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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2019

Elementarmagie, Elementare, Clans...

Sturmtochter, Band 1 - Für immer verboten
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Schon seit Kindertagen macht sich Ava nachts auf die Jagd nach Elementaren, bösartige Geschöpfe, die über eines der fünf Elemente Wasser, Erde, Luft, Feuer und Energie herrschen und diese nutzen um anderen ...

Schon seit Kindertagen macht sich Ava nachts auf die Jagd nach Elementaren, bösartige Geschöpfe, die über eines der fünf Elemente Wasser, Erde, Luft, Feuer und Energie herrschen und diese nutzen um anderen Schaden zuzufügen. Ava und ihr Mitschüler Lance töten diese Wesen um die nichtsahnenden Menschen vor ihnen zu schützen. Doch eines Tages entdeckt Ava plötzlich unbekannte Kräfte, die sie das Wasser beherrschen lassen und voller Schrecken stellt sie fest, dass ihre Vorstellungen über Elementarmagie grundlegend falsch sind und plötzlich tauchen Clans, Clanführer und Territorialansprüche auf. Plötzlich wird sie als Gefahr gesehen, andere Clans versuchen diese Schwäche auszunutzen um Land zu gewinnen und ihre verstorbene Mutter war nicht die, die sie vorgegeben hat zu sein. Gerade in diesem Gefühlschaos taucht eine reale Gefahr auf...

Ich persönliche liebe Geschichten über Elementarmagie und Elementarmagier, die auf imposante Art und Weise ein Element beherrschen und diesbezüglich wurde ich definitiv nicht enttäuscht. Ava als Protagonistin hat mich ziemlich schnell für sich eingenommen. Sie ist zwar manchmal etwas impulsiv und nutzt ihren Verstand nicht immer, sondern lässt sich stark durch Emotionen beeinflusse, aber sie besitzt dennoch eine gewisse Stärke und lässt sich nicht unterkriegen. Und was mir besonders gut gefallen hat, dass sie nicht jedem Typen, für den sie was empfindet, gedankenlos hinterherrennt, nur weil es Streit gab. Sie kann Distanz wahren und abwarten bis sich eine passende Gelegenheit ergibt um in Ruhe und nicht überstürzt darüber zu reden. Die anderen Charaktere waren mir auch mehr oder weniger sympathisch und das Ende einer Person war wirklich nicht verdient und tat mir sehr leid, zudem es Ava in Schwierigkeiten gebracht hat. Die Rivalität zwischen Clans passte perfekt in das Setting, genau wie die Landschaft und Natur Schottland, einfach perfekt! Ich warte gespannt darauf mehr über die Hintergründe der Clans zu erfahren, die man teilweise schon kennengelernt hat, und inwiefern sich die drohende Gefahr als wirkliche Gefahr entpuppen wird, denn hinter der Fassade brodelt es gewaltig.

Ein super Elementargeschichte mit neuartigen Ideen und einer soliden, authentischen Protagonistin, die inhaltlich noch Luft nach oben hat.

Veröffentlicht am 20.01.2019

Gefühle, Magie, Intrigen - was will man mehr?

Der verbannte Prinz
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Nach den erschütternden Ereignissen und dem doppelten Verrat an Morgan, macht sie sich auf nach Yastia um rauszufinden wer sie damals im Palast verraten hat und den Schuldigen zur Rede zur stellen. Doch ...

Nach den erschütternden Ereignissen und dem doppelten Verrat an Morgan, macht sie sich auf nach Yastia um rauszufinden wer sie damals im Palast verraten hat und den Schuldigen zur Rede zur stellen. Doch genau dort trifft sie auf einen persönlichen Feind Caél, der eigene Pläne verfolgt und unerwartet werden sie beide zu Verbündeten. Im Hintergrund laufen Fäden zusammen, ordnen sich neu, Pläne und Intrigen werden ausgeheckt und umgesetzt und das Ende ist ungewiss. Und irgendwo dort im Chaos hinter all den Lügen und Kabalen findet sich die einzige Wahrheit. Doch muss sich Morgan fragen, ob sie diese wirklich erfahren möchte oder doch lieber ihren falschen Erinnerungen nachhängt und ihre wahre Herkunft im Dunklen lässt.

Bereits der Anfang beginnt so unschuldig mit zwei Kindern, die unglücklicherweise Opfer einer höheren Macht werden und so eine düstere Stimmung aufgebaut wird, wie sie bereits aus dem ersten Band bekannt ist, denn die Mächte sind darauf aus zu überleben und sich zu auszubreiten. Einfach herrlich, diese drückende, unheilvolle Atmosphäre! Morgan ist wieder zurück und ihr Kampfeswille, trotz aller Niederschläge, ist beeindruckend und man erkennt die willensstarke und unnachgiebige Morgan, auch wenn darin etwas Trauriges mitschwingt. Es ist auch spannend zu sehen wie alle eigenen Plänen hinterherrennen und durch Tricks, Magie und Betrügerei versuchen illegal an ihre Ziel zu kommen. Doch dadurch entsteht eine einmalige Dynamik, die den Leser in die Geschichte zieht, immer tiefer, bis man nicht mehr aufhören kann (und will ;)). Neue unerwartete Allianzen werden gebildet, andere gelöst, hinter jeder Ecke lauert der Feind oder auch selten der Freund. Aber man kann nie wissen wer welche Absichten in Wirklichkeit verfolgt und was echt ist und was nicht. Dadurch schafft Laura Labas es mal wieder ein unvergleichliches Epos zu schaffen mit vielen unvorhersehbaren Wendungen rund um magische Mythen, Legenden und längst als ausgestorben gehaltene Völker, die neu zum Leben erwachen. Das Beste ist, dass der Ausgang vollkommen ungewiss ist und es überhaupt nicht vorhersehbar ist.

Ein toller zweiter Band, der eigene innovative Ideen einbringt, die nur so vor Magie, Mythen, Mysterien und Legenden strotzen. Es ist genial!

Veröffentlicht am 19.01.2019

Unglaubliche Fälle

stern Crime - Wahre Verbrechen
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Diese Zeitschrift beschreibt sehr ausführlich unglaubliche True Crime Fälle aus der ganzen Welt, die häufig ein ganz anderes Täterprofil einnehmen, als man zuerst vermutete. Die zahlreichen Abbildungen ...

Diese Zeitschrift beschreibt sehr ausführlich unglaubliche True Crime Fälle aus der ganzen Welt, die häufig ein ganz anderes Täterprofil einnehmen, als man zuerst vermutete. Die zahlreichen Abbildungen und Fotos, die die Stimmung auf einmalige Art und Weise einfangen, sind farbig passend gewählt, häufig in dunklen Tönen und düster. Es werde nicht nur von aktuellen Fällen berichtet, sondern auch von älteren aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts. Daraus und aus der Ausführlichkeit und Detailliertheit lässt sich erkennen, dass die Reporter und Journalisten sich über einen längeren Zeitraum mit den Fällen befasst haben und viele Materialien gesammelt haben um so nah wie möglich an die wahren Ereignisse zu kommen. Zusätzlich haben mir die kurzen Geschichten und das Interview mit einer Kriminologin und Schriftstellerin gefallen, die einen gesellschaftskritischen Blick eröffnet hat.

Insgesamt auf jeden Fall empfehlenswert, wenn man gerne Krimis/Thriller liest.

Veröffentlicht am 19.01.2019

Eine düstere, langatmige Geschichte

Adriana zwischen den Welten
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Adriana hatte alles. Geld, Wohlstand, Verehrer, Familie. Doch durch ein bösartiges Wesen wird ihr alles genommen und fortan lebt sie als durchscheinendes Schleierwesen, bis sie denjenigen wiedertrift, ...

Adriana hatte alles. Geld, Wohlstand, Verehrer, Familie. Doch durch ein bösartiges Wesen wird ihr alles genommen und fortan lebt sie als durchscheinendes Schleierwesen, bis sie denjenigen wiedertrift, der ihr Hoffnung verleiht doch zugleich auch ihr Schicksal besiegelt. Ein unmöglicher Kampf beginnt, der aussichtslos erscheint...

Der Anfang erschien mir etwas Schleppend und hat sich gezogen. Man erfährt erst wenig über die Welt der Schleierwesen, im weiteren Verlauf dann immer mehr. Auch die Gegenseite, die Venator Noctis und deren Funktion werden anschaulich beschrieben, obwohl ich finde, dass sich die Hauptgeschichte fast nur auf den kleinen Personenkreis beschränkt und nur selten auch andere mit einbezogen werden, sodass die Hauptgeschichte isoliert und losgelöst von der restlichen Welt wirkt, was alles einschränkt und mir nicht gefallen hat. Das word building hätte auch intensiver und stärker ausgebaut sein können, so wie beispielsweise in ihrem anderen Werk: Die silberne Königin, welches mich zu 100% begeistern konnte. Hier hatte ich auch wesentlich mehr erwartet. Die spannungsgeladene Atmosphäre zwischen Adriana und Nathan war mit Händen greifbar und konnte mich die ganze Zeit über absolut fesseln, sodass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Das Ende hingegen war wieder eher schwach wie der Anfang. auch wenn ich finde, dass Adriana Schicksal ziemlich authentisch besiegelt wurde auch wenn es gleichzeitig positive und negative Aspekte aufweist und mich schwermütig zurückgelassen hat.

Es konnte mich teilweise überzeugen, Anfang und Ende waren mir teils zu langweilig und zu brutal, sowie das word building zu wenig ausgebildet und beschrieben.

Veröffentlicht am 19.01.2019

Nicht so gut wie erwartet

Nichts zu verlieren. Außer uns.
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Max flieht vor seinem verkorksten Leben, vor seinen Eltern mit ihren überhöhten Vorstellungen und Erwartungen nach Schottland in die bekannte Stadt Edinburg. Während er ziellos vor sich hin lebt, trifft ...

Max flieht vor seinem verkorksten Leben, vor seinen Eltern mit ihren überhöhten Vorstellungen und Erwartungen nach Schottland in die bekannte Stadt Edinburg. Während er ziellos vor sich hin lebt, trifft er die aufbrausende Lina, die sich dort als Straßenmusikerin durchschlägt und einige Geheimnisse gut gehütet verbirgt. Sie können sich auf den Tod nicht ausstehen und doch entwickelt sich aus anfangs zweckdienlichen Gründen eine tiefgehende Beziehung, die allerdings auf einem Lügengebäude basiert und ehe sie sich versehen, stürzt ebendieses ein...

Ich war total gespannt auf dieses Buch, da Max bereits im ersten Band mein Lieblingscharakter war und durch seine direkte, schonungslose und aufmerksame Art konnte er mich für sich gewinnen. Es fing auch ziemlich gut an und Max war mir sofort wieder sympathisch. Wenngleich Lina ziemlich starrköpfig und cholerisch erscheint, hat sie das Herz am richtigen Fleck und ihre Beweggründe haben ihr Sympathiepunkte bei mir eingebracht. Was mich relativ schnell gestört hat, ist dieses ewige Rumgeiere. Sie streiten, belügen und verheimlichen Informationen und vor allem reden sie oft um den heißen Brei um ja nichts über sich preiszugeben. Im Grunde spielen sie ein Spiel und hoffen der andere möge etwas Delikates versehentlich preisgeben. Am Anfang ihrer Beziehung war das vollkommen in Ordnung und verständlich, nur nach einiger Zeit missfielen mir das fehlende Vertrauen und die haltlosen Unterstellungen, die sich bis ganz zum Chaos am Ende ziehen. Mir schien als würden sie sich gegeneinander ausspielen und mit Absicht alles so unnötig verkomplizieren. Das Ende hingegen konnte die Geschichte dann noch retten, zumindest teilweise, und es war toll auch was von den anderen Charakteren wie Leander zu lesen. Insgesamt eine durchwachsende Geschichte, aber doch etwas Besser als der erste Band.