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Veröffentlicht am 12.01.2026

Fantastische Geschichte für Teenager

Heartbreak Hotel
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Vier Jugendlichen wurde auf unterschiedliche Art und Weise das Herz gebrochen und sie landeten daraufhin in einem Zimmer im Heartbreak-Hotel, wo sie sich ebenfalls mit ganz verschiedenen Methoden ihrem ...

Vier Jugendlichen wurde auf unterschiedliche Art und Weise das Herz gebrochen und sie landeten daraufhin in einem Zimmer im Heartbreak-Hotel, wo sie sich ebenfalls mit ganz verschiedenen Methoden ihrem Schmerz hingaben oder diesen ausblendeten. Doch als es Zeit ist, wieder in die Realität zurückzukehren, gibt es noch ein großes Problem, das erst gelöst werden muss, bevor das Hotel sie entlässt. Werden sie das gemeinsam schaffen?

Obwohl ich längst der eigentlichen Zielgruppe entwachsen bin, hat mir diese Graphic Novel sehr gut gefallen. Sie hat mich auch tief berührt und weckte dabei verschiedene Erinnerungen an meine eigene Jugendzeit. Im Alter von 15 Jahren verlor ich durch einen Unfall einen sehr guten Freund und es war damals für mich überhaupt nicht leicht, diesen Verlust zu verkraften. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie es mir ergangen wäre, wenn da auch noch Schuldgefühle mit im Spiel gewesen wären.

Aber auch die Geschichte, die Fiona erlebte, war ein Teil meiner Teenagerzeit. Martins Geschichte erlebte ich zwar nicht selbst, aber auch hier hätte ich seiner Mutter am liebsten die Leviten gelesen und ein bisschen konnte ich ihn auch verstehen. Sicher war bei der Geschichte auch viel Fantasie mit im Spiel, aber manchmal braucht es diese, um Probleme bewältigen zu können. Die Message, dass das Leben auch nach schweren Schicksalsschlägen weitergeht und, dass Menschen im Herzen weiterleben, war auf jeden Fall klar erkennbar.

Auch die Zeichnungen gefielen mir gut. Der Stil wurden von Anfang bis Ende durchgezogen. Ich konnte auch immer problemlos erkennen, um was und wen es in der Geschichte gerade geht. Die Farbgestaltung gefiel mir ebenfalls, passte gut und war nie so, dass ich das Anschauen als anstrengend empfunden hätte. Insgesamt eine schöne und lehrreiche Graphic Novel, die ich durchaus auch mal an Teenager verschenken würde.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Ich hatte im ersten Drittel etliche Verständnisprobleme, aber das lag nicht am Buch

The Woman in Suite 11
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10 Jahre sind nach den für Laura „Lo“ Blacklock traumatischen Ereignissen auf der Luxusjackt „Aurora“ vergangen. Inzwischen ist sie verheiratet und hat zwei Kinder. Von ihrem Job als Reisejournalistin ...

10 Jahre sind nach den für Laura „Lo“ Blacklock traumatischen Ereignissen auf der Luxusjackt „Aurora“ vergangen. Inzwischen ist sie verheiratet und hat zwei Kinder. Von ihrem Job als Reisejournalistin hatte sie sich zugunsten der Kinder eine Auszeit genommen. Daher ist sie regelrecht erstaunt, dass sie eine Einladung zur Eröffnung eines Luxushotels in der Schweiz erhält. Allerdings sieht sie es als Chance, ins Berufsleben zurückzukehren und nimmt sie an.

Auf dem Flughafen erlebt sie eine fast freudige Überraschung. Doch schon als sie im wirklich traumhaften Hotel am Genfer See sofort auf alte Bekannte trifft, wird es ihr etwas mulmig. Dennoch versucht sie das Beste daraus zu machen, hofft sie doch auf ein Interview mit dem sonst so Pressescheuen Hotelbesitzer. Als sie nachts dann in sein Hotelzimmer eingeladen wird, ist sie zwar skeptisch, doch ihre Neugier siegt.

Allerdings ist es nicht Marcus Leidman, der sie in Suite 11 empfängt, sondern eine Frau, die alles andere als unbekannt ist, von der sie jedoch hoffte, sie niemals wiedersehen zu müssen. Diese eröffnet ihr, Marcus Geliebte zu sein und, dass sie sich in Lebensgefahr befindet. Gleichzeitig fordert sie Los Hilfe ein und bringt auch damit Lo in große Gefahr…

Dieses Buch ist die Fortsetzung des 2017 in deutscher Übersetzung erschienenen Thrillers „THE WOMAN IN CABIN 10“. Dieses Buch war an mir komplett vorbeigegangen, da ich, als es erschien, eine ziemlich lange krankheitsbedingte Lesepause hatte. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich auf Netflix allerdings die Verfilmung geschaut und weil mir diese da sogar ganz gut gefiel, wollte ich dieses Buch, als ich es bei NetGalley entdeckte, sehr gern lesen. Ich freute mich natürlich ganz sehr, dass ich es kurz nach meiner Anfrage bestätigt bekam und auf meinen Kindle laden konnte.

Allerdings bekam ich gerade wegen des Films besonders im ersten Drittel, als die Ich-Erzählerin Lo Blacklock sich häufig an die Geschehnisse auf der Aurora erinnerte, einiges gar nicht zusammen, da im Film wohl handlungstechnisch nicht nur Szenen wegfielen – das hat man bei Buchverfilmungen ja eigentlich immer – sondern einiges so verändert wurde, dass es nicht zu dieser Fortsetzung hier passt. Denn obwohl ich den Vorgänger (noch – ich habe ihn mir inzwischen nämlich gekauft) nicht kenne, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Autorin hier solch gravierende Fehler unterlaufen sind.

Mir persönlich gelang es leider erst nach dem ersten Drittel, die Erinnerungen an den Film beiseite zu schieben und mich gänzlich auf die Geschichte im Buch zu konzentrieren. Ich kann daher jedem, der dieses Buch hier lesen möchte und den Vorgänger nicht kennt, nur raten, den Film nicht kurz vor dem Lesen anzuschauen oder diesen gleich wegzulassen. Selbst ohne Kenntnis des ersten Buches wäre mir persönlich der Einstieg wahrscheinlich deutlich leichter gefallen, wenn ich den Film nicht gesehen hätte.

Dennoch gefiel mir der flüssige Schreibstil der Autorin richtig gut und als ich mich dann endlich richtig auf die Story konzentrieren konnte, verspürte ich auch eine permanente Spannung, die mich auch bis zum Ende der Geschichte begleitete. Es gab einige überraschende Wendungen, die ich so nicht vorhergesehen hatte. Das Ende erahnte ich zwar schon, bevor die Autorin es offenbarte, aber da es ein bisschen das war, was ich mir auch gewünscht hatte, empfand ich das nicht wirklich als schlimm. Ich möchte neben dem Vorgänger dieses Buches gern noch mehr von der Autorin lesen und habe mir, außer diesem, jetzt auch noch ein voriges Jahr erschienenes Ebook-Bundle mit drei Thrillern aus ihrer Feder gekauft.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Grundsätzlich gefiel mir die Geschichte sehr gut, nur das Ende enttäuschte mich leicht

Ein Pakt aus Asche und Blut
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Als ich bei NetGalley dieses als historischen Mystery Thriller angekündigte Buch entdeckte, reizte mich einerseits der Klappentext, andererseits aber auch die dort erwähnten Örtlichkeiten, zu denen ich, ...

Als ich bei NetGalley dieses als historischen Mystery Thriller angekündigte Buch entdeckte, reizte mich einerseits der Klappentext, andererseits aber auch die dort erwähnten Örtlichkeiten, zu denen ich, obwohl ich selbst mehrere hundert Kilometer weit weg wohne, inzwischen einen sehr persönlichen Bezug habe. Außerdem bin ich sowohl Historischen Romanen, als auch Thrillern und Mysteriösem oder Fantastischem sehr zugeneigt und war sehr gespannt auf diese Genre Mischung.

Erzählt wird die Geschichte in der dritten Person aus den Perspektiven verschiedener Protagonisten und zu verschiedenen Zeiten. In der Gegenwart agieren hauptsächlich 3 Personen, deren Verbindung zueinander erst nach und nach aufgedeckt wird:

Der Feuerwehrmann Mark kämpft zusammen mit seinen Kollegen einen Waldbrand in Ratingen, als er plötzlich eine Frau in den Flammen erblickt. Um sie zu retten, stürzt er sich in die Flammen. Allerdings ist er der Einzige, der diese Frau sah. Auch als er von seinen Kollegen gerettet wird und der Brand gelöscht ist, gibt es keinerlei Hinweise darauf, dass sie überhaupt dort war.

Die Fotografin Cat hat auf der Arbeit permanenten Stress mit einem Kollegen. Zuhause kümmert sie sich um ihren Nachbarn Robert, der wegen eine Sozialphobie nie das Haus verlässt, aber unermüdlich am Schreiben von Büchern ist und Cat immer wieder mit Fotoaufträgen für diese versorgt. Momentan arbeitet er an einem Buch über alte Rituale und ist davon überzeugt, dass in allen Überlieferung ein Körnchen Wahrheit steckt. Als er Cat zum ersten Mal bittet, einen Zauber auszuführen, ist sie fast noch belustigt. Doch schon bald wird dadurch ihr gesamtes Leben auf den Kopf gestellt.

Melanie will nach dem Tod ihrer Mutter das Häuschen in der Lübecker Bucht beräumen, in dem sie aufgewachsen ist. Ihre Großmutter, die ebenfalls nicht mehr lebt und der das Haus eigentlich gehörte, liebte sie abgöttisch. Zu ihrer Mutter hatte sie, wegen deren esoterisch angehauchten Ansichten, schon immer ein eher gespaltenes Verhältnis. Melanie ist schon seit geraumer Zeit wegen früheren eigenartigen Visionen in psychiatrischer Behandlung und hat eine Affäre mit einem verheirateten Mann. Da sie glaubt schwanger zu sein, nimmt sie ihre Medikamente nicht mehr und sieht inzwischen wieder Dinge, die nicht realistisch sein können.

In der Vergangenheit in Ratingen um 1460 wird hauptsächlich die Geschichte von zwei Schwestern erzählt, die in dunkle Machenschaften verwickelt werden:

Im mittelalterlichen Ratingen wird die jung Anna der Hexerei verdächtigt. Die Heilerin Helene, Annas Schwester, ist deswegen total verzweifelt. Als ihr das Stadtoberhaupt, der mächtige Marschall Johann, einen dunklen Pakt anbietet, der Anna retten soll, nimmt sie an und tut fortan Dinge, von denen sie weiß, dass sie dafür in der Hölle schmoren wird.

Leicht und flüssig konnte ich diesen Mystery-Thriller lesen. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Die Geschichte packte mich ziemlich schnell und ich verfolgte das Geschehen auf beiden Zeitebenen mit stetig wachsendem Interesse. Eine permanent düstere Grundspannung stellte sich schnell ein, die Wechsel zwischen den Zeitebenen oder den Perspektiven der Hauptfiguren empfand ich jeweils als gut gesetzt. Die Figuren entwickelten sich und es gab etliche brutale Morde und unheimliche Todesfälle.

Von den Charakteren in der Gegenwart war mir Cat bei weitem die Sympathischste. Melanie ging mir manchmal ein bisschen auf die Nerven. Ich verstand zwar durchaus, dass es für sie nicht einfach war, aber irgendwie war mir da meistens ein bisschen zu viel Selbstmitleid im Spiel. In der Vergangenheit mochte ich Helene am liebsten. Gegen Ende hin waren für mich einige Entwicklungen in der Geschichte ziemlich vorhersehbar, während mich andere durchaus noch überraschten. Allerdings war ich am Ende des Buches trotzdem leicht enttäuscht, denn ich hätte mir eine glaubhaftere Erklärung zu Mark gewünscht. Klar war das alles fantastisch, aber trotzdem war ich leicht enttäuscht. Ich habe auch aus dem Fantasy-Genre schon viel gelesen, wo mir, trotz des Bewusstseins, dass es das Meiste in der Realität gar nicht gibt, die aufgelösten Zusammenhänge logischer erschienen. Insgesamt hat mich dieses Buch jedoch trotzdem sehr gut unterhalten und kann es Lesern, bei denen Geschichten nicht immer nur gänzlich realitätsnah glaubhaft sein müssen, durchaus weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Diesmal verspürte ich zwar leichte Längen, trotzdem mag ich die Reihe immer noch sehr

Verlorene Spuren
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Adrian Crow meldet seine Ehefrau als vermisst und kurz darauf werden vom Haus des Chirurgen Simon Banks und seinem, Pakete mit abgetrennten sowie verbrannten Frauenhänden gefunden. Sheridan Holler befürchtet ...

Adrian Crow meldet seine Ehefrau als vermisst und kurz darauf werden vom Haus des Chirurgen Simon Banks und seinem, Pakete mit abgetrennten sowie verbrannten Frauenhänden gefunden. Sheridan Holler befürchtet das Schlimmste. Obwohl alles darauf hindeutet, dass Caroline Crow ihr eigenes Untertauchen geplant hat, ist sie der festen Überzeugung, dass die Frau nicht freiwillig verschwunden ist. Vor allem, weil auch DNA Spuren des kürzlich aus dem Gefängnis entlassenen Kriminellen Gabriel Howard gefunden wurden, den sie noch immer für den Tod einer alten Dame verantwortlich macht. Wird es ihr, zusammen mit ihrem Team gelingen, Caroline zu retten und Gabriel wieder hinter Gitter zu bringen?

Auch diesen dritten Teil um die mir in den Vorgängern ans Herz gewachsene Mordermittlerin Sheridan Holler und ihr Team der Liverpooler Mordkommission konnte ich durchaus wieder und flüssig lesen. Wie bereits die ersten beiden Teile wird in der dritten Person aus den Perspektiven verschiedener Protagonisten erzählt. Eine einfache, aber dennoch bildhafte Sprache, kurze Kapitel mit gut gesetzten Perspektivwechseln sorgten auch hier wieder dafür, dass es weitestgehend spannend blieb. Die Ermittlungen zum aktuellen Fall, mit all ihren Fortschritten und Rückschlägen wirkten auf mich sehr realistisch. Die Autorin legte wieder viele verschiedene Spuren aus und am Ende wurde alles doch ganz anders als erwartet.

Allerdings kam mir diesmal das Privatleben der mit inzwischen sehr lieb gewordenen Charaktere etwas zu kurz bzw. sah ich dort nicht wirklich eine Weiterentwicklung. So freute ich mich zwar, dass bei Sheridan und Sam alles in bester Ordnung ist und die Kriminalistin dort einen sicheren Hafen hat. Ich musste auch immer mal wieder ein bisschen über Sams Unzulänglichkeit schmunzeln, hätte mir dort aber wenigstens noch eine wirkliche Weiterentwicklung bei Sheridans privaten Fall gewünscht. Auch die Einblicke in Hills Privatleben ergaben nichts Neues und Sheridans Kollegin und Freundin Anna ist auf dem besten Weg, alte Fehler zu wiederholen. Verspürte ich in den ersten beiden Teilen bei den privaten Einblicken immer echte Auflockerungen oder Spannungsvertiefungen, hatte ich gerade da diesmal das Gefühl von leichten Längen.

Dennoch sind mir alle Charaktere noch immer sehr sympathisch und die Reihe gefällt mir immer noch sehr gut. Ich werde sie daher auf jeden Fall auch weiterverfolgen. Der vierte Teil in deutscher Übersetzung, mit dem Titel Das Muster des Todes ist für den 17.03.2026 angekündigt. Im Original soll im Juni 2026 bereits der 5. Teil der Reihe erscheinen.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Dieser Teil gefiel mir noch besser als die letzten beiden

The Monet Family – Be Strong, My Pearl
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Obwohl ich der eigentlichen Zielgruppe längst entwachsen bin, greife ich doch gern auch immer wieder einmal zu Büchern aus der Jugendbuchabteilung. Die Reihe um die mysteriöse Monet Family verfolge ich ...

Obwohl ich der eigentlichen Zielgruppe längst entwachsen bin, greife ich doch gern auch immer wieder einmal zu Büchern aus der Jugendbuchabteilung. Die Reihe um die mysteriöse Monet Family verfolge ich seit dem ersten Teil. Be Strong, My Pearl ist nun bereits der fünfte Teil und auch jetzt, nachdem ich diesen gelesen habe, möchte ich dieser Reihe immer noch treu bleiben.

Hailie hat einen Anruf auf Vincents Telefon entgegengenommen, als sie es ihm gerade in sein Büro bringen wollte. Was sie dabei nicht ahnte ist, dass Adrien in diesem auf ihren ältesten Bruder wartete und dadurch etwas erfuhr, was die Monets bislang vor ihren Geschäftspartnern geheim halten konnten. Die Folgen ihrer Unbedachtheit erschüttern die fast 17-jährige schwer.

Die Freundschaft zwischen Leo und ihr hat sich inzwischen auch weiterentwickelt und Hailie ist nun offiziell mit ihm zusammen. Wird diese Beziehung jedoch auch den Segen ihrer Brüder bekommen? Und wird Hailie endlich mehr über die Geschäfte ihrer Familie erfahren?

Auch dieser fünfte Teil ist wieder in der ersten Person aus der Perspektive der mittlerweile fast 17-jährigen Hailie geschrieben. Den Schreibstil empfand ich als gewohnt flüssig und diesmal verspürte ich beim Lesen auch keinerlei Längen. Es passiert unglaublich viel und nicht alles davon ist positiv. Hailie ging mir anfangs zwar wieder ein bisschen mit ihrer Heulerei auf die Nerven, später relativierte sich das für mich allerdings, weil ich dann tatsächlich einen handfesten Grund dafür sah, dem etliche von mir als sehr spannend und gefährlich empfundene Ereignisse vorangingen.

Die Entscheidungen, die sie nach den folgenschweren Begebenheiten traf, konnte ich zwar durchaus nachvollziehen, machten mich jedoch auch ein bisschen traurig, weil ich mir davon doch einiges anders gewünscht hätte. Etwas schade fand ich auch, dass noch immer ziemlich um die Geschäfte der Monets herumgeredet wird und diese für mich als Leserin nach wie vor schwammig wirken. Das Ende des Buches empfand ich diesmal allerdings etwas anders, als die letzten Male. Es gab einen größeren Zeitsprung und auch keinen direkten Cliffhanger. Dennoch warf es bei mir mindestens eine Frage auf, die nicht geklärt wurde.

Insgesamt hat mir dieser Teil fast besser gefallen, als die letzten, bei denen ich hin und wieder doch einige Längen empfand. Den im März erscheinenden sechsten Teil der Reihe werde ich daher auf jeden Fall auch wieder lesen. Danach werde ich dann sehen, ob mich auch der für Juni 2026 angekündigte siebente Teil noch reizt.

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