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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2025

Ein tolles Team

Schräge Vögel – SOKO Neuntöter
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Es ist schon eine eigenartige Truppe die sich da jeden Sonntagmorgen in aller Frühe im idyllischen Grabenstätter Moor zur gemeinsamen Vogelbeobachtung trifft. Vier Menschen, die unterschiedlicher nicht ...

Es ist schon eine eigenartige Truppe die sich da jeden Sonntagmorgen in aller Frühe im idyllischen Grabenstätter Moor zur gemeinsamen Vogelbeobachtung trifft. Vier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mit der morgendlichen Idylle ist es jedoch vorbei als Katja durch ihr Fernglas den toten Frank entdeckt, auch ein Vogelbeobachter.
Für die Polizei ist schnell klar, hier handelt es sich um einen bedauerlichen Unfall und packt den Fall zu den Akten. Unsere vier Vogelfreunde sind mit der Unfalltheorie jedoch überhaupt nicht einverstanden und beschließen der Sache selbst auf den Grund zu gehen. Allen voran Harald, ein ehemaliger Forensiker. Trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere wachsen sie immer mehr zu einem eingeschweißten Team zusammen, das sich aufeinander verlassen kann. Wer hatte einen Grund Frank, im wahren Leben Staatsanwalt, zu ermorden? Späte Rache eines verurteilten Straftäters? Ein Eifersuchtsdrama, weil er eine Affäre mit seiner Schwägerin hatte? Oder war er selbst in illegale Machenschaften verwickelt die ihm letztendlich zum Verhängnis geworden sind? Das Quartett gibt nicht auf bis die komplette Wahrheit ans Licht kommt und gerät dabei selbst in höchste Gefahr.
Eine absolut gelungene Mischung aus Spannung und Humor. Mich hat die Geschichte von Anfang an gepackt und viel Spaß gemacht. So manches Mal hatte ich Bilder vor Augen und ein dickes Grinsen im Gesicht. Der Schreibstil flüssig, geradlinig, humorvoll und das Cover perfekt. Auch die Entwicklung der einzelnen Protagonisten die letztendlich zu einem eingeschworenen Team zusammenwachsen hat mir richtig gut gefallen.
Vor mir gibt es daher eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.03.2025

Alles für die Familie

Tödliches Familienidyll
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Wow, was für ein Debütroman von der lieben Anja Sietz.
Geballte Spannung durchgehend vom Anfang bis zum Ende. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und bin nur so durch die Seiten geflogen.

Hauptprotagonistin ...

Wow, was für ein Debütroman von der lieben Anja Sietz.
Geballte Spannung durchgehend vom Anfang bis zum Ende. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und bin nur so durch die Seiten geflogen.

Hauptprotagonistin ist Sünje, geprägt von einer schwierigen Kindheit. Chaotisch und verschuldet fühlt sie sich als Versagerin die nichts auf die Reihe bekommt. So unzufrieden plant sie sogar ihren Selbstmord, der jedoch durch ihren gebrochenen Fuß verhindert wird. Doch es gibt auch Menschen die Sünje mögen: Ihre Nachbarin Thekla, ihr Kollege Uwe und ihre Freundin Walburga. Aber da ist auch noch ihr Ex-Freund der sie nicht in Ruhe lässt und erpresst.
Eines Tages verschwindet Thekla und alles, inklusive ihrer Handynachrichten, passt irgendwie nicht zusammen. Als dann auch noch Sünje entführt wird merkt sie schnell, dass sie sich in allerhöchster Lebensgefahr befindet und es anscheinend mit einem Irren zu tun hat. Wer ist dieser Fremde der scheinbar alles über sie weiß und der alle aus dem Weg räumt die sich seiner vermeintlichen Familie in den Weg stellen? Ein Wahnsinniger? Als dann auch noch Walburga in seine Hände fällt ist höchste Eile geboten. Schaffen sie es aus dieser Hölle zu entkommen?
Ein riesiges Kompliment dafür wie die Autorin es geschafft hat die Spannung konstant oben zu halten. Der Schreibstil flüssig, bildlich und teils auch ein wenig gruselig. Die Protagonisten allesamt einzigartig, authentisch und jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Mich hat das Buch komplett gepackt und ich hoffe es gibt noch mehr in dieser Richtung von der lieben Anja.
Natürlich gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung!!!

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Garda in Love

Liebe in Lazise
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Antonias Traumhochzeit in der Toskana wird zum Alptraum. Ständiger Streit ihrer Eltern, geschmacklose Reden am Polterabend und der Bräutigam befindet sich auf Abwegen.
Eine Reise mit Antonias Eltern und ...

Antonias Traumhochzeit in der Toskana wird zum Alptraum. Ständiger Streit ihrer Eltern, geschmacklose Reden am Polterabend und der Bräutigam befindet sich auf Abwegen.
Eine Reise mit Antonias Eltern und ihrer Freundin Ella zu einem Malkurs bei Viviane und Salvatore in Sirmione am Gardasee scheint die perfekte Aufmunterung. So wunderschön es dort ist, aber Ruhe gibt es keine. Die ständigen Streitereien ihrer Eltern gehen an die Substanz. Dank Salvatores Hilfe können Tonia und Ella nach Lazise in die Pension von Matteos Eltern umziehen und endlich ihren Urlaub genießen. Hier trifft Antonia unverhofft wieder auf Noah, den Hochzeitsfotografen mit dem sie in ihrer eigentlichen Hochzeitsnacht ein intimes Intermezzo hatte, welches sie zu gerne aus ihrem Gedächtnis streichen möchte. Das Problem, beide fühlen sich sehr zueinander hingezogen, was Tonia jedoch immer wieder torpediert und im Keim ersticken möchte. Lässt sich Noah auf Dauer davon abschrecken oder schafft er es Antonia zu überzeugen zu ihren Gefühlen zu stehen? Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen. Die permanenten Zankereien der Eltern gingen mir etwas auf die Nerven und haben ein wenig den Lesefluss gestört. Antonia ist sehr von ihren Eltern geprägt die immer wieder versuchen ihre Entscheidungen und Handlungen zu kontrollieren. Darunter leidet ihr Selbstwertgefühl und vermittelt ihr das Gefühl nicht gut genug zu sein. So tendiert sie leider öfter dazu Menschen vor den Kopf zu stoßen, schöne Momente durch zickiges Getue zu zerstören und die eigenen Emotionen zu unterdrücken. Der Schreibstil ist flüssig, bildlich und ich hatte sofort die wunderschönen Landschaften vor Augen.
Ich freue mich schon sehr auf weitere Geschichten vom Gardasee.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Falsche Töne

Vino, Mord und Bella Italia! Folge 6: Der süße Klang von Rache
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Ein leicht heruntergekommener Strandmusiker wird von Anna spontan zu einem Auftritt ins Da Giovanna eingeladen. Zu dem Zeitpunkt weiß Anna noch nicht, dass es sich dabei um einen der berühmtesten Sänger ...

Ein leicht heruntergekommener Strandmusiker wird von Anna spontan zu einem Auftritt ins Da Giovanna eingeladen. Zu dem Zeitpunkt weiß Anna noch nicht, dass es sich dabei um einen der berühmtesten Sänger Italiens, Mauro Moschella, handelt. Das Konzert ein voller Erfolg, doch
welches Geheimnis verbirgt er? Warum ist er vor Jahren einfach von der Bildfläche verschwunden? Anna wäre nicht Anna wenn sie der Sache nicht auf den Grund gehen würde, denn das wäre das perfekte Material für einen Artikel im Gazzettino Fontenaia.
Doch wie soll es anders sein? Die erste Leiche lässt nicht lange auf sich warten und Anna steckt mittendrin in neuen Ermittlungen.
Die Spuren fühlen viele Jahre zurück ins Musikbusiness. Man stößt auf Rache, Intrigen und Neid, viele hätten aus den unterschiedlichsten Gründen ein Motiv. Doch wer ist der wahre Schuldige?
Auch hier wieder ein spannungsgeladener Cosy Crime mitten in der wunderschönen Toskana den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Wir erleben eine wundersame Wandlung des Commissario. Weg aus alten, festgefahrenen Mustern - Teamarbeit und die Bündelung der Stärken jedes Einzelnen sind jetzt wichtig. Trotz allem sind es wieder unkonventionelle Ermittlungsmethoden die letztendlich zum Erfolg führen. Und Anna und Loris, ob das irgendwann mal was wird? Lassen wir uns überraschen und freuen uns jetzt schon auf weitere, spannende Geschichten aus Fontenaia.
Auch für Band 6 gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Dramatische Liebe

Die verborgene Tochter
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Diesmal ist es Georgia die in einer Londoner Anwaltskanzlei eine mysteriöse Schachtel mit dem Namen ihrer Großmutter erhält. Darin befinden sich ein italienischer Zeitungsausschnitt sowie ein rosafarbener ...

Diesmal ist es Georgia die in einer Londoner Anwaltskanzlei eine mysteriöse Schachtel mit dem Namen ihrer Großmutter erhält. Darin befinden sich ein italienischer Zeitungsausschnitt sowie ein rosafarbener Saphir. Ihre Begeisterung hält sich sehr in Grenzen, denn schließlich war es ihre Oma, die sie nach dem frühen Tod ihrer Eltern nicht bei sich aufnehmen wollte.
Erst 18 Monate später während einer Ausstellung wird ihr der Stein wieder in Erinnerung gerufen und durch einen Gutachter erfährt sie die voraussichtliche Herkunft und den wahren Wert. Die Suche nach des Rätsels Lösung führt sie nach Genf zu Luca Kaufmann. Ein Bild von einem Mann, dessen Anziehungskraft sie nicht leugnen kann. Mit dessen Hilfe bringt sie nach und nach Licht ins Dunkel und erfährt von der heimlichen, dramatischen und jäh endenden Liebe ihrer Urgroßmutter Delphine im Jahr 1951. Gefangen in einer, von den Eltern arrangierten Ehe ohne Liebe in der ihr Mann seine eigenen Wege geht lernt Delphine Florian kennen. Durch ihn erfährt sie die wahre Liebe, doch ein Autounfall beendet dieses heimliche Glück. Alle Pläne sind hinfällig und sie schwanger. Was wird Georgia noch alles entdecken und was wird aus ihr und Luca?
Auch in diesem Roman voller Geheimnisse hat die Autorin Vergangenheit und Gegenwart perfekt in Einklang gebracht. Der Schreibstil wie immer flüssig, bildlich und voller Emotionen. Auch der vierte Band der Saga hat mich von Beginn an so gefesselt, dass ich ihn nicht mehr aus der Hand legen wollte.

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