Cover-Bild The Puppet Master
Band 2 der Reihe "Major Crimes Unit"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 01.12.2025
  • ISBN: 9783423447591
Sam Holland

The Puppet Master

Thriller | Nach ›The Twenty‹ das neue hochspannende Buch von der Meisterin der Serienkiller-Thriller | »Eine großartige Autorin.« Chris Carter
Susanne Seidita (Übersetzer)

Er beobachtet dich. Er kontrolliert dich. Er lässt dich büßen.
DCI Cara Elliott wird gerufen, um den Selbstmord eines Mannes zu untersuchen, der bei voller Fahrt von einem Zug erfasst wurde. Cara, die bei jedem Fall ihr Bestes gibt, spürt, dass etwas nicht stimmt. Als sich die Suizide häufen, weiß sie, dass sie richtiglag. Doch wer ist derjenige, der hier hinter den Kulissen die Fäden zieht? Es scheint, als würde ein grausamer Killer seine Opfer beobachten und sie so manipulieren, dass sie ihr Leben selbst beenden. Cara und ihr Team arbeiten fieberhaft an dem Fall, doch immer ist ihnen der Täter einen Schritt voraus …
»Eine großartige Autorin mit einer intelligenten, rätselhaften und rasanten Geschichte.« Chris Carter
Der neue spannende Fall für das Ermittlerteam der Abteilung für Schwerverbrechen – mit einem Serienkiller der anderen Art.
Lesen Sie von Sam Holland außerdem ›The Twenty‹

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2026

Ein perfides Spiel der Kontrolle

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Mit The Puppet Master liefert Sam Holland einen Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite unter Hochspannung steht. Als neuer Fall für das Ermittlerteam der Abteilung für Schwerverbrechen überzeugt ...

Mit The Puppet Master liefert Sam Holland einen Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite unter Hochspannung steht. Als neuer Fall für das Ermittlerteam der Abteilung für Schwerverbrechen überzeugt der Roman mit einer düsteren Idee, einem beklemmenden Setting und einer Spannung, die sich stetig steigert. Sam Holland beweist einmal mehr, warum sie zu den stärksten Stimmen im Bereich der Serienkiller-Thriller gehört – intensiv, intelligent und gnadenlos fesselnd.

Besonders das Setting trägt maßgeblich zur Wirkung der Geschichte bei. Die Schauplätze sind atmosphärisch dicht, oft unheimlich und so detailreich beschrieben, dass sich sofort ein beklemmendes Kopfkino einstellt. Die düstere Umgebung wird nicht nur Kulisse, sondern aktiver Teil der Handlung und verstärkt das Gefühl von Ausgeliefertsein und Kontrolle, das sich durch den gesamten Roman zieht. Man spürt jederzeit, dass hier jemand die Fäden in der Hand hält – und genau das macht die Geschichte so verstörend wie faszinierend.

Die Spannung ist von Beginn an präsent und reißt im Verlauf der Handlung nicht ab. Sam Holland versteht es meisterhaft, Hinweise zu streuen, falsche Fährten zu legen und das Tempo gezielt anzuziehen. Jeder Perspektivwechsel, jede neue Erkenntnis erhöht den Druck – sowohl für das Ermittlerteam als auch für mich als Leserin. Der Serienkiller ist intelligent konstruiert, erschreckend anders und bleibt lange unberechenbar, was den Thriller besonders reizvoll macht.

„Die größte Macht liegt nicht im Töten – sondern darin, Menschen zu lenken, ohne dass sie es merken.“

Auch stilistisch überzeugt der Roman auf ganzer Linie. Der Schreibstil ist klar, präzise und zugleich atmosphärisch. Sam Holland schreibt schnörkellos, aber eindringlich, und schafft es, komplexe Ermittlungsarbeit mit psychologischer Tiefe zu verbinden. Die Figuren wirken glaubwürdig, professionell und dennoch menschlich, was die emotionale Bindung zusätzlich verstärkt.

Mein persönliches Fazit: The Puppet Master ist ein Thriller auf höchstem Niveau – spannend, clever und nervenaufreibend bis zur letzten Seite. Das Zusammenspiel aus starkem Setting, raffinierter Handlung und konstantem Spannungsaufbau hat mich vollkommen überzeugt. Für Fans intelligenter Serienkiller-Thriller ist dieses Buch ein absolutes Muss und für mich ein klarer 5-Sterne-Read, der noch lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Puppenspieler

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„The Puppet Master“ von Sam Holland ist ein weiterer spannender und abgrundtief böser Teil ihrer Major Crimes Unit Reihe.
Nach den letzten verstörenden Mordfällen, die viele persönliche Opfer gekostet ...

„The Puppet Master“ von Sam Holland ist ein weiterer spannender und abgrundtief böser Teil ihrer Major Crimes Unit Reihe.
Nach den letzten verstörenden Mordfällen, die viele persönliche Opfer gekostet haben, ist das Team von DCI Cara Elliot am Limit. Da scheinen die Ermittlungen in einem vermeintlichen Selbstmord nur Routine. Leider stellt sich schnell heraus, dass es die Major Crimes Unit erneut mit einem Serienkiller zu tun haben muss. Cara hat das Gefühl, dass das Opfer nicht ganz freiwillig diesen Ausweg gewählt hat und plötzlich folgen unzählige weitere Suizide nach dem gleichen Muster. Irgendwer scheint labile Menschen in den Tod zu treiben und sie solange mit ihren persönlichen Schwachstellen zu quälen, bis sie letztendlich aufgeben. Mit jedem neuen Opfer rennt die Zeit davon und Cara und ihr Team suchen verzweifelt nach dem verbindenden Element, um den Killer zu stoppen.

Sam Hollands Thriller sind nichts für schwache Nerven und manchen Szenen sind wirklich absolut verstörend und grausam. Wer also Cosy Crime erwartet, der ist hier falsch, denn wir befinden uns quasi am anderen Ende der Skala.
Der fesselnde Schreibstil, die unterschiedlichen Perspektiven und die kurzen Kapitel verleiten dazu, immer weiter zu lesen, vor allem, da man miträtselt, wer hier der Killer sein könnte. Die Handlung ist dabei so geschickt und komplex konstruiert, dass die Auflösung für mich absolut unerwartet kam. Immer wieder gibt es falsche Fährten, die einen Hoffnung schöpfen und die den folgenden Absturz umso tiefer erscheinen lassen.
Die Story bezieht sich viel auf den Echo Man, dessen Buch leider noch gar nicht auf Deutsch erschienen ist. Das ist etwas unglücklich, da die persönlichen Entwicklungen der Ermittler viel mit diesem Fall zu tun haben. Nur Jamies Geschichte bezieht sich auf The Twenty und sie bricht einem hier erneut das Herz.
Grundsätzlich kann man der Story aber auch ohne Vorkenntnisse folgen und der perfide und grausame Killer manipuliert seine Opfer gnadenlos. Sam Holland teilt den Fokus zwischen der privaten Gebrochenheit der Ermittler und ihren persönlichen Abgründen und der Jagd nach dem Mörder. Sie verzettelt sich aber nie in kleinen Handlungsfäden, sondern lässt am Ende alles geschickt zusammenfließen. Für Thrillerfans ein Muss.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Marionetten des Todes

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DCI Cara Elliott von der Abteilung für Schwerverbrechen wird zu einem offensichtlichen Selbstmord gerufen. Es gibt allerdings einige Unklarheiten, weshalb Cara und ihr Team Ermittlungen einleiten. Bald ...

DCI Cara Elliott von der Abteilung für Schwerverbrechen wird zu einem offensichtlichen Selbstmord gerufen. Es gibt allerdings einige Unklarheiten, weshalb Cara und ihr Team Ermittlungen einleiten. Bald gibt es verdächtig viele solcher Fälle.

Dies ist nach "The Twenty" der dritte Fall für das Ermittlerteam der Abteilung für Schwerverbrechen.

Schon die Grundidee von "The Puppet Master" hat mich sofort gepackt. Offensichtliche Selbstmorde, die bei genauerem Hinsehen keine sind. Ein Strippenzieher, der seine Opfer manipuliert und sie dazu bringt, sich selbst zu zerstören. Dieser Ansatz ist nicht nur extrem düster, sondern auch zutiefst verstörend. Der Fall fühlt sich von Anfang an beklemmend an und hat mich emotional stark mitgenommen. Die Art der Manipulation, der psychische Druck auf die Opfer und die lange Zeit, die das Team braucht, um überhaupt eine Verbindung zwischen den einzelnen Fällen herzustellen, haben mich emotional sehr getroffen. Die Hilflosigkeit der Ermittler ist spürbar und verstärkt die düstere Atmosphäre zusätzlich.

Cara als Hauptfigur habe ich als schwierig empfunden, aber nie als unsympathisch. Sie ist kantig, innerlich zerrissen und trägt viel Ballast mit sich herum. Besonders ihre Beziehung zu ihrem Bruder Nate hat mir gefallen. Die Dynamik zwischen den beiden wirkt authentisch und berührend. Beide sind hervorragende Polizisten mit einem starken Instinkt, aber eben auch kaputte Menschen, so wie fast alle Figuren in dieser Geschichte. Genau das macht sie für mich so glaubwürdig. Umso mehr habe ich mich über das Wiedersehen mit bekannten Figuren aus dem Vorgänger gefreut. Die Entwicklung von Jamie Hoxton, Adam Bishop und seiner Frau Romilly war für mich ein echtes Highlight. Besonders Jamies Geschichte hat mich schon in "The Twenty" tief berührt, und auch hier ging sie mir wieder sehr nahe.

Was mir besonders positiv aufgefallen ist, ist die Balance zwischen Job und Privatleben. Die Ermittlungsarbeit ist spannend und intensiv, gleichzeitig bekommen die persönlichen Probleme und inneren Konflikte der Figuren genug Raum. Beides wirkt gleichwertig und ergänzt sich hervorragend, ohne dass eines davon zu kurz kommt. Ein Punkt, der mich allerdings sehr gestört hat, war die wiederholte Erwähnung des Echomanns. Dieser scheint eine zentrale Rolle für Caras seelisches Leid und ihr inneres Chaos zu spielen. Leider wird dieser Teil der Reihe erst im Herbst 2026 auf Deutsch erscheinen, weshalb diese Passagen für mich nur schwer einzuordnen waren. Ich hatte ständig Fragen und das Gefühl, dass mir wichtiges Vorwissen fehlt. Dass die Reihe in falscher Reihenfolge übersetzt wurde, hat mein Leseerlebnis hier deutlich beeinträchtigt, da offensichtlich Kenntnisse vorausgesetzt werden.

Der Schreibstil von Sam Holland ist erneut absolut fesselnd, flüssig, intensiv, ohne Längen, und ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Die Spannung reißt kaum ab, und selbst ruhigere Passagen tragen zur Atmosphäre und Figurenzeichnung bei.

Fazit: "The Puppet Master" war für mich wieder ein echtes Lesehighlight. Trotz kleiner Kritikpunkte, insbesondere bezüglich der Übersetzungsreihenfolge, hat mich der Thriller emotional gepackt und nicht mehr losgelassen. Sam Holland versteht es meisterhaft, dunkle Themen mit starken Figuren und hoher Spannung zu verbinden.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Durchaus spannend, aber…

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… mir sind dadurch jetzt schon sehr viele Details zum eigentlichen Reihenauftakt bekannt, der in deutscher Übersetzung erst im Herbst erscheinen soll.

Ein Mann wird zur Rushhour am Bahnsteig vom Zug erfasst. ...

… mir sind dadurch jetzt schon sehr viele Details zum eigentlichen Reihenauftakt bekannt, der in deutscher Übersetzung erst im Herbst erscheinen soll.

Ein Mann wird zur Rushhour am Bahnsteig vom Zug erfasst. Im ersten Moment denkt jeder an Selbstmord. Doch es gibt ein paar Details die absolut nicht dazu passen und auch ihr Bauchgefühl sagt DCI Cara Elliot, die als leitende Ermittlerin den Fall untersucht, dass hier etwas überhaupt nicht stimmt. Das Gefühl wird zur Gewissheit, als sich vermeintliche Suizide in kürzester Zeit häufen, doch nach wirklichen Beweisen dafür suchen sie und ihr Team, trotz unermüdlicher Arbeit, lange Zeit vergeblich. Und auch als ihnen diese endlich vorliegen, scheint es so, dass ihnen der Täter immer noch mehr als einen Schritt voraus ist. Wird es ihnen gelingen, ihn zu stoppen, ohne, dass wieder Leute aus den eigenen Reihen oder deren Familien den Preis dafür zahlen müssen?

Nachdem mir, nach kleinen Startschwierigkeiten, vor etwas mehr als einem Jahr der Thriller „The Twenty“ von Sam Holland in deutscher Übersetzung doch sehr gut gefiel, freute ich mich, als ich Ende letzten Jahres bei NetGalley das Buch „The Puppet Master“ dieser Autorin entdeckte. Nun habe ich auch dieses Buch gelesen und es hat mir durchaus auch gut gefallen. Allerdings merkte ich beim Lesen diesmal viel deutlicher als beim Vorgänger, dass mir der Reihenauftakt fehlt.

Im englischen Original ist „The Twenty nämlich schon der zweite Teil und „The Puppet Master“ der Dritte. Warum man in Deutschland nicht mit dem ersten Teil „The Echo Man“ startete, fragte ich mich bereits nach „The Twenty“ und jetzt nach „The Puppet Master“ noch viel mehr. Während in „The Twenty“ die Ereignisse aus „The Echo Man“ wirklich nur sehr kurz erwähnt wurden und auch die Hauptfigur aus dem Reihenauftakt und diesem Buch hier – DCI Cara Elliot – nur eine ganz kleine Nebenrolle spielte, geschieht das in „The Puppet Master“ sehr häufig und es wird nicht nur vage daran erinnert, sondern ich erfahre etliche Details, die mir einen höchstwahrscheinlich spannungsmindernden Informationsvorsprung für das Lesen von „The Echo Man“ verschaffen.

Am Ende von „The Puppet Master“ wird nämlich angekündigt, dass „The Echo Man“ in deutscher Übersetzung im Herbst 2026 erscheinen soll und es gibt auch eine Leseprobe. Ich hätte es deutlich besser gefunden, wenn „The Echo Man“ noch vor „The Puppet Master“ erschienen wäre. Lesen möchte ich den eigentlichen Reihenauftakt in deutscher Übersetzung zwar trotzdem noch. Das liegt aber daran, dass ich etliche Charaktere aus „The Twenty“ und „The Puppet Master“ inzwischen so liebgewonnen habe, dass ich jetzt auch alle bislang veröffentlichten Informationen zu ihnen kennen möchte.

Allerdings hatte ich, obwohl ich eben den eigentlichen Reihenauftakt noch nicht kenne, durch die vielen Erwähnungen der Details daraus, bei diesem Buch hier auch keinerlei Verständnisprobleme und konnte dadurch Caras persönliche Situation und die ihres Bruders Nate Griffin gut einordnen, obwohl ich selbst, als Mutter, Caras Entscheidungen im Privatleben teilweise nicht in Ordnung fand und selbst definitiv anders gehandelt hätte.

Den Schreibstil empfand ich wieder als sehr flüssig und die Handlung spannend. Geschrieben ist es wieder in der dritten Person, abwechselnd aus den Perspektiven verschiedener Protagonisten. Mir gefiel, dass der Fokus nicht nur auf den Ermittlungen lag, sondern auch auf dem Privatleben der Hauptfiguren. Dadurch werden sie für mich immer menschlicher und ich kann viel besser mit ihnen fühlen. Wer letztendlich der kranke Strippenzieher im Hintergrund war, hatte ich bis kurz vor der Auflösung durch die Autorin tatsächlich gar nicht auf dem Schirm.

Insgesamt kann ich auch für dieses Buch Thrillerfreunden durchaus wieder eine Leseempfehlung mitgeben. Für mich selbst hoffe ich jetzt allerdings ein bisschen, dass ich bis zum Herbst einen Großteil des hier zu „The Echo Man“ Gelesenen wieder vergessen habe.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Düster und hart

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Nach vier Suiziden innerhalb von drei Tagen in der gleichen Gegend ist Cara Elliott, Leiterin der Einheit für Schwerverbrechen, sicher, dass nicht mehr von Zufall auszugehen ist. Jemand manipuliert die ...

Nach vier Suiziden innerhalb von drei Tagen in der gleichen Gegend ist Cara Elliott, Leiterin der Einheit für Schwerverbrechen, sicher, dass nicht mehr von Zufall auszugehen ist. Jemand manipuliert die Opfer und treibt sie zum Selbstmord.
Caras kleines Ermittlerteam steht mit der steigenden Zahl von Suiziden zunehmend unter Zeitdruck. Die Abteilung tut sich sehr schwer, Anhaltspunkte zum Wie und Warum und überhaupt eine Verbindung zwischen den Toten zu finden und es gibt zu wenig Kollegen, die in dieser gefährlichen Einheit arbeiten wollen. Immer wieder werden die verlustreichen Ereignisse der Vergangenheit erwähnt, von denen die Vorgängerbände handeln. Wobei der erste Band der Reihe, The Echo-Man, erst im Herbst 2026 auf deutsch erscheinen wird. Und auch zu The Twenty, bei uns erschienen im Dezember 2024, gibt es mehrere Spoiler, was ich sehr schade finde.

Der psychische Zustand der Selbstmörder wird glaubhaft geschildert und auch die Emotionen der in der Vergangenheit traumatisierten Ermittler machen die Charaktere nahbar und menschlich. Ich habe sehr gern die Entwicklung der Protagonisten verfolgt, die mir aus The Twenty bereits bekannt waren und interessante neue Charaktere kennengelernt. Auch Nebenfiguren überzeugen, selbst wenn sie nur einen kurzen Auftritt haben. Die Figurenzeichnung profitiert offensichtlich vom Psychologiestudium der Autorin. Mir war allerdings die Einbindung des familiären Hintergrunds Caras und Griffins zu viel, mir hätten die berufsbedingten schmerzhaften Erfahrungen gereicht.

Sam Holland schreibt klar, bildhaft und fesselnd, schockt gelegentlich auch mit grausamen Szenen. Erzählt wird der spannende Thriller aus verschiedenen, auch überraschenden, Perspektiven.
The Puppet Master hat mich mit einer makabren Geschichte und unerwarteten Wendungen gut unterhalten und ich freue mich auf das Finale der Reihe, das Sam Holland im Nachwort ankündigt.

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