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Veröffentlicht am 20.11.2019

Emotional und wunderschön

Nur ein einziger Song – Nicole & Zack
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Stacey Lynn trifft mit dieser wunderschönen und gefühlvollen Lovestory mitten ins Herz.
Nicole hat vor einem Jahr, drei Monaten, einer Woche und sechs Tagen das Liebste in ihrem Leben verloren. Nun ist ...

Stacey Lynn trifft mit dieser wunderschönen und gefühlvollen Lovestory mitten ins Herz.
Nicole hat vor einem Jahr, drei Monaten, einer Woche und sechs Tagen das Liebste in ihrem Leben verloren. Nun ist sie wieder bereit, ihr Leben zu leben. Mit ihrer besten Freundin Mia besucht sie eine Bar und trifft dort ausgerechnet Zack Walter, den berühmten Rockstar. Nur weiß Nicole überhaupt nicht, wen sie da kennengelernt hat. Und Zack gefällt es überraschend gut, dass Nicole ihn nicht nur als Superstar wahrnimmt. Er kann sie nicht gehen lassen und entführt sie auf ein Abenteuer, das Nicole über ihre Grenzen bringt und sie vor die Frage stellt, wie sie sich ihre Zukunft vorstellt.

Die Autorin Stacey Lynn beschreibt die Gefühle von Nicole so anschaulich und greifbar, dass man die Trauer und den Schmerz mitempfinden kann. Sie hat das Schlimmste erlebt, was man sich vorstellen kann und ist nun bereit, langsam wieder in die Zukunft zu blicken. Mit Zack hat sie den perfekten Partner. Er lässt ihr Zeit und Raum, in ihrem eigenen Tempo nach vorn zu blicken. Die Chemie zwischen den Protagonisten ist unvergleichlich. Man spürt die tiefe Verbundenheit, auch ohne viele Worte. Zack lässt sich auch von kleinen Rückschlägen nicht entmutigen und steht zu seinen Gefühlen. Es ist ergreifend, wie Nicole mit Babyschritten zurück ins Glück findet.
Wichtige Bestandteile der Geschichte sind auch die Nebenfiguren, wie Nicoles beste Freundin Mia oder die anderen Bandmitglieder. Sie sorgen für humorvolle Sidekicks, die die Leichtigkeit auch bei ernsten Themen nicht verloren gehen lassen.
Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gern. Mit diesem Buch konnte sie mich absolut begeistern, auch wenn die Taschentücher natürlich nie weit weg liegen durften. Die emotionale Story bleibt bis zum Ende fesselnd und man fiebert mit den Figuren mit.
Von mir gibt es für diese wunderschöne und absolut gelungene Rockstar Romance eine klare Leseempfehlung und volle Punktzahl!

Veröffentlicht am 20.11.2019

Zauberhafte Weihnachten

Doktor Miez - Das weiße Weihnachtswunder
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Diese süße Weihnachtsgeschichte vom Kinderbuchautor Waldo ist genau die richtige Lektüre für den Advent.
Im Sumseldorf herrscht helle Aufregung in den Tagen vor Weihnachten. Noch nie hat der Weihnachtsmann ...

Diese süße Weihnachtsgeschichte vom Kinderbuchautor Waldo ist genau die richtige Lektüre für den Advent.
Im Sumseldorf herrscht helle Aufregung in den Tagen vor Weihnachten. Noch nie hat der Weihnachtsmann bei den Dorfbewohnern vorbeigeschaut. Und zum großen Ärgernis aller liegt noch nicht einmal ein Fitzelchen Schnee. Ein Wunschzettel der Freunde und Kekse als Geschenk für Santa sollen für den lang ersehnten Besuch am Weihnachtsabend sorgen. Dr. Miez glaubt nicht so recht, dass dieser Plan funktionieren wird und denkt sich mit Hilfe von seinem Freund Joschi selbst einige Überraschungen aus.

Ich bin jedes Mal total verzaubert von den super süßen Illustrationen, die die Bücher von Waldo auszeichnen. Auch diesmal gibt es für die Kinder wieder jede Menge auf den niedlichen Bildern zu entdecken.
Die weihnachtliche Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Das Thema Freundschaft steht wie immer ganz oben und wird wunderbar kindgerecht umgesetzt.
Schriftart und Schriftgröße sind ideal für kleine Leser, auch wenn man ganz frischen Erstlesern sicher etwas helfen muss. Zum Vorlesen für die ganz Kleinen eignet sich das Buch auf jeden Fall.
Uns hat die wunderschöne weihnachtliche Geschichte um Dr. Miez und seine Freunde im Sumseldorf hervorragend unterhalten. Im kommenden Advent werde ich dieses Buch definitiv öfter vorlesen dürfen.
Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung und volle Punktzahl!

Veröffentlicht am 20.11.2019

Wesen der Nacht

Hexentöchter
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Schauplatz der Geschichte ist London im 19. Jahrhundert.
Die junge Hexe Charlotta reist von Wales nach London, um ihren zum Vampir verwandelten Bruder Theo wieder nach Hause zu holen. Unterschlupf findet ...

Schauplatz der Geschichte ist London im 19. Jahrhundert.
Die junge Hexe Charlotta reist von Wales nach London, um ihren zum Vampir verwandelten Bruder Theo wieder nach Hause zu holen. Unterschlupf findet sie vorrübergehend bei ihrer Tante Hagazussa, die ein beliebtes Bordell für übersinnliche Wesen führt. Bei der Suche nach ihrem Bruder wird sie von dem geheimnisvollen und gefährlichen Cyrill Vailbrook aus einer brenzligen Situation gerettet. Vailbrook hält sie für eine Succuba aus dem Haus ihrer Tante und will sie exklusiv „mieten“. Charlotta ist empört und weigert sich. Erst als er erneut ihr Leben und das ihres Bruders rettet, willigt sie ein. Doch noch weitere finstere Kreaturen haben ein Interesse an Charlotta, wenn auch aus anderen Gründen als Veilbrook.

Da ich ein Fan von historischen Romanen bin, hat mich das Setting sofort in seinen Bann gezogen. Mona Vara hat eine spannende Welt erschaffen, in der sich allerlei dunkle Kreaturen der Nacht tummeln. Der bildhafte Schreibstil macht die düsteren Gassen Londons lebendig, so dass man den Nebel fast spüren kann.
Charlotta hat mir von Anfang an gefallen. Sie lässt sich von Cyrill nicht unterkriegen und gibt ihm jede Menge Kontra, was er scheinbar überhaupt nicht gewohnt ist. Natürlich stachelt sie damit seinen Jagdinstinkt noch mehr an. Aber es ist sehr unterhaltsam und witzig, wie sie ihm Grenzen setzt. Die Chemie zwischen den beiden stimmt und die Funken fliegen nur so. Auch die Nebenfiguren sind interessant gestaltet. Man kann keinen der Charaktere sofort durchschauen und wird sehr oft im Laufe der Geschichte überrascht.
Die Rahmenhandlung ist ziemlich spannend, da die Geschichte einige unvorhersehbare Wendungen bietet und viele Fragen erst am Ende beantwortet werden. Der Schreibstil liest sich richtig gut und konnte mich bis zum Ende des Buches fesseln.
Mir hat diese amüsante Fantasy um Hexen, Vampire und Dämonen sehr gut gefallen und ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 17.11.2019

Magische Welt

Hex Hall - Wilder Zauber
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„Hex Hall – Wilder Zauber“ ist ein gelungener Auftakt für die Fantasy-Reihe um die magische High School.
Nach einem misslungenen Liebeszauber für eine Mitschülerin wird die junge Hexe Sophie Mercer vom ...

„Hex Hall – Wilder Zauber“ ist ein gelungener Auftakt für die Fantasy-Reihe um die magische High School.
Nach einem misslungenen Liebeszauber für eine Mitschülerin wird die junge Hexe Sophie Mercer vom Hexenrat nach Hecate Hall, einer High School für übernatürliche Wesen verbannt. Dort soll sie lernen, wie sie in der Welt der Menschen gefahrlos und unauffällig existieren kann. Ihre Mitbewohnerin Jenny ist die einzige Vampirin unter den Schülern. Wie sich schnell herausstellt, wird wohl Jenny auch Sophies einzige Freundin bleiben, denn selbst unter den Hexen, Werwölfen und Elfen ist sie die Außenseiterin. Als ein Zirkel dunkler Hexen sie aufnehmen will, dessen Anführerin die Freundin des attraktivsten Hexers Archer ist, in den sich Sophie verliebt hat, wird es nicht unbedingt leichter.

Rachel Hawkins erschafft in ihrem Buch eine bunte Fantasywelt, in die man beim Lesen völlig eintauchen kann. Sophie ist eine sympathische und liebenswerte Protagonistin, die ich sofort mochte. Ihre Unsicherheiten sind authentisch beschrieben und lassen sie trotz aller Hexerei menschlich wirken. Sie wird in ein Umfeld geworfen, das sie so überhaupt nicht kennt und muss sich völlig allein zurechtfinden. Zudem wird sie von ihren wichtigsten Bezugspersonen häufig im Unklaren gelassen. Dadurch gerät sie natürlich von einer unangenehmen Situation in die nächste. Ihre Schwärmerei für Archer ist süß und man sieht die verbotenen Funken zwischen beiden fliegen.
Die Autorin gibt nicht nur ihren Hauptcharakteren genügend Tiefe, sondern lässt auch die interessanten Nebenfiguren glänzen. Ich mag ihren Schreibstil, der nie Langeweile aufkommen ließ. Der Humor kommt nicht zu kurz, so dass das Lesen riesigen Spaß macht. Die Story ist sehr spannend aufgebaut und bietet einige überraschende Wendungen, bevor am Ende der obligatorische Cliffhanger die Neugier auf den nächsten Teil schürt.
Mir hat dieser Auftaktband um Hex Hall richtig gut gefallen und ich kann es kaum erwarten, wie es mit Sophie und den anderen Figuren weitergeht. Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung und volle Punktzahl!

Veröffentlicht am 15.11.2019

Eine zweite Chance

Zimtschneckenjahre
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Manchmal erhält man eine zweite Chance im Leben und dann sollte man das Beste daraus machen.
Lea zieht nach sieben Jahren als Au-pair bei einer liebenswerten schwedischen Familie zurück ins heimatliche ...

Manchmal erhält man eine zweite Chance im Leben und dann sollte man das Beste daraus machen.
Lea zieht nach sieben Jahren als Au-pair bei einer liebenswerten schwedischen Familie zurück ins heimatliche Wien. Ihr sechsjähriger Sohn Jan soll in Wien die Schule besuchen. Als Alleinerziehende benötigt Lea die volle Unterstützung ihrer Eltern, die ganz in ihrer Nähe wohnen. Lea hatte Wien damals übereilt verlassen, als Jans Vater Ben, ein aufstrebender Star am Rockhimmel und ihre große Liebe, sie betrogen hatte. Ganz in der Nähe ihrer neuen Wohnung läuft ihr plötzlich ausgerechnet Ben über den Weg. Aber er sieht gar nicht mehr aus, wie der Mann, den sie einst liebte. Sie hat große Zweifel, ob sie Jan einen derart abgemagerten und verwahrlosten Vater vorstellen kann.

Als großer Schweden-Fan hat mich der Titel sofort neugierig gemacht. Die Erklärung für den originellen Titel, die im Buch von Lea gegeben wird, finde ich total niedlich.
Lea hat sich im Laufe der Jahre von ihren romantischen Vorstellungen verabschieden müssen und ist als Alleinerziehende mittlerweile eher pragmatisch eingestellt. Sie kümmert sich liebevoll um ihren Sohn und versucht, auch ihre eigenen Bedürfnisse nicht völlig untergehen zu lassen. Die große Geste, die sie von Ben damals erwartet hatte, ist aufgrund unglücklicher Umstände und Missverständnisse ausgeblieben. Ihr spontaner Plan enthielt einige Schwachstellen, die sie so nicht bedacht hatte. Beide haben Fehler gemacht oder sind falschen Ratschlägen gefolgt, wie die eingeschobenen Rückblicke Stück für Stück aufzeigen.
Die Autorin lässt ihre Charaktere sehr authentisch wirken. Die alltäglichen kleinen Probleme sind glaubhaft und nachvollziehbar geschildert. Lea und Ben müssen sich zumindest als Eltern zusammenraufen. Die gemeinsame Aufarbeitung ihrer Vergangenheit fand ich wunderbar gelungen. Man spürt die große Liebe, die die beiden einst verbunden hat. Nun müssen sie herausfinden, ob es für sie auch als Paar noch eine gemeinsame Zukunft geben kann.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Die Geschichte von Lea und Ben zeigt, dass im Leben nicht alles wie im Bilderbuch abläuft. Das macht das Ganze so sympathisch.
Mir haben die Zimtschneckenjahre sehr gut gefallen und ich vergebe sehr gute 4,5 Sterne.