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Veröffentlicht am 27.05.2018

Spannende Jagd nach dem Täter

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Die junge Doktorandin Clementine hat sich nach den traumatischen Ereignissen vor 12 Jahren, bei denen ihr Vater ums Leben kam, völlig von anderen abgeschnitten und lebt ein isoliertes Leben in Angst. ...

Die junge Doktorandin Clementine hat sich nach den traumatischen Ereignissen vor 12 Jahren, bei denen ihr Vater ums Leben kam, völlig von anderen abgeschnitten und lebt ein isoliertes Leben in Angst. Unter anderem durch ihre soziale Zurückgezogenheit begründet, beschäftigt sie sich intensiv mit dem Verhalten von Menschen im Internet und wie sie sich dort darstellen, insbesondere mit True-Crime-Fans. Dort trifft sie auf eine Gruppe die eine laufende Mordserie vor der Polizei aufklären möchte. Sofort ist sie Feuer und Flamme und setzt sich mit all ihren Fähigkeiten dafür ein, dabei überschreitet sie gewisse Grenzen, um zu beweisen, dass eine Laien-Ermittlergruppe aus dem Internet der Polizei zuvorkommen kann und effizienter arbeitet. Doch dabei bemerkt sie nicht, wie nahe sie dem Mörder tatsächlich kommt und schon bald schwebt sie in unmittelbarer Gefahr...

Der Leser bekommt gleich einen Eindruck in das ziemlich beschränkte Leben von Clementine und ihrer intensiven Liebe zu Kriminalfällen, korrupten Polizisten und einer gewissen Geringschätzung und Misstrauen gegenüber der Polizei. Sie ist im echten Leben übervorsichtig und leidet an dem Verlust ihres Vaters, hält sich selbst für gefährlich und eine Mörderin, dessen Begründung sich im weiteren Verlauf findet, genauso wie in die tatsächlichen Geschehnisse von damals. Durch ihre oft egoistischen und ünverantwortlichen Taten war sie mir eher weniger sympathisch.Der leitende Ermittler DI Dominik Bell hat auch sein Päckchen zu tragen, hat er doch das Gefühl jemand hat ihn bei seiner letzten sehr missglückten polizeilichen Ermittlung hinters Licht geführt. Der familiäre sowie dienstliche Druck lastet schwer auf ihm und ich fand ihn dadurch sehr authentisch und sympathisch. Er ist mitfühlend und nimmt seinen Job ernst, vielleicht zu ernst und dadurch nimmt er die Schuld oft auf sich, wie in der laufenden Mordserie. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und lässt derweil auch Spannung aufkommen, ganz besonders am Ende, als es dann zum Äußersten kommt und Clementine sich, überraschenderweise, durch fehlende Vorsicht in eine missliche und potentiell gefährliche Lage manövriert. Die Ermittlungen der Laiengruppe hatte ich mir interessanter vorgestellt. Es kommen zwar Ergebnisse daraus hervor, allerdings erhält sie viele Informationen indiskret über Maulwürfe der Polizei und leistet kaum eigene Arbeit. Das war leider nicht so spannend, auch wenn es zwischenzeitlich gewisse unvorhersehbare Momente gegeben hat. Die Entdeckung des Täters war zwar im ersten Augenblick schon überraschend, im Rückblick allerdings doch in gewisser Weise vorhersehbar durch sein ablehnendes Verhalten und die Unwahrscheinlichkeit das er der Täter ist, die daraus resultiert, was ihn wiederum sehr verdächtig macht. Leider wurden die genauen Hintergründe der Tat nur ansatzweise geklärt und so bleibt unverständlich was ihn zu so einer Tat getrieben hat. Die leichte Annäherung zwischen Dom und Clementine hat mir hingegen ziemlich gut gefallen und sie wären ein gutes Team, wenn sie zusammen arbeiten würden. Das Ende hätte meiner Meinung nach noch etwas ausführlicher sein können und Clementines Perspektive noch aufgreifen, aber sonst ein würdiger Abschluss.

Veröffentlicht am 22.05.2018

Perfekt für Einsteiger!

Die ersten Schritte SM – Unterwerfung für Anfänger | Erotischer Ratgeber
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Dieses kleine Sachbuch gibt eine gute Einführung in die etwas Spezieller Spiele des SM/BDSM. Dabei werden anfangs grundlegende Begriffe geklärt und auch die Grenze zu straffälligen Handlungen gezogen um ...

Dieses kleine Sachbuch gibt eine gute Einführung in die etwas Spezieller Spiele des SM/BDSM. Dabei werden anfangs grundlegende Begriffe geklärt und auch die Grenze zu straffälligen Handlungen gezogen um Missverständnissen vorzubeugen. Anschließend wird Schritt für Schritt beschrieben wie Unerfahrene sich langsam an diese außergewöhnlichen Spiele heranwagen können und worauf dabei zu achten ist. Zusätzlich gibt es eine beispielhafte Liste mit Aktionen, die während solcher Sessions bzw. eines Spiels geplant und umgesetzt werden können. Der sichere Umgang - gerade bei/mit fremden Personen - wird auch kurz eingebettet und beschrieben worauf dabei geachtet werden sollte.

Der Schreibstil ist total locker, fast schon kumpelhaft, da der Autor den Leser duzt und einen sehr alltäglichen und verständlichen Sprachstil nutzt, ohne dass dieser jedoch in einen umgangssprachlichen rutscht und der Inhalt dadurch leidet. So macht das Lesen noch viel mehr Spaß.

Besonders toll finde ich die Einstellung des Autoren, die er hervorragend übermitteln kann, nämlich, dass das nichts Krankes oder Abartiges, Unnormales ist, als das es viele Leute ja noch betrachten. Er geht das mit sehr offen und aufrichtig um und bennent es als das, was es ist. Dass Vertrauen und Verantwortung eine wichtige und entscheidende Rolle bei Sessions dieser Art spielen wird nachdrücklich vom Autor mehrmals in seine Texte eingebettet und genannt. Das zeigt nochmal eine andere Seite von SM/BDSM, welche die Sicherheit an erster Stelle stellt.

Ein perfektes Buch für Einsteiger und Neugierige des SM, in einem plauderhaften aber niveauvollen Sprachstil beschrieben.

Veröffentlicht am 22.05.2018

Konnte mich begeistern!

Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
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Matt Haig schreibt in diesem Buch, welches eine Mischung aus Ratgeber und Autobiographie ist, über seine Erfahrungen mit Depressionen und Angststörungen. Dabei erzählt er wie die Krankheiten bei ihm begonnen ...

Matt Haig schreibt in diesem Buch, welches eine Mischung aus Ratgeber und Autobiographie ist, über seine Erfahrungen mit Depressionen und Angststörungen. Dabei erzählt er wie die Krankheiten bei ihm begonnen haben und aus heiterem Himmel ausgebrochen sind. Einfühlsam, berührend und mit einer tollen, stilvollen, ergreifenden, kunstvollen Sprache beschreibt er seine Empfindungen und benutzt dabei seine ganz eigenen Metaphern, nicht die typischen, die man häufig liest. Man merkt schnell, dass der Autor sich viel Mühe gegeben hat, die sich in der Tiefe seiner Worte sehr gut finden lässt. Zwischendurch werden in einigen Kapiteln Fakten zu den beiden psychischen Erkrankungen genannt, die gut recherchiert zu sein scheinen und die Quellen sind am Ende angegeben, falls man einige Themen vertiefen möchte. Total genial fand ich die recht skurrilen, aber sehr anschaulichen und beispielhaften "Gespräche" zwischen seinem damaligen Ich und seinem jetzigen Ich, welche aufzeigen wie verzehrt und unterschiedlich das Denken in verschiedenen Phasen ist. Manchmal erschien es mir etwas Verwirrend, dass er irgendwelche Szenen seines Lebens beschrieben hat, ohne einen größeren Zusammenhang bzw. eine zeitliche Einordnung vorzunehmen, sodass diese Beschreibungen ziemlich lose in der (chronologischen) Abfolge auftauchten. Dazu gehört auch eine gewisse Struktur, die mir etwas fehlte, da die Kapitel scheinbar wahllos aufeinander folgen und kein richtiger Faden erkennbar ist. Das hat der Geschichte allerdings keinen Abbruch getan, denn ich habe dennoch alles mit Neugier geradezu verschlungen, da mich das Thema sehr interessiert und ich noch kaum Literatur dazu gelesen habe. Inwiefern das für Betroffene hilfreich ist, kann ich schlecht feststellen, aber für Außenstehende ist dieses Buch definitiv ein Gewinn. Gerade die recht positive und optimistische Einstellung des Autors gibt Anlass zur Hoffnung und auch wenn es sich hauptsächlich auf Depression/Angststörungen bezieht, so sind viele alltägliche Aspekte des Lebens aufgegriffen, die jeden in irgendeiner Form betreffen. Einige Sätze sind so schön und gnadenlos wahr formuliert, dass man sie am liebsten herausschreiben möchte. Definitiv eine Empfehlung wert!

Veröffentlicht am 13.05.2018

Eine Geschichte über die Obsession von Büchern

Unter der Haut
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In dem letzten heißen Sommer der 1960-er Jahre ist der junge Student Jonathan auf der Suche nach hübschen Mädchen und neuen Erfahrungen, bis er den bücherliebenden und ominösen Eisenstein kennen lernt, ...

In dem letzten heißen Sommer der 1960-er Jahre ist der junge Student Jonathan auf der Suche nach hübschen Mädchen und neuen Erfahrungen, bis er den bücherliebenden und ominösen Eisenstein kennen lernt, der ihm zeigt wie er Mädchen verführen kann und das bekommt was er möchte. Doch nach einigen abenteuerlichen Ereignissen mit Eisenstein beschleicht Jonathan das Gefühl, dass hinter Eisensteins Fassade etwas Bedrohliches schlummert, denn er hält sich bei den Mädchen bedeckt und scheint kaum Interesse an ihnen zu haben, sondern frönt sich seiner fast schon obsessiven Liebe und der Suche nach dem perfekten Buch. Viele Jahre später scheint sich Jonathans Verdacht zu bestätigen...

Das Buch gliedert sich in drei verschiedene Teile, die jeweils aus den Perspektiven von Jonathan, Eisenstein und Jonathan & Sally in verschiedenen Zeiträumen geschrieben sind. Die Unterscheidung findet sich nicht nur in der räumlichen Aufteilung, sondern auch in dem Sprachstil und sogar der Rechtschreibung wieder. Jonathan lernt man als naiven, unerfahrenen Studenten kennen, der verzweifelt versucht Erfahrungen zu sammeln in der überfüllten und erdrückenden Metropole New York. Dabei scheint er anfangs nur gesteuert durch seine Triebe und weniger durch rationale Gedanken. Da hat Eisenstein leichtes Spiel und kann Jonathan nach Belieben manipulieren und seinem eigentlichen Ziel unverdächtig nachkommen. Man erfährt kaum etwas über ihn und er wirkt sehr unnahbar und seltsam verschroben. Erst in seiner eigenen Geschichte wird sein Leben sehr detailliert geschildert und durch den Kontrast zu Jonathans doch recht eintönigen und gezogenen Geschichte, kam hier wieder viel Schwung in die Geschichte, zwar nicht durch Spannung, jedoch aufgrund interessanter wie teils verstörenden Fakten und Geschehnissen, die Eisenstein in einem gänzlich ganz anderen Licht präsentieren. Nach und nach erkennt man den Eisenstein der 1960-er Jahre in ihm und sein schreckliches wie abstoßendes Geheimnis, das aus einer früh geprägten und entstandenen Obsession zu Büchern entstanden ist. Nach dem aus dem dritten Buchteil gewonnen Informationen setzt sich ein einheitliches Bild von den Hintergründen der damaligen Geschehnisse zusammen und man versteht die Tragweite und die Intentionen Eisensteins wesentlich besser.

Insgesamt sind die Charaktere ziemlich unnahbar und ungreifbar, bis auf den vor sich hin lebenden Jonathan, der scheinbar kein klares Ziel vor Augen hat und etwas Verloren scheint in einer so großen Stadt wie New York. Die in Wechselwirkung miteinander stehenden Buchteile offenbaren am Ende ein außergewöhnliches Detail, welches das gesamte Buch in einem neuen Licht erscheinen lässt und viele neue Fragen offenbart.

Ein komplexer, sehr gut durchdachter Roman mit einigen Thriller-Elementen, einer brillanten drückenden und unnahbaren Atmosphäre und undurchsichtigen Protagonisten, erzählt in einem etwas Anspruchsvolleren Schreibstil, der allerdings perfekt zu der Geschichte passt.

Veröffentlicht am 05.05.2018

Kann ein junges Mädchen wirklich böse sein?

Das Böse in deinen Augen
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Nach einem beruflichen Rückschlag beschließt die Kinderpsychologin Imogen gemeinsam mit ihrem Mann in ihre Heimatstadt zurückzukehren. Wie damals schon in ihrer Kindheit liegt ein dunkler Schatten über ...

Nach einem beruflichen Rückschlag beschließt die Kinderpsychologin Imogen gemeinsam mit ihrem Mann in ihre Heimatstadt zurückzukehren. Wie damals schon in ihrer Kindheit liegt ein dunkler Schatten über der Stadt, der ein beklemmendes Gefühl verursacht. Schon vor dem Antreten ihres neuen Jobs wird sie mit dem außergewöhnlichen wie erschütternden Fall der Ellie Atkinson konfrontiert. Ellie ist ein 11-jähriges Mädchen, welches von Pflegefamilie zu Pflegefamilie geschoben wird, nachdem ihre Eltern und ihr Bruder bei einem Hausbrand ums Leben gekommen sind. Schnell entstehen unglaubliche Gerüchte um das junge Mädchen, Gerüchte über eine übernatürliche, nicht greifbare Kraft und Gefahr, die von dem Mädchen ausgeht. Imogen will dem keinen Glauben schenken, bis einige Ungereimtheiten und erschütternde Ereignisse auftreten...

Das Cover wirkt sehr hübsch, verschnörkelt, unschuldig und wirkt nicht im Geringsten bedrohlich oder provokant. Deswegen passt es auch gut zum Klappentext, denn wer würde einem 11-jährigen Mädchen denn böse Taten zutrauen wie beispielsweise jemandem auf dem Gewissen zu haben? Genau dieser Aspekt hat mich von Anfang an sehr an dieser Geschichte gereizt. Dahinter steckt so viel Potenzial, da es entfernt an Geschichten, beispielsweise Carrie, erinnert, die zeigen was für Abgründe hinter scheinbar unschuldig und kindlich (wirkenden) Menschen stecken können, die man partout nicht als bösartig betrachten würde.

Die Kapitel sind aus den Sichten von Imogen, Ellie und in abwechselndem Takt von einigen außenstehenden Personen geschrieben. Imogen wirkt anfangs ziemlich aufbrausend, überfordert und nach Perfektion strebend. Nach ihrem beruflichen wie persönlichem Versagen möchte sie alles tun, damit sowas wie damals nie wieder geschieht. Dabei verliert sie sich allerdings in ihrem Eifer und auch ihre Kindheit spielt eine entscheidende Rolle. Durch ihre übertriebene und fast obsessive Art ist sie meiner Meinung nach total ungeeignet um als Kinderpsychologin zu arbeiten, schleppt sie doch selbst genug Ballast mit sich, der ihre objektive Einschätzungs- und Beurteilungsfähigkeiten stark beeinflusst, und das nicht gerade zum Positiven. Deswegen wurde sie mir immer unsympathischer und am Ende, tja, was soll ich sagen, hat sie sich auch durch ihre eigene Schuld und Unfähigkeit in diese Lage manövriert, auch wenn sie mir dennoch leid tut.

Ellie ist undurchschaubar. Durch ihre plötzlichen Anwandlungen und dem Ausstoßen von bedrohlich klingenden Nachrichten konnte ich sie nicht eindeutig als gefährlich einstufen. Meistens reden andere schlecht über sie und verbreiten abergläubische Gerüchte die schon fast exorzistische Züge annehmen. Sie selber scheint oft sehr sensibel und unsicher zu sein. Durch ihre Pflegeschwester Mary gewinnt sie mehr an Selbstvertrauen, lässt sich aber auch viel einreden und dadurch ist sie schwer einzuschätzen. Ich könnte nicht mal sagen, ob ich sie für bösartig halte, weil die Meinungen der Stadtbewohner alle so negativ eingestellt sind und so gut wie jeder schlecht von ihr denkt, sodass man durch die negative Einstellung aller anderen mitgezogen wird.

Die Geschichte beginnt interessant, auch wenn mich die anfängliche Unterstellung Ellie solle ein Mädchen absichtlich auf die Straße gestoßen haben, ziemlich gestört hat. Als wäre Ellie eine Schwerverbrecherin oder so etwas. Dabei ist sie doch erst 11 und noch ein Kind. Die Autorin schafft es meisterlich Situationen spitz zulaufen zu lassen und dadurch viel Spannung aufzubauen, die sich dann auf unerwartete Weise entlädt. Dadurch bringt sie den Leser dazu immer weiter lesen zu wollen. Ab dem letzten Drittel nimmt die Qualität meiner Meinung nach stark ab. Es ist immer nur das Gleiche. Irgendetwas Schlimmes geschieht und alle halten gleich Ellie für die Schuldige. Die Schuld kann ihr allerdings nie nachgewiesen werden, ja und so geht es auch weiter. Immer mehr Gerüchte, immer mehr Aberglaube und Hexenverfolgungsgedanken kommen auf, aber es werden am Ende nur geringfügige, kurze Erklärungsversuche geliefert, die mir bei Weitem nicht gereicht haben und noch so viele Fragen offen gelassen haben. Inwiefern Ellie da eine Rolle spielt wird nur am Rande erläutert, aber die Geschehnisse sind redundant und plätschern mehr vor sich hin, als dass noch etwas Besonderes und Unvorhergesehenes geschieht.

Ein atmosphärisch gut durchdachter Triller, der allerdings viele Wiederholungen und die Unglaubwürdigkeit von Ereignissen und Personen enthält sowie viele Fragen offen lässt und keine stringente logische Aufklärung ermöglicht, da sich viele Annahmen nur auf Aberglaube und Intuition zurückführen lassen.

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