Ehen des König Ethelred, der es ebenso wie Königin Emmas zweiter Gemahl Knud, verabsäumt hat, einen klaren Nachfolger zu bestimmen und dies auch schriftlich niederzulegen.

Daher beginnt nach Knuds frühen Tod (1035) ein Hauen und Stechen um Englands Thron beginnt ein Hauen und Stechen, dass dem Leser der Kopf raucht. Man muss schon sehr aufpassen, um sicher zu sein, wer nun gerade glaubt die besten Karten auf den Thron zu haben. Es tummeln sich zahlreiche gleichnamige Thronanwärter, die (Rebecca Gablé sei Dank) durch beschreibende Beinamen, unterschieden werden können. Söhne aus diversen ersten und zweiten legalen Ehen, Söhne aus Zweitfrauen oder überhaupt illegitime Söhne, die glauben, ein Anrecht auf den Thron zu haben etc.. Nun der eine oder andere wie Edward, den man als Edward der Bekenner kennen lernen wird oder William, der Bastard, warten im normannischen Exil auf ihre Chance.

Wer mitgezählt hat, wird sich vielleicht erinnern, dass von den insgesamt elf Prinzen zehn verbraucht worden sind, ehe 1042 ausgerechnet Edwards große Stunde schlägt, als er, nach dem Tod seines Halbbruder Hardeknut, der ihn als Nachfolger eingesetzt hat, 1043 zum König gekrönt wird. Es folgen 23 Jahre mehr oder weniger friedliche Jahre seiner Herrschaft.

Nach Edwards Tod im Jänner 1066 beginnt der Streit um den Thron erneut, den William der Bastard sofort nutzt und aus der Normandie übersetzt und angreift. Nach der Schlacht von Hastings im Oktober 1066 William traut sich vermutlich niemand mehr, in Bastatrd zu nennen. Jetzt heißt er William der Eroberer.

Alles klar? Einige mögliche Thronanwärter, die durch Unglücksfälle oder offensichtliche Attentate aus dem Weg geräumt worden sind, habe ich jetzt ausgelassen. Das könnt ihr ja genauer nachlesen.

Meine Meinung:

Rebecca Gablé zieht in diesem opulenten Mittelalterepos wieder alle Register. Als Leser kann man mit den Protagonisten in zugigen Burgen frieren, durch Moore stapfen, stürmische Überfahrten über den Kanal erleben und viele Feste feiern, vergiftete Speisen inklusive. Der Tod ist allerdings auch sonst nie weit entfernt. Kindbettfieber für die Frauen, eine hohe Kindersterblichkeit, Hungersnöte durch Plünderungen und allerlei Krankheiten sowie endlose Kriege, die Soldaten beider Seiten sterben lassen.

Der Thron der angelsächsischen Könige wackelt mehrmals und nicht immer sind Eindringlinge von außen, sondern immer wieder auch die eigenen Edelmänner, daran beteiligt.

Interessant auch die Rolle, die die Autorin, der Königin Emma zugedacht hat. Ich mag die intelligente, zielstrebige Emma, die wesentlich gebildeter und geeigneter als ihr erster Ehemann Ethelred der Unberatene, der diesen Beinamen nicht gänzlich zu Unrecht geraten hat, auftritt. Ihren zweiten Ehemann Knud erklärt sie, wie regieren in England funktioniert: Ohne die Kirche geht es einfach nicht.

Schmunzeln musste ich über den abenteuerlichen Eilmar, der mit seinen Flugversuchen in die Klosterannalen eingegangen ist.

Auf Grund der großen Anzahl von Mitwirkenden gibt es zu Beginn ein Personenverzeichnis, in dem die realen Persönlichkeiten mit einem Sternchen versehen sind.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Mittelalterepos 5 Sterne, der mich gut unterhalten und fesselt hat, 5 Sterne.

Veröffentlicht am 07.09.2025

Wieder eine spannende Reise ins mittelalterliche England, nur das Ende wirkte etwas überhastet

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Vor einigen Jahren verschlang ich etliche Bücher der Autorin Rebecca Gablé regelrecht. Dann hatte ich eine mehrjährige krankheitsbedingte Lesepause und widmete mich danach erst einmal hauptsächlich den ...

Vor einigen Jahren verschlang ich etliche Bücher der Autorin Rebecca Gablé regelrecht. Dann hatte ich eine mehrjährige krankheitsbedingte Lesepause und widmete mich danach erst einmal hauptsächlich den Genres Fantasy und Krimis/Thriller. Vor nicht allzu langer Zeit entdeckte ich für mich auch das Genre Historische Romane neu und als kürzlich das neuste Werk der Autorin Rabenthron bei NetGalley als Rezensionsexemplar angeboten wurde, fragte ich es an und freute mich, es wenig später auf meinem Kindle lesen zu können.

Herbst 1013 in England: Das Land leidet unter den ständigen Wikingerüberfällen und dem schwachen König Ethelred gelingt es, aufgrund falscher Ratschläge seiner Vertrauten und darauf zurückzuführende schlechte Entscheidungen, nicht, sein Land zu schützen. Nun hat der junge Ælfric of Helmsby einen Dänen gefangengenommen. Statt diesen seinem Thane zu überlassen, flieht er mit ihm und seinem Sohn Penda, um ihn bei Hofe abzuliefern.

Allerdings freunden sich die beiden Männer während der gefährlichen Reise an und werden schon bald zu Beschützern und Vertrauten von Königin Emma. Diese beweist deutlich mehr politisches Geschick als Ethelred und versteht es auch nach dessen Tod, ihre Kinder in Sicherheit zu bringen und ihre eigene Position durch die Heirat mit dem neuen König zu sichern. Doch was passiert, wenn letzterer ebenfalls das Zeitliche segnet?

Rabenthron ist, nach Das zweite Königreich und Hiobs Brüder, der dritte Teil der Helmsby Reihe. Obwohl ich noch weiß, dass ich die beiden Vorgänger damals mit Begeisterung gelesen habe, kann ich mich an die Inhalte gar nicht mehr erinnern. Das war aber überhaupt nicht schlimm, denn für das Verständnis brauchte ich das Vorwissen aus diesen beiden Büchern nicht. Aufgrund des gewohnt flüssigen und lebendigen Schreibstils sowie der mir immer sympathischer werdenden Hauptfiguren, machte mir das Lesen von Rabenthron wieder richtig viel Spaß. Ich brauchte zwar, aufgrund von Stress im realen Leben, der mir Lesezeit raubte, etwas länger für dieses Buch als gewohnt, freute mich aber jedes Mal, wenn ich zu der Geschichte zurückkehren konnte und war auch immer sofort wieder drin.

Geschrieben ist die Geschichte in der dritten Person aus den Perspektiven verschiedener Charaktere an verschiedenen Orten. Die Handlung ist in vier Abschnitte gegliedert. Sie beginnt im Jahr 1013 und endet im Jahr 1041. Voran gestellt ist ein Personenregister, danach gibt es noch interessante Erklärungen der Autorin zu den Teilen der Handlung, die tatsächlich historisch überliefert sind. Auf mich wirkte fast alles in der Geschichte so, als könnte es sich wirklich so zugetragen haben. Lediglich das Ende empfand ich als etwas überhastet. Hier kam für mich auch nicht verständlich rüber, dass es tatsächlich Hardeknud selbst war, der seinen letzten lebenden Halbbruder zurück nach England bat und warum. Daher rechnete ich bei Edwards Ankunft mit einer ganz anderen Reaktion.

Insgesamt hat mir aber auch dieses Buch der Autorin wieder sehr gut gefallen und ich habe sogar große Lust bekommen, die beiden Vorgängerbücher nochmals zu lesen. Mal sehen, wann ich die Zeit dafür finde.

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