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Veröffentlicht am 06.04.2020

Spannende Romantasy

Glow - Die Macht der Gedanken
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„Glow – Die Macht der Gedanken“ von Eva Murges ist eine spannende Romantasy, in der Verbrechen bereits beim Gedanken daran verhindert werden können.
Die achtzehnjährige Poppy ist eine Changerin. Sie hat ...

„Glow – Die Macht der Gedanken“ von Eva Murges ist eine spannende Romantasy, in der Verbrechen bereits beim Gedanken daran verhindert werden können.
Die achtzehnjährige Poppy ist eine Changerin. Sie hat die Gabe, die Emotionen der Menschen sehen zu können. Damit weiß sie auch bereits im Vorfeld, wer kurz davor steht, ein Verbrechen zu begehen. An diesem Punkt schreitet Poppy ein und wandelt die dunklen Gedanken in positive um. Ihr Job ist natürlich nicht ungefährlich. Als sie eine mysteriöse Liste findet, auf der ihr Name ganz oben steht, und plötzlich Morde in Emerald Falls geschehen, die nie auf ihrem Radar erschienen sind, gerät sie in große Gefahr. Und immer wieder taucht der geheimnisvolle Cole in ihrer Nähe auf.

Die Grundidee ist vielleicht nicht neu, aber doch ziemlich spannend umgesetzt. Poppy sieht die Emotionen der Menschen, die sie wie eine Aura umgeben. Dadurch weiß sie, wer kurz vor einer Eskalation steht und kann die düsteren Gefühle in gute Gedanken umwandeln. Ihr Job ist geheim und nur ganz wenige Menschen wissen davon. Poppy ist sympathisch und trotz ihrer besonderen Kräfte keine unbesiegbare Kämpferin. Das macht sie menschlich und nahbar, denn auch sie braucht Hilfe und ist verletzlich. Ich finde sehr schön, wie die enge Beziehung zu ihrer Tante Sadie und ihrer besten Freundin Tate dargestellt ist.
Cole taucht plötzlich in ihrer Stadt auf und vermittelt zu Beginn eher einen düsteren und gefährlichen Eindruck. Erst im Laufe der Handlung wird klarer, welche wichtige Rolle er in dem Ganzen spielt.
Die Geschichte wird aus der Perspektive von Poppy erzählt. Man bekommt ihre Gefühle, Ängste und Unsicherheiten direkt mit und kann sie sehr gut nachempfinden. Dadurch bleibt es auch bis zum Ende spannend, denn man weiß nie mehr als die Protagonistin und muss genauso mitfiebern.
Der Schreibstil liest sich sehr gut und ich würde mich über eine Fortsetzung freuen. Das Potential dafür ist auf jeden Fall vorhanden.
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2020

Wunderschöne Fortsetzung

Never say never
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Die Woodland Academy geht in die nächste Runde und diesmal dreht sich alles um das ungleiche Paar Leah und Logan.
Am Ende des ersten Bandes stand die Trennung von Leah und Logan, die ja offiziell nie eine ...

Die Woodland Academy geht in die nächste Runde und diesmal dreht sich alles um das ungleiche Paar Leah und Logan.
Am Ende des ersten Bandes stand die Trennung von Leah und Logan, die ja offiziell nie eine Beziehung geführt haben. Also sollte dies Leah doch eigentlich gar nichts ausmachen, da sie nie ernsthafte Gefühle für Logan hatte. Leider funktioniert diese Selbstverleugnung nicht lange und sie muss einsehen, dass sie möglicherweise einen riesigen Fehler begangen hat. Aber inzwischen ist Logan mit Ava zusammen, die nicht nur furchtbar nett und liebenswert ist, sondern auch noch Allies neue beste Freundin.

Die Handlung setzt kurz nach dem Ende des ersten Bandes ein, den man zum Verständnis unbedingt kennen sollte. Bereits nach wenigen Zeilen ist man sofort wieder zurück an der Woodland Academy, als wäre man nie weg gewesen.
Logan konzentriert sich nun auf seine Zukunft und seine sportliche Karriere, was er eigentlich Leah zu verdanken hat, denn ohne sie wäre er nicht im Footballteam. Er verbringt die meiste Zeit mit Ethan und Allie, bis auch Ava zum Freundeskreis dazukommt. Ava ist völlig anders als Leah und vielleicht gerade darum interessant für ihn.
Leah hatte bereits am Ende des ersten Teils eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht, die sich nun fortsetzt. In ihrem bisherigen Kosmos an der Woodland hat sich fast alles verändert. Die alten Hierarchien sind fast nicht mehr vorhanden und auch Leah ist gezwungen darüber nachzudenken, wer sie in Zukunft sein möchte.
Irgendwie waren Leah und Logan schon im Vorgängerteil meine Lieblingscharaktere. Ich hätte ihnen so gern ein Happy End gewünscht, aber das müssen sie sich erst hart erkämpfen. Marcella Fracchiolla hat einen lockeren und leichten Schreibstil, der die Emotionen der tiefgründigen Charaktere perfekt einfängt. Die wechselnden Perspektiven zwischen Leah und Logan sind spannend und zeigen ihre Gefühle und inneren Kämpfe sehr gut. Die Handlung fesselt bis zum Schluss und enthält neben ernsten und dramatischen Szenen, jede Menge Romantik und viel Humor. Die Autorin hat für mich genau den richtigen Ton getroffen und ich freue mich schon riesig auf die Fortsetzung. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und volle Punktzahl!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.04.2020

Kunst und Glücksspiel

Playboy - Wenn du dich verlierst
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„Playboy – Wenn du dich verlierst“ ist bereits der fünfte Band der Saint-Reihe von Katy Evans. Die Geschichten sind aber ohne Probleme unabhängig voneinander lesbar.
Wynn Watson ist die Inhaberin einer ...

„Playboy – Wenn du dich verlierst“ ist bereits der fünfte Band der Saint-Reihe von Katy Evans. Die Geschichten sind aber ohne Probleme unabhängig voneinander lesbar.
Wynn Watson ist die Inhaberin einer Kunstgalerie. Vor kurzem hat sich ihr Freund nach vier Jahren Beziehung von ihr getrennt und sie hat die Hoffnung auf die wahre Liebe und eine eigene Familie schon aufgegeben. Als sie auf den professionellen Pokerspieler Cullen „Playboy“ Carmichael trifft, kann sie sich der Spannung zwischen den beiden nicht entziehen. Aber Cullen passt eindeutig nicht in ihre Vorstellung von einem liebevollen und treuen Ehemann. Trotzdem lässt sie sich auf eine Wette mit ihm ein und begleitet ihn in die Stadt der Sünde Las Vegas.

Wynn ist immer noch nicht über ihren Ex hinweg und sucht die Schuld bei sich. Deshalb kann sie sich auch nicht wirklich auf Cullen einlassen, denn in ihrer Vorstellung ist es total abwegig, dass er ernsthaft an ihr interessiert sein könnte.
Cullens Absichten sind zunächst auch etwas undurchsichtig. Am Anfang scheint es tatsächlich so, als ob er Wynn eher als hübschen Glücksbringer betrachtet. Erst als die Perspektive zu ihm wechselt, werden seine Beweggründe und Gefühle klarer.
Der Schreibstil von Katy Evans liest sich locker und leicht. Die Charaktere sind mit all ihren Facetten liebenswert und sympathisch, auch wenn es Wynn mit ihren Selbstzweifeln manchmal übertreibt. Die Wette zwischen den beiden ist nicht wirklich sinnvoll, aber darum geht es wohl auch weniger. Beide kommen aus total unterschiedlichen Welten und müssen im Laufe der Handlung ihre Vorurteile überwinden. Für den nötigen Spaß sorgen die Freundinnen von Wynn, die als humorvolle Sidekicks fungieren und sie immer wieder in die richtige Richtung schubsen müssen.
Mich hat die romantische Lovestory sehr gut unterhalten und ich gebe gern eine Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2020

Ganz neue Perspektive

Never Too Late
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„Never Too Late“ ist der zweite Band der New Adult Reihe von Morgane Moncomble.
Nach einem One Night Stand hat Zoé eigentlich nicht vor, Jason jemals wiederzusehen. Dieses Vorhaben misslingt, denn dummerweise ...

„Never Too Late“ ist der zweite Band der New Adult Reihe von Morgane Moncomble.
Nach einem One Night Stand hat Zoé eigentlich nicht vor, Jason jemals wiederzusehen. Dieses Vorhaben misslingt, denn dummerweise stellt sich ein paar Tage später heraus, dass Jason der beste Freund ihres Mitbewohners Loan ist. Ständig laufen sich die beiden über den Weg und Jason lässt keinen Zweifel daran, dass er auch an weiteren Nächten interessiert wäre. Obwohl Zoé keine Beziehung will, kann sie Jasons Anziehung nicht lange widerstehen. Außerdem ist sie überzeugt, dass eine lockere Freundschaft Plus ihr Herz nie in Gefahr bringen könnte.

Der erste Band war ein echtes Lesehighlight für mich, so dass ich total gespannt auf die Fortsetzung war. Die Geschichte von Jason und Zoé lief dort eher nebenbei im Hintergrund. Nun erfährt man, was während der ganzen Zeit wirklich geschah. Die Handlung läuft teilweise parallel zum ersten Buch und enthält mehrere wortwörtlich gleiche Szenen, nur eben aus der Perspektive von Zoé und Jason. Das ist aber keinesfalls langweilig oder eine Wiederholung, sondern total spannend und überraschend. Ich habe plötzlich vieles mit ganz anderen Augen gesehen und muss unbedingt den ersten Teil gleich nochmal lesen. Morgane Moncomble zeigt eine komplett andere Seite der Charaktere, die man bisher überhaupt nicht kannte. Besonders Jason hinterließ im ersten Teil einen völlig anderen Eindruck, der jetzt total revidiert wird.
Der locker leichte Schreibstil vom ersten Buch setzt sich hier fort. Ich mag die unbeschwerte Erzählweise der Autorin, die auch in den ernsten und tragischen Momenten genau den richtigen Ton trifft. Die humorvollen Dialoge und die die witzigen Schlagabtausche, die sich Jason und Zoé liefern, sind einfach herrlich. Ich habe schon bei ihrer ersten verunglückten Begegnung Tränen gelacht. Zudem mögen wir offensichtlich die gleichen Serien.
Zoé und Jason sind vielschichtige und tiefgründige Charaktere, deren Emotionen und Beweggründe ich durch die wechselnden Perspektiven gut nachempfinden konnte. Ich mag die beiden einfach und habe bis zum Ende mitgefiebert. Man kann das Buch sicher auch unabhängig lesen, aber gemeinsam mit dem ersten Teil macht es definitiv viel mehr Spaß.
Ich kann nur eine ganz klare Leseempfehlung und volle Punktzahl geben!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2020

Unerwartete Gefühle

All of Me
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„All of Me“ von K. L. Kreig ist der erste Band der Finding-Me Dilogie, der natürlich mit einem überraschenden Cliffhanger endet.
Shaw Mercer ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und Womanizer. Doch seine ...

„All of Me“ von K. L. Kreig ist der erste Band der Finding-Me Dilogie, der natürlich mit einem überraschenden Cliffhanger endet.
Shaw Mercer ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und Womanizer. Doch seine Ausschweifungen gefährden die Wiederwahl seines Vaters als Bürgermeister von Seattle. Um für positive Schlagzeilen zu sorgen, engagiert er Willow Blackwell, die für vier Monate seine feste Freundin spielen soll. Dafür erhält sie im Gegenzug 250.000 Dollar, die sie dringend gebrauchen kann. Nicht im Vertrag steht, dass sie in seinem Bett landet oder sich gar in ihn verlieben könnte. Und auch Shaw sieht sich unerwarteten Gefühlen gegenüber, die ihn alle vertraglichen Bedingungen vergessen lassen.

Willow mochte ich von Anfang an. Sie ist intelligent, tough und kämpft sich durch. Nebenbei kümmert sie sich selbstlos um ihre schwerkranke Mutter. Aus finanzieller Not muss sie das Angebot von Shaw annehmen, auch wenn sie schon ahnt, dass sie das Arrangement emotional aus der Bahn werfen könnte.
Mein anfänglicher Eindruck von Shaw Mercer hat sich im Laufe der Handlung nur minimal verbessert. Ja, er hat auch liebenswerte Seiten und ist loyal und ein absoluter Familienmensch. Aber gegenüber Willow führt er sich die meiste Zeit wie ein Neandertaler auf. Offenbar sind ihm diese ganzen Gefühle neu, so dass er noch nicht weiß, wie er damit umgehen soll, was man als Entschuldigung werten könnte.
Die Anziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren ist von Beginn an spürbar. Willow hat keine wirkliche Chance gegen die geballte Übermacht von Shaw. Abgesehen davon will sie sich nicht ernsthaft dagegen wehren. Doch gefühlsmäßig sind sich beide unsicher, wohin diese Beziehung führen soll. Bevor sich beide darüber klar werden können, funken das Schicksal und ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit dazwischen.
Der lockere und humorvolle Schreibstil der Autorin liest sich sehr gut. Der obligatorische Cliffhanger ist durchaus überraschend und steigert die Erwartungen an den zweiten Band.
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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