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Veröffentlicht am 13.04.2021

Große Kluft zwischen Reich und Arm

Das Leben, ein ewiger Traum
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Magda Fuchs verlässt nach zwei Schicksalsschlägen ihren Heimatort und versucht, in der Großstadt Berlin ein neues Leben als Polizeiärztin anzufangen. Schnell muss sie erfahren, dass hier ein ganz anderer ...

Magda Fuchs verlässt nach zwei Schicksalsschlägen ihren Heimatort und versucht, in der Großstadt Berlin ein neues Leben als Polizeiärztin anzufangen. Schnell muss sie erfahren, dass hier ein ganz anderer Wind weht als Zuhause und bekommt es mit sehr viel Elend zu tun, doch sie ist eine Kämpferin und stellt sich dieser Aufgabe.

Diese Rezension enthält Spoiler.

Mir war das Autorenpaar Helene Sommerfeld bisher ganz neu. Das Buch hat mir grundsätzlich sehr gefallen, auch wenn das Buch einige Schwächen aufzuweisen hatte. Die Charaktere konnten nicht alle überzeugen, was wiederum auch an der Zeit gelegen haben konnte, denn diese war sehr bitter und bittere Zeiten machen aus Leuten bittere und kalte Menschen.

Magda lag mir von Anfang an am Herzen und ich habe mit ihr mitgefiebert und ihr nur das Beste gewünscht. Celia dagegen ging mir von Anfang an auf die Nerven. Sie hat nicht dazu gelernt, hat sich ständig von anderen aus der Patsche helfen lassen, anstatt selbst tätig zu werden. Ein Dankeschön hat mir von ihr nie gehört. Magda hat es einmal gut beschrieben, sie ist eine Prinzessin. Celia hat sich in meinen Augen gar nicht entwickelt, verfiel ständig in Selbstmitleid und bildete sich grundlos eine Meinung von Leuten. Man hätte sich dagegen ein wenig mehr auf Doris konzentrieren können. Sie war eindeutig sympathischer und interessanter und sie hat sich mit Magdas Ratschlägen immer wieder selbst aus brenzligen Situationen herausholen können. Ein paar Frauen wirkten auf mich einfach nur abgestumpft, so wie Rita und Erika, das mag an der Zeit gelegen haben, wie bereits erwähnt, vielleicht aber auch nicht. Aber das machte sie durchaus einfach unsympathisch in meinen Augen. Was mir nicht so gefallen hat, waren die großen Zeitsprünge zwischen den Kapiteln. Ich hatte oft das Gefühl, ich habe etwas Großartiges oder Wichtiges verpasst. Das war schade.

Im Großen und Ganzen hat das Buch trotzdem 4 Punkte verdient, weil die Zeit faszinierend und spannend geschildert wurde und mich Magdas Geschichte gefesselt hat. Die Kluft zwischen Armut und Reichtum ist deutlich spürbar und das Schicksal der Kinder lässt keinen Leser kalt. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.03.2021

Spannende Unterhaltung

Kommissar Gennat und die Tote im Reisekorb
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Als die Leiche einer Frau auf dem Stettiner Bahnhof in einem Reisebus aufgefunden wird, ermitteln Kommissar Ernst Gennat und der Reporter Max Kaminski gemeinsam in dem Fall.
Regina Stürickow ist ein ganz ...

Als die Leiche einer Frau auf dem Stettiner Bahnhof in einem Reisebus aufgefunden wird, ermitteln Kommissar Ernst Gennat und der Reporter Max Kaminski gemeinsam in dem Fall.
Regina Stürickow ist ein ganz toller Kriminalroman gelungen. Sie hat es geschafft, den Leser in die damalige Zeit des ersten Krieges zu entführen und eine spannende Atmosphäre zu erschaffen. Mit interessanten geschichtlichen Details und realen sowie fiktiven Figuren hat sie die ganze Geschichte abgerundet. Sie legt den Fokus nicht nur auf die beiden Hauptfigur Gennat und Kaminski, sondern auch auf Opfer, Zeugen, Nebenfiguren und Verdächtige. Man merkt, dass sie sich mit der Geschichte Berlins und Ernst Gennat bestens auskennt. Mit Max Kaminski ist ihr eine sehr sympathische Figur gelungen, der der ganzen Geschichte frischen Wind verleiht.
Fazit
Ich war begeistert von diesem Buch. Es hat mich von Anfang an in Berlins Geschichte zu Zeiten des Ersten Weltkrieges hineingezogen und es hat mich wunderbar unterhalten. Die Autorin packt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Klare Kauf- und Leseempfehlung von mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.12.2020

Insgesamt enttäuschend

Enna Andersen und die Tote im Mai
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Hat mir im ganzen nicht so gefallen wie der erste Fall. Pia hat einfach nur genervt und der Fall wurde immer undurchsichtiger. Ich hoffe der nächste Fall kann wieder mehr überzeugen.

Hat mir im ganzen nicht so gefallen wie der erste Fall. Pia hat einfach nur genervt und der Fall wurde immer undurchsichtiger. Ich hoffe der nächste Fall kann wieder mehr überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.11.2020

Einfach nur schlecht

Selfies
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Enttäuschend. Undurchsichtig und langatmig. Schlechtester Teil von der Reihe.

Enttäuschend. Undurchsichtig und langatmig. Schlechtester Teil von der Reihe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere