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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2026

Zurück zur Natur

Landlust Naturapotheke 2
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Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass mich ein Buch aus der Naturapotheke-Ecke so abholt, aber "Landlust Naturapotheke 2" hat’s komplett geschafft.

Was ich richtig liebe, es fühlt sich überhaupt ...

Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass mich ein Buch aus der Naturapotheke-Ecke so abholt, aber "Landlust Naturapotheke 2" hat’s komplett geschafft.

Was ich richtig liebe, es fühlt sich überhaupt nicht trocken oder belehrend an. Stattdessen ist es wie ein gemütlicher Nachmittag auf dem Land, bei dem dir jemand mit echter Begeisterung zeigt, was alles in Wiesen, Gärten und der eigenen Küche steckt. Alles wirkt total zugänglich, nicht so nach dem Motto "das ist nur was für Profis", sondern eher "Probier’s einfach mal aus!"

Die Rezepte und Anwendungen sind super verständlich erklärt und man merkt, dass da viel Erfahrung und Herz drinsteckt. Ich hab direkt Lust bekommen, Dinge selbst auszuprobieren, sei es ein kleiner DIY-Balsam oder einfach bewusster mit Pflanzen umzugehen, die man sonst vielleicht übersieht. Auch optisch ist das Buch einfach ein Traum. Diese typischen Landlust-Bilder, ruhig, natürlich, total entschleunigend. Man blättert schon allein deshalb gerne immer wieder rein.

Was mich besonders begeistert, es schafft diese schöne Balance zwischen traditionellem Wissen und moderner Alltagstauglichkeit. Es wirkt nicht altbacken, sondern richtig inspirierend.

Fazit: Ein Buch, das nicht nur informiert, sondern richtig Lust macht, rauszugehen, zu entdecken und selbst aktiv zu werden. Für alle, die Natur, einfache Hausmittel und ein bisschen Entschleunigung lieben. Eine absolute Empfehlung!

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Solider Kriminalfall

Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt (Die Mordclub-Serie 4)
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Ich habe "Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt" von Richard Osman gelesen und fand es insgesamt unterhaltsam, aber nicht ohne kleine Schwächen. Die Geschichte handelt von einer ...

Ich habe "Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt" von Richard Osman gelesen und fand es insgesamt unterhaltsam, aber nicht ohne kleine Schwächen. Die Geschichte handelt von einer ungewöhnlichen Gruppe älterer Menschen, die in einer Seniorenresidenz leben und sich jeden Donnerstag treffen, um ungelöste Mordfälle zu besprechen. Doch plötzlich werden sie selbst in einen echten Fall verwickelt und versuchen, ihn auf ihre eigene, oft überraschend clevere Weise zu lösen.

Besonders gut gefällt mir die Idee, dass Senioren die Hauptrolle in einem Krimi spielen. Es ist erfrischend, einmal Figuren zu erleben, die nicht nur Erfahrung und Klugheit mitbringen, sondern auch Humor, Schlagfertigkeit und eine gewisse Leichtigkeit, die den oft düsteren Krimigenre-Konventionen entgegensteht. Die Mischung aus Humor, Charme und Ermittlungsarbeit macht das Buch locker und unterhaltsam.

Meine Lieblingsfiguren sind eindeutig Ron und Joyce. Ron ist direkt, manchmal ruppig, aber extrem loyal und ehrlich. Man spürt, dass er immer das Richtige tun will, auch wenn er dabei aneckt. Joyce ist ruhiger, aufmerksam und reflektiert, besonders ihre Tagebucheinträge habe ich sehr geschätzt. Sie geben dem Buch eine persönliche Note und machen ihre Sicht auf die Ereignisse besonders interessant. Zusammen sorgen sie für viele humorvolle, aber auch berührende Momente.

Der Kriminalfall selbst ist solide, aber nicht übermäßig komplex. Manche Handlungsstränge und Nebenfiguren wirken ein wenig verwirrend oder verzettelt, sodass der Lesefluss stellenweise etwas stockt. Das Buch lebt mehr von den Figuren, ihrer Dynamik und den charmanten Dialogen als von rasanter Spannung, was schön ist, aber auch dafür sorgt, dass man manchmal etwas mehr Nervenkitzel vermisst.

Fazit. Insgesamt ist "Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt" ein humorvoller und liebenswerter Krimi, der besonders durch seine Charaktere punktet. Wer Freude an skurrilen, sympathischen Figuren wie Ron und Joyce hat, wird das Buch genießen, wer dagegen einen hochspannenden Thriller erwartet, könnte stellenweise etwas enttäuscht sein.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Informativ, aber nichts für zwischendurch

Meine Gesundheitsretter aus der Natur für eine starke Schilddrüse
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Ich habe "Meine Gesundheitsretter aus der Natur für eine starke Schilddrüse" von Dr. med. Franziska Rubin mit großem Interesse gelesen, da ich mir natürliche Unterstützung für meine Schilddrüse sowie Hilfe ...

Ich habe "Meine Gesundheitsretter aus der Natur für eine starke Schilddrüse" von Dr. med. Franziska Rubin mit großem Interesse gelesen, da ich mir natürliche Unterstützung für meine Schilddrüse sowie Hilfe bei Gewichtsschwankungen und Stimmungstiefs erhofft habe.
Das Buch enthält definitiv viele spannende und hilfreiche Ansätze. Besonders gut gefällt mir der Fokus auf natürliche Methoden und das Gefühl, selbst aktiv etwas für die eigene Gesundheit tun zu können.

Allerdings war mir die Informationsfülle insgesamt etwas zu viel. Gerade am Anfang wird man mit sehr vielen Tipps und Zusammenhängen konfrontiert, sodass ich mich teilweise überfordert gefühlt habe. Es ist kein Buch, das man mal eben nebenbei liest. Man muss sich wirklich Zeit nehmen, Inhalte mehrfach durchgehen und für sich sortieren.

Ich denke, das Buch kann sehr wertvoll sein, wenn man bereit ist, sich intensiv damit auseinanderzusetzen. Für einen schnellen Einstieg oder leicht verdauliche Tipps ist es meiner Meinung nach jedoch weniger geeignet.

Fazit: Gute Inhalte, aber nicht ganz einfach zugänglich.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Zwischen Schuld, Wahrheit und Schweigen

Tatort Trelleborg - Gunni Hilding ermittelt
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Der achtjärige Robin Falk verschwindet spurlos im Wald und wird kurze Zeit später nur noch tot geborgen. Polizeimeisterin Gunni Hilding findet ihn. Am nächsten Tag wird sie von ihrem Vorgesetzten den Kommissaren ...

Der achtjärige Robin Falk verschwindet spurlos im Wald und wird kurze Zeit später nur noch tot geborgen. Polizeimeisterin Gunni Hilding findet ihn. Am nächsten Tag wird sie von ihrem Vorgesetzten den Kommissaren Hasse Malmsten und Inga Sjölin zugeteilt, um ihnen bei der Aufklärung zu unterstützen.

Dies ist der Krimireihenauftakt rund um Polizeimeisterin Gunni Hilding von Mattias Edvardsson.

"Tatort Trelleborg" hat mich von Anfang an richtig gepackt. Die Geschichte startet schon sehr eindringlich und schafft eine unglaublich dichte, düstere und atmosphärische Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht. Es geht nicht nur um die Aufklärung eines Falls, sondern auch um die Auswirkungen auf die Menschen und wie lange solche Ereignisse nachwirken können.

Besonders gefallen hat mir die Figurenzeichnung. Vor allem Gunni ist eine Protagonistin, mit der ich mich schnell verbunden gefühlt habe. Sie wirkt nahbar, zweifelt an sich, bleibt aber gleichzeitig hartnäckig und folgt ihrem eigenen Gefühl für Gerechtigkeit. Genau das macht sie für mich so authentisch. Auch die Nebenfiguren sind vielschichtig und alles andere als schwarz-weiß. Man merkt schnell, dass jede Familie ihre eigenen Geheimnisse mit sich herumträgt, was die Geschichte zusätzlich spannend macht.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und sehr lebendig. Gleichzeitig ist er sehr atmosphärisch und schafft es, die eher raue, teilweise bedrückende Stimmung perfekt einzufangen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, weil sich Spannung und emotionale Momente gut abwechseln.

Fazit: Für mich ein durchgehend fesselnder, atmosphärischer Krimi mit starken Figuren und viel Gefühl. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf die Fortsetzung und darauf, wie es mit Gunni weitergeht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Ein Seniorenheim voller Geheimnisse

Betreutes Morden
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Die Serienmörderin Carol Quinn wird nach 35 Jahren aus dem Gefängnis entlassen und zieht in das Seniorenheim Sheldon Oaks. Sie lebt sich gut ein, doch dann wird ein Mitbewohner ermordet. Da gerät natürlich ...

Die Serienmörderin Carol Quinn wird nach 35 Jahren aus dem Gefängnis entlassen und zieht in das Seniorenheim Sheldon Oaks. Sie lebt sich gut ein, doch dann wird ein Mitbewohner ermordet. Da gerät natürlich Carol schnell in Verdacht und um ihre Unschuld zu beweisen, beginnt sie selbst zu ermitteln.

Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Die Grundidee allein ist schon herrlich schräg. Eine ehemalige Serienmörderin möchte nach vielen Jahren im Gefängnis ihren Ruhestand in einem Seniorenheim verbringen. Natürlich bleibt es dort nicht lange ruhig und ein Mitbewohner wird ermordet.

Was mir besonders gefallen hat, ist die Hauptfigur Carol. Sie ist alles andere als eine typische Protagonistin, gleichzeitig trocken, klug und manchmal erschreckend pragmatisch. Trotz ihrer Vergangenheit konnte ich erstaunlich schnell mit ihr mitfühlen. Gerade ihre Einsamkeit und ihre Gedanken machen sie zu einer sehr interessanten Figur. Auch die anderen Bewohner des Seniorenheims bringen viel Leben in die Geschichte. Einige von ihnen wachsen einem mit der Zeit ans Herz, andere treiben einen eher in den Wahnsinn. Diese Mischung sorgt für viele unterhaltsame Momente und für ordentlich Dynamik.

Der Humor des Buches ist ziemlich schwarz, aber genau das macht einen großen Teil des Charmes aus. Immer wieder gibt es Szenen, bei denen ich wirklich lachen musste, obwohl die Situation eigentlich ziemlich makaber ist. Insgesamt liest sich das Buch sehr flott. Ich hatte oft das Gefühl, einfach nur noch ein Kapitel mehr lesen zu wollen. Das Einzige, was mir nicht so gefallen hat, war das Ende.

Fazit: Ein ungewöhnlicher, schwarzhumoriger Krimi mit einer herrlich eigenwilligen Hauptfigur und vielen skurrilen Momenten. Wer Krimis mit etwas bissigem Humor mag, dürfte hier viel Spaß haben. Es wäre schön, wenn es eine Fortsetzung geben würde. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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